AT50374B - Verfahren zum Formieren von Fäden für elektrische Glühlampen. - Google Patents
Verfahren zum Formieren von Fäden für elektrische Glühlampen.Info
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des Fadens über eine gewisse Grenze, so kann der Faden zerstört worden.
Die vor sich gehenden Reaktionen lassen sich folgendermassen auffassen :
Das Ammoniak wird durch die Hitze dissoziiert und liefert Stickstoff und Wasserstoff in statu nascendi, weiche demzufolge grössere chemische Aktivität als sonst besitzen.
Das Oxyd des Metalles oder Metalloides wird zerlegt und es bilden sich Wasserdampf und ein Nitrid des Elementes, aus dem der Faden besteht. Dieses Nitrid wird jedoch durch den überschüssigen Wasserstoff sofort zersetzt und infolgedessen erfolgt unmittelbar die Umwandlung des Fadens in metallische Form. Man kann auch der Paste, die zum Spritzen der Fäden dient, Nitride zusetzen und wenn diese durch Wasserstoff reduxierbaro Stromleiter sind, so kann man den Faden in einer, aus Wasserstoff in grossem Überschusse bestehenden Atmosphäre entkohlen und in metallischen Zustand überführen.
Was die Zerstörung des zu hoch erhitzten Fadens betrifft, so muss diese der Verdampfungstemperatur des Nitrides entsprechen. Der Stickstoff besitzt im Entstehungszustande ebenfalls eine gewisse Fähigkeit, auf den Kohlenstoff einzuwirken, den er in I. yangas oder in Zyanwasserstoffsäure verwandelt und er kann daher ebenfalls zur Entkohlung dienen ; da abor die genannten Gase sehr giftig sind, so vermeidet man besser deren Bildung.
Man kann die Entkohlung und die Überführung in den metallischen Zustand gleichzeitig erlangen, wenn man mit geeigneten Gasgemengen arbeitet. Der Gehalt dos Gemenges an Stickstoff soll eine gewisse Grenze nicht überschreiten, da sonst die Überführung in den metallischer Zustand unmöglich wird, weil sich der Stickstoff bei hoher Temperatur direkt mit Vanadin, Titan und ähnlichen Elementen verbindet. Das Formieren der Fäden orfolgt in Proberöbren (Epronvotten) oder Spezialöfen, die mit dem Gasgemenge gefüllt sind oder von einem Gasstrome durchstrichen werden, werden, wodurch man jene Teile der Gase, die bei den Formierreaktionen nicht verbraucht worden sind, wiedergewinnen kann.
Dans heu dem Prozesse benötigte Ammoniak kann in das Gasgemisch entweder in Form von vorher hergestelltem Ammoniak eingeführt oder in dem Proberohr durch Einwirkung von elektrischen Funken oder Lichtbogen auf ein Gemenge von Wasserstoff und Stickstoff oder dadurch hcrgosteUt werdou, dass man in d'u mit Wasserstoff geftllü'n Proberohr eine Verbindung zur Zersetzung bringt, die unter Einfluss einer entsprechenden
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sauren oder anderen durch Wärme oder Elektrizität zur Zersetzung bringt.
Der auf diese Weise @n metallische Form @bergeführte Faden wird (auf dernselhen Trhger. der w@hrend des Formierens gedient hat oder auf einem anderen Träger) in die Hirne eingeführt, in der man Luftleere herstellt. Der Faden wird an den aus sehr feuerbeständigem Metall bestehenden Häkchen des Formierträgers mittels eines Kittes befestigt, der na'')) dem Formieren einen die gleiche Beschaffenheit wie der Faden oder eine andere
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Faden verschieden sein, unter der Voraussetzung, dass er sehr hohen Temperaturen widersteht.) Hinterlässt der Kitt keinen Rückstand, so verlötet sich der Faden mit den Häkchen, welche den Strom zuführen. indem die Metalle an der Berührungsstelle schmelzen.
Soll der Faden auf einem anderen träger als jenem, der beim Formieren gedient hat, befestigt werden, so kann man ihn an den Stromzuführern entweder mittels eines ge-
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man als Lot Aluminium, Zink usf. benützen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Glühfäden aus Metallen oder Metalloiden, wie Vanadium Tttnn usf., deren Oxyde durch Wasserstoff allein nicht rediizierbar sind, dadurch gekenn- <Desc/Clms Page number 3> zeichnet, dass der solche Oxyde enthaltende, von Kohlenstoff jedoch freie oder durch eine Vorbohandlung bofreite Faden in oinem Gomenge von Wassorstoff und Ammoniak auf EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT50374T | 1909-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT50374B true AT50374B (de) | 1911-10-25 |
Family
ID=3571204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT50374D AT50374B (de) | 1909-06-19 | 1909-06-19 | Verfahren zum Formieren von Fäden für elektrische Glühlampen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT50374B (de) |
-
1909
- 1909-06-19 AT AT50374D patent/AT50374B/de active
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