AT503965B1 - Destilliermaschine - Google Patents

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AT503965B1
AT503965B1 AT12462006A AT12462006A AT503965B1 AT 503965 B1 AT503965 B1 AT 503965B1 AT 12462006 A AT12462006 A AT 12462006A AT 12462006 A AT12462006 A AT 12462006A AT 503965 B1 AT503965 B1 AT 503965B1
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Herbert Kaspar
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Abstract

Destilliermaschine bestehend aus einem die zu trennende Flüssigkeit enthaltenden beheizbaren Kessel (B) , einem nach unten in den Kessel (3) ragenden mit Kühlflüssigkeit gefüllten Kegel (1), dessen Außenmantel als Kondensationsfläche dient, einem unterhalb des Kegels im Bereich der Kegelspitze angeordneten Auffangbehälter (2) für das Destillat und einem Rohr (5) zum Ableiten des Destillates aus dem Auffangbehälter. Um eine leicht reinigbare Destilliermaschine zu schaffen, welche universell mit Kesseln von unterschiedlichem Durchmesser anwendbar ist, wobei zwischen Kegel und Kessel keine Verbindungselemente erforderlich sind, ist vorgesehen, dass der Kegel (1) mit seinem Außenmantel auf den Öffnungsrand des Kessels aufgesetzt ist und das Rohr (5) zum Ableiten des Destillates durch die Spitze des Kegels (1) nach unten in den Auffangbehälter (2) führt.

Description

österreichisches Patentamt AT503 965B1 2010-09-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Destilliermaschine bestehend aus einem die zu trennende Flüssigkeit enthaltenden beheizbaren Kessel, einem nach unten in den Kessel ragenden mit Kühlflüssigkeit gefüllten Kegel, dessen Außenmantel als Kondensationsfläche dient, einem unterhalb des Kegels im Bereich der Kegelspitze angeordneten Auffangbehälter für das Destillat und einem Rohr (5) zum Ableiten des Destillates aus dem Auffangbehälter.
[0002] Bei dieser aus der JP 10-244250 A bekannten Destillationsmaschine bildet sich das Kondensat an der Außenseite des nach unten gerichteten Kegels. Bei dieser bekannten Destillationsmaschine ist der Kegel mit dem Gehäuse völlig dicht abgeschlossen, sodass ein Zutritt, etwa für Reinigungszwecke, nur schwer möglich ist. Weiters ist der Aufbau dieser bekannten Destillationsmaschine technisch sehr aufwendig.
[0003] Beim Destillationsapparat nach der DD 241 693 A1 muss der nach oben ragende Kegel an seiner Basis mit einem Flansch versehen werde, der mit einer Schraubverbindung am Grundgehäuse befestigt ist. Eine Demontage und Reinigung ist aufwendig.
[0004] Beim Destillationsapparat nach der EP 1 283 273 A2 ist der nach oben ragende Kegel vollständig außen ummantelt. Ein Zutritt zum Kegel, etwa zu Reinigungszwecken, erfordert aufwendige Demontagearbeiten.
[0005] Beim Destillationsapparat nach der JP 10 192 839 A ist der nach oben ragende Kegel bodenseitig völlig dicht abgeschlossen, sodass der Zutritt, etwa für Reinigungszwecke, wenn überhaupt, nur durch eine kleine Öffnung möglich ist.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine leicht reinigbare Destilliermaschine zu schaffen, welche universell mit Kesseln von unterschiedlichem Durchmesser anwendbar ist, wobei zwischen Kegel und Kessel keine Verbindungselemente erforderlich sind.
[0007] Dies wird bei einer Destillationsmaschine der eingangs angeführten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass der Kegel mit seinem Außenmantel auf den Öffnungsrand des Kessel aufgesetzt ist und das Rohr zum Ableiten des Destillates durch die Spitze des Kegels nach unten in den Auffangbehälter führt.
[0008] Aus der Tatsache, dass der Kühlkörper einerseits ohne aufwändige Flanschverbindung und andererseits mit der Kegelspitze nach unten aufgesetzt ist ergeben sich produktionstechnisch und im Betrieb erhebliche Vorteile. Die Kühlflüssigkeit arbeitet ohne aufwändigen Mantel und kann einfach zu- und abgeleitet werden. Der Kegel kann flexibel für eine Vielzahl von Kesseln ohne weitere technische Anpassungen derselben verwendet werden.
[0009] Die Erfindung wird nun an Hand eines aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
[0010] Die Destilliermaschine nach der Zeichnung besteht aus einem mit Kühlflüssigkeit gefüllten Kegel mit nach unten gerichteter Spitze. Der Kegel sitzt auf einem Kessel, der die zu trennende Flüssigkeit enthält. Unterhalb des Kessels befindet sich eine Wärmequelle. Durch die Kegelspitze führt ein Rohr, welches senkrecht nach unten in ein Auffanggerät führt und nach oben deutlich über die Kegelbasis hinausragt.
[0011] Der von der zu trennenden Flüssigkeit aufsteigende Dampf kondensiert am Außenmantel des Kessels. Das Kondensat rinnt bis zur Kegelspitze und anschließend in das Auffanggefäß. Mit Hilfe des Rohres wird die kondensierte Flüssigkeit aus dem Auffanggefäß abgesaugt. 1/3

Claims (1)

  1. österreichisches Patentamt AT503 965B1 2010-09-15 Patentanspruch 1. Destilliermaschine bestehend aus einem die zu trennende Flüssigkeit enthaltenden beheizbaren Kessel (B), einem nach unten in den Kessel (3) ragenden mit Kühlflüssigkeit gefüllten Kegel (1), dessen Außenmantel als Kondensationsfläche dient, einem unterhalb des Kegels im Bereich der Kegelspitze angeordneten Auffangbehälter (2) für das Destillat und einem Rohr (5) zum Ableiten des Destillates aus dem Auffang behälter, dadurch gekennzeichnet, dass der Kegel (1) mit seinem Außenmantel auf den Öffnungsrand des Kessel aufgesetzt ist und das Rohr (5) zum Ableiten des Destillates durch die Spitze des Kegels (1) nach unten in den Auffangbehälter (2) führt. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 2/3
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