AT46954B - Verfahren zum Beschweren von Seide. - Google Patents

Verfahren zum Beschweren von Seide.

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Beschweren von Seide. 



   Die bekannten Verfahren zum Beschweren von Seide-beruhen darauf, dass die Seide mit Metallsalzlösungen, vorzugsweise zinnchloridlösungen, getränkt, fixiert und hierauf gewaschen wird. Das auf der Faser befestigte Metallsalz, welches als solches hauptsächlich wegen seiner   Acidität schädlich wirkt,   wird durch Natriumphosphat in das weniger schädliche Phosphat übergeführt. Die sich bei der Umsetzung bildenden Salze müssen vollständig ausgewaschen werden, da ihre Anwesenheit der Seide schädlich ist und sie eventuell unbrauchbar macht. 



   Bei diesem Verfahren leidet die Festigkeit und Elastizität der Seide sehr erheblich. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren, bei welchem die Bildung von Salzen, welche infolge ihres Säuregehaltes der Seide schädlich sind, vermieden und das oftmalige Auswaschen der Seide überflüssig wird. 



   Der Erfindung gemäss wird dies dadurch erreicht, dass an Stelle der Metallsalz-   hisungen   löliche kolloidale Metallhydrate (Sole), insbesondere des Zirkons und der anderen seltenenErdenangewendetwerden. 



   Diese Lösungen, in   weichen   der eventuell noch anhaftende Elektrolyt nur in sehr   Heringen Mengen vorhanden ist. bieten den Vorteil,   dass sie dadurch, dass sie von der 
 EMI1.1 
 und infolge ihrer Neutralität auch die Faser nicht angreifen. Da ihre Umsetzung nicht   erforderlich it und   ihre Anwesenheit der Faser nicht schadet, ist das wiederholte Auswaschen   überflüssig   und kann gespart werden. 



   Wenn man eine besonders gute Fixierung des kolloidalen   Metallhydrates   auf der Faser erzielen will, so kann das   auf der Faser gelöste   Sol noch durch irgend ein Koagulierungsmittel   in das Gel übergeführt   werden, wozu auch schon geringe Mengen des Koagulierungs-   mittel : - ausreichen.   



   Eine Nachbehandlung, wie   Waschen.   kann bei diesem Verfahren ebenfalls entfallen,   da   man ja   als Koagulierungsmittel Körper verwenden kann,   die auf die Seide nicht nachleilig wirken. 



   Bei Ausführung des Verfahrens wird die Seide, wie bei den bekannten Verfahren, 
 EMI1.2 
 



    D'e Konzentration   des Hades richtet sich nach dem Grade der beabsichtigten Beschwerung. In   dem liade tritt   eine Fixation des kolloidalen Metalihydrates auf der Faser ein. Das Eintauchen und die damit verbundene Fixation des kolloidalen Metallhydrates wird 
 EMI1.3 
 mit Wasser ausgewachen oder gleichzeitig mit dem aufgenommenen Sol durch ein Koagulierungsmittel, beispielsweise Natriumphosphat, auf der Faser in das Gel übergeführt und fixiert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE 
1. Verfahren zum Beschweren von Seide, dadurch gekennzeichnet, dass die Seide mit 
 EMI1.4 
 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 2> 2. Ausuhrungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als kolloidale Metallhydratlösungen die der seltenen Erden, insbesondere des Zirkons, angewendet werden.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Faser fixierte Sol durch irgend ein Koagulierungsmittel in das Gel über geführt wird, zum Zwecke, die Fixierung zu verl) essern.
AT46954D 1909-06-15 1909-06-15 Verfahren zum Beschweren von Seide. AT46954B (de)

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