AT514495B1 - Zweidimensionale Oszillation einer Stranggießkokille - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Oszillieren einer Kokille (1) einer Stranggießmaschine. Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Oszillieren einer Kokille (1) einer Stranggießmaschine darzustellen, mit dem der Strang durch das Gießpulver besser geschmiert wird und der Strang weniger Oszillationsmarken aufweist. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass zumindest eine Breitseitenplatte (3,3a,3b) der Kokille (1) in horizontaler Richtung (H) mit fH oszilliert, wobei gilt fV fH, und dass für alle Punkte der Ortskurve der Breitseitenplatte (3) der Betrag der Geschwindigkeit > 0 ist, |v|> 0.
Description
Beschreibung
ZWEIDIMENSIONALE OSZILLATION EINER STRANGGIESSKOKILLEGEBIET DER TECHNIK
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Oszilliereneiner Kokille einer Stranggießmaschine.
[0002] Einerseits betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Oszillieren einer Kokille einer Strang¬gießmaschine, wobei die Kokille zwei Schmalseiten- und zwei Breitseitenplatten umfasst, unddie Kokille in vertikaler Richtung gegenüber einer ortsfesten Stützkonstruktion mit einer erstenFrequenz fv oszilliert.
[0003] Andererseits betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Oszillieren einer Kokille einerStranggießmaschine, aufweisend [0004] - die Kokille mit einem im Wesentlichen rechteckigen Formhohlraum, wobei die Kokille zwei Schmalseitenplatten und zwei Breitseitenplatten umfasst; und [0005] - eine erste Oszillationseinrichtung zur Oszillation der Kokille gegenüber einer ortsfes¬ ten Stützkonstruktion in vertikaler Richtung.
STAND DER TECHNIK
[0006] Beim Stranggießen ist es seit langem bekannt, eine Kokille eindimensional in vertikalerRichtung gegenüber einer ortsfesten Stützkonstruktion zu oszillieren. Einerseits wird der sich inder Kokille ausbildende Strang durch das auf den flüssigen Stahl aufgegebene Gießpulvergeschmiert; andererseits wird das Anhaften des Strangs an eine Kupferplatte der Kokille ver¬hindert. Durch die eindimensionale Oszillation der Kokille weist der Strang sogenannte Oszilla¬tionsmarken auf, die die Strangqualität aufgrund von Querrissen, Gießpulvereinzug, lokal ver¬änderter Wärmeabfuhr oder ungünstigem Gefüge negativ beeinflussen. Es ist weiters bekannt,dass der Stranggießprozess bzw. die Qualität des Strangs durch den Einsatz optimierter Gie߬pulver bzw. durch optimierte Parameter der Kokillenoszillation (Amplitude, Frequenz, sinus-oder nicht-sinusförmige Kurvenform) verbessert werden kann.
[0007] Aus der JP 2000042691 A ist es außerdem bekannt, eine Breitseitenplatte einer Bram¬menkokille in eine kreisförmige oder elliptische Schwingung zu versetzen. Nachteilig daran ist,dass die Breitseitenplatte mit einer relativ hohen Frequenz (gleich der Frequenz der Oszillationin vertikaler Richtung) oszilliert, und dass bei der kreisförmigen Schwingung die Amplituden fürdie vertikale und die horizontale Oszillation gleich hoch sein müssen. Weiters ist die Länge derOrtskurve relativ kurz. Bedingt durch die hohe Komplexität ist das Verfahren bzw. die Vorrich¬tung in der Praxis schwer einsetzbar.
[0008] Die US 5579824 A zeigt ein gattungsgemäßes Verfahren zum Oszillieren einer Kokilleeiner Stranggießmaschine, wobei die Breitseiten platten 1 im weitesten Sinne auch in horizonta¬ler Richtung oszillieren. Wie die Schmierwirkung des Gießpulvers durch eine bestimmte zwei¬dimensionale Oszillationsbewegung der Kokille verbessert werden kann, geht aus der Schriftnicht hervor.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0009] Die Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des Stands der Technik zu überwindenund ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Oszillieren einer Kokille einer Stranggießmaschinedarzustellen, mit denen der Strang durch das Gießpulver besser geschmiert wird und derStrang weniger Oszillationsmarken aufweist. Außerdem soll die Vorrichtung gemäß der Erfin¬dung einfacher als bekannte Vorrichtungen für eine zweidimensionale Oszillation sein.
[0010] Diese Aufgabe wird beim eingangs genannten Verfahren dadurch gelöst, dass zumin- dest eine Breitseitenplatte der Kokille horizontal in Breitenrichtung mit einer zweiten Frequenz^oszilliert, wobei gilt φνΦfH, und dass für alle Punkte der Ortskurve der Breitseitenplatte der Betrag der Geschwindigkeit |v|größer 0 ist.
[0011] Bei der Beurteilung zweidimensionaler Oszillationsmuster (Ortskurven) hat sich überra¬schend herausgestellt, dass es besonders günstig ist, wenn die Frequenzen für die Schwingun¬gen in der vertikalen und der horizontalen Richtung unterschiedlich sind. Dadurch wird dieLänge der Ortskurve bei einem Oszillationszyklus verlängert, was sich sehr positiv auf dieSchmierwirkung des Gießpulvers auswirkt. Zudem werden der Strang und die Breitseitenplattesehr gleichmäßig belastet. Außerdem ist es sehr günstig, wenn die Ortskurve der Breitseiten¬platte der Kokille keine Totpunkte (d.h. Punkte für die der Betrag der Geschwindigkeit gleichNull ist, d.h. |v| s o) aufweist. Dadurch wird eine Richtungsumkehr der Breitseiten platte verhin¬dert.
[0012] Bei einer zweidimensionalen Oszillation berechnet sich der Betrag der Geschwindigkeitv mit den Geschwindigkeitskomponenten vH in horizontaler Richtung und vv in vertikaler Rich¬tung durch |v| = Jv2h +Vy .
[0013] Eine einfache Synchronisation zwischen den Schwingungen in horizontaler und vertika¬ler Richtung ist möglich, wenn gilt [0014] - fv ist ein ganzzahliges Vielfaches von fH, oder [0015] - fH ist ein ganzzahliges Vielfaches von fv.
[0016] Dabei wird eine Breitseitenplatte der Kokille in vertikaler Richtung mit einer Frequenz fvoszilliert, die entweder ein ganzzahliges Vielfaches der Frequenz der horizontalen Oszillation}^beträgt (z.B. zwei-, drei-, vierfach etc.), oder bei der die Frequenz fH ein ganzzahliges Vielfa¬ches der Frequenz der vertikalen Oszillation fv beträgt.
[0017] Eine möglichst große Länge der Ortskurve während eines Oszillationszyklus wird er¬reicht, wenn [0018] - fv ist kein ganzzahliges Vielfaches von fH,fv Φ n.fH mit ne {2,3,4,5...}, oder [0019] - fH ist kein ganzzahliges Vielfaches von fv,fH Φ n ,fvmit ne {2,3,4,5...}.
[0020] Zusätzlich zur Oszillation der gesamten Kokille (einschließlich der Breitseiten platten) invertikaler Richtung wird erfindungsgemäß zumindest eine Breitseitenplatte, vorzugsweise beideBreitseitenplatten, der Kokille in horizontaler Richtung oszilliert. Durch die Einschränkung, dassfür alle Punkte der Ortskurve der Breitseiten platte der Betrag der Geschwindigkeit > 0 ist,|v| > 0, wird sichergestellt, dass die Bewegungsbahn der Breitseiten platte glatt ist und keine
Totpunkte aufweist. Dadurch wird die für die Schmierung des Strangs besonders belastendeRichtungsumkehr der Kokille vermieden. Somit kann bei gleicher Qualität des Gießpulvers, eineeffizientere Schmierung des Strangs erreicht werden. Andererseits kann beim erfindungsgemä¬ßen Verfahren bei gleicher Schmierwirkung die Gießgeschwindigkeit - und dadurch die Produk¬tivität - gesteigert werden.
[0021] Da die Frequenz der Oszillation kubisch in den Energieverbrauch eingeht, ist der Ener¬gieverbrauch für die horizontale Oszillation besonders niedrig, wenn fv > fn ist.
[0022] Zusätzlich oder alternativ dazu ist es günstig, wenn die Amplitude der vertikalen Oszilla¬tion > als die Amplitude der horizontalen Oszillation ist. Auch dadurch kann der Energiever¬brauch für die horizontale Oszillation gesenkt werden.
[0023] Um ein „Taumeln” der Kokille zu verhindern, ist es vorteilhaft, wenn die beiden Breitsei¬tenplatten der Kokille gegenläufig oszillieren, d.h. einen Phasenunterschied von im Wesentli¬chen 180° aufweisen. Aufgrund der entgegengesetzten Bewegungen wird der Massenausgleich der Kokille verbessert.
[0024] Natürlich ist es ebenfalls möglich, dass die beiden Breitseiten platten der Kokille gleich¬läufig oszillieren, d.h. einen Phasenunterschied von im Wesentlichen 0° aufweisen.
[0025] Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob das erfindungsgemäße Verfahren bei einer gera¬den oder einer gebogenen Kokille eingesetzt wird. Weiters ist das Verfahren nicht auf vertikaloszillierende Kokillen beschränkt; es könnte vielmehr auch für horizontal oszillierende Kokillen(sog. Horizontalanlagen) eingesetzt werden.
[0026] Die Aufgabe der Erfindung wird auch durch die eingangs genannte Vorrichtung gelöst,wobei eine zweite Oszillationseinrichtung zur Oszillation zumindest einer Breitseiten platte derKokille gegenüber den angrenzenden Schmalseitenplatten in horizontaler Richtung vorgesehenist, und die Breitseitenplatte verschiebbar gegenüber den angrenzenden Schmalseitenplattenausgebildet ist.
[0027] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist zusätzlich zur ersten Oszillationseinrichtung fürdie Oszillation der Kokille in vertikaler Richtung zumindest eine zweite Oszillationseinrichtungzur Oszillation einer Breitseitenplatte gegenüber den angrenzenden Schmalseitenplatten inhorizontaler Richtung auf. Durch die Oszillation der Kokille in vertikaler und horizontaler Rich¬tung wird bei gleicher Gießgeschwindigkeit die Schmierwirkung des Gießpulvers auf den Strangverbessert.
[0028] Vorteilhaft ist es, wenn jeder Breitseiten platte eine eigene zweite Oszillationseinrichtungzur Oszillation in horizontaler Richtung zugeordnet ist. Dadurch kann der Massenausgleich derKokille verbessert werden.
[0029] Um den Energieverbrauch für die Oszillation der Kokille in vertikaler Richtung zu senken,ist es vorteilhaft, wenn die erste Oszillationseinrichtung zumindest ein erstes elastisches Ele¬ment und einen ersten Oszillationsantrieb aufweist, wobei das erste elastische Element und dererste Oszillationsantrieb jeweils mit der Kokille und der ortsfesten Stützkonstruktion verbundensind.
[0030] Eine einfache Konstruktion für die zweite Oszillationseinrichtung ergibt sich, wenn dieKokille einen Kokillenrahmen und die zweite Oszillationseinrichtung einen zweiten Oszillations¬antrieb umfasst, wobei der zweite Oszillationsantrieb einerseits mit dem in vertikaler Richtungschwingenden Kokillenrahmen und der Breitseitenplatte verbunden ist.
[0031] Der Energieverbrauch für die horizontale Oszillation der Breitseiten platten kann verrin¬gert werden, wenn ein zweites elastisches Element zwischen dem Kokillenrahmen und derBreitseitenplatte angeordnet ist, und die Breitseitenplatte durch den zweiten Oszillationsantriebgegenüber dem in vertikaler Richtung schwingenden Kokillenrahmen in eine horizontale Oszilla¬tion versetzt werden kann.
[0032] Hierbei ist es zweckmäßig, wenn das zweite elastische Element ein Federband odereine Schraubenfeder ist.
[0033] Insbesondere für kleinere Strangformate (Knüppel- oder Vorblockformate) ist es vorteil¬haft, wenn ein erster und/oder ein zweiter Oszillationsantrieb ein elektrischer Linearmotor ist.Aufgrund der hohen Kraftdichte ist es vorteilhaft, wenn der elektrische Linearmotor ein Piezoak-tuator ist.
[0034] Für größere Formate ist es zweckmäßig, wenn ein erster und/oder ein zweiter Oszillati¬onsantrieb ein hydraulischer Linearmotor, wie ein Hydraulikzylinder, ist.
[0035] Um die Reibung und somit den Energieverbrauch für die horizontale Oszillation niedrigzu halten, ist es vorteilhaft, wenn die Breitseiten- und die angrenzenden SchmalseitenplattenGleitflächen, vorzugsweise aus Sintermetall, aufweisen, die eine Relativbewegung zulassen.
[0036] Die Reibung und der Energieverbrauch für die horizontale Oszillation können außerdemniedrig gehalten werden, wenn die erste Breitseitenplatte mit der Festseite und die zweite Breit¬seitenplatte mit der Losseite des Kokillenrahmens verbunden sind, wobei die Losseite über eine hydraulische Klemmeinheit mit der Festseite verbunden ist und die Klemmkraft der Klemmein¬heit vorzugsweise hydraulisch einstellbar ist. Hierbei kann die Klemmkraft, z.B. mittels derBeaufschlagung der Klemmeinheit durch unterschiedlich hohe Hydraulikdrücke, einfach einge¬stellt werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0037] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nach¬folgenden Beschreibung nicht einschränkender Ausführungsbeispiele. Die Figuren zeigen: [0038] Fig 1 eine Darstellung einer nicht erfindungsgemäßen Bewegungsbahn einer
Breitseitenplatte bei einer eindimensionalen (1 D) Oszillation [0039] Fig 2a,2b eine Darstellung einer nicht erfindungsgemäßen Bewegungsbahn einer
Breitseitenplatte bei einer zweidimensionalen Oszillation [0040] Fig 3-4 je eine Darstellung einer Variante der erfindungsgemäßen Bewegungsbahn [0041] Fig 5-8 verschiedene perspektivische Darstellungen (Fig 5 von schräg oben; Fig 6 von schräg unten; Fig 7 ohne die Losseite des Kokillenrahmens; und Fig 8mit einer Detailansicht der Oszillationseinrichtung für eine Breitseite der Ko¬kille) einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur zwei¬dimensionalen Oszillation der Kokille.
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0042] In Fig 1 ist eine Ortskurve (auch Bewegungsbahn genannt) für eine Breitseite einervertikal oszillierenden Kokille nach dem Stand der Technik bei einer eindimensionalen Oszillati¬on dargestellt. Aus der Ortskurve geht unmittelbar hervor, dass sich die Bewegungsrichtung derKokille - und somit auch der Breitseitenplatte - jeweils im oberen Totpunkt OT und im unterenTotpunkt UT umkehrt; weiters gilt für die Geschwindigkeit v der Kokille in den beiden Totpunk¬ten OT und UT v = 0. Außerdem weist die Beschleunigung der Kokille in den Totpunkten OTund UT gerade ein Maximum auf (wenn z.B. für den Weg s in vertikaler y-Richtung gilts = A.sin{co.t) gilt für die Geschwindigkeit v und die Beschleunigung a v = s = A.o).cos{a).t) und a = s = -Α.ω2,sin{eo.t). Bedingt durch die hohe Beschleunigung a mit \α\ = Α.ω2 und die damit verbundenen hohen Reibungskräften in den Totpunkten OT und UT wird die Strangschale bzw.auch das Gießpulver, das eine ausreichende Schmierung des Strangs in der Kokille sicherstel¬len soll, in diesen Punkten besonders hoch belastet.
[0043] Die Fig 2a, 2b zeigen eine nicht erfindungsgemäße Bewegungsbahn einer Breitseiteeiner vertikal und horizontal oszillierenden Kokille. Die Fig 2a zeigt die zeitliche Abfolge derOszillation (Abszisse in Sekunden); die Fig 2b zeigt die Ortskurve der Bewegungsbahn. Für dieBewegungsbahn in vertikaler V- und horizontaler H-Richtung (jeweils in mm) gilt:
[0044] Die Ortskurve in Fig 2b weist zwei ausgeprägte Totpunkte OT, UT auf, sodass derStrang in diesen Punkten hoch belastet wird.
[0045] Die Fig 3a, 3b zeigen die Bewegungsbahn und die Ortskurve einer Breitseite einer Kokil¬le für Brammenquerschnitte, die gemäß der Erfindung zweidimensional oszilliert wird. Die Pa¬rameter der Oszillationen betragen fH= 33,3/60 Hz, fv = 100/60 Hz, Ah = 2 mm, Av = 4 mm und0 = 90°. Aus der Ortskurve geht hervor, dass die Bewegungsbahn keine Totpunkte aufweistund daher günstig ist.
[0046] Die Fig 4a, 4b zeigen eine weitere erfindungsgemäße Bewegungsbahn für eine Breitsei- tenplatte einer Kokille. Die Parameter der Oszillationen betragen fH= 170/60 Hz, fv =100/60 Hz,Ah = 2 mm, Av = 4 mm und 0 = 90°. Auch aus dieser Ortskurve geht hervor, dass die Bewe¬gungsbahn keine Totpunkte aufweist und im Vergleich zu den Fig 3a, 3b deutlich länger ist. Sieist daher äußerst günstig ist.
[0047] Aus den Fig 3 und 4 geht hervor, dass die erfindungsgemäßen Bewegungsbahnen derBreitseitenplatten der Kokille wesentlich glatter sind als bei der vertikalen, eindimensionalenOszillation, bei der die Kokille sowohl im oberen als auch im unteren Totpunkt die Bewegungs¬richtung umkehrt. Weiters weisen die erfindungsgemäßen Bewegungsbahnen keine ausgepräg¬ten Totpunkte mit Richtungsumkehr auf. Durch die glattere Bewegungsbahn wird die Schmier¬wirkung des Gießpulvers verbessert bzw. die Reibung zwischen der Kokille und dem Strangreduziert.
[0048] In der Fig 5 ist eine Kokille 1 einer Stranggießmaschine für Brammenformate schema¬tisch dargestellt. Im Sinne einer einfachen Darstellung wurde die Oszillationseinrichtung für dievertikale Oszillation der Kokille (inkl. der stationären Stützkonstruktion, den Federbändern zwi¬schen der Stützkonstruktion und dem Kokillenrahmen 6 und dem ersten Oszillationsantrieb fürdie vertikale Oszillation der Kokille 1) nicht dargestellt. Dem Fachmann ist das Konzept dervertikalen Kokillenoszillation bereits seit 1921 (Van Ranst) bekannt; hydraulische Oszillations¬einrichtungen sind seit 1962 (Koopers) bekannt. Weiters sind die Einrichtungen für die vertikaleOszillation der Kokille auch aus der Literatur bekannt, z.B. aus
The Making, Shaping and Treating of Steel (MSTS),
Casting Volume, Kap. 15 (insbes. 15.6.8.1-15.6.8.4), AISE, 2003.
[0049] In Fig 8 ist die zweite Oszillationseinrichtung 5 näher dargestellt. Ein rechteckiger, diebeiden Breitseiten- 3, 3a, 3b und Schmalseitenplatten 2 der Kokille 1 umschließender Kokillen¬rahmen 6 wird durch die nicht dargestellte erste Oszillationseinrichtung in eine vertikale Oszilla¬tion V gebracht. Die beiden Schmalseitenplatten 2 und die beiden Breitseiten platten 3 bildenden rechteckigen Formhohlraum 4 aus (für die Erfindung spielt es keine Rolle, ob der Formhohl¬raum 4 quadratisch ist oder nicht; insbesondere muss eine Breitseiten platte auch nicht längersein als eine Schmalseitenplatte). Durch je eine zweite Oszillationseinrichtung 5 wird eine Breit¬seite 3, 3a, 3b gegenüber dem in vertikaler Richtung V schwingenden Kokillenrahmen 6 inhorizontaler Richtung H oszilliert. Gemäß Fig 7, stützt sich der zweite Oszillationsantrieb 7, derals Hydraulikzylinder 9 ausgebildet ist, am Kokillenrahmen 6 ab und beaufschlagt ein als Fe¬derband ausgeprägtes zweites elastisches Element 8. Über das Federband wird die Breitsei¬tenplatte 3 gemeinsam mit der Stützplatte 10 und dem Wasserkasten 11 der Kokille 1 in einehorizontale Oszillation H gebracht. Die an die Breitseitenplatte 3 angrenzenden Schmalseiten¬platten 2 werden nicht in horizontaler Richtung oszilliert, oszillieren aber gemeinsam mit demKokillenrahmen 6 in vertikaler Richtung V. Um die Reibung zwischen den Breit- und Schmalsei¬tenplatten 3, 2 niedrig zu halten, weisen die Platten jeweils Gleitflächen 12 aus Sintermetall auf.Die Klemmeinheit 15 inkl. des nicht detailliert dargestellten hydraulischen Klemmzylinders stelltsicher, dass der Formhohlraum 4 fluiddicht abgedichtet ist, ohne dass es jedoch zu einer über¬mäßig hohen Reibung zwischen den Platten kommt.
[0050] Obwohl bei den Figuren 5 und 8 jeder Breitseitenplatte 3a, 3b eine eigene zweite Oszil¬lationseinrichtung 5 zugeordnet ist (und somit die beiden Breitseiten platten gegenläufig zuei¬nander bewegt werden können), wäre es ebenfalls möglich, die horizontale Oszillationsbewe¬gung für beide Breitseitenplatte 3a, 3b über nur einen einzigen zweiten Oszillationsantrieb 5 zubewerkstelligen. Außerdem könnte je ein zweiter Oszillationsantrieb 5 in Breitenrichtung beider¬seits der Breitseitenplatte 3 angeordnet werden.
[0051] In der Fig 6 ist die Kokille 1 von schräg unten dargestellt, wobei der sich in der Kokille 1ausbildende, nicht dargestellte, Strang durch mehrere Fußrollen 16 gestützt wird.
[0052] Die Fig 7 zeigt eine Darstellung der Kokille 1 ohne der Losseite 14 (siehe Fig 6) desKokillenrahmens 6. Die Losseite 14 der Kokille 1 wird über die beiden Klemmeinheiten 15 mitder Festseite 13 verspannt. Hierbei ist die Klemmkraft hydraulisch einstellbar.
[0053] Obwohl die Erfindung im Detail durch die bevorzugten Ausführungsbeispiele näherillustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispieleeingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohneden Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Kokille 2 Schmalseitenplatte 3,3a,3b Breitseitenplatte 4 Formhohlraum 5 zweite Oszillationseinrichtung 6 Kokillenrahmen 7 zweiter Oszillationsantrieb 8 zweites elastisches Element 9 Hydraulikzylinder 10 Stützplatte 11 Wasserkasten 12 Gleitfläche 13 Festseite 14 Losseite 15 Klemmeinheit 16 Fußrollen f Frequenz H horizontale Richtung OT Oberer Totpunkt UT Unterer Totpunkt V vertikale Richtung
Claims (17)
- Patentansprüche 1. Verfahren zum Oszillieren einer Kokille (1) einer Stranggießmaschine, wobei die Kokille (1)zwei Schmalseiten- (2) und zwei Breitseitenplatten (3,3a,3b) umfasst, und die Kokille (1) invertikaler Richtung (V) gegenüber einer ortsfesten Stützkonstruktion mit einer ersten Fre¬quenz/^ oszilliert, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Breitseitenplatte (3) der Kokille (1) horizontal in Breitenrichtung (H)mit einer zweiten Frequenz fH oszilliert, wobei gilt fv+fm und dass für alle Punkte der Ortskurve der Breitseitenplatte (3) der Betrag der Geschwindigkeit|v| größer 0 ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch - fv ist ein ganzzahliges Vielfaches von fH,fv = n.fH mit ne {2,3,4,5...}, oder - fH ist ein ganzzahliges Vielfaches von fv,fH = n ,fv mit n e {2,3,4,5...}.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch - fv ist kein ganzzahliges Vielfaches von fH,fv + n ,fH mit ne {2,3,4,5...}, oder - fH ist kein ganzzahliges Vielfaches von fv,fH + n.fy mit n e {2,3,4,5...}.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dassfv> fH.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ampli¬tude der vertikalen Oszillation > als die Amplitude der horizontalen Oszillation ist.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beidenBreitseiten platten (3) der Kokille (1) in horizontaler Richtung (H) gegenläufig oszillieren,d.h. einen Phasenunterschied von im Wesentlichen 180° aufweisen.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beidenBreitseitenplatten (3) der Kokille (1) in horizontaler Richtung (H) gleichläufig oszillieren, d.h.einen Phasenunterschied von im Wesentlichen 0° aufweisen.
- 8. Vorrichtung zum Oszillieren einer Kokille (1) einer Stranggießmaschine, aufweisend - die Kokille (1) mit einem im Wesentlichen rechteckigen Formhohlraum (5), wobei die Ko¬kille (1) zwei Schmalseiten- (2) und zwei Breitseitenplatten (3) umfasst; - eine erste Oszillationseinrichtung zur Oszillation der Kokille (1) gegenüber einer ortsfes¬ten Stützkonstruktion in vertikaler Richtung (V); gekennzeichnet durch - eine zweite Oszillationseinrichtung (5) zur Oszillation zumindest einer Breitseitenplatte (3) der Kokille (1) gegenüber den angrenzenden Schmalseitenplatten (2) in horizontalerRichtung (H), wobei die Breitseitenplatte (3) verschieblich gegenüber den angrenzendenSchmalseitenplatten (2) ausgebildet ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zwei zweiteOszillationseinrichtungen (5a, 5b) zur Oszillation je einer Breitseite (3) der Kokille (1) in ho¬rizontaler Richtung (H) umfasst.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kokille (1) einen Kokillenrahmen (6) und die zweite Oszillationseinrichtung (5) einen zweiten Oszil¬lationsantrieb (7) umfasst, wobei der zweite Oszillationsantrieb (7) einerseits mit dem invertikaler Richtung (V) schwingenden Kokillenrahmen (6) und der Breitseiten platte (3) ver¬bunden ist.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Oszillationsein¬richtung (5) ein zweites elastisches Element (8) umfasst, das zwischen dem Kokillenrah¬men (6) und der Breitseitenplatte (3) angeordnet ist, wobei die Breitseiten platte (3) durchden zweiten Oszillationsantrieb (7) gegenüber dem in vertikaler Richtung (V) schwingen¬den Kokillenrahmen (6) in eine horizontale Oszillation versetzt werden kann.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite elastischeElement (8) ein Federband ist.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass einzweiter Oszillationsantrieb (7) ein Linearmotor ist.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Linearmotor ein hyd¬raulischer Linearmotor, vorzugsweise ein Hydraulikzylinder (9), oder ein elektrischer Line¬armotor, vorzugsweise ein Piezoaktuator, ist.
- 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwi¬schen der Breitseiten platte (3) und dem Kokillenrahmen (6) eine Stützplatte (10) und einWasserkasten (11) angeordnet sind.
- 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass dieBreitseiten platte (3) und die angrenzenden Schmalseitenplatten (2) Gleitflächen (12), vor¬zugsweise aus Sintermetall, aufweisen, die eine Relativbewegung zulassen.
- 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eineerste Breitseiten platte (3a) mit der Festseite (13) und die zweite Breitseitenplatte (3b) mitder Losseite (14) des Kokillenrahmens (6) verbunden ist, wobei die Losseite (14) über eineKlemmeinheit (15) mit der Festseite (13) verbunden ist, wobei vorzugsweise die Klemm¬kraft der Klemmeinheit (15) hydraulisch einstellbar ist. Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
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