AT508215B1 - Auswerteelement und verfahren, insbesondere zur darstellung und überprüfung von lehrinhalten - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Auswerteelement, insbesondere zur Darstellung und Überprüfung von Lehrinhalten für den Einsatz im pädagogischen Bereich und auch zur Darstellung des Erreichens von Zielvorgaben, wobei das Auswerteelement als Bau- oder Setzkasten (1) ausgebildet ist und Ausnehmungen zum Einsatz von Bau- oder Setzsteinen (7) aufweist, sowie den einzelnen Bau- oder Setzsteinen (7) ein oder mehrere Aufgabenstellungen zugeordnet sind. Der Bau- oder Setzkasten (1) ist in Form einer rechts- oder linksdrehenden Spirale (2) ausgebildet, wobei die Spirale (2) in mehrere Sektoren (4) aufgeteilt ist und jeder Sektor (4) zumindest eine Ausnehmung zum Einsatz eines Bau- oder Setzsteins (7) aufweist. Weiters umfasst die Erfindung ein Verfahren zur Anwendung des Auswerteelements.
Description
österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Auswerteelement und ein Verfahren, insbesondere zur Darstellung und Überprüfung von Lehrinhalten für den Einsatz im pädagogischen Bereich und auch zur Darstellung des Erreichens von Zielvorgaben, wobei das Auswerteelement als Bau- oder Setzkasten ausgebildet ist und Ausnehmungen zum Einsatz von Bau- oder Setzsteinen aufweist, sowie den einzelnen Bau- oder Setzsteinen ein oder mehrere Aufgabenstellungen zugeordnet sind, wie dies im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und Patentanspruchs 9 beschrieben ist.
[0002] In der GB 2 254 565 A sowie der EP 0 298 727 A sind Spiele geoffenbart, bei denen eine spiralförmige Spielbrettanordnung verwendet wird, wobei der Spielverlauf meist von innen nach außen verläuft. Die GB 2 392 108 A offenbart ein Unterrichtsmittel für das Gebiet der Musik, bestehend aus mehreren Teilen, welche puzzleartig zu konzentrischen Ringen zusammengesetztwerden können.
[0003] Es sind bereits diverse Baukästen mit einzelnen Bausteinen bekannt, die auf verschiedenste Arten zusammengesetzt werden können. So ist aus der DE 21 61 673 A ein pädagogisches Material bestehend aus einer Reihe von rechtwinkeligen homothetischen Dreiecken von zunehmender Größe mit dem gleichen homothetischen Verhältnis von einem Dreieck zum anderen bekannt. Die Dreiecke haben paarweise eine Seite von gleicher Länge. Das homothe-tische Verhältnis ist dergestalt, dass eine Seite von gleicher Länge der Hypotenuse eines Dreiecks und einer rechten Seite eines anderen Dreiecks entspricht, damit durch Zusammenstellungen von Dreiecken eine Spirale zustande kommen kann. Bei diesen und weiteren erfindungsgemäßen Bausteinen ist die Form derart gewählt, dass unterschiedlichste Gebilde konstruiert und zusammengesetzt werden können, um so beispielsweise Kindern mathematische bzw. geometrische Formen und logisches, konstruktives Denken zu vermitteln oder auch mathematische Spiele zu ermöglichen.
[0004] Nachteilig ist dabei, dass diese Bausätze lediglich auf das konstruktive und räumliche Denken abzielen, nicht jedoch auf Wissensinhalte oder Zielvorgaben und eine Möglichkeit zu deren Auswertung. Weiters kann mittels der genannten Dreieckanordnung lediglich eine einspurige Spiralbahn konstruiert werden.
[0005] Die DE 12 95 251 A beschreibt ein Lehrmittel für pädagogische und heilpädagogische Spezialübungen mit mehreren Sätzen aus jeweils mehreren Holzkörpern, wobei die Körper eines jeden Satzes jeweils gleiche Form und Außenabmessungen aufweisen und eine andere geometrische Grundform wie die Körper der übrigen Sätze haben und die Körper eines jeden Satzes sich durch unterschiedlich große zentrale Durchgangsöffnungen voneinander unterscheiden. Dabei werden vor allem von lernschwachen Kindern aus den einzelnen Holzkörpern in Flächenanordnung und in räumlicher Anordnung geometrische Gebilde zusammengestellt, wodurch die Kinder zu geistig konzentriertem Tätigsein animiert werden. Auch hier geht es um das Zusammenstellen von unterschiedlichen räumlichen Gebilden, zB Türmen, sowie um die Wahrnehmung von Erkennungseffekten durch beispielsweise paarweise gleichartige Holzkörper.
[0006] Nachteilig dabei ist wiederum die Auslegung auf das konstruktive und räumliche Denken, ohne Vermittlung von Wissensinhalten oder Zielvorgaben und auch ohne einer Möglichkeit zur Auswertung des Soll- und Ist-Standes des Kindes bzw. Benutzers.
[0007] Aus der DE 826 512 B ist ein Lehrmittel für Geschichtsunterricht und kulturelle Blickerweiterung, bestehend aus Leitertafeln und belehrenden Zusatzstücken, wie Namensschilderkarten, Ereignisstreifen, Zeitskalen, geschichtsgraphischen Darstellungen, Kulissen, Gruppenkarten und losen Namensschildern bekannt, wobei die Leitertafeln gemeinsam mit den belehrenden Zusatzstücken zu koordinierten Übersichten zusammenfügbar sind.
[0008] Nachteilig dabei ist die auf den Geschichtsunterricht, insbesondere die zeitliche Darstellung geschichtlicher Ereignisse, eingeschränkte Wissensvermittlung sowie das starre System der Leitertafeln und somit beschränkte Eintragungsmöglichkeit von Wissensinhalten. Zudem ist 1 /24 österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15 auch hier keine Auswertungsmöglichkeit des Informationsstandes des Benutzers bzw. Zuhörers gegeben.
[0009] Weiters sind Lernsysteme, wie beispielsweise das sogenannte LÜK, Lernen - Üben -Können, bekannt, bei welchen durch Lösen von Aufgaben Kontrollplättchen in einen Baukasten gesetzt werden und nach dem Lösen aller Aufgaben anhand der Abbildung, die die Rückseite der Plättchen ergibt, überprüft werden kann, ob die Aufgaben richtig gelöst wurden.
[0010] Nachteilig dabei ist, dass erst nach vollständiger Lösung der Aufgaben die Korrektheit der Antworten überprüft werden kann und eine Überprüfung von Teilfortschritten somit nur schwer möglich ist.
[0011] Des Weiteren sind Spiele mit Bausteinen, wie das sogenannte Trivial Persuit, bekannt, wo nach Beantwortung von Fragen aus unterschiedlichen allgemeinen Wissensgebieten dreieckige Bausteine in einen als Kuchenform ausgebildeten Spielbausatz eingesetzt werden. Ziel ist das schnellstmögliche Ausfüllen der Form mit den Bausteinen, die nach Wissensgebiet mit unterschiedlichen Farben ausgebildet sind.
[0012] Nachteilig dabei ist, dass bei falschem Beantworten einer Frage, die Bausteine durch spätere Richtigbeantwortung einer anderen Frage erlangt werden können. Dadurch werden keine definierten Lehrinhalte bzw. keine konkreten Zielvorgaben erarbeitet und steht keine objektive Auswertemöglichkeit zur Verfügung, zumal praktisch per Zufall die Spieler Fragen bekommen, die sie beantworten können oder auch nicht. Ein weiterer Nachteil liegt in der Auslegung auf zumindest 2 Spieler.
[0013] Allgemein besteht beim vorgenannten bekannten Stand der Technik der Nachteil, dass beim Beenden des Spiels oder der Überprüfung der Aufbau wieder zerlegt bzw. zerstört wird. Damit muss der Benutzer beim nächsten Mal wiederum von Null beginnen, wodurch sich der Nachteil ergibt, dass somit kein Überblick über einen längeren Zeitraum erlangt werden kann, sondern immer nur eine Sofortaufnahme des Wissen zu einem bestimmten Zeitpunkt.
[0014] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Auswerteelement mit einfachem und kostengünstigem Aufbau sowie zur einfachen und übersichtlichen Darstellung und Überprüfung von Lehrinhalten bzw. zur Darstellung des Erreichens von Zielvorgaben zu schaffen. Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, das Auswerteelement derart zu gestalten, dass eine Anwendung auf unterschiedlichsten Gebieten, z.B. Sport, Schulplan, etc., ermöglicht wird. Ebenfalls liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Auswerteelement, insbesondere zum Ausgleich von Lernschwächen, pädagogisch wertvoll auszugestalten.
[0015] Die Aufgaben der Erfindung werden dadurch gelöst, dass der Bau- oder Setzkasten in Form einer rechts- oder linksdrehenden Spirale ausgebildet ist, wobei die Spirale in mehrere Sektoren aufgeteilt ist und jeder Sektor zumindest eine Ausnehmung zum Einsatz eines Bauoder Setzsteins aufweist.
[0016] Vorteilhaft ist hierbei, dass durch das als Spirale ausgebildete Auswerteelement in pädagogisch wertvoller und auch spielerischer Art und Weise ein ständiger Wissenszuwachs visualisiert bzw. Zieldenken erreicht wird, wobei anhand des Verhältnisses zwischen den gefüllten und leeren Sektoren jederzeit ein Überblick bzw. eine Auswertung des Ist-Standes zum Soll-Stand, sowohl für den Benutzer, als auch für eine, den Fortschritt überwachende Person, möglich ist.
[0017] Von Vorteil ist eine Ausgestaltung, bei der die Spirale zwei oder mehrere Spiralbahnen aufweist, wobei jeder Spiralbahn ein Themenbereich und jedem Sektor innerhalb der Spiralbahn ein oder mehrere Aufgabenstellungen zugeordnet sind, da dadurch eine Gliederung in abgeschlossene Teilaufgaben bzw. Anpassung der Spirale auf definierte Themenbereiche und Teilziele möglich ist und diese Teilziele in sich abgeschlossen sind und somit in beliebiger Reihenfolge erreicht werden können.
[0018] Vorteilhaft ist weiters, dass beliebige Spiralformen, beispielsweise eine archimedische Spirale, fermatische Spirale oder irreguläre Polygonspirale, bevorzugt aber eine logarithmische 2/24 österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15
Spirale Anwendung finden, da eine logarithmische Spirale, die mit jeder Umdrehung den Abstand von ihrem Mittelpunkt um den gleichen Faktor vergrößert, aus pädagogischer Sicht ein sich Öffnen und Erweitern visualisiert, andere Spiralformen hingegen beispielsweise bei komplexeren Themenbereichen vergleichsweise platzsparender sind.
[0019] Ein wesentlicher Vorteil liegt darin, dass das Auswerteelement derart ausgebildet wird, dass die in die Spirale eingesetzten Bau- oder Setzsteine beim Zusammenlegen bzw. Wegräumen in der Spirale verbleiben, sodass beim nächsten Aufbau der Benutzer den Letztstand vor sich hat und somit die Spirale weiter ausfüllen kann. Die Bau- oder Setzsteine können nur mit erhöhtem Aufwand entfernt werden. Somit ist auch sichergestellt, dass der Benutzer nur bewusst einen oder mehrere Bau- oder Setzsteine entfernt und diese nicht von selbst oder beim Abräumen aus der Spirale fallen und somit die aufgebaute und abgefragte Überprüfung zerstört wird bzw. zerstört werden muss.
[0020] Bei einer Ausgestaltung der Spirale als von außen nach innen oder von innen nach außen drehende Spirale wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass aus pädagogischer Sicht je nach auf die Spirale umgelegtem Gesamtthemenkomplex ein sich Öffnen bzw. eine Verbreiterung und Ausweitung der aktuellen Basis oder ein In-Sich-Kehren, Spezialisieren und Fokusie-ren vermittelbar ist. So kann beispielsweise im Bildungsbereich die Spezialisierung der Wissensbasis vom Allgemeinen zum Fachwissen oder umgekehrt die Erweiterung der Wissensbasis auf eine möglichst breit gestreute Allgemeinbildung oder beispielsweise im sportlichen Bereich das Training vom unsportlichen zum ganzkörperlich ausgewogen trainierten oder auch zu einem auf eine bestimmte Sportdisziplin hin trainierten Menschen dargestellt werden. Genauso kann eine von außen nach innen laufende Spirale den Ausschluss bzw. das Abgewöhnen einer negativen Eigenschaft (z.B. das Zigaretten-Rauchen) oder eines negativen Faktors (z.B. Rückenschmerzen) und eine von innen nach außen laufende Spirale das Aneignen einer positiven Eigenschaft bzw. positiver Faktoren.
[0021] Von Vorteil ist auch, wenn die Spirale bevorzugt eine Drehung um die Achse durchführt, somit Anfangs- und Endpunkt der jeweiligen Spiralbahn in einer Fluchtlinie liegen, da sich somit parallel mehrere auseinanderlaufende Spiralbahnen in einer zweidimensionalen Ebene realisieren lassen, ohne einander zu überschneiden.
[0022] Bei der Ausgestaltung des Auswerteelements als Spirale mit lediglich einer Spiralbahn, wobei die Fluchtlinie die Trennung zwischen den einzelnen Themenbereichen darstellt, wird in vorteilhafter Weise ein einfacher Aufbau der Spirale und eine optisch noch stärkere Öffnung nach außen oder eine stärkere Fokusierung auf den Spiralenkern, verbunden mit den eingangs genannten psychologisch positiven Wirkungen erreicht.
[0023] Durch eine Ausgestaltung des Auswerteelements, bei der zumindest eine der Spiralbahnen das Gebiet Mathematik oder Deutsch umfasst wird in vorteilhafter Weise die Einbindung zumindest eines Pflichtgegenstandes des Lehrplans gewährleistet.
[0024] Eine Ausgestaltung, bei der den einzelnen Themenbereichen jeweils eine eigene Farbe zugeordnet bzw. die Bausteine je Themenbereich in unterschiedlichen Farben ausgestaltet sind, ermöglicht eine bessere Visualisierung des Ist-Standes und optischen Überblick über den aktuellen Stand der erreichten Teilziele.
[0025] Von Vorteil ist auch, dass die einzelnen Bau- bzw. Setzsteine sowohl flach als auch als Klötze und in unterschiedlichsten geeigneten Materialien, wie Kunststoff, Metall, Holz, Pappe, Filz, Gummi etc. ausgeführt sowie bevorzugt zur Fixierung in den Ausnehmungen mit beispielsweise einem Magneten, Klettverschluss oder mit Fortsätzen, die in korrespondierende Ausnehmungen in den Sektoren (4) passgenau eingreifen, etc. versehen sein können, da dadurch unterschiedlichste Fixierungen einen festen Sitz eingesetzter Bau- bzw. Setzsteine gewährleisten und eine Anpassung des Auswerteelements an die Bedürfnisse des Benutzers bzw. Benutzerkreises, beispielsweise durch Ausgestaltung mit Klötzen als Bau- oder Setzsteine für Kleinkinder, erfolgen kann.
[0026] Es ist aber auch eine Ausgestaltung von Vorteil, bei der die Ausnehmung am Bau- oder 3/24 österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15
Setzstein angeordnet ist und der Bau- oder Setzkasten einen korrespondierender Vorsprung zur Ausnehmung aufweist, da dadurch ebenfalls ein fester Sitz des Bau- oder Setzsteins im jeweiligen Sektor gewährleistet ist und zudem der Bau- oder Setzstein flacher und besser im Bau- oder Setzkasten verstaubar ist.
[0027] Die Aufgabe der Erfindung wird auch durch ein Verfahren zum Anwenden des Auswerteelementes gelöst, wobei jede Spiralbahn ein Wissensgebiet bzw. eine Zielvorgabe und jeder Sektor innerhalb der Spiralbahn ein erreichtes Teilziel darstellt und bei Erlangen der Wissensinhalte bzw. Erreichen der Teilziele der entsprechende Bau- oder Setzstein in den korrespondierenden Sektor eingesetzt wird, da dadurch klar und in einfacher Weise das Erreichen der Ziele visualisiert wird und der Lernprozess auf spielerische Art und Weise empfunden wird.
[0028] Von Vorteil daran, dass das Gesamtziel das Füllen sämtlicher Sektoren des Bau- oder Setzkastens innerhalb einer festgelegten Zeitspanne ist, ist, dass innerhalb dieser Zeitspanne der Benutzer über eine freie Zeiteinteilung verfügt und dennoch das Erreichen des Gesamtziels im Auge behalten muss, somit auch lernt, sich zu strukturieren. Wenn mehrere Benutzer jeweils eine Spirale gleichen Gesamtinhalts erarbeiten besteht zudem eine Auswerte- und Vergleichsmöglichkeit des Entwicklungsstandes und somit ein spielerischer Drang der Benutzer untereinander zur Weiterentwicklung.
[0029] Es ist aber auch von Vorteil, wenn jeder Spiralbahn bzw. jedem Wissensgebiete oder jeder Zielvorgabe eine eigene Farbe zugewiesen ist und die Teilziele, also das Einsetzen der Bau- oder Setzsteine in die Sektoren, in frei wählbarer Reihenfolge erfolgt, da so der Ist-Stand des Benutzers im jeweiligen Themenkreis schneller und intensiver wahrgenommen wird und ein flexibleres Erarbeiten des Gesamtziels und modularer Aufbau erreicht wird.
[0030] Vorteilhaft ist auch, dass durch das Verhältnis zwischen den in die Sektoren eingesetzten Bau- oder Setzsteinen zu den noch zu besetzenden Sektoren jederzeit eine Auswertung bzw. ein optischer Überblick über den Ist-Stand zum Soll-Stand, sowohl im Hinblick auf das jeweilige Wissensgebiet bzw. Zielvorgabe als auch auf das Gesamtziel, visualisiert ist, da dadurch schnell und einfach der aktuelle Stand erfasst und der Benutzer den weiteren Lernprozess in zeitlicher Hinsicht entsprechend anpassen kann.
[0031] Schließlich ist von Vorteil, dass aus pädagogischer Sicht je nach Einsatzgebiet bzw. Themenschwerpunkt, auf den die Spirale angewendet wird, eine von außen nach innen oder eine von innen nach außen drehende Spirale Anwendung findet, da so in pädagogisch bzw. psychologisch vorteilhafter Weise durch den Besatz der Spirale von außen auf den Mittelpunkt zulaufend bzw. umgekehrt von innen nach außen dem Benutzer ein In-Sich-Kehren bzw. ein Zusammenführen auf das Wesentliche etc. oder ein sich Öffnen bzw. eine Erweiterung der Wissensbasis etc. vermittelt wird.
[0032] Die vorliegende Erfindung wird anhand der beigefügten, schematischen Zeichnungen näher erläutert.
[0033] Darin zeigen: [0034] Fig. 1 eine Draufsicht auf das Auswerteelement, in vereinfachter, schematischer Dar stellung; [0035] Fig. 2 einen Schnitt durch das Auswerteelement gemäß Schnittlinie AA in Fig. 1, in vereinfachter, schematischer Darstellung; [0036] Fig. 3 einen Schnitt durch das Auswerteelement bei zweischichtigem Aufbau, in ver einfachter, schematischer Darstellung; [0037] Fig. 4 eine Draufsicht auf das Auswerteelement mit breiteren Stegen, in vereinfachter, schematischer Darstellung; [0038] Fig. 5 eine Draufsicht auf eine horizontal gespiegelte Spirale, in vereinfachter, schema tischer Darstellung; 4/24
österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15 [0039] Fig. 6 eine Draufsicht auf das Auswerteelement mit Rahmeneinlage, in vereinfachter, schematischer Darstellung; [0040] Fig. 7 eine Draufsicht auf die herausgenommene Rahmeneinlage, in vereinfachter, schematischer Darstellung; [0041] Fig. 8 einen Schnitt durch das Auswerteelement mit eingesetzter Rahmeneinlage, in vereinfachter, schematischer Darstellung; [0042] Fig. 9 eine Rahmeneinlage mit zwei Spiralbahnen, in vereinfachter, schematischer
Darstellung; [0043] Fig. 10 einen Schnitt in Schrägansicht durch das Auswerteelement mit Einsetzplatte, in vereinfachter, schematischer Darstellung; [0044] Fig. 11 einen Schnitt in Schrägansicht durch das Auswerteelement mit Einsetzplatte, in vereinfachter, schematischer Darstellung; [0045] Fig. 12 einen Bau- oder Setzstein mit unterschiedlichen Fortsätzen, in vereinfachter, schematischer Darstellung; [0046] In Fig. 1 bis 5 ist ein erfindungsgemäßes Auswerteelement als Bau- oder Setzkasten 1 dargestellt. Dabei weist das Auswerteelement bevorzugt die Form einer Spirale 2, insbesondere einer logarithmischen Spirale 2, mit zwei oder mehreren Spiralbahnen 3 und zumindest zwei Sektoren 4 je Spiralbahn 3 auf. Die Spiralbahnen 3 sind jeweils farblich unterschiedlich ausgeführt, wobei sich die Farben bevorzugt an den Regenbogenfarben orientieren (nicht dargestellt). Selbstverständlich ist es auch möglich, neben der bevorzugt logarithmischen Spiralform jede andere Spiralform heranzuziehen, beispielsweise eine archimedische Spirale, fermatische Spirale oder irreguläre Polygonspirale, oder auch die Spirale 2 linksdrehend (wie auf den Figuren dargestellt) oder rechtsdrehend bzw. horizontal (Fig. 5) oder vertikal gespiegelt oder auch als 3-D-Spirale, bei der entweder der Mittelpunkt der Spirale 2 oder umgekehrt der äußere Bereich der Spirale 2 angehoben und arretiert wird, auszubilden. Bevorzugt wird für das Auswerteelement eine Spirale 2 verwendet, die sich nur einmal um einen zentralen Punkt der Spirale 2 dreht, die mit einer Fluchtlinie 5 beginnt und auf gleicher Höhe wieder mit der Fluchtlinie 5 endet. Es ist aber auch eine Ausführung als durchgehende, einspurige oder mehrspurige Spiralbahn möglich, wobei hier die Fluchtlinie 5 bevorzugt die Trennung der farblich unterschiedlich gestalteten Bereiche bzw. Spiralbahnen 3 darstellt. Wesentlich ist bei der Darstellung der Spirale 2, dass die einzelnen Spiralbahnen 3 und Sektoren 4 eindeutig und klar getrennt sind, um eine gute Übersichtlichkeit zu erhalten. Bevorzugt sind hierbei die Trennungen bzw. Stege zwischen den Spiralbahnen 3 und Sektoren 4 andersfärbig als die Sektoren 4 ausgeführt, um eine besonders gute optische Trennung zu erhalten. Auch ist es möglich, dass die Stege zwischen den Spiralbahnen 3 und Sektoren 4 erhöht oder vertieft in Form von Nuten ausgeführt werden, um eine optisch schöne Trennung zu erreichen.
[0047] Jeder Sektor 4 der Spirale 2 weist eine Ausnehmung 6 auf, in die jeweils ein korrespondierender Bau- oder Setzstein 7 passgenau eingesetzt werden kann, sodass nach dem Einsetzen ein guter Halt des Bau- oder Setzsteins 7 im Bau- oder Setzkasten 1 gewährleistet ist. Dabei entsprechen die Ausnehmungen 6 nahezu der Größe der Sektoren 4. Die Ausnehmungen 6 erstrecken sich dabei nur über einen Teilbereich der Dicke des Bau- oder Setzkastens 1, sodass ein fester Boden bzw. eine Bodenfläche zum Einsetzen der Bau- oder Setzsteine 7 vorhanden ist. Bevorzugt weist die Bodenfläche der Ausnehmung 6 dieselbe Farbe wie der einzusetzende Bau- oder Setzstein 7 auf. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in Fig. 1 entspricht der Bau- oder Setzstein 7 nahezu der Größe des gesamten Sektors 4.
[0048] Ebenso ist es möglich - wie besser in Fig. 4 dargestellt-, die Ausnehmungen 6 wesentlich kleiner als die Sektoren 4 auszubilden, sodass um die Ausnehmung 6 ein breiterer Rand an der Oberfläche pro Sektor 4 verbleibt, der farbig entsprechend dem einzusetzenden Bau- oder Setzstein 7 ausgestaltet ist. Hierbei ist der Boden der Ausnehmung 6 bevorzugt weiß oder 5/24 österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15 andersfärbig als die Sektorfarbe ausgebildet, sodass bei dieser Ausgestaltung ein besserer optischer Kontrast zwischen eingesetzten und nicht eingesetzten Bau- oder Setzsteinen 7 erreicht wird, also durch Einsetzen eine optische Vervollständigung des Sektors 4 erzielt wird, d.h., dass der Sektor 4 durch Einsetzen des Bau- oder Setzsteins 7 in der gleichen Farbe ausgefüllt wird.
[0049] Weiters weist der Bau- oder Setzkasten 1 einen Deckel (nicht dargestellt) auf, wodurch nach dem Schließen des Bau- oder Setzkastens 1 die Bau- oder Setzsteine 7 an der eingesetzten Position verbleiben, da der Deckel derart ausgebildet ist, dass dieser auf die Oberfläche des Bau- oder Setzkasten 1 drückt und somit die Bau- oder Setzsteine 7 in die Ausnehmungen 7 gepresst bzw. in diesen gehalten werden. Für die Aufbewahrung der nicht in die Ausnehmungen 7 eingesetzten Bau- oder Setzsteine 7 sind Vertiefungen 8 zur Aufbewahrung am Bauoder Setzkasten 1 angeordnet. Der Bau- oder Setzkasten 1 sowie seine Komponenten können dabei aus jeglichem geeigneten Material (Holz, Kunststoff, Gummi, Karton etc.), bevorzugt aus Holz oder Karton, gefertigt und zur besseren Fixierung der Bau- oder Setzsteine 7 in den jeweiligen Sektoren 4 diese Bau- oder Setzsteine 7 bzw. die Ausnehmungen 6 mit einem Befestigungsmittel 9, wie einem Magneten, Klettverschluss, oder mit sonstigen aus dem Stand der Technik bekannten Arretierungen und Schnappmechanismen versehen sein. Die Fixierung der Bau- oder Setzsteine 7 in den Ausnehmungen 6 hat den Vorteil, dass beim Transport des Auswerteelementes die Bau- oder Setzsteine 7 nicht aus den Ausnehmungen 7 fallen können und somit eine ständige Erweiterung möglich ist, ohne vorher den Letztzustand wieder hersteilen zu müssen. Da dieses Auswerteelement bzw. das Auswertesystem bevorzugt über einen längeren Zeitraum, wie beispielsweise ein Schuljahr, angewendet wird, ist ein fester Halt der Bau- oder Setzsteine 7 in den Ausnehmungen 6, wie zuvor genannt, erforderlich.
[0050] Weiters ist es möglich, die Bau- oder Setzsteine 7 sehr dünn und korrespondierend zur Tiefe der Ausnehmungen 6 auszubilden, aber auch bis zur Stärke von leicht zu entnehmenden, und über die Ausnehmungen 6 hinausragenden Klötzen. Die Stärke und Größe des Bau- oder Setzkastens 1 ist somit sehr variabel und kann beispielsweise von einer leicht tragbaren Ausgestaltung in Größe eines Taschenrechners bis hin zu großen Bau- oder Setzkästen 1 für Kleinkinder mit ungefährlichen, nicht zu verschluckenden Bau- oder Setzsteinen 7 gewählt werden. Bei bündigem Abschluss der Bau- oder Setzsteine 7 mit der Oberkante der Ausnehmung 6 kann das leichtere Herausnehmen der Bau- oder Setzsteine 7 aus den Ausnehmungen 6 beispielsweise durch kleine Fortsätze auf der Oberseite der Bau- oder Setzsteine 7 oder auch mit einem kleinen Stäbchen mit einem Saugnapf etc. realisiert werden. Es ist auch möglich, dass am Boden der Ausnehmung 6 ein Loch angeordnet ist, sodass man mit einem Stäbchen durch das Loch von unten auf die Bau- oder Setzsteine 7 drücken kann und diese somit leicht aus der Ausnehmung 6 hinaus pressen kann. Es ist aber auch möglich, dass in der Ausnehmung 6 eine Vertiefung in Art einer Stufe eingearbeitet ist, sodass durch Drücken auf den Bauoder Setzstein 7 dieser einseitig in die Vertiefung gedrückt wird und somit die andere Seite herausgehoben wird, sodass man den Bau- oder Setzstein 7 leicht entfernen kann. Wie bereits erwähnt, können die Bau- oder Setzsteine 7 auch höher als die Ausnehmungen 6 gewählt werden, wodurch ein leichteres Herausnehmen möglich ist und weiters erreicht wird, dass über den Deckel beim Verschließen ein stärkerer Druck auf die Bau- oder Setzsteine 7 ausgeübt wird und somit das Herausfallen aus den Ausnehmungen 6 verhindert wird.
[0051] Wie besser in Fig. 2 ersichtlich, können die Ausnehmungen 6 direkt in den Bau- oder Setzkasten 1 mittels Fräsen, Laserabtragung etc. eingebracht werden oder, zur einfacheren Herstellung, der Bau- oder Setzkasten 1, wie in Fig. 3 dargestellt, zwei- oder mehrschichtig aufgebaut sein, wobei hier die Spiralform bzw. die Sektoren 4 aus einer oberen Schicht 10 ausgeschnitten bzw. ausgestampft und die obere Schicht 10 mit einer unteren Schicht 11 fest verbunden bzw. verklebt wird. Somit wird ein einfacher Aufbau erreicht.
[0052] Das bevorzugt als Spirale 2 ausgeführte Auswerteelement ist nun derart ausgelegt, dass jeder Spiralbahn 3 ein Wissensgebiet, beispielsweise ein Unterrichtsfach, oder eine Zielvorgabe, wie z.B. Tennisausbildung, zugeordnet ist. Den weiteren Spiralbahnen 3 sind bevorzugt andere Wissensgebiete, z.B. ein anderes Unterrichtsfach, oder Zielvorgaben, z.B. Kampfsport, 6/24 österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15 zugeordnet. Die Spiralbahnen 3 sind dabei farblich unterschiedlich dargestellt. So kann eine Spirale 2 insgesamt beispielsweise auf den Lehrplan eines Schuljahres umgelegt werden, wobei jede Spiralbahn 3 bevorzugt ein eigenes Unterrichtsfach darstellt. Durch die variable Anzahl an Spiralbahnen 3 und Sektoren 4, also beispielsweise durch unterschiedliche Ausbildung unterschiedlicher Auswerteelemente bzw. Spiralen 2 oder Rahmeneinlagen 12, ist dabei eine genaue Anpassung an die Erfordernisse, im genannten Beispiel an die Anzahl der Unterrichtsfächer, möglich.
[0053] Jeder Sektor 4 innerhalb der Spiralbahn 3 stellt ein erreichtes Teilziel dar. Dieses Teilziel kann beispielsweise eine Frage oder ein Fragekatalog, der zu erarbeiten ist und im Anschluss mit einem Antwortkatalog verglichen wird, sein oder auch ein sportliches Teilziel, wie das Laufen einer bestimmten Distanz in einer bestimmten Zeit, oder sonstige Teilziele innerhalb eines beliebigen, auf die Spirale 2 umgelegten Themenkomplexes. Bei Absolvieren des Teilziels setzt der Benutzer in den entsprechenden Sektor 4 den korrespondierenden Bau- oder Setzstein 7 ein.
[0054] Dem Auswerteelement liegt somit ein Wissenswerk mit Fragekatalog bzw. ein Gesamtziel mit unterschiedlichen Bereichen und Teilzielen zugrunde, wobei das Auswerteelement durch den variablen Aufbau an unterschiedlichste Anwendungserfordernisse angepasst werden kann.
[0055] Ziel bei der Verwendung des Auswerteelements ist, jeden einzelnen Sektor 4 mit Bauoder Setzsteinen 7 zu füllen. Wie bereits erwähnt, kann das Ziel beispielsweise ein geistiger Fortschritt, wie die Wissensvermittlung, ein körperlicher, wie das Erlangen des schwarzen Gurtes in einer Kampfsportdisziplin, oder auch ein berufliches oder Lebensziel etc. sein, und ist das Auswerteelement, insbesondere Spirale 2, auf eine Vielzahl unterschiedlichster Ziele umlegbar. Der Anwendung liegt dabei ein Skriptum bzw. Regelwerk mit der Zielvorgabe zugrunde. Dieses kann eine zeitliche Beschränkung, z.B. bei Umlegung auf ein Schuljahr, beinhalten, oder zeitlich offen ausgelegt sein. Die einzelnen Teilziele können grundsätzlich variabel vom Benutzer gewähltwerden. Es ist also möglich, dass ein Benutzer, z.B. bei Umlegung des Auswerteelements auf ein Schuljahr, die Bau- oder Setzsteine 7 in einer beliebigen Reihenfolge erarbeitet, so beispielsweise zuerst den Teilbereich im fünften Sektor 4 der Spiralbahn 3 für Mathematik und anschließend den zweiten Sektor 4 der Spiralbahn 3 für Deutsch. Selbstverständlich kann das Regelwerk auch eine feste Reihenfolge für die Erarbeitung der Bau- oder Setzsteine 7 vorsehen, die Wahl, mit welcher Spiralbahn 3 begonnen, und wann mit welcher Spiralbahn 3 fortgesetzt wird, bleibt aber bevorzugt vom Benutzer frei wählbar. Bevorzugt werden die Spiralbahnen 3, bei der Anwendung im Schulunterreicht, parallel abgearbeitet. Dabei bleibt die Abarbeitung der Sektoren 4 aber grundsätzlich, soweit möglich, frei wählbar. Dem sind, beispielsweise bei Mathematik, insofern Grenzen gesetzt, als hier z.B. im Hinblick darauf, dass zuerst Grundrechenarten erlernt werden müssen, bevor der Benutzer einen Umfang etc. berechnen kann, eine feste Reihenfolge bei der Erarbeitung der Sektoren 4 erforderlich sein kann. Ob eine variable, feste oder gemischte Abarbeitung der Sektoren 4 vorgesehen ist, ist bevorzugt im zugrunde liegenden Regelwerk bzw. Skriptum bzw. Basiskompendium definiert. Ein Beispiel eines ausgearbeiteten Basiskompendiums für die pädagogischen Begleitung lernschwacher Kinder wird an späterer Stelle noch beschrieben.
[0056] Durch die farbige Ausgestaltung der Spiralbahnen 3 und der in die Sektoren 4 eingesetzten Bau- oder Setzsteine 7 besteht ständig eine optische Übersicht über den Ist-Stand im direkten Vergleich zum Soll-Stand im jeweiligen Wissensgebiet bzw. jeder Zielvorgabe und somit eine laufende Auswertung des Entwicklungsstandes des Anwenders. Wenn mehrere Benutzer jeweils eine Spirale 2 gleichen Gesamtinhalts erarbeiten besteht zudem eine Auswerte- und Vergleichsmöglichkeit des Entwicklungsstandes und somit ein spielerischer Drang der Benutzer untereinander zur Weiterentwicklung.
[0057] Die Auswertung bzw. der Entwicklungsstand ist für einen Dritten, beispielsweise einen Lehrer oder Trainer, leicht überwachbar. Demgegenüber kann der Benutzer das auf die Spirale 2 ausgelegte Gesamtziel auch alleine für sich erreichen und so zur Eigenverantwortung ani- 7/24 österreichisches Patentamt AT 508 215B1 2011-07-15 miert werden. Das Auswerteelement ist somit auch dahingehend variabel, dass der Benutzer alleine, mit oder in Konkurrenz zu ein oder mehreren anderen Benutzern oder unter Kontrolle eines Dritten, die gesetzten Ziele erreichen kann. Bei Kontrolle über einen Dritten werden beispielsweise am Beginn eines Schuljahres die Bau- oder Setzsteine 7 an den Lehrer abgegeben. Hat dann ein Schüler eine Aufgabe erledigt bzw. einen Sektor vollende, so bekommt er vom Lehrer den entsprechenden Bau- oder Setzstein. Damit kann verhindert werden, dass ein ungewolltes Ausfüllen vom Schüler selbst erfolgt.
[0058] Zumal eine der bevorzugten Anwendungsmöglichkeiten des Auswerteelement in der Pädagogik, insbesondere zur Unterstützung und Förderung schulisch auffälliger bzw. lernschwacher Kinder, liegt, sind die Bau- oder Setzsteine 7 nach dem Einsetzen in die Sektoren 4 vor dem Herausfallen mittels der bereits beschriebenen Verbindungsmöglichkeiten geschützt, weil das Füllen sich hier beispielsweise über ein ganzes Schuljahr erstreckt. Von noch weitreichenderer Bedeutung ist die Fixierung der Bau- oder Setzsteine 7 in den Sektoren 4 bei Umlegung des Auswerteelements auf Lebensziele oder das gesamte Leben des Benutzers mit Teilzielen.
[0059] Besonderer Bedeutung kommt insbesondere auch der Wahl der Form des Auswerteelements zu, sprich der bevorzugten logarithmischen Spirale 2, weil diese sich nach außen hin, also beispielsweise der Umwelt, der Umgebung, den Menschen etc. öffnet oder auch die Erweiterung der eigenen Entwicklung symbolisiert und verkörpert oder, bei Wahl einer auf den Mittelpunkt zulaufenden logarithmischen Spirale 2, das In-Sich-Kehren bzw. zu sich selbst oder zum Wesentlichen zu finden oder von der breiten Basis zum Spezialwissen bzw. vom generell sportlichen Menschen zu einem der wenigen Spitzensportler in einem speziellen Bereich etc. Die Auslegung der Themenkomplexe auf die Spirale 2 ist somit sehr komplex. So kann die Spirale 2 beispielsweise auch auf das Hundetraining ausgelegt werden, wobei wiederum der zuvor genannte Effekt der Spirale 2 genutzt werden kann, nämlich indem beim Erlernen von Befehlen und Fähigkeiten eine nach außen hin drehende, sich öffnende Spirale 2, und beim Abgewöhnen negativer Eigenschaften des Hundes eine nach innen hin drehende Spirale 2, angewendet werden kann. Dem psychologische Effekt der Spirale 2 kommt für den Benutzer in vielen Bereichen, so z.B. auch beim Abgewöhnen des Rauchens etc., eine sehr wesentliche Bedeutung zu. Bei einer Ausweitung der Basis bzw. beim Zusammenführen auf Spezielles oder auch Abgewöhnen von negativen Eigenschaften werden - auch wenn die Spirale 2 in jede Richtung variabel und bei den meisten Anwendungsgebieten nicht fortlaufend aufeinanderfolgend besetzt werden muss - hier innerhalb der Spiralbahn 3 die Sektoren 4 grundsätzlich aufeinanderfolgend erarbeitet. Bevorzugt liegt - wie in den Fig. 1 und 5 mittels Pfeil S dargestellt - der Startpunkt oberhalb der Fluchtlinie 5. Der Unterschied zwischen den dargestellten Spiralen 2 in den Fig. 1 und 5 liegt darin, dass der Beginn der Spirale 2 unterschiedlich ausgeführt ist, d.h., dass bei der Ausführungsform in Fig. 1 die Spirale 2 von innen nach außen definiert wird, wogegen in Fig. 5 die Definition von außen nach innen verläuft, je nachdem welcher Bereich oberhalb der Fluchtlinie 5 liegt. Die Fluchtlinie 5 begrenzt dabei den Beginn und das Ende der Spirale 2, wobei die Fluchtlinie 5 hierbei eine gemeinsame Gerade ausbildet. Auch ist es möglich, diesen psychologischen Effekt noch durch Ausgestaltung der Spirale 2 als dreidimensionale Spirale 2 zu verstärken. Dabei kann wahlweise der Mittelpunkt der Spirale 2 angehoben und arretiert werden oder umgekehrt der Mittelpunkt versenkt und die Spirale 2 zu den äußeren Rändern stetig erhoben ausgebildet sein. Dadurch können die gewünschten psychologischen Wirkungen, ob nun Erweitern, Eingrenzen, Ausgrenzen etc., ausgeprägter visualisiert werden.
[0060] Es ist auch möglich, die Oberfläche des Auswerteelements mit einem Motiv, sprich Foto oder Bild, zu versehen, wobei durch Einsetzen der Bau- oder Setzsteine 7 dieses Motiv immer mehr vervollständigt wird. Eine derartige Ausbildung wird bevorzugt in kleineren Schulstufen mit sehr jungen Schülern angewandt. Um definierte Zielvorgaben, beispielsweise zeitliche Lernziele, vorgeben zu können, ist es möglich, dass Einlageelemente in die Ausnehmungen 6 eingelegt bzw. eingeklebt werden können, auf denen beispielsweise zeitliche Vorgaben oder andere Ziele aufgebracht bzw. aufgeschrieben werden. Somit kann sich jeder Schüler selbst zeitliche Ziele vorgeben, wodurch eine hohe Flexibilität des Auswerteelementes erzielt wird. 8/24 österreichisches Patentamt AT 508 215B1 2011-07-15 [0061] In den Fig. 6 bis 9 ist eine weitere erfindungsgemäße Ausbildung des Auswerteelements dargestellt, wobei hier in den fix ausgestalteten Bau- oder Setzkasten 1 eine Rahmeneinlage 12 eingelegt wird. Die Rahmeneinlage 12 ist damit durch unterschiedlichste Rahmeneinlagen 12 mit unterschiedlichsten Formen, Anzahlen an Bahnen und Sektoren 4 austauschbar und somit variabel an die Bedürfnisse des Benutzers anpassbar, sodass immer der gleiche Bau- oder Setzkasten 1 mit unterschiedlichen Rahmeneinlagen 12 verwendet werden kann. Hierbei ist es möglich, die Rahmeneinlage 12 auch außerhalb des Bau- oder Setzkastens 1 zu benützen, d.h. dass die Rahmeneinlage 12 von einem Benutzer am Tisch aufgelegt wird und anschließend die Bau- oder Setzsteine 7 in die Rahmeneinlage 12 eingesetzt werden. Anschließend kann der Benutzer zum Transport die Rahmeneinlage 12 in den Bau- oder Setzkasten 1 einlegen und mit dem Deckel verschließen und beispielsweise damit fixieren. Ebenso ist es möglich, die Rahmeneinlage 12, ähnlich wie bei Spielen, zusammenlegbar auszuführen, also derart, dass diese mittig zusammenlegbar ist, wobei bei der Ausbildung der Rahmeneinlage 12 bevorzugt darauf zu achten ist, dass die Bau- oder Setzsteine 7 beim Zusammenlegen in den Ausnehmungen 6 verbleiben. Bei einer derartigen Ausbildung wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass die Grundfläche des Bau- oder Setzkastens 1 reduziert und dadurch zugleich ein besserer Tragekomfort bzw. Transport erzielt wird.
[0062] Selbstverständlich ist es auch möglich, nicht den gesamten Bereich der Rahmeneinlage 12 als variable Einlage auszugestalten, sondern den Bau- oder Setzkasten 1 soweit fix auszugestalten, dass nur die mit Bau- oder Setzsteinen 7 auszulegende Form als Einlageform, insbesondere als Spiralengitter, eingesetzt wird. Die Einlageform kann gegen eine in der Anzahl der Spiralbahnen 3 sowie der Sektoren 4 als auch in der Form der Spirale 2 beliebig ausgestaltete Einlageform ausgewechselt werden. Das Spiralengitter kann dabei auch eine geringere Höhe als die Höhe der Ausnehmung im Bau- oder Setzkasten 1 betragen, wodurch das Herausnehmen der einzelnen Bau- oder Setzsteine 7 erleichtert und dennoch ein Verrutschen der Bauoder Setzsteine 7 verhindert wird bzw. eine exakte Positionierung der Bau- oder Setzsteine 7 ermöglicht wird. Die Höhe des Spiralgitters ist aber grundsätzlich so gewählt, dass bei Schließen des Deckels des Bau- oder Setzkastens 1 ebenfalls ein Verrutschen der Bau- oder Setzsteine 7 nicht möglich ist. Bevorzugt ist das Spiralgitter, wie eingangs angeführt je Spiralbahn 3, mit einer eigenen Farbe eingefärbt. Vorteilhaft ist bei einer derartigen Ausführung, dass eine Erweiterung des Bau- oder Setzkastens 1 vorgenommen werden kann, d.h., dass beispielsweise mit einer einspurigen Spiralbahn 3 mit mehreren Sektoren 4 als Grundausstattung begonnen wird und in weiterer Folge die einspurige Spirale 2 durch eine Spirale 2 mit mehreren Spiralbahnen 3 ersetzt werden kann. Diese Form der variablen Erweiterung kann beispielsweise bei Anwendung des Auswerteelements im Schulunterricht eingesetzt werden, da sich in den einzelnen Schuljahren die Anzahl der Unterrichtsfächer erhöhen und somit eine Anpassung über die Spiralbahnen 3 an das jeweilige Schuljahr möglich ist. Hierzu stehen entsprechende Module für das gesamte Schuljahr bzw. Schulstufe zur Verfügung, wobei in den Modulen das Spiralengitter, die entsprechenden Bau- oder Setzsteine 7 sowie ein Fragenkatalog bzw. Prüfstoff enthalten sind.
[0063] Fig. 10 zeigt eine andere erfindungsgemäße Ausgestaltung, bei der die Fixierung der eingesetzten Bau- oder Setzsteine 7 im bevorzugt als Spirale 2 ausgeführten Auswerteelement mittels einer Einsetzplatte 13 bewerkstelligt wird. Dabei wird die Einsetzplatte 13 in den ausge-hölten Bau- oder Setzkasten 1 eingeschoben. Auf die Oberseite der Einsetzplatte 13 ist eine Spiralenvorlage mit Unterteilung in Spiralbahnen 3 und Sektoren 4 aufgebracht oder in die Oberfläche der Einsetzplatte 13 Vertiefungen eingearbeitet, beispielsweise durch Versenken der Sektoren 4, in die die Bau- oder Setzsteine 7 eingesetzt werden. Selbstverständlich kann die Einsetzplatte 13 gegen eine andere Einsetzplatte 13 mit unterschiedlicher Anzahl an Spiralbahnen 3 und Sektoren 4 ausgetauscht werden. Die Oberschicht der Einsetzplatte 13 kann dabei auch entweder magnetisch oder aus Eisen bzw. magnetisch anziehbare Fläche ausgeführt sein. Die Bau- oder Setzsteine 7 sind diesfalls entweder entgegen gepolt magnetisch oder ebenfalls aus Eisen bzw. magnetisch anziehbar ausgeführt. Durch die magnetische Anziehung und das anliegende Schließen des Deckels des Bau- oder Setzkasten, dessen Innenfläche beispielsweise zusätzlich mit einem Gummi, Flies oder Schaumstoff versehen sein kann, wird 9/24 österreichisches Patentamt AT 508 215B1 2011-07-15 ein Verrutschen der Bau- oder Setzsteine 7 verhindert. Genauso ist die Verwendung anderer, bereits genannter oder aus dem Stand der Technik bekannter Fixierungen bzw. Befestigungsmittel 8 möglich.
[0064] Weiters kann anstatt der beispielsweise die Spirale 2 bildenden Einsetzplatte 13 auch eine Einsetzplatte 13 aus Glas-, Plexiglas- oder sonstige transparente Platte Verwendung finden, und unterhalb der Einsetzplatte ein Dekorblatt, auf dem bevorzugt die logarithmische Spirale 2 abgebildet ist, eingelegt bzw. miteingeschoben werden. Die Bodenplatte im Rahmen unterhalb der Einsetzplatte ist dabei an der Oberseite bevorzugt magnetisch ausgeführt.
[0065] Eine ähnliche Ausführung ist in Fig. 11 dargestellt, wobei sich hier bei einem mehrschichtigen Aufbau des Auswerteelements unter der für die Aufnahme der Bau- oder Setzsteine 7 dienenden, bevorzugt spiralförmigen Ausnehmung eine Glas- oder Plexiglasplatte 14 oder sonstige transparente Platte befindet. Unterhalb der Glas- oder Plexiglasplatte 14 kann ein Dekorblatt 15 in den Rahmen eingeschoben werden. Dabei können wiederum unterhalb der Einschubmöglichkeit im Rahmen die magnetischen Elemente bzw. eine Magnetplatte 16 angeordnet sein.
[0066] Bei beiden vorgenannten Varianten kann über den Magnetismus und das feste, anliegende bzw. andrückende Schließen des Deckels ein fester Sitz der Bau- oder Setzsteine 7 im Bau- oder Setzkasten 1 bzw. der Spirale 2 erreicht werden, wobei durch bloßen Wechsel der Dekorblätter, auf denen optisch bevorzugt die logarithmische Spirale 2 dargestellt ist, eine Anpassung der erforderlichen Spiralbahnen 3 und/oder Sektoren 4 erfolgen kann.
[0067] Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass in den beschriebenen Figuren die Befestigungsmittel 9 sowohl am Bau- oder Setzstein 7 als auch in der Ausnehmung 6 bzw. in der Spirale 2 oder auch in den Materialien der Komponenten eingelegt oder auf diesen aufgebracht sind.
[0068] Selbstverständlich sind auch weitere, aus dem Stand der Technik bekannte lösbare Verbindungen zur Fixierungen der Bau- oder Setzstein 7 im jeweiligen Sektor 4, möglich, beispielsweise die Fixierung mittels Klettverschluss. Dabei ist am jeweiligen Bau- oder Setzstein 7 ein Klettverschluss und in der Spirale 2 bzw. auf der Einsetzplatte 13 ein korrespondierender Klettverschluss angebracht und auf dem Klettverschluss in der Spirale 2 bzw. auf der Einsetzplatte 13 die Spiralform mit in der Anzahl variierbaren Spiralbahnen 3 und Sektoren 4 dargestellt.
[0069] Fig. 12 zeigt eine weitere Möglichkeit zum rutschfesten Einsetzen der Bau- oder Setzsteine 7 in den jeweiligen Sektoren 4 der Spirale 2, indem an der Unterseite des Bau- oder Setzsteins 7 ein Fortsatz 17 angebracht und am jeweiligen Sektor 4 eine passgenaue Vertiefung vorgesehen ist. Dieses System ist auch umgekehrt möglich, also mit Fortsatz 17 im Sektor 4 und korrespondierender Vertiefung am Bau- oder Setzstein 7. Der Fortsatz 17 sowie die korrespondierende Vertiefung kann unterschiedlichste geeignete Formen, die ein Verdrehen oder Verrutschen verhindern, annehmen, so z.B. Quadrate, Kreuze, Ellipsen, Sterne, etc. Bevorzugt wird je Sektorreihe eine eigene Form herangezogen, wodurch durch die farbliche Gestaltung der Spiralbahn 3 und die Form des Fortsatzes 17 jeder Bau- oder Setzstein 7 nur in einen bestimmten Sektor 4 der Spirale 2 ersetzbar ist.
[0070] Von Vorteil ist auch, wenn die Bau- oder Setzsteine 7 an der Unterseite nummeriert sind und in den Vertiefungen 8 der Sektoren 4 ebenfalls die korrespondierende Nummer dargestellt wird, sodass ähnliche Bau- oder Setzsteine 7, die sich nur unwesentlich von einem anderen Bau- oder Setzstein 7 unterscheiden, eindeutig zugeordnet werden können.
[0071] Auch ist es möglich, dass in einem Sektor 4 mehrere Setzelemente, insbesondere Bauoder Setzsteine 7, eingesetzt werden. Somit kann Teilwissen bzw. verschiedene Aufgaben innerhalb eines Aufgabengebietes in einem Sektor 4 abgefragt bzw. überprüft werden. Bevorzugt werden dabei die Bau- oder Setzsteine 7 ineinander gesteckt, sodass sich der Sektor 4 immer mehr schließt, wenn alle Aufgaben erfüllt sind.
[0072] Ebenso kann das Auswerteelement nicht nur für einen, sondern auch für mehrere Benutzer ausgelegt sein, indem beispielsweise jedem Benutzer eine oder mehrere Spiralbahnen 3 10/24 österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15 zugewiesen werden, was unter anderen einen direkten Vergleich und eine Art spielerischen Wettkampf unter den Benutzern ermöglicht.
[0073] Weiters sei auch erwähnt, dass, um zum Beispiel die Motorik und Begabung von Kleinkindern zu fördern, die Spirale 2 in den genannten Ausführungsvarianten auch überhaupt frei gelassen und durch ein Ausmalblatt mit dargestellter Spirale 2 ersetzt werden kann. Auch hier wird je nach Fortschritt bzw. gelösten Aufgaben oder erreichten Zielen die Spirale 2 schrittweise eingefärbt. Erfahrungsgemäß kann gerade bei Kleinkindern der Effekt, dass bei Lösen von Aufgaben bzw. Erreichen von Zielen als Belohnung ein Feld ausgemalt werden darf und so letztendlich ein vollständig ausgemaltes Bild geschaffen wird, positiv genutzt werden. Gerade bei Kleinkindern kann es auch von Vorteil sein, wenn anstatt der Spirale 2 auch andere Ausmalbilder, die in Bereiche mit unterschiedlichen Farben und innerhalb dieser Bereich in Sektoren 4 gegliedert sind, Anwendung finden.
[0074] Es ist auch möglich, das Auswerteelement elektronisch auszugestalten. Dabei kann beispielsweise das Bau- oder Setzkastensystem beibehalten werden und nur die Bau- oder Setzsteine 7 mit z.B. einer farbigen LED-Beleuchtung versehen sein, wobei durch Einsetzen des Bau- oder Setzsteins 7 in die Ausnehmung 6 der Kontakt zum, in den Ausnehmungen 6 mittels Batteriebetrieb stromführenden Bau- oder Setzkasten 1 hergestellt wird. Diese Art der elektronischen Erweiterung des Bau- oder Setzkastens 1 hat überwiegend optischen Charakter und bewirkt besonders beim jüngeren Benutzerkreis einen Ansporn. Dabei ist in dem Auswerteelement eine entsprechende Stromversorgung angeschlossen, die über einen Ein/Aus-Schalter aktiviert bzw. deaktiviert wird, wobei bei aktivierte Stromversorgung die eingesetzten Bau- oder Setzsteine 7 leuchten bzw. bei entsprechender Ausgestaltung blinken.
[0075] Genauso kann aber auch das gesamte Auswerteelement elektronisch ausgeführt sein. Grundsätzlich erübrigen sich dabei Bau- oder Setzsteine 7, indem die Oberfläche des Bau- oder Setzkastens 1 durchgehend und ohne Vertiefungen 6 ausgeführt und die optische Darstellung des Auswerteelements durch beispielsweise LED-Beleuchtung erreicht werden kann. Dabei bestehen die einzelnen Sektoren 4 der bevorzugt logarithmischen Spiralform bevorzugt aus durchsichtigem oder trübtransparentem Kunststoff und können mit farbigen LED-Lichtern entsprechend beleuchtet werden. Die Aktivierung der einzelnen LED-Lichter kann durch eine eigene Steuereinheit am Auswerteelement erfolgen. Durch diese Ausgestaltung wird eine Anpassung an die Erfordernisse im Hinblick auf die dem Auswerteelement zugrundeliegenden Arbeitsunterlagen bzw. Zielsetzungen erleichtert, weil beispielsweise elektronisch die Farbe der Spiralbahn 3 sowie die Anzahl der Spiralbahnen 3 und der Sektoren 4 gewählt werden kann. So können z.B. dann, wenn nur sieben Fragenkomplexe in einer Spiralbahn 3 erforderlich sind, aber zehn Sektoren 4 zur Verfügung stehen, diese Sektoren 4 durch Zusammenschalten von Sektoren 4 reduziert werden, d.h., dass hier vier Sektoren 4 einzeln und drei mal zwei Sektoren 4 paarweise zusammengeschaltet wären, dies unabhängig von der Anzahl der Sektoren 4 in einer anderen Spiralbahn 3 des Auswerteelements. Bevorzugt weist bei einer derartigen Ausführungsform das Auswerteelement eine Eingabevorrichtung in Form einer Tastatur auf, um Zahlen bzw. Buchstaben einzugeben. Dabei erhält der Benutzer beispielsweise bei Erreichen eines Zieles bzw. bei Lösung einer Aufgabe einen bestimmten Code, den er über die Eingabevorrichtung eingibt, worauf der entsprechende Sektor 4 zu leuchten beginnt. Selbstverständlich ist es auch möglich, mit transparenten Bau- oder Setzsteinen 7 einen Kontakt durch Einlegen in die Sektoren 4 herzustellen.
[0076] Die Steuereinheit kann neben den oben beschriebenen Funktionen zusätzlich derart erweitert werden, dass auch das Skriptum/Regelwerk implementiert wird. Dabei ist das Auswerteelement bevorzugt mit einem Display, beispielsweise mit Touch-Screen-Funktion, ausgestattet. So kann über das Auswerteelement sowohl das Vermitteln der Lehrinhalte, das Abprüfen des Benutzers bzw. die Überprüfung des Erreichens der Zielvorgaben, die Ausleuchtung der Sektoren und auch die statistische Auswertung und dergleichen erreicht werden. Bei Anbindung einer Schnittstelle für z.B. USB oder eines Datenträgerlaufwerks kann softwaremäßig eine Einspielung unterschiedlichster Themengebiete erfolgen, sodass wiederum das Auswerteelement variabel und einfach genauso für den Schulunterreicht wie auch für sportliche Ziele oder 11/24 österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15 beliebige Themengebiete angepasst und so Auswerteelemente mit unterschiedlichsten Softwaremodulen entsprechend unterschiedlichsten Anforderung geschaffen werden können. Dabei ist es möglich, dass an einer angeordneten Anzeigevorrichtung dem Benutzer entsprechende Fragen zu entsprechenden Sektoren gestellt werden, die er dann aus einer beliebigen Anzahl von Antworten beantworten muss. Bei richtiger Antwort fängt der entsprechende Sektor zu leuchten an. Bevorzugt werden jedoch mehrere Fragen gestellt, sodass bei Erreichen einer bestimmten Prozentzahl der Sektor 4 als geschafft bewertet wird und dieser zu leuchten beginnt.
[0077] Hierzu ist zu erwähnen, dass eine derartige Anzeigevorrichtung und eine Eingabevorrichtung auch bei den anderen Ausführungsbeispielen eingesetzt werden können, wobei hierzu das Auswerteelement einen entsprechenden Speicher aufweist, auf dem verschiedene Fragen bzw. Aufgabengebiete, Daten, Prüfstoff bzw. die Zielvorgaben usw., softwaremäßig integriert werden bzw. gespeichert werden können, die über die Anzeigevorrichtung und die Eingabevorrichtung abgefragt werden können. Grundsätzlich kann bei einer elektronischen Ausführung gesagt werden, dass die Bau- oder Setzsteine 7 durch Leuchten ersetzt werden bzw. durch Bau- oder Setzsteine 7 gebildet werden, die einen Kontakt schließen, um ein Leuchtelement zum Leuchten zu bringen.
[0078] Nachfolgend wird ein Bespiel für ein dem Auswerteelement zugrunde liegendes Regelwerk beschrieben. BEISPIEL BASISKOMPENDIUM: [0079] Das Inhaltsverzeichnis des auf das Auswerteelement umzulegenden Skriptums kann beispielsweise wie folgt aufgebaut sein:
1. BASISKOMPENDIUM POLITISCHE BILDUNG 1.1 THEMENBEREICHE..................................................................................................................... 1.2 Wissensinhalte........................................................................................................................ 1.2.1 Staatsgewalt..................................................................................................................... 1.2.2 Staats- und Regierungsformen......................................................................... 1.2.3 Aufgaben des Staates....................................................................................................... 1.2.4 Wahlrecht........................................................................................................................ 1.2.5 Die politischen Parteien Österreichs..................................................................
Auflistung der im Nationalrat vertretene Parteien seit der Nationalrats wähl 2006...........
Kurzbeschreibung der politischen Parteien Österreichs............................................. 1.2.6 Nationalrat, Landtag, Gemeinderat...................................................................
Nationalrat............................................................................................................................ 12/24 österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15
Landtag......................................................................................... 1.2.7 Arbeitsverhältnis......................................................................
Pflichten aus dem Arbeitsvertrag.........................................
Gehaltszettel................................................................................. 1.2.8 Interessensvertretungen...........................................................
Arbeiterkammer............................................................................
Handel skammer............................................................................ Österreichischer Gewerkschaftsbund.................................... 1.2.9 Die Sozialversicherung und das AMS (Arbeitsmarktservice)
Die Sozialversicherung.................................................................
Das AMS (Arbeitsmarktservice)................................................. 1.2.10 österreichisches Mietrecht............................................
Das ABC des Mietrechts.............................................................
Der Mietvertrag........................................................................... 1.3 Fragenkatalog................................................................................ 1.3.1 Staatsgewalt............................................................................ 1.3.2 Staats- und Regierungsformen........................................ 1.3.3 Aufgaben des Staates.............................................................. 1.3.4 Wahlrecht............................................................................... 1.3.5 Die politischen Parteien Österreichs................................. 1.3.6 Nationalrat, Landtag, Gemeinderat.................................. 1.3.7 Arbeitsverhältnis..................................................................... 1.3.8 Interessensvertretungen.......................................................... 1.3.9 Die Sozialversicherung und das Arbeitsmarktservice (AMS) 1.3.10 Das österreichische Mietrecht....................................... 1.4 Antwortkatalog.............................................................................. 1.4.1 Staatsgewalt............................................................................ 1.4.2 Staats- und Regierungsformen........................................ a) Monarchie................................................................................ b) Republik.................................................................................. c) Demokratie.............................................................................. d) Diktatur................................................................................... 1.4.3 Die Aufgaben des Staates....................................................... 1.4.4 Wahlrecht............................................................................... 1.4.5 Die politischen Parteien Österreichs................................. 1.4.6 Nationalrat, Landtag, Gemeinderat..................................
Nationalrat...................................................................................
Landtag........................................................................................ 1.4.7 Arbeitsverhältnis.....................................................................
Pflichten des Arbeitgebers...........................................................
Pflichten des Arbeitnehmers........................................................
Begriffe des Lohnzettels.............................................................. 1.4.8 Interessensvertretungen..........................................................
Arbeiterkammer...........................................................................
Handelskammer........................................................................... Österreichischer Gewerkschaftsbund.................................... 1.4.9 Die Sozialversicherung und das Arbeitsmarktservice.......... 13/24 österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15 1.4.10 Das österreichische Mietrecht....................................... 1.5 Links, Literaturangaben und Diskussionspunkte............................ 1.5.1 Links........................................................................................ 1.5.2 Literaturangaben...................................................................... 1.5.3 Diskussionpunkte.................................................................... 2. BASISKOMPEND1UM GESCHICHTE......................................... 2.1 Themenbereiche.............................................................................. 2.2 Wissensinhalte................................................................................
Zeitleiste....................................................................................... 2.2.1 Die Urgeschichte.....................................................................
Altsteinzeit (ab ca. 2 500 000 v. Chr.)..................................
Jungsteinzeit (ab ca. 8000 v. Chr.).......................................
Bronzezeit (von 2300 v. Chr. bis 800 v. Chr.)........................
Eisenzeit ( von 800 v. Chr. bis Christi Geburt)....................... 2.2.2 Hochkulturen im Altertum...................................................... Ägypten (ab 3000 v. Chr.)............................................................
Mesopotamien (ab 3000 v. Chr.)..................................................
Indus (ab 2500 v. Chr.).................................................................
Kreta (ab 2500 v. Chr.).................................................................
Griechenland (ab 2000 v. Chr.)....................................................
China (ab 1500 v. Chr.)................................................................
Olmeken und Maya (ab 1400 v. Chr.)...................................
Peru und Chile (ab 1000 v. Chr.).........................................
Das römische Reich (ab 1000 v. Chr.).................................. 2.2.3 Das Mittelalter (500 n. Chr. bis 1500 n. Chr.).................... 2.2.4 Neuzeit (ab 1500 n. Chr.) und Zeitgeschichte....................
Erfindungen in der Neuzeit..........................................................
Entdeckungen in der Neuzeit........................................................
Eroberer in der Neuzeit................................................................
Erfindungen in der Zeitgeschichte....................................... 2.2.5 Das Werden Österreichs bis zur Einführung der Schulpflicht
Maria Theresia.............................................................................. 6.2.1 Der 1. Weltkrieg...................................................................... 2.2.7 Das Kaisertum Österreich und Österreich ab der 2. Republik
Das Kaisertum Österreich............................................................. Österreich ab der 2. Republik....................................................... 2.2.8 Der Zweite Weltkrieg (1939 - 1945)................................
Konzentrationslager und Tötungsanstalten............................ 2.2.9 Österreich von 1955 bis Heute........................................ 2.2.10 Die Weltreligionen................................................................
Das Christentum...........................................................................
Der Islam......................................................................................
Das Judentum...............................................................................
Der Hinduismus............................................................................ 14/24 österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15
Der Buddhismus............................................................................. 2.3 Fragenkatalog............................................................................. 2.3.1 Urgeschichte............................................................................. 2.3.2 Hochkulturen im Altertum....................................................... 2.3.3 Das Mittelalter.......................................................................... 2.3.4 Neuzeit...................................................................................... 2.3.5 Das Werden Österreichs bis zur Einführung der Schulpflicht. 2.3.6 Der erste Weltkrieg................................................................... 2.3.7 Das Kaisertum Österreich und Österreich ab der 2. Republik
Das Kaisertum Österreich............................................................... Österreich ab der Zweiten Republik....................................... 2.3.8 Der Zweite Weltkrieg............................................................... 2.3.9 Österreich von 1955 bis Heute......................................... 2.3.10 Die Weltreligion......................................................................
Islam...............................................................................................
Hindiusmus.....................................................................................
Christentum....................................................................................
Judentum.........................................................................................
Buddhismus.................................................................................... 2.4 Antwortkatalog................................................................................ 2.4.1 Urgeschichte..............................................................................
Altsteinzeit......................................................................................
Jungsteinzeit...................................................................................
Bronzezeit.......................................................................................
Eisenzeit......................................................................................... 2.4.2 Hochkulturen im Altertum........................................................ 2.4.3 Das Mittelalter........................................................................... 2.4.4 Neuzeit....................................................................................... 2.4.5 Das Werden Österreichs bis zur Einführung der Schulpflicht 2.4.6 Der erste Weltkrieg.................................................................... 2.4.7 Das Kaisertum Österreich und Österreich ab der 2. Republik..
Das Kaisertum Österreich............................................................... Österreich ab der Zweiten Republik....................................... 2.4.8 Der Zweite Weltkrieg................................................................ 2.4.9 Österreich von 1955 bis Heute.......................................... 2.4.10 Die Weltreligionen..................................................................
Islam...............................................................................................
Hindiusmus.....................................................................................
Christentum....................................................................................
Judentum.........................................................................................
Buddhismus.................................................................................... 2.5 Links, Literaturangaben und Diskussionspunkte.............................. 15/24 österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15 3. BASISKOMPENDIUM MATHEMATIK................................... 3.1 Themeninhalte........................................................................... 3.2 Wissensinhalte........................................................................... 3.2.1 Grundrechnungsarten.......................................................... schriftliches Addieren.............................................................. schriftliches Subtrahieren........................................................
Schriftliches Multiplizieren.....................................................
Schriftliches Dividieren........................................................... 3.2.2 Positive und negative Zahlen......................................
Zahlengerade........................................................................... V orzeichenregeln..................................................................... 3.2.3 Maßeinheiten...................................................................... Längenmaße............................................................................
Flächenmaße............................................................................
Raummaße...............................................................................
Massenmaße............................................................................
Dichte......................................................................................
Zeitmaße.................................................................................. 3.2.4 Rechnen mit Brüchen......................................................... Kürzen und Erweitern von Brüchen.................................
Addieren und Subtrahieren von Brüchen...........................
Multiplizieren von Brüchen.....................................................
Dividieren von Brüchen.......................................................... 3.2.5 Schlussrechnungen............................................................. 3.2.6 Prozentrechnungen............................................................. 3.2.7 Winkelmaße und Maßstab..................................................
Winkelmaße.............................................................................
Maßstab................................................................................... 3.2.8 Umfang und Flächeninhalt ebener Figuren....................
Formeln....................................................................................
Beispiele zur Berechnung vom Flächeninhalt ebener Figuren 3.2.9 Volumensberechnungen.....................................................
Formeln.................................................................................... 3.2.10 Pythagoreischer Lehrsatz......................................... 3.2.10 Persönliche Finanzplanung/Umgang mit Geld..............
Einnahmen...............................................................................
Ausgaben.................................................................................
Persönliche Finanzplanung/Beispiel.................................
Persönliche Finanzplanung/leere Tabelle.......................... 3.3 Fragenkatalog............................................................................ 3.4 Antwortkatalog.......................................................................... 4. BASISKOMPENDIUM ............................................................. ... etc. 16/24 österreichisches Patentamt AT 508 215B1 2011-07-15 5. BASISKOMPENDIUM......................................................................................................... .... etc. 6. LITERATUR- UND ABBILDUNGSVERZEICHNIS...........................................................
Literaturverzeichnis.....................................................................................................................
Abbildungsverzeichnis................................................................................................................
[0080] Die Basiskompendien 1 bis 5, also beispielsweise politische Bildung, Geschichte, Mathematik, Biologie und Geographie, bilden bei Umlegung auf das Auswerteelement, insbesondere die logarithmische Spirale 2, jeweils eine Spiralbahn 3, wobei jeder der Bereiche im Fragenkatalog, jeweils auf einen Sektor 4 innerhalb der Spiralbahn 3 umgelegt wird. Die Spirale 2 besitzt anhand obigen Beispiels also 5 Spiralbahnen 3 mit jeweils 10 Sektoren 4. Bei richtiger Beantwortung der Fragen im Fragenkatalog erlangt der Benutzer den jeweiligen Bau- oder Setzstein 7 und setzt diesen in das Auswerteelement ein. Wie dem Inhaltsverzeichnis zu entnehmen, besteht das Basiskompendium bevorzugt aus Wissensvermittlung, einem Fragenkatalog zur Erlangung von Bau- oder Setzsteinen 7 und Antwortkatalog zur Überprüfung der Korrektheit der Antwort.
[0081] Eine nähere Veranschaulichung wird nachfolgend anhand eines Auszugs aus dem Kapitel 1. politische Bildung gegeben:
1.1 THEMENBEREICHE
[0082] Der Themenbereich Politische Bildung umfasst vier Hauptbereiche, die in insgesamt zehn Kategorien unterteilt sind: [0083] I) Der Staat und seine Aufgaben [0084] 1) Staatsgewalt [0085] 10)...
1.2 WISSENSINHALTE
[0086] Die folgenden drei Punkte beziehen sich auf den Themenbereich „Der Staat und seine Aufgaben".
1.2.1 STAATSGEWALT
[0087] Eine so große Gruppe wie ein Staat braucht zu ihrem Funktionieren eine ordnende und leitende Gewalt (Autorität). Die Ausübung der Staatsgewalt wird durch die Verfassung (= Staatsgrundgesetz) geregelt. In einem demokratischen Rechtstaat wie Österreich ist das Volk Träger der Staatsgewalt. Das Recht zur Ausübung der Staatsgewalt wird vom Volk in Wahlen besonderen Organen übertragen.
[0088] War früher die Staatsgewalt sehr oft in einer Hand vereinigt (Ludwig XIV.: "Der Staat bin ich!"), so wird in einem modernen Rechtsstaat durch die Teilung der Staatsgewalt in mehrere Zweige eine Machtanhäufung in einer Hand verhindert.
[0089] Für das Zusammenleben der Menschen in einem Staat sind verbindliche Regeln (= Gesetze) notwendig. Daraus ergibt sich als ein Zweig der Staatsgewalt die Gesetzgebung. Bestehende Gesetze müssen aber in die Wirklichkeit umgesetzt werden, sie müssen vollzogen werden. Die Vollziehung der Gesetze erfolgt durch die Verwaltung und die davon unabhängige Gerichtsbarkeit. 17/24
Claims (18)
- österreichisches Patentamt AT 508 215 B1 2011-07-15 1.2.10 .... 1.3 FRAGENKATALOG 1.3.1 STAATSGEWALT [0090] Beschreibe in groben Zügen den Begriff Staatsgewalt 1.2.10 .... 1.4 ANTWORTKATALOG 1.4.1 STAATSGEWALT [0091] Die Staatsgewalt wird in leitende und ordnende Funktion (Autorität) eingeteilt. [0092] Sie wird durch die Verfassung geregelt. [0093] In Österreich ist das Volk der Träger der Staatsgewalt. 1.4.10 ... [0094] Ein derartiges Komependium beinhaltet somit in jedem Kapitel unterschiedliche Bereiche und Aufgaben sowie bevorzugt gleichzeitig die Antworten zur Kontrolle, sodass das konkret dargestellte Ausführungsbeispiel bevorzugt auf die Erarbeitung und Eigenüberprüfung der Sachgebiete durch den Benutzer bzw. Schüler ausgelegt ist. BEZUGSZEICHENLISTE 1. Bau- oder Setzkasten
- 2. Spirale
- 3. Spiralbahn
- 4. Sektor
- 5. Fluchtlinie
- 6. Ausnehmung
- 7. Bau- oder Setzstein
- 8. Vertiefung
- 9. Befestigungsmittel
- 10. Obere Schicht
- 11. Untere Schicht
- 12. Rahmeneinlage
- 13. Einsetzplatte
- 14. Glas- oder Plexiglasplatte
- 15. Dekorblatt
- 16. Magnetplatte
- 17. Fortsatz Patentansprüche 1. Auswerteelement, insbesondere zur Darstellung und Überprüfung von Lehrinhalten für den Einsatz im pädagogischen Bereich und auch zur Darstellung des Erreichens von Zielvorgaben, wobei das Auswerteelement als Bau- oder Setzkasten ausgebildet ist und Ausnehmungen zum Einsatz von Bau- oder Setzsteinen aufweist, sowie den einzelnen Bau- oder Setzsteinen ein oder mehrere Aufgabenstellungen zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Bau- oder Setzkasten (1) in Form einer rechts- oder linksdrehenden Spirale (2) ausgebildet ist, wobei die Spirale (2) in mehrere Sektoren (4) aufgeteilt ist und jeder Sektor (4) zumindest eine Ausnehmung (6) zum Einsatz eines Bau- oder Setzsteins (7) aufweist.
- 18/24 österreichisches Patentamt AT 508 215B1 2011-07-15 2. Auswerteelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spirale (2) zwei oder mehrere Spiralbahnen (3) aufweist, wobei jeder Spiralbahn (3) ein Themenbereich und jedem Sektor (4) innerhalb der Spiralbahn (3) ein oder mehrere Aufgabenstellungen zugeordnet sind. 3. Auswerteelement nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass beliebige Spiralformen, beispielsweise eine archimedische Spirale, fermatische Spirale oder irreguläre Polygonspirale, bevorzugt aber eine logarithmische Spirale (2) Anwendung finden. 4. Auswerteelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spirale (2) bevorzugt eine Drehung um die Achse durchführt, somit Anfangs- und Endpunkt der jeweiligen Spiralbahn (3) in einer Fluchtlinie (5) liegen. 5. Auswerteelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spirale (2) lediglich eine Spiralbahn (3) aufweist, wobei die Fluchtlinie (5) die Trennung zwischen den einzelnen Themenbereichen darstellt. 6. Auswerteelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Spiralbahnen (3) das Gebiet Mathematik oder Deutsch umfasst. 7. Auswerteelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass den einzelnen Themenbereichen jeweils eine eigene Farbe zugeordnet bzw. die Bau- oder Setzsteine (7) je Themenbereich in unterschiedlichen Farben ausgestaltet sind. 8. Auswerteelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Bau- oder Setzsteine (7) sowohl flach als auch als Klötze und in unterschiedlichsten geeigneten Materialien, wie Kunststoff, Metall, Holz, Pappe, Filz, Gummi ausgeführt sowie bevorzugt zur Fixierung in den Ausnehmungen (6) mit beispielsweise einem Magneten, Klettverschluss oder mit Fortsätzen (17), die in korrespondierende Ausnehmungen in den Sektoren (4) passgenau eingreifen versehen sind. 9. Verfahren zum Anwenden des Auswerteelementes nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spiralbahn (3) ein Wissensgebiet bzw. eine Zielvorgabe und jeder Sektor (4) innerhalb der Spiralbahn (3) ein erreichtes Teilziel darstellt und bei Erlangen der Wissensinhalte bzw. Erreichen der Teilziele der entsprechende Bau- oder Setzstein (7) in den korrespondierenden Sektor (4) eingesetzt wird. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesamtziel das Füllen sämtlicher Sektoren (4) des Bau- oder Setzkastens (1) innerhalb einer festgelegten Zeitspanne ist. 11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spiralbahn (3) bzw. jedem Wissensgebiet oder jeder Zielvorgabe eine eigene Farbe zugewiesen ist und die Teilziele, also das Einsetzen der Bau- oder Setzsteine (7) in die Sektoren (4), in frei wählbarer Reihenfolge erfolgt. 12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass aus pädagogischer Sicht je nach Einsatzgebiet bzw. Themenschwerpunkt, auf den die Spirale (2) angewendet wird, eine Benutzung der Spirale (2) von innen nach außen o-der umgekehrt erfolgt. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen 19/24
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| AT (1) | AT508215B1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE826512C (de) * | 1949-10-21 | 1952-01-03 | Fritz Kaminsky Dr Ing | Lehrmittel fuer Geschichtsunterricht und kulturelle Blickerweiterung |
| DE1295251B (de) * | 1968-04-19 | 1969-05-14 | Leski Rudolf | Lehrmittel fuer paedagogische und heilpaedagogische Spezialuebungen |
| DE2161673A1 (de) * | 1971-12-13 | 1973-06-14 | Geb Boulay Gilberte Elis Perot | Mehrwertiges paedagogisches material |
-
2009
- 2009-05-04 AT AT6732009A patent/AT508215B1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE826512C (de) * | 1949-10-21 | 1952-01-03 | Fritz Kaminsky Dr Ing | Lehrmittel fuer Geschichtsunterricht und kulturelle Blickerweiterung |
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| DE2161673A1 (de) * | 1971-12-13 | 1973-06-14 | Geb Boulay Gilberte Elis Perot | Mehrwertiges paedagogisches material |
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