AT503162A2 - Radsatzlagerung für ein schienenfahrzeug - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/26—Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
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- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/26—Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
- B61F5/30—Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes
- B61F5/36—Arrangements for equalising or adjusting the load on wheels or springs, e.g. yokes
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Description
.. ... . .. .. . P10030 RADSATZLAGERUNG FÜR EIN SCHIENENFAHRZEUG Die Erfindung betrifft einen nicht angetriebener Radsatz für ein Schienenfahrzeug, wobei der Radsatz zumindest eine Radsatzwelle und zwei Radsatzlager mit Radsatzlagergehäusen zur Lagerung der Radsatzwelle aufweist. Weiters betrifft die Erfindung ein Schienenfahrzeug. Unter dem Begriff "Radsatz" wird in diesem Dokument verstanden, dass jedes der Räder mit zumindest einer Radsatzwelle fest verbunden ist, sodass die Radsatzwelle mit den Rädern mitrotiert. Bei herkömmlichen Fahrwerken bzw. Schienenfahrzeugen erfolgt die Radsatzführung meist über Radsatzlagergehäuse, die drehbar auf der Radsatzwelle gelagert sind. Dabei müssen die auftretenden horizontalen Radsatzführungskräfte über Anlenkungen stets nahe der Höhe der Radsatzachse bzw. Radsatzachsen in das Fahrwerk geführt werden, um Momente auf die Radsatzlagergehäuse und damit Verdrehungen dieser zu minimieren. Dies stellt eine grosse konstruktive Eirischränkung dar. Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Anlenkung der Radsatzlagergehäuse an beliebigen Stellen der Radsatzlagergehäuse zu ermöglichen. Diese Aufgabe wird mit einem Radsatz der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die beiden Radsatzlagergehäuse mittels zumindest eines ausserhalb der zumindest einen Radsatzwelle verlaufenden Zwischengliedes miteinander verbunden sind, sodass Momente um die Rotationsachse des Radsatzes ohne wesentliche Verdrehung der Radsatzlagergehäuse zueinander übertragbar sind. Durch die erfindungsgemässe Lösung werden die auftretenden Radsatziführungskräfte durch das Zwischenglied geführt, und können an beliebigen Stellen des Fahrzeuges bzw. Fahrwerkrahmens abgesetzt werden. Um den zur Verfügung stehenden Einbauraum optimal zu nutzen, kann das zumindest eine Zwischenglied im wesentlichen zwischen den beiden Radsatzlagergehäusen angeordnet sein. .. ... * .* In einer sehr einfachen Variante der Erfindung kann das zurnindest eine Zwischenglied als Stange ausgebildet sein. Vorteilhafterweise ist das zumindest eine Zwischenglied jedoch als Gehäuse eines zwischen den beiden Radsatzlagern angeordneten Bauteils ausgebildet. Der Bauteil kann beispielsweise ein Bremsträger sein. Die eingangs genannte Aufgabe lässt sich auch mit einem Schienenfahrzeug der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch lösen, dass ein Radsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5 vorgesehen ist. Die Erfindung samt weiterer Vorteile wird im Folgenden anhand einiger nicht einschränkender Ausführungsbeispiele näher erläutert, welche in der Zeichnung dargsteilt sind. In dieser zeigen schematisch: Fig. 1 einen Radsatz eines erfindungsgemässen Schienenfahrzeuges; Fig. 2 ein Blockdiagramm eines erfindungsgemässen Schienenfahrzeuges und Fig.3 - 5 je ein weiteres Blockdiagramm eines erfindungsgemässen Schienenfahrzeuges. Gemäss Fig. 1 weist ein erfindungsgemässer Radsatz RAS eines Schienenfahrzeuges mindestens eine Radsatzwelle RAW, zwei Radscheiben RAD, und zwei Radsatzlager mit Radsatzlagergehäusen RAL auf. Die beiden Radscheiben RAD sind mit der Radsatzwelle RAW starr verbunden und können sich gegenüber dieser nicht drehen. Obwohl bei der hier dargestellten Ausführungsform eine durchgehende Radsatzwelle RAW gezeigt ist, ist auch eine Ausführungsform der Erfindung möglich, bei welcher die Radsatzwelle RAW nicht durchgehend ist. Die Radsatzlagergehäuse RAL befinden sich in der hier dargestellten Ausführungsform der Erfindung zwischen den Radscheiben RAD (Innenlagerung). Weiters sind die Radsatzlagergehäuse RAL, wie aus Fig. 2 ersichtlich, über Lenker LEN an einen Fahrwerksrahmen FAW des Schienenfahrzeugs SCH angelenkt. Die Radsatzlagergehäuse RAL können aber auch an einen Wagenkasten oder einen anderen Bauteil des Schienenfahrzeuges SCH angelenkt sein. .. ... . .. - 3 - Erfindungsgemäss sind die beiden Radsatzlagergehäuse RAL mittels eines oder mehrerer ausserhalb der zumindest einen Radsatzwelle RAW verlaufenden Zwischengliedes ZWG miteinander verbunden, sodass Momente um die Rotationsachse a des Radsatzes RAS ohne wesentliche Verdrehung der Radsatzlagergehäuse RAL zueinander übertragen werden können. Als Zwischenglied ZWG können beispielsweise eine oder mehrere Stangen vorgesehen sein, die mit Lagergehäusen der beiden Radsatzlager RAL verbunden sind. Die Stangen können an die Radsatzlagergehäuse RAL beispielsweise angeschraubt oder mit den Radsatzlagergehäusen RAL verschweisst sein. Weiters kann das Zwischenglied ZWG die Radsatzwelle RAW aber auch röhr- bzw. kastenförmig umgeben. Auch kann das Zwischenglied ZWG durch das Gehäuse eines zwischen den Radsatzlagergehäusen RAL angeordneten Bauteils des Schienenfahrzeuges SCH, beispielsweise einer Bremse, gebildet sein. Die Radsatzlagergehäuse RAL können auch einstückig mit dem Zwischenglied ZWG ausgebildet sein. So können beispielsweise die Radsatzlagergehäuse RAL und das Bremsgehäuse einstückig ausgebildet sein. Natürlich sind die oben angeführten Beispiele nicht erschöpfend, wesentlich ist jedoch, dass die beiden Radsatzlagergehäuse RAL miteinander mittels des Zwischengliedes ZWG miteinander verbunden sind, wodurch Momente um die Rotationsachse des Radsatzes RAS ohne wesentliche Verdrehung der Radsatzlagergehäuse RAL zueinander übertragbar sind und die Radsatzführungskräfte an einer beliebigen Stelle des Fahrzeuges bzw. Fahrwerkrahmens FAW abgesetzt werden können. Aufgrund der erfindungsgemässen Massnahme können die Radsatzführungskräfte an beliebigen Stellen der Radsatzlagergehäuse RAL oder des Zwischengliedes ZWG geführt werden. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, können die Stellen, an welchen die Lenker LEN an den Radsatzlagergehäusen RAL angelenkt werden auch aussermittig, d. h. nicht auf Höhe der Radsatzwelle RAW gewählt werden. Durch diese Massnahme lässt sich der über bzw. unter den Radsatzlagergehäusen RAL zur Verfügung stehende Einbauraum für weiters Bauelemente, wie z. B. Primärfedern FED, optimal dimensionieren und ausnutzen. Wie in Fig. 3 bis 5 dargestellt, können die aus der nicht in der Höhe der Radsatzachse befindlichen Anlenkungen der Radsatzlagergehäuse RAL resultierenden Momente um die Rotationsachse des Radsatzes RAS bzw. die resultierenden Antriebs- bzw. Bremskräfte über eine oder mehrerer Zug/Druckstangen ZDS an beliebigen Stellen des Fahrwerks FAW bzw. anderen Bauteilen des Schienenfahrzeuges SCH abgesetzt sein. Wien, den 2 0. Dez. 2005
Claims (6)
1. Nicht angetriebener Radsatz (RAS) für ein Schienenfahrzeug (SCH), wobei der Radsatz (RAS) zumindest eine Radsatzwelle (RAW) und zwei Radsatzlagern mit Radsatzlagergehäusen (RAL) zur Lagerung der Radsatzwelle (RAW) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Radsatzlagergehäuse (RAL) mittels zumindest eines ausserhalb der zumindest einen Radsatzwelle (RAW) verlaufenden Zwischengliedes (ZWG) miteinander verbunden sind, sodass Momente um die Rotationsachse (a) des Radsatzes (RAS) im wesentlichen ohne Verdrehung der Radsatzlagergehäuse zueinander übertragbar sind.
2. Radsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Zwischenglied (ZWG) im wesentlichen zwischen den beiden Radsatzlagergehäusen (RAL) angeordnet ist.
3. Radsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das als Zwischenglied (ZWG) zumindest eine Stange vorgesehen ist.
4. Radsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Zwischenglied (ZWG) als Gehäuse eines zwischen den beiden Radsatzlagergehäusen (RAL) angeordneten Bauteils ausgebildet ist.
5. Radsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bauteil ein Bremsträger ist.
-5'
PATENTANSPRÜCHE
6. Schienenfahrzeug (SCH), dadurch gekennzeichnet, dass es zumindest einen Radsatz (RAS) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 aufweist.
Wien, den 2 0. D[theta]Z. 200JI
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT20412005A AT503162A3 (de) | 2005-12-20 | 2005-12-20 | Radsatzlagerung für ein schienenfahrzeug |
| PCT/EP2006/069400 WO2007071563A1 (de) | 2005-12-20 | 2006-12-07 | Radsatzlagerung für ein schienenfahrzeug |
| EP06830429A EP1963158A1 (de) | 2005-12-20 | 2006-12-07 | Radsatzlagerung für ein schienenfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT20412005A AT503162A3 (de) | 2005-12-20 | 2005-12-20 | Radsatzlagerung für ein schienenfahrzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT503162A2 true AT503162A2 (de) | 2007-08-15 |
| AT503162A3 AT503162A3 (de) | 2009-05-15 |
Family
ID=37836841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT20412005A AT503162A3 (de) | 2005-12-20 | 2005-12-20 | Radsatzlagerung für ein schienenfahrzeug |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1963158A1 (de) |
| AT (1) | AT503162A3 (de) |
| WO (1) | WO2007071563A1 (de) |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH139982A (fr) * | 1929-04-09 | 1930-05-15 | Timken Roller Bearing Co | Bogie de wagon de chemin de fer. |
| DE938615C (de) * | 1952-04-08 | 1956-02-02 | Ernst Florian Kreissig | Zugeinheit, insbesondere Schienenzugeinheit |
| DE1010092B (de) * | 1955-02-19 | 1957-06-13 | Ver Westdeutsche Waggonfab | Laufwerksanordnung fuer einen Schienengliederzug |
| DE3223989C2 (de) * | 1982-06-26 | 1986-09-04 | MAN Gutehoffnungshütte GmbH, 4200 Oberhausen | Laufwerk für Schienenfahrzeuge |
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2005
- 2005-12-20 AT AT20412005A patent/AT503162A3/de not_active Application Discontinuation
-
2006
- 2006-12-07 EP EP06830429A patent/EP1963158A1/de not_active Withdrawn
- 2006-12-07 WO PCT/EP2006/069400 patent/WO2007071563A1/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| REJ | Rejection |
Effective date: 20160515 |