AT50547B - Zerlegbares Geschütz mit gleitendem Rohr. - Google Patents

Zerlegbares Geschütz mit gleitendem Rohr.

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AT50547B
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Rheinische Metallw & Maschf
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zerlegbares Geschütz mit gleitendem Rohr. 



   Bei   Geschützen,   die zum Transport in einzelne Teile zerlegt werden, dürfen diese   eine   bestimmte Länge und ein bestimmtes Gewicht nicht überschreiten. Besonders gilt diese   Forderung für Gebirgsgeschütze, deren Teile   so bemessen sein müssen, dass sie die Lasttiere nicht behindern und von ihnen längere Zeit getragen werden können. 



   Man hat Geschütze mit gleitendem Rohr derart hergestellt, dass das Geschützrohr, der Schlitten, der das Rohr trägt, und die Gleitbahn oder Wiege, auf der der Schlitten gleitet, aus je einem Teile bestehen und voneinander getrennt werden können. Ferner ist auch schon das   Geschützrohr     s'') bst   in mehrere Teile zerlegt worden. 



   Der Erfindung gemäss ist der Rohrlauf von dem Hodenstück getrennt und dieses mit dem Schlitten zu einem   besonderen Teil vereinigt, lliedurch   wird eine   annähernd   gleiche Lange der beiden Teile und eine   bessere Vertnilung der Traglasten   erzielt. 



   DerRohrlaufmussmitdemBodenstücksicherverbundenwerdenkönnen. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise in zwei verschiedenen Ausführungsformen veranschaulicht. In der Zeichnung sind in beiden dargestellten Fällen die gleichen Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. 



   Nach   Fig. l   bis 4 bildet das Bodenstück   II   nut dem   Schlitten   ein Ganzes, mit dem der   Rohrlauf e vereinigt   und von dem er auch getrennt werden kann. Der Schlitten kann auf der Wiege d gleiten. Eine geeignete Befestigung zwischen dem Rohr und dem Bodenstuck wird durch einen Bajonettverschluss erzielt. 



   Iliezu sind an dem hintersten Laufende eine Anzahl gleichlaufender Kämme e auf   t'me ; n Teil   des   Rohrumfanges     angeordnet, die sich im ge/eichneten   Beispiel über je ein 
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 den beiden mit den Kammvorsprüngen besetzten Vierteln sich zwei glatte Zylinderflächen befinden. Das Bodenstück ist dementsprechend mit einer Bohrung versehen, die die Gegenkämme und zwischen ihnen Ausnehmungen enthält, die das Einschieben des Rohrendes gestatten. Die feste Verbindung des Rohres mit dem Boenstück erfolgt dann durch eine   Drehung des Rohres um dessen Achse um den Winkel &alpha;aus   der in Fig. 3 strichpunktiert in die ausgezogen gezichnete Lage. Ein am Rohrende vorgesehener Griff f dient gleichzeitig als Anschlag zur Begrenzung der Drehbewegung. 



   Die Befestigung des vorderen Rohrendes auf dem Schlitten vermittelt beispielsweise das Klauchpaar g. Die einander übergreifenden Klauen sind nach einem Kreisbogen gekrümmt, dessen Mittelpunkt in der Rohrachse liegt. Das Rohr wird mit seinem hinteren Ende ill das Bodenstück eingeschoben, dann um seine Längsachse gedreht und dadurch 
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 zu drehen sucht, kann dadurch unschadlich gemacht werden, dass man das Rohr in dieser   R'chtuxg     111   das Bodenstück   eindreh. dot   Griff f   verhindert danu eine weitere Verdrehung   des Rohres. Zur Sicherung gegen seine Bewegung nach der entgegengesetzten Richtung kann ein durch die Klauen   gesteckter   Bolzen h dienen. 

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   Bei der in Fig.   5   bis 8   dargestellten   Kammverschluss-Verbindung zwischen Rohrlauf und   BodenstücK   erstrecken sich die   Kämme i über den ganzen   mit dem Bodenstück in Berührung kommenden Umfang des Rohres. Das andere Rohrende wie auch der Schlitten weisen wiederum zur Befestigung miteinander je ein Klauenpaar auf. Die Verbindung 
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 eine   Schwen.   bewegung um eine zu dieser senkrechten Achse, wie es in Fig. 6 durch die strichpunktiert und die ausgezogen gezeichnete Lage des Rohres veranschaulicht ist.

   Um die Schwenkbewegung leicht vornehmen zu   können,   kann das Rohr ungefähr in der Mitte mit einem Drehzapfen k ausgestattet sein, für den an dem Schlitten ein entsprechendes Lager vorgesehen ist, Die zur Anlage kommenden   Flächen. der Klauen, Kämme   und Aussparungen im Bodenstück sind nach Kreisbögen gekrümmt, deren Mittelpunkt auf der erwähnten, im gezeichneten Beispiel mit der Achse des Drehzapfens k zusammenfallenden Schwenkuchse liegen. 



   Durch einen durch'das Bodenstück und das Rohrende gehenden Bolzen l wird die Verbindung gesichert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Zerlegbares Geschütz mit gleitendem Rohr, dadurch gekennzeichnet, dass der   Hohrlauf   für sich einen besonderen Teil bildet und das Bodenstück mit dem auf der Wiege gleitenden Schlitten zu einem zweiten Teil vereinigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Zerlegbares Geschütz mit gleitendem Rohr nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die sichere Verbindung des Rohrlaufes mit dem anderen, aus Bodenstück und Schlitten bestehenden Teil durch Drehung des Laufes um die Seelenachse erfolgt.
    3. Zerlegbares Geschütz mit gleitendem Rohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung des Laufes um die Längsachse zwischen Rohrlauf und Bodenstück einen Bajonettverschluss zum Schluss bringt.
    4. Zerlegbares Geschütz mit gleitendem Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die sichere Verbindung zwischen Rohrlauf und dem anderen, aus Bodenstück und Schlitten bestehenden Teil durch Schrauben des Laufes um eine in der durch die Seelenachse gehenden Senkrochtebene liegenden und auf der Seelenachse senkrecht stehenden Drehachse hergestellt wird.
    5. Zorlegbaros Geschütz mit gleitendem Rohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung des Rohrlaufes eine einen Kammverschluss bildende Verbindung zwischen Rohrlauf und Bodenstück zum Schluss bringt.
AT50547D 1910-02-21 1910-08-05 Zerlegbares Geschütz mit gleitendem Rohr. AT50547B (de)

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