AT51306B - Einrichtung zur Beseitigung der schädlichen Auftriebswirkung beim Abwerfen von schweren Sprengkörpern aus Luftschiffen. - Google Patents

Einrichtung zur Beseitigung der schädlichen Auftriebswirkung beim Abwerfen von schweren Sprengkörpern aus Luftschiffen.

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AT51306B
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Wilhelm Hoeltring
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Wilhelm Hoeltring
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Beseitigung der schädlichen Auftriebswirkung beim Abwerfen von schweren
Sprengkörpern aus   Luftschifen.   



   Zweck vorliegender Erfindung ist es, die schädlichen Wirkungen der Gewichtsverminderung von   Luftschinen   zu beseitigen, welche beim Abwerfen grösserer Lasten, insbesondere von Sprengkörpern aus Luftschiffen entstehen. Diese Wirkungen ergeben sich aus der durch den plötzlich entstehenden Auftriebsüberschuss bewirkten Aufwärtsbewegung des ganzen   Luftschiffes   einerseits und der praktisch unvermeidlichen Schwerpunktsverschiebung im   Luftschiff andererseits, welche   durch entsprechende Massenverschiebung oder durch die Höhensteuer ausgeglichen werden   müssen.   



   Da es, insbesondere beim Abwerfen von   Sprengkörpern im allgemeinen   notwendig sein 
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 Objekt herabfallen zu lassen, so sind die durch das   Abwerfen der einzelnen Sprengkörper seihst   eingeleitetenÄnderungenderHöhen-undGleichgewichtslagesehrstörend. 



   Um dies zu vermeiden, werden nach   vorlegender Erfindung derartige Luftschiffe   mit 
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   losgftöst werden können.   



   Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 eine derartige Einrichtung an einem starren Luftschiff teils   ill   Seitenansicht, teils im Schnitt schematisch dargestellt ; Fig. 2 zeigt einen entsprechenden   Querschnitt : Fig.   3 und 4 stellen in ähnlicher Weise eine Ausführungsform der Einrichtung dar, 
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   abgeworfen werden sollen, besondere Kammern eingebaut, welche   oben bei b eine grosse mit Aussenluft in Verbindung   stehende Orfnung haben und durch durchbrochene   bzw. aus Netzwerk   bestehende Zwischenwände   c in ZeHen   geteih   sind, in denen besondere Ausgleichsgaszellen d 
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 Lasten vom Luftschiffkörper losgelöst werden können. 



   . Da die   Ausgleichttkammern,   wenn sie ausserhalb des   Luftschiftkörpers   angebracht sind, den Luftwiderstand des Fahrzeuges merklich erhöhen, kann man die Einrichtung auch so treffen, dass sie aus dem Hauptgasraum gefüllt werden können, was erst kurz vor der Verwendung der Sprengkörper zu erfolgen braucht, so dass während der Fahrt die leeren Hüllen der Ausgleichskammern sich dicht an den Ballonkörper anlegen können. 



   Die hiebei für das Überführen des   Gases nötigen Gasschlauchverbindungen   zwischen dem Hauptgasraum und den Ausgleichskammern, die um (z. B. durch einfaches Abbinden) den Abschluss und die Herstellung der Verbindung zu ermöglichen, zweckmässig bis in die Gondeln abwärts reichen, bieten auch bei dauernder Füllung der Ausgleichskammern den Vorteil, dass dadurch die selbsttätige Druckregelung in den letzteren zugleich mit der des Hauptgasraumes ohneweiteres möglich ist. 



   Auch zum Zwecke der selbsttätigen Druckregelung in den einzelnen Ausgleichskammern ist eine dauernde Verbindung dieser Kammern mit dem Hauptgasraume, welche erst kurze Zeit vor dem Abwerfen der Lasten abgesperrt werden kann, unter Umständen vorteilhaft. Die zu diesem Zwecke dienenden Gasschlauchverbindungen werden dann zweckmässig bis in die Gondel abwärts geführt, so dass sie z. B. durch einfaches Abbinden von hier aus unterbrochen werden können. 



   In manchen Fällen ist es vorteilhaft, die   Reissleine   der Ausgleichsgassäcke mit dem abzuwerfenden Gegenstand so zu verbinden, dass das Aufreissen   der Reissbahn selbsttätig   durch das Gewicht des fallenden Körpers bewirkt wird. Hiebei muss die Anordnung so getroffen werden, dass sich nach Vollendung des Aufreissens die Reissleine vom   Ballonkörper   ablöst oder durch das Gewicht. der abgeworfenen Last zerrissen wird. Wenn sich hiedurch die Fall zeit um einige Sekunden verlängert, so kann   man   dies dadurch ausgleichen, dass man die abzuwerfende Last um die entsprechende Sekundenzahl früher zum Fallen bringt.

   Der Vorteil dieser Einrichtung ist, dass dadurch ein zu frühes   oder verspätetes Aufreissen   des betreffenden   Ausgleichsgassackes vermied n   wird. Ausserdem wird durch das automatische Aufreissen die Aufmerksamkeit des Bedienungs-   personales im   Momente des Abwerfens entlastet, so dass es sich vollständig der Beobachtung des Auftretens der abgeworfenen und der Berechnung der Abwurfzeiten der nachfolgenden Sprengkörper widmen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Beseitigung der schädlichen Auftriebswirkung beim Abwerfen von schweren Sprengkörpern aus Luftschiffen durch gleichzeitiges Freigeben entsprechender Gasmengen, dadurch gekennzeichnet, dass für die Ausgleichsgasmengen besondere   Gaskammern   oder Gassäcke angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Ausgleichspaskammern mit den Hauptgasraumen des Luftschifes verbunden sind, so dass sie von diesen gefüllt werden können. EMI2.2
AT51306D 1910-01-18 1910-08-17 Einrichtung zur Beseitigung der schädlichen Auftriebswirkung beim Abwerfen von schweren Sprengkörpern aus Luftschiffen. AT51306B (de)

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