AT49715B - Dressurvorrichtung für Reittiere, insbesondere Reitpferde. - Google Patents

Dressurvorrichtung für Reittiere, insbesondere Reitpferde.

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AT49715B
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Moritz Hartmann
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Moritz Hartmann
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 die bestrebt ist, den   Schenkel 13 in seine   Anfangslage nach vorn zurückzubringen. Der   SchNlkPI13   wird hiebei durch den Bügel 44 und durch eine   Klammer 16 geführt, die mit, Spiel über den Bügel   7 greift.

   An dem unteren Ende des   Schenkels 7-3 ist auf seiner Innenseite eine Verstärkungsplatte 77   
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 Der Sporn 18 ist auf der Aussenseite der   Platte 77   um den Zapfen 79 drehbar gelagert und mit einem winklig abgebogenen Arme 20 versehen, an dessen Öse 21 die Leine 22 angreift, die durch 
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 Seite des Sporns 18 liegt eine an dem Schenkel 13 befestigte Feder 25 an, die bestrebt ist, den Sporn aus der in Fig. 3 mit gestrichelten Linien dargestellten Lage in die mit vollen Linien gezeichnete 
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  Letztere besteht bei der dargestellten   Ausführungsform   der Vorrichtung aus einer Anzahl paarweise angeordneter Rollen   31,   32, die auf einer Welle 33 sitzen, welche beispielsweise von einem an dem Körper des Dresseurs anzuschnallenden Halter 34 getragen wird. Der Dresseur hält ferner 
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 vorrichtungen 43 verhütet. 



   Die Handhabung der beschriebenen Vorrichtung ist folgende :
Nachdem das Sattelstück 1 durch Gurte oder dgl. in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise auf dem Rücken des Pferdes befestigt ist, kann das Pferd mit   Hufe der Leinen 57 im Kreise herum-   geführt und hiebei durch die Schenkel 13 allmählich an den sonst durch die Schenkel des Reiters auf seine Weichen ausgeübten Druck gewöhnt werden. Zu diesem Zwecke werden die Schenkel 13 mittels der Leinen 27 von dem Dresseur zurückgezogen, so dass sie die in Fig. 2 mit gestrichelten Linien dargestellte Lage einnehmen. Durch die Wirkung der gebogenen   Führungsbügel.     (Fig. 5)   
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 voHen Linien (Fig. 2) gezeichnete   Lage zurückkehren,   in der sie nicht an dem Körper des Pferdes a nl legen.

   Sollen die Sporen 18 in Tätigkeit gesetzt werden, so zieht der Dresseur an den Leinen   22,   
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   Mit dem Fortschreiten der   dresser wind   das Pferd durch   grössere   oder   geringere Füllung   der Gewichtstasche 40 allmählich an das Tragen von Lasten gewöhnt und zwar bis zur Erreichung des Gewichtes eines Reiters. 



   Durch die beschriebene Vorrichtung kann somit das Pferd oder ein   sonstiges Reittier ohne   Belastung durch einen Reiter schon im jugendlichen Alter für den Reitdienst vollständig her- 
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 jungen Alter noch biegsam genug ist, um seinen Körper der Dressur anzupassen und weil andererseits mit der   Dressur nicht so lange gewartet   zu werden braucht, bis das Pferd die volle Last eines Reiters tragen kann. 



     Natürlich können   die baulichen Einzelheiten der beschriebenen   Dressurvorrichtung   in   mannigfacher   Weise abgeändert werden, ohne dass das Wesen der Erfindung hiedurch berührt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Dressurvorrichtung für Reittiere, insbesondere Reitpferde, bei welcher auf dem Rücken des zu dressierenden Tieres ein Sattelstück oder dgl. befestigt wird. dadurch gekennzeichnet. dass mit den Seitenteilen des Sattelstückes (1) oder dgl. durch Zugleinen 7) drehbare und gegen die Weichen des Tieres anpressbare Schenkel (13) verbunden sind.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (13) mit ge- EMI3.1 welche die Schenkel beim Loslassen der Leinen (27) selbsttiitig in ihre Anfangslage zurückbringen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2. gekennzeichnet durch in den Schenkeln (13) drehbar gelagerte Sporen (18), welche durch Leinen (22) derartig vorbewegt werden können, dass sie in die Weichen des Tieres eindringen, während sie beim Nachlassen der Leinen unter der Einwirkung von Federn ( ? J) oder dgl. selbsttätig in ihre Anfangslage zurückkehren.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch mit dem Sattelstück (1) verbundene Gewichtstaschen (40) zur wechselnden Belastung des zu dressierenden Tieres. EMI3.2 EMI3.3
AT49715D 1909-11-09 1910-11-07 Dressurvorrichtung für Reittiere, insbesondere Reitpferde. AT49715B (de)

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