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Unmittelbar unter jeder Druckrolle ist eine DrUckstange 26 vorgesehen. Diese Druckstangcn 26 laufen vertikal durch Durchbrechungen in dem vorderen, hervorragenden Teil der schwingenden Rahmenatangc. M, sind an ihrem unteren Ende drehbar mit der bekannten, bieg- samen Druckplatte 27 verbunden und besitzen Anschlagfinger 28, welche eine geringe Querbewegung der Druckplatte 27 mit Bezug auf die Druckstangen 26 gestatten, was namentlich aus Fig. 3 hervorgeht. An dem oberen Ende sind die Druckstange 26 mit Segmentköpfen 29 ausgestattet, die je mit einer der Druckrollen 24 in Eingriff sind.
Blattfedern 30, welche mit ihrem hinteren Ende an dem oberen Teile der Schwingrahmenstango 10 befestigt sind, sind an ihrem nach vorn ragenden freien Ende mit den entsprechenden Köpfen 29 in Eingriff, pressen die Druckstangen 26 nachgiebig nach oben und halten die Köpfe 29 gegen die Druckrollen 24. Weil die Druckrollen 24 auf der leicht schraubenförmig gewundenen Welle 23 aufgesetzt sind, nehmen ihre unteren Teile bei Drehung der Welle 13 beständig verschiedene Höhenlagen ein und verschieben dementsprechend die Druckstange 26 fortwährend, so dass die biegsame Druckplatte 27, obgleich sie angenähert horizontal liegt, niemals vollständig eben ist, sondern beständig in einer gekrümmten oder Wellenlinie liegt und an einem Punkte oder an einem geringen Teile nach unten durchgedrückt ist.
Offenbar wird jene Druckrolle 24, welche mit ihrer Achse vertikal unter der Achse der Schwingwelle 13 sich befindet, mittels der Druckstange 26 den darunter liegenden Teil der Druckplatte 27 nach unten durchdrücken. Bei der Schwingbewegung des Armes 17 wird die Schwingwelle 13 gedreht, so dass jede der Druckrollen 24 einmal in ihre unterste Stellung
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durchgedrückt Stelle von dem einen Ende der biegsamen Druckplatte nach dem anderen wandert. Die biegsame Druckplatte erhält die grösste Durchbiegung an irgend einem gewünschten Punkte dadurch, dass der Arm 17 entsprechend gestellt wird.
Der untere Teil des Riemens 2 bewegt sich natürlich unmittelbar über dem Furnier oder dem Brett y und unter der biegsamen Druckplatte 27. Es wird somit durch die beschriebene Tätigkeit der Druckplatte ein sehr sanfter, jedoch sehr wirkungsvoller Druck auf das Werkstück hervorgebracht. Die Grösse des Druckes der Druckplatte 27 kann durch Verstellen des Gegengewichtes 21
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der Behandlung mit Sandpapier sehr viel Sorgfalt verwendet werden, damit ein Beschädigen derselben nicht eintritt. Auch kommt es vor, dass eine stärkere Abschleifung an einem Punkte des Furniers als an einem anderen notwendig ist. Für diese Art von Arbeiten ist die Maschine besonders geeignet.
Es kommt oft vor, dass der mit Sandpapier zu behandelnde Teil kürzer als die Druckplatte 27 ist. Um nun die Maschine auch für derartig kurzes Arbeitsgut benutzen zu können, ohne Zeit zu verschwenden, werden die Anschlagbolzen 18 so eingestellt, dass die Bewegungen des Armes 17 entsprechend beschränkt sind.
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als Sehleifriemen bezeichnet worden.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Schleifen und Polieren von Holz o. dgl. mit an dem Schleifriemen entlang wandernder Druekstelle, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Riemen wirkenden Druck-
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gesteuert werden und durch entsprechendes Hin-und Herdrehen der Welle die Druckstelle am Riemen vorlegt wird.