AT46942B - Hohlsteindecke mit Fugenverguß. - Google Patents
Hohlsteindecke mit Fugenverguß.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Hohlsteindecke mit Fugenverguss. Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Hohlsteindecke mit Fugenverguss und besteht im wesentlichen darin, dass in den Hohlraum der verwendeten Steine eine elastische, der Form des Hohlraumes entsprechende, mit einem umgebogenen Rand versehene Scheibe aus geeigneten Stoff eingeschoben wird, derart, dass der'umgebogene Rand sich unter seiner Federwirkung gegen die Wandungen des Hohlraumes andrückt und so den Hohlraum abschliesst. Die Scheiben können aus Blech, Zelluloid oder ähnlichem elastischem Stoff her- EMI1.1 da diese einen grossen Teil ihrer Elastizität beibehält, auch nachdem sie mit Feuchtigkeit in Berührung gekommen ist. Um zu verhindern, dass die in den Hohlraum des Steines eingeschobenen Verschlussscheiben sich unter dem Druck des nüssigen Mörteis im Hohlraum verschieben oder umkippen, wird ferner der Hohlstein gemäss vorliegender Erfindung in der Nähe seiner Stirnflächen im Innern mit Ansätzen, Vorsprüngen oder dergl. versehen, gegen welche sich die einzuschiebenden Verschlussscheiben stützen können. EMI1.2 gestellt. Fig. 1 zeigt eine, mit einem umgebogenen Rand a versehene, elastische Scheibe b, welche zum Abschliessen eines rechteckigen Hohlraumes bestimmt ist, im Schnitt und in Seitenansicht. Die Scheibe b kann entweder in der dargestellten Form nach der Verwendungsstelle gebracht und dort in geeignete) Weise, z. B. mittels eines Stempel in den Hohlraum des Steines eingepresst werden, oder aber die Scheibe wird nach nach der Ver- EMI1.3 auf den aufrecht gestellten Stein über den Hohlraum gelegt und mittels eines der Grösse des Hohlraumes entsprechenden Stempels eingepresst werden. Fig. 2 zeigt eine elastische Scheibe d, die am Rande mit Einschnitten e versehen ist. Die in Fig. 3 gezeigte Scheibe f hat am EMI1.4 sprechen. Sowohl die Einschnitte e als auch die Kniffe 9 haben den Zweck, das Biegen des Scheibenrandes zu erleichtern. Die in den Fig. 2. und 3 dargestellten Scheiben sind als Verschluss von runden Hohlräumen gedacht. Das Abschliessen der Hohlräume von Hohl- steinen nach dem neuen Verfahren hat neben seiner Einfachheit und Billigkeit noch den grossen Vorteil, dass der während des Vergiessens der Fugen gegen die Scheiben dringende EMI1.5 Fig. 4 zeigt einen Hohlstein, der zur Ausübung des neuen Verfahrens besonders geeignet ist, in Stirnansicht und Langsschnitt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind aus dem Querschnlltsmaterial'des Hohlsteines h an der Stirnfläche desselben kleine Teile zurückgedrängt worden, so dass sich im Innern des Hohlsaumes in der Nähe der Stirnfläche Vor- EMI1.6 schnitt und Längsschnitt. Bei dem in Fig. 5 dargestellten Hohlstein sind in den ab- gerundeten Ecken aus dem Querschnittsmaterial des Steines Teile zurückgedrängt, welche sich ausbreiten und so Stützpunkte für die einzuschiebenden Verschlussscheiben bilden. Das EMI1.7 <Desc/Clms Page number 2> dem Hohlraum des Steines entsprechen, und die im Falle der Fig. 4 an ihrem Umfange mit geeigneten Vorsprüngen versehen ist und im Falle der Fig. 5 von rechteckigem Querschnitt ist. Das Zurückdrängen dos Querschnittsmaterials wird selbstverständlich während der Fabrikation der Steine im feuchten Zustande bewirkt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Hohlsteindecke mit Fugenverguss, dadurch gekennzeichnet, dass eine, mit einem umgebogenen Rand (a) versehene, elastische Scheibe (b) in den Hohlraum der Steine eingeschoben ist, wo sie sich unter der Wirkung der Federkraft den Wandungen des Hohlraumes anschmiegt.
Claims (1)
- 2. Hohlsteindecke mit Fugenverguss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschliessen der Hohlräume der Steine durch eine mit Randeinschnitten (6) versehene Scheibe (d) erfolgt.3. Hohlsteindecke mit Fugenverguss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschliessen der Hohlräume der Steine durch eine mit Randkniffen (g) versehene Scheibe erfolgt.4. Hohlsteindecke mit Fugenverguss nach Anspruch 1, 2,3, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Hohlraumes der Hohlsteine in der Nähe seiner Stirnflächen durch Zurückdrängen des Qncrschnittsmaterials des Steines gebildeten Vorsprünge (i) vorgesehen sind, welche ein Verschieben oder Umkippen der Verschlul3scheiben unter dem Druck des Mörtels verhindern. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT46942T | 1909-03-27 |
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| AT46942B true AT46942B (de) | 1911-03-10 |
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ID=3567209
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| AT46942D AT46942B (de) | 1909-03-27 | 1909-03-27 | Hohlsteindecke mit Fugenverguß. |
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1909
- 1909-03-27 AT AT46942D patent/AT46942B/de active
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