AT512372B1 - Gestell und vorrichtung aus mehreren gestellen - Google Patents

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AT512372B1 ATA50017/2011A AT500172011A AT512372B1 AT 512372 B1 AT512372 B1 AT 512372B1 AT 500172011 A AT500172011 A AT 500172011A AT 512372 B1 AT512372 B1 AT 512372B1
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Gestell mit mehreren im Abstand zueinander, übereinander angeordneten Holzrahmen (2), mit zwischen den Holzrahmen (2) angeordneten Abstandshaltern (3) und mit Verbindungsmitteln, die Stangen (11), insbesondere Gewindestangen, aufweisen, die die Holzrahmen (2) und die Abstandshalter (3) durchdringen und zu einem skelettartigen Verbund zusammenhalten. Um insbesondere bei nebeneinander und/oder übereinander angeordneten Gestellen vorteilhafte optische Effekte zu erzielen, wird vorgeschlagen, dass die Stangen (11) die Holzrahmen (2) und die von den Rahmenecken (6) beabstandet angeordneten Abstandshalter (3) durchdringen, um die Holzrahmen (2) und die Abstandshalter (3) zu einem skelettartigen Verbund zusammenzuhalten, wobei auf den Rahmenseiten die Summe der Abstände (8, 8‘) zwischen Rahmenecken (6) und den, den jeweiligen Rahmenecken (6) am nächsten angeordneten Abstandshaltern (3‘) gleich groß ist wie die Abstände (7) zwischen den zueinander benachbart angeordneten Abstandshaltern (3) der Rahmenseite.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Gestell mit mehreren im Abstand zueinander, übereinanderangeordneten Holzrahmen, mit zwischen den Holzrahmen angeordneten Abstandshaltern undmit Verbindungsmitteln, die Stangen, insbesondere Gewindestangen, aufweisen, die die Holz¬rahmen und die Abstandshalter durchdringen und zu einem skelettartigen Verbund Zusammen¬halten.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Gestelle bekannt (DE29812137U1), die Bausteineaufweisen, die über Gewindestangen oder andere Verbindungsmittel zusammengehalten wer¬den. Als Bausteine dienen dabei Leisten mit Lochungen sowie - um eventuell am Gestell einenoffene Seite vorzusehen - Abstandshalter, die dieselbe Höhe aufweisen, wie die Leisten. Zu¬dem werden Einlegeböden mit Nuten gezeigt, um eine Verwendung als Regal zu ermöglichen.Zwar kann durch eine derartige Bauweise eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten hinsicht¬lich Form und Größe eines Gestells, insbesondere Regals, erreicht werden, jedoch gestaltetsich der Zusammenbau vergleichsweise aufwendig. Zudem sind hierbei weder ein möglichesAneinanderstellen mehrerer Gestelle - mit den damit einhergehenden optischen und funktionel¬len Möglichkeiten, noch variable Ausgestaltungen berücksichtigt.
[0003] Des Weiteren sind Gestelle bekannt (DE9202247U1), deren übereinander angeordne¬ten, als Ablageflächen vorgesehenen Platten über Abstandshalter und darin eingesetzte, inLängsrichtung der Abstandshalter verlaufende Gewindestangen verbunden sind. Ein derartigesGestell kann einfach und günstig in verschiedenster Ausformung aufgebaut und ohne größerenAufwand erweitert werden. Nachteilig ist jedoch, dass auch bei dieser Ausführung der optischeEindruck eines Zusammenhängens oder gar einer Verbindung der Gestelle untereinander,wenn mehrerer dieser aneinander anschließend gestellt werden, keine Berücksichtigung finden.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist daher, ein Gestell bereitzustellen, das rasch, einfach undkostengünstig zusammengebaut werden kann und zudem aufgrund seines Aufbaus ermöglicht,dass räumlich aneinander anschließende und selbst sich in Ihren Längenausdehnungen unter¬scheidende Gestelle für den Betrachter ein optisch einheitliches, zusammenhängendes Er¬scheinungsbild ergeben. Zudem sollte das erfindungsgemäße Gestell hinsichtlich seiner Ver¬wendung vielseitig sein.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Stangen die Holzrahmen unddie von den Rahmenecken beabstandet angeordneten Abstandshalter durchdringen, um dieHolzrahmen und die Abstandshalter zu einem skelettartigen Verbund zusammenzuhalten,wobei auf den Rahmenseiten die Summe der Abstände zwischen Rahmenecken und den, denjeweiligen Rahmenecken am nächsten angeordneten Abstandshaltern gleich groß ist wie dieAbstände zwischen den zueinander benachbart angeordneten Abstandshaltern der Rahmensei¬te.
[0006] Dadurch, dass die Abstandshalter von der Rahmenecke beabstandet angeordnet sind,kann, wenn zwei oder mehrere Gestelle aneinandergestellt werden, insbesondere aneinanderanschließen, ein optischer Eindruck entstehen, in gleicher Höhe liegende Rahmen würdenineinander übergehen. Im Gegensatz zu Gestellen, bei denen die Abstandshalter an den Rah¬menecken vorgesehen sind, kann somit vorteilhaft vermieden werden, dass bei aneinanderanschließenden Gestellen zwei Abstandshalter bzw. zwei vertikal verlaufenden Abstandshalter¬reihen, nahe nebeneinander liegen bzw. verlaufen. Dies kann deshalb von Bedeutung sein, weilsich zwei zueinander benachbart angeordnete Abstandshalter bzw. zwei nebeneinander vertikalverlaufende Abstandshalterreihen aufgrund ihrer Breite von nicht an den Ecken liegenden Ab¬standshaltern bzw. Abstandshalterreihen unterscheiden können, wodurch sich für den Betrach¬ter eine Aneinanderreihung einzelner Gestelle nahelegen kann. Erfindungsgemäß können somitselbst in Ihren Abmessungen unterschiedliche Gestelle modulartig, mit zueinander versetzten,als auch miteinander bündig verlaufenden Rahmenseiten aneinandergereiht werden, wodurchsich ein besonders vorteilhaftes Erscheinungsbild ergeben kann. Es kann nämlich ein optischeEindruck erreicht werden, als würden, insbesondere aneinanderstoßende, in gleicher Höhe liegende, Rahmen von mehreren Gestellen ineinander übergehen und/oder sogar aus einemStück gefertigt sein. Der optische Eindruck eines verbundenen und/oder zusammenhängendenGestells kann somit erreicht werden. Ist auf mindestens einer Rahmenseite die Summe derAbstände zwischen Rahmenecken und den, den jeweiligen Rahmenecken am nächsten ange¬ordneten Abstandshaltern gleich groß wie die Abstände zwischen den zueinander benachbartangeordneten Abstandshaltern der Rahmenseite, kann dieser erwähnte optische Eindruck beianeinandergestellten Gestellte noch weiter verbessert werden. Es kann nämlich unter anderemermöglich werden, ein oder mehrere Gestelle derart zu positionieren, dass alle horizontalenAbstände zwischen Abstandshaltern einer von mehreren Gestellen zusammen ausgebildetenSeite gleich groß sind. Somit kann der optische Eindruck erreicht werden, dass die gesamteLänge einer von mehreren Gestellen ausgebildeten, durchlaufenden Seite von einem Rahmenausgebildet sind. Außerdem kann ermöglicht werden, dass die Positionierung der, den Rah¬menecken am nächsten liegenden Abstandshalter auch variiert werden kann, ohne die zuvorgenannten Vorteile zu verlieren. Dies kann insbesondere dann von Bedeutung sein, wennbeispielsweise eine Ecke eines Rahmens erhöhten Belastungen - etwa durch Druck von oben -wie dies bei Verwendung eines Gestells als Teil einer Treppe möglich sein kann - standhaltenmuss. In diesem Fall kann der Abstandshalter dieser stärker belasteten Ecke weiter RichtungRahmenecke vorgesehen werden, wodurch in weiterer Folge der, der anderen Ecke des Rah¬mens am nächsten liegende Abstandshalter von dieser Rahmenecke entsprechend weiter wegpositioniert wird. Dadurch kann mithilfe des erfindungsgemäßen Gestelles auch eine gewünsch¬te Standfestigkeit bei gleichzeitig vorteilhaftem optischem Erscheinungsbild erreicht werden.
[0007] Sind die Abstände zwischen den Rahmenecken einer Rahmenseite des Holzrahmensund jenen Abstandshaltern, die den Rahmenecken am nächsten liegen gleich, können dieVorteile hinsichtlich des optischen Eindrucks aneinandergestellter Gestelle besonders einfacherreicht werden. Es ist nämlich nicht erforderlich, bei einem Aneinanderstellen zweier odermehrerer Gestelle auf eventuell von den Rahmenecken unterschiedlich weit entfernt positionier¬te Abstandshalter zu achten, um möglichst gleiche Abstände zwischen allen Abstandshalterneiner gemeinsam ausgebildeten Rahmenseite - insbesondere zwischen den Abstandshalternvon Gestellen, die den aneinandergestellten Rahmenecken am nächsten liegen -, zu erreichen.Somit können die Möglichkeiten, mit welchen Seiten erfindungsgemäße Gestelle aneinander¬gestellt werden, erhöht und deren variable Kombinierbarkeit verbessert werden. Des Weiterenkönnen sich hierdurch auch Vorteile hinsichtlich der Produktionskosten eines Gestells ergeben.
[0008] Als optisch besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn die Abstände zwischenden Rahmenecken einer Rahmenseite des Holzrahmens und jenen Abstandshaltern, die denRahmenecken am nächsten liegen, jeweils 16 Zentimeter und die Abstände zwischen zweiAbstandshaltern einer Rahmenseite 32 Zentimeter betragen. In diesem Zusammenhang konn¬ten sich in weiterer Folge Abstandshalter mit einer Breite bzw. Höhe von jeweils 24 Millimeternund eine Höhe der Rahmen von 24 Millimetern auszeichnen.
[0009] Ist der unterste Rahmen gegenüber den anderen Rahmen massiver ausgeführt, kanndie Standfestigkeit des Gestells verbessert werden. Zudem können an einem massiver ausge¬führten untersten Rahmen auch Hilfsvorrichtungen, etwa Standfüße für ein Gestell, erleichtertangebracht werden.
[0010] Weist der unterste Holzrahmen nach innen versetzte, höhenverstellbare Stellfüße auf,können Belastungen des Gestells - etwa durch am Boden stehendes Wasser - verringert unddessen Standfestigkeit erhöht werden. Zudem ermöglichen höhenverstellbare Stellfüße, dasseventuelle Bodenunebenheiten ausgeglichen werden können, wodurch unter anderem einewaagrechte Ausrichtung des Gestells ermöglicht werden kann. Des Weiteren kann mithilfehöhenverstellbarer Stellfüße die Höhe von aneinandergestellten Gestellen derart aufeinanderabgestimmt werden, dass ihre Rahmen bündig verlaufen, wodurch die bereits erwähnten opti¬schen Vorteile vereinfacht erzielt werden können. Möglich ist auch, die Stellfüße nach innen zuversetzen, wodurch ein optischer Eindruck eines schwebenden Gestells erzielt werden kann.
[0011] Bilden die übereinander liegenden Holzrahmen eine Aufnahme aus, kann sich eine vielseitige Anwendbarkeit des Gestells ergeben. Vorstellbar sind unter anderem Aufnahmen fürBlumentröge, Mülleimer, Körbe und so weiter.
[0012] Weist der oberste Holzrahmen eine Ausfachung auf, können sich für das erfindungsge¬mäße das Gestell noch weitere Vorteile hinsichtlich seiner Verwendbarkeit ergeben. Beispielekönnen hierzu die Verwendung als Möbel - etwa als Tisch, als Sitzmöbel oder eventuell sogarals Teil einer Treppe sein.
[0013] Eine Vorrichtung mit mehreren nebeneinander und/oder übereinander angeordnetenGestellen kann besondere Vorteile hinsichtlich möglicher Gestaltung, Ausformung, Verwen¬dung, Standfestigkeit und/oder hinsichtlich ihres optischen Eindrucks ergeben. Dies ist insbe¬sondere auch dann der Fall, wenn Gestelle versetzt zueinander bzw. ineinander verschachteltangeordnet sind.
[0014] Weisen wenigstens zwei übereinander angeordnete Gestelle zumindest ein gemeinsa¬mes Verbindungsmittel auf, kann eine besonders standfeste Vorrichtung geschaffen werden. Esist dadurch nämlich möglich, vertikal miteinander in Flucht verlaufende Abstandshalterreihenmehrerer Gestelle mit, insbesondere aus einem Stück gefertigten, Gewindestangen zu durch¬dringen und somit einen Verbund aus Gestellen herzustellen. Vorstellbar ist unter anderemjedoch auch, dass ein Verbindungsmittel eines Gestells an seinem oberen Ende eine Hülsen¬mutter aufweist und diese mit einem, ein Gewinde aufweisendem Verbindungsmittel einesdarüber angeordneten Gestells verbunden ist.
[0015] In den Figuren ist der Erfindungsgegenstand anhand von Ausführungsbeispielen bei¬spielsweise dargestellt. Es zeigen: [0016] Fig. 1 eine Frontansicht auf ein erfindungsgemäßes Gestell, [0017] Fig. 2 eine Draufsicht des Gestells nach Fig. 1, [0018] Fig. 3 abgerissene, Detailansicht der Verbindungsmittel nach Fig. 1, [0019] Fig. 4 zwei aneinandergestellte erfindungsgemäße Gestelle und [0020] Fig. 5 zwei aneinandergestellte mit einem über diesen angeordnetem weiteren Gestell.
[0021] Fig. 1 zeigt ein Gestell 1 mit mehreren im Abstand zueinander, übereinander angeordne¬ten Holzrahmen 2, mit zwischen den Holzrahmen angeordneten Abstandshaltern 3. Mithilfe vonVerbindungsmitteln, die die Holzrahmen 2 und die Abstandshalter 3 durchdringen, wird dasGestell 1 skelettartig verbunden. Als Verbindungsmittel, um Rahmen 2 und Abstandshalter 3, 3'zu einem Gestell zu verbinden, eignen sich insbesondere Gewindestangen 11, die einen Kopf 4und Muttern 5 aufweisen, wie dies insbesondere der Fig. 3 entnommen werden kann. Aufgrunddieses Aufbaus kann ein einfacher und schneller Zusammenbau des Gestells 1 ermöglichtwerden.
[0022] Die Abstandshalter 3 sind von den Rahmenecken 6 beabstandet angeordnet. Zudemsind im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 die Abstände 7 zwischen zwei zueinander benachbartangeordneten Abstandshaltern 3 einer Rahmenseite des Gestells 1 gleich, wodurch sich einoptisch vorteilhaftes Bild des Gestells 1, u. a. hinsichtlich seines regelmäßigen Aufbaus, ergibt.Auf mindestens einer Seite einer Rahmenseite des Gestells 1 ist die Summe der Abstände 8, 8‘zwischen Rahmenecken 6 und den, den jeweiligen Rahmenecken 6 am nächsten liegendenAbstandshaltern 3‘ gleich groß wie die Abstände 7 zwischen allen nebeneinander bzw. jeweilszwei zueinander benachbart angeordneten Abstandshaltern 3 derselben Rahmenseite. Dadurchist es möglich, zwei erfindungsgemäße Gestelle 1,12 derart aneinanderzustellen, dass dieAbstände zwischen allen angeordneten Abstandshaltern 3 - vor allem auch zwischen jenenAbstandshaltern 3', die den aneinander anschließenden Ecken zweier Gestelle 1, 12 am nächs¬ten liegen - einer durchgehenden Rahmenseite gleich sind, was die zuvor erwähnten Effekteauf das Erscheinungsbild hat.
[0023] Im Allgemeinen wird erwähnt, dass sich die in den Figuren eingezeichneten Abstände 8,8‘ und 7 auf die Abstandshalter 3 beispielsweise mittig beziehen, weil diese in ihren Abmessun¬ gen gleich ausgebildet sind. Der Kern der Erfindung bezieht sich allerdings insbesondere aufdie Größe der Zwischenräume, die für die optische Effekte sorgen sollen.
[0024] Im Falle des Gestells 1 sind die Abstände 8, 8‘ zwischen den Rahmenecken 6 einerRahmenseite des Holzrahmens 2 und den Abstandshaltern 3‘, die den Rahmenecken 6 amnächsten liegen, gleich. Somit betragen die Abstände 8, 8‘ die Hälfte der Abstände 7 zwischenzwei zueinander benachbart angeordneten Abstandshaltern 3, was zusätzlich die Möglichkeitender Kombinierbarkeit zweier oder mehrerer erfindungsgemäßer Gestelle erhöht - insbesonderedahingehend, mit welchen Seiten Gestelle aneinandergestellte werden können, um die ge¬wünschte Effekte zu erreichen. Dies ist auch der Fig. 4 zu entnehmen, in der zwei Gestelle 1,12 aneinander anschließen. Vorstellbar ist aber beispielsweise auch, übereinanderliegendeAbstandshalter 3 horizontal zueinander zu versetzen und etwa parallel, schräg nach oben ver¬laufende Abstandshalterreihen zu bilden. Auch bei dieser Ausführungsform kann aufgrund dererfindungsgemäßen Beabstandung der, den Rahmenecken 6 am nächsten liegenden Ab¬standshalter 3‘ die gewünschten Erscheinungen bei Aneinanderstellen solcher Gestelle erreichtwerden - was nicht näher dargestellt wird.
[0025] Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das Gestell nach Fig. 1 mit Köpfen 4 der Gewindestange11 und Ausnehmungen 9 im Rahmen 2, die unter anderem dem Versenken der Rahmenköpfedienen. Vorstellbar ist, Ausnehmungen 9 und die Köpfe 4 der Gewindestangen 11 in Ihrer Aus¬formung derart aufeinander abzustimmen, dass diese eine plane Fläche mit der jeweiligen Seitedes Rahmens 2 ausbilden. In der Fig. 2 weist der oberste Rahmen 2 eine Ausfachung 10 auf,die mit dem obersten Rahmen 2 bündig abschließt und mit diesem somit eine plane Flächeausbildet. Somit kann sich das Gestell 1 etwa als Abstellfläche oder auch als Auftrittflächeeignen, falls das Gestell als Teil einer Treppe verwendet wird. Vorstellbar ist aber ebenso, einoder mehrere Rahmen 2 des Gestells 1 auf einer oder auf mehreren Seiten offen, also nicht alsdurchlaufenden Rahmen vorzusehen. Somit können sich verschiedene weitere Ausführungs¬formen ergeben, beispielsweise ein Sitzmöbel mit Rücken- und Armlehnen, indem ein Rahmeneine Ausfachung aufweist und ein oder mehrere über diesem Rahmen vorgesehene Rahmeneine U-Form ausbilden, was nicht näher dargestellt ist.
[0026] Der unterste Rahmen 13 ist gegenüber den anderen Rahmen massiver ausgeführt,wodurch die Standfestigkeit des Gestells 1 verbessert wird. Des Weiteren sind an diesem un¬tersten Rahmen 13 höhenverstellbare Standfüße 14 befestigt, wodurch Bodenunebenheitenausgeglichen und die Höhe der Rahmen 2 von aneinandergestellten Gestellen 1, 12 zueinandereingestellt und in Einklang gebracht werden kann.
[0027] Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung, bestehend aus drei erfindungsgemäßen Gestellen 1,12, 15. Zwei Gestelle 1,12 sind nebeneinander und ein Gestell 15 versetzt über diesen beidenGestellen angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Höhe aller Rahmen des Gestells15 gleich. Die gestrichelte Linie kennzeichnet eine vertikal verlaufende Reihe von Abstandshal¬tern der Gestelle 1,15, die mit den Rahmen über ein gemeinsames Verbindungsmittel, vor¬zugsweise über eine durchgehend verlaufende Gewindestange 11, zusammengehalten werden.Dadurch, dass die Gestelle 1, 15 miteinander verbunden sind, kann eine besonders stabileVorrichtung geschaffen werden, insbesondere im Falle einer verschachtelten Anordnung vonGestellen, wie dies bei einem Mauerverband der Fall ist. Vorstellbar sind aber auch anderegeeignete Mittel, um Gewindestangen 11 derart übereinander angeordneter Abstandshalterrei¬hen miteinander zu verbinden. Ebenso können natürlich Anordnung, Ausformung und Anzahlmiteinander kombinierter Gestelle beliebig variiert werden.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9202247U1 (de) * 1992-02-21 1992-04-23 Finke, Thomas, 4800 Bielefeld Ablage- und Ausstellungsmöbel, insbesondere Regal
DE29611240U1 (de) * 1996-06-27 1997-02-27 Schumacher, Michael, 60327 Frankfurt Bücherregal
DE29812137U1 (de) * 1998-07-08 1999-01-14 Fürst, Eva, 88212 Ravensburg Regalmöbel

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