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Langlochbohrmaschine mit Stemmvorrichtung.
Es sind bereits Langlochbohrmaschinen mit Stemmvorrichtung zur Herstellung ovaler oder reehteckiger Löcher bekannt, indessen haben diese bekannten Maschinen den Nachteil,
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umständlich und zeitraubend.
Diese Übelstände werden durch den Gegenstand der vorliegenden E) findung vollständig beseitigt, und zwar im wesentlichen dadurch, dass die Stemmeinsen an vertikalen Flächen der Bohrfutterlagerhülse um Bolzen drehbar angeordnet. an ihren oberen Enden mit senkrecht zueinander stehenden Seitenflächen versehen und derart unter die Wirkung einer federbelasteten Falle gestellt sind, dass sich die Falle je nach Bedarf gegen die wagere hte oder gegen die senk- rechte Seitenfläche des einen Stemmeisens legt und somit die Lage der Stemmeisen einma)
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Falle 18 in ihrer Luge festhält.
Der Anker des die Bohrvorrichtung tieibehden Elekttomotors wird zweckmässig in bekannter Weise mit einem an der Nabe des Motors 22 befestigten Ventilator M ausgdüstet, dessen Flügel sich über dem Boden des den Elektromotor umschliessenden Gehäuses befinden und bei der Drehung des Motors Luft durch die Öffnung 25 an die Arbeitsstelle treiben, wodurch dort die Späne weggeblasen werden.
Zum Gebrauch wird die Maschine mittels der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Klemmvorrichtung an dem Arbeitsstück, beispielsweise einem Holzbalken, angeschraubt Diese Elemmvorrichtung trägt einen Schlitten, mittels welches die Bohrvorrichtung in der Richtung des herzustellenden Langloches durch einen Hebel bewegt werden kann. Es wird nun zunächst der Bohrer 21 in Tätigkeit gesetzt, wobei die Vorrichtung in der Länge des herzustellenden Loches bewegt wird.
Nachdem das Langloch ausgebohrt ist, wird mittels der Stemmesser 13 und 14 das Langloch scharfkantig gestemmt. Um die Messer 13 und 14 in die Gebrauchsstellung zu bringen, wird die Falle 18 mittels Handgriffes 17 entgegen der Wirkung der Feder 20 nach auswärts gezogen ; damit wird das Stemmeisen 13 freigegeben und dieses sowie das mit ihm verbundene Stemmeisen 14 in die senkrechte Lage gebracht und durch Loslassen der Falle 18 in der neuen Lage gehalten. Mit Hilfe des Hebels 10 wird hierauf die Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt und so das
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und damit auch das Stemmeisen 14 wieder in die horizontale Lage zurückgebracht, indem man wieder, um die Bewegung des Stemmeisens zu ermöglichen, die Falle 18 abhebt und nach vollzogenem Umklappen in die Arretierlage zurückfalten lässt.
Wie ersichtlich, erfolgt bei dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung der Ersatz des Bohrers durch die Stemmvorrichtung einfach dadurch, dass die Stemmeisen, welche dauernd an der Lagerhülse des Bohrfutters angeordnet sind, heruntergeklappt werden, was ohne Schwierigkeit und in denkbar kürzester Zeit vorgenommen werden kann, ohne dass der Bohrer deswegen aus dem Bohrfutter entfernt werden müsste.
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