AT46073B - Verfahren zur Übertragung der Explosionsenergie zündbarer Gasgemische auf Arbeitsflüssigkeit. - Google Patents

Verfahren zur Übertragung der Explosionsenergie zündbarer Gasgemische auf Arbeitsflüssigkeit.

Info

Publication number
AT46073B
AT46073B AT46073DA AT46073B AT 46073 B AT46073 B AT 46073B AT 46073D A AT46073D A AT 46073DA AT 46073 B AT46073 B AT 46073B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
working fluid
channels
transferring
gas mixtures
water
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Meyersberg
Original Assignee
Gustav Meyersberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustav Meyersberg filed Critical Gustav Meyersberg
Application granted granted Critical
Publication of AT46073B publication Critical patent/AT46073B/de

Links

Landscapes

  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 förderung bis zur   Zündstelle.   



   In den Fig. 4 und 5 sind die   Geschwindigkeitsdiagramme   des Wasser-und des Brennstoff-   Strahles wiedergegeben, aus denen die Begründung der anderen Stellung des Brennstoflkanales hervorgeht. Es bedeuten in Fig. 4 Ww die relative, c, die absolute Austrittsgeschwindigkeit des Wasserstrahles, (xw den Winkel, den der Wasserstrahl beim Austritt mit der Umdrehungsrichtung einschliesst. In Fig. 5 sind Wb die relative, Cb die absolute Austrittsgeschwindigkeit des Brennstoff-   strahles, ab der Winkel zwischen der Richtung des   Brennstosskanales   und der Umdrehungrichtung. In beiden Figuren bedeutet u die   Umfangsgeschwindigkeit.   den Winkel zwischen der absoluten Austrittsgeschwindigkeit beider Strahlen mit der Umdrehungsrichtung, der bei 
 EMI2.2 
 Strahlen gleich sein muss. 



   In Fig. 3 sind die gleichzeitig in den verschiedenen Arbeitskanälen unterwegs befindlichen Wasserkolben in den Stellungen dargestellt, die sie in einem bestimmten Augenblicke einnehmen. 



  Noch deutlicher ist dies aus Fig. 6 zu ersehen, wo die Arbeitskanäle nicht radial, sondern achsial im Kreise angeordnet angenommen sind. Fig. 6 stellt eine Abwicklung eines Teiles des Kreis-   umfanges dar. Die strichpunktierten Linien bedeuten den Weg des Mittelpunktes der Vorderund Hinterfläche jedes Kolbens vom Augenblicke an, wo er sich von dem Strahle lostrennt.   



  In dieser Figur ist noch eine Abänderung gegenüber Fig. 3 ersichtlich gemacht, darin bestehend. dass die Arbeitskanäle länger gehalten sind, als dies nach Fig. 1 und 2 erforderlich wäre. Es ist   nämlich zweckmässig,   die Wasserkolben auf dem Umfange allseitig bis zur Vollendung der Expansion 
 EMI2.3 
 eingeschoben, so strömt die durch ihn verdrängte Luft so lange durch das Loch l ab, bis der   Kolben das Loch erreicht   und   überdeckt.   Erst dann beginnt die Verdichtung. Entsprechend ist auch der Vorgang bei der Expansion. Diese findet solange statt, bis der Wasserkolben ein Loch 
 EMI2.4 
   in Verbindung. In die beiden zusammengekuppelten Kanäle wird an den beiden offenen Enden @ gleichzeitig je ein Wasserkolben eingeschoben.

   Auch die Zündung geschieht für beide gleichzeitig in der Mitte, wo beide Kanäle zusammentreffen.   
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 einer Seite angebracht ist, wogegen er auf der anderen Seite des Doppelkanales   fehlt. so strömt   der von   mausgesandte Luftstrom durch   beide verbundenen   Arbeitskan le,   nimmt den Rest der Verbrennungsgase, der noch darin enthalten ist, mit und erfüllt die Arbeitsräume mit frischer Luft. Statt Frischluft unter Druck in die Arbeitskanäle zu senden, kann man auch saugende Wirkung anwenden, indem man die Verbrennungsgase aus den   Arbeitskanälen   in einen kreisenden 
 EMI3.2 
 



   Die Kupplung der   Arbeitskanalräume   kann aber auch derart erfolgen, dass man sie nach Fig. 8 in zwei Reihen anordnet und je einen Kanal der einen Reihe mit einem der anderen verbindet. Die Wasserkolben müssen gleichzeitig in beide Räume gesandt werden, wogegen die Beschickung mit Spülluft derartig bewirkt wird, dass sie in einen Kanal ein-und aus dem anderen 
 EMI3.3 
 die Fig. 7 ein Rad mit gewöhnlicher Achsialbeschaufelung zeigt. Die besondere Art des Rades ist für das Wesen der Erfindung gleichgültig, wenn auch die   eine Form günstigere Wirkung und   bequemere Anordnung gestattet als eine andere. 



   Bei den in den Fig. 3 und 7 dargestellten Anordnungen kreist das Triebrad h in entgegen- 
 EMI3.4 
 



     1.   die Umfangsgeschwindigkeit des Triebrades h, c1 und   ? (y, dessen absolute   und relative Eintritts-   eHchwindigkcit, c   und w2 dessen absolute Austrittsgeschwindigkeit bedeuten. 



   Das Vorhandensein zweier in   entgegengesetzter Richtung umlaufender Räder oder Rad-   gruppen ist aus   baulichen Rücksichten   unbequem.   Diese Unbequemlichkeit   kann durch eine
Anordnung nach den Fig. 11 und 12 vermieden werden. An die   Arbeitskanäle   schliessen sich in diesem Falle Leitschaufeln t an. in deren   Schaufelräume   die aus den Kanälen kommenden Wasser- kolben eintreten.   Die Lcitschaufein   sind in solcher Weise gekrümmt, dass sie die Richtung der 
 EMI3.5 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 mit der hohlen Welle in Verbindung, durch die die Pressluft zugeführt wird. Ebenfalls durch die hohle Welle tritt das Brennstoffrohr'k ein. Druch das Rohr s strömen die Verbrennungsgase nach Arbeitsleistung aus. 



   Es ist   nicht, notwendig,   die Arbeitskanäle ruhen und die Wasserkanäle e kreisen zu lassen. 
 EMI4.2 
 stehen und   die Arbeitskanäle   kreisen zu lassen. 



   Es ist auch möglich, die Wasserkolben, statt sie auf ein Schaufelrad wirken zu lassen, in   DiSusorkanäle   zu senden, in denen sie ihre   lebendige   Kraft in Druck umsetzen. 



   Was die Form der Arbeitskanäle betrifft, so sind in mehreren Figuren Verengungen angedeutet. die gegen das Zündungsende zu eintreten. Diese Verengungen haben den Zweck, die Zündstelle möglichst weit von dem letzten Punkte abzurücken, der von dem Wasserkolben erreicht wird, um ihre Trockenhaltung zu sichern. Noch sicherer wird dies nach Fig. 16 dadurch erreicht, dass das Kanalende nach oben zu abgebogen wird, so dass auch allenfalls nach der Ausschleuderung zurückbleibendes Wasser die Zündstelle nicht erreichen kann. 



   Der Querschnitt   der Arbeitskanäle   kann zum Zwecke leichterer Herstellung und auch wegen der besseren Führung der Wasserkolben kreisförmig sein, wogegen ihre Form dort, wo sich die Leitschaufeln   anschliessen,   in viereckige Form übergeht. Bei einer Ausführung nach den Fig. 12 und   13 kann   dieser Übergang leicht bewirkt werden. 



   Die Kühlung der Maschine im allgemeinen wird durch das Arbeitswasser ausreichend erzielt.   Wem', nötig, können   einzelne Teile, insbesondere die Zündstelle, noch besonders durch eine Mantelkühlunggekühltwerden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:     1.   Verfahren zur Übertragung der Explosionsenergie   zündbarer   Gasgemische auf Arbettsflüssigkeit (z. B. zum Antriebe von Turbinen), dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit in   Kanäle   eingeführt wird, in denen dann die Explosionen stattfinden, die die Arbeitsflüssigkeit zur Umkehr der zuletzt innegehabten Bewegungsrichtung zwingen.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch f. bei dem vor dem Eintritt der Explosionen durch den eintretenden Flüssigkeitskolben im Explosionsraum eine Verdichtung bewirkt wird, wobei die Zuführung des Brennstoffes in den Explosionsarum vor oder während der Verdichtung stattfindet.
    3. VerbTennungskraftmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, bei der die aus den Kanälen strömende Arbeitsflüssigkeit von ihrer Austrittsrichtung durch an die Kanäle mittelbar oder unmittelbar anschliessende Leitschaufeln abgeleitet wird. um osent EMI4.3
AT46073D 1908-12-15 1909-07-27 Verfahren zur Übertragung der Explosionsenergie zündbarer Gasgemische auf Arbeitsflüssigkeit. AT46073B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE46073X 1908-12-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT46073B true AT46073B (de) 1911-01-25

Family

ID=5625189

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT46073D AT46073B (de) 1908-12-15 1909-07-27 Verfahren zur Übertragung der Explosionsenergie zündbarer Gasgemische auf Arbeitsflüssigkeit.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT46073B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE856541C (de) Vorrichtung zum Kuehlen von mit ringfoermigen Kuehlrippen ausgestatteten umlaufenden Maschinengehaeusen, z. B. von Fluessigkeitsgetrieben
AT46073B (de) Verfahren zur Übertragung der Explosionsenergie zündbarer Gasgemische auf Arbeitsflüssigkeit.
DE3503563A1 (de) Explosions-turbinen-motor
DE1960071A1 (de) Boxermotor
DE671913C (de) Ein- oder mehrgehaeusiger, vielstufiger Axialverdichter mit mindestens einem aussenliegenden Zwischenkuehler
AT96049B (de) Verbrennungsturbine, insbesondere zum Antrieb von Fahrzeugen, wie Automobile u. dgl.
AT63119B (de) Flüssigkeitsgetriebe zur Arbeitsübertragung zwischen benachbarten Wellen mittels treibender und getriebener Turbinenräder.
DE227219C (de)
DE818277C (de) Brennkraftturbine fuer Strahlantrieb
AT141695B (de) Antriebsvorrichtung für Wasserfahrzeuge.
AT142143B (de) Turbomaschine.
DE940950C (de) Mechanisch zeitweilig in einem ihrer normalen Laufrichtung entgegengesetzten Sinn angetriebene Gasturbine
DE723688C (de) Umlaufender, von Gasen umspuelter zylindrischer Waermeaustauscher, insbesondere fuer Speisewasser
DE682840C (de) Brennkraftmaschine mit im Laufrad angeordneten Arbeitskammern und dem Laufrad vorgeschalteten Brennkammern in einem Mitlaeufer
DE561765C (de) Zweitaktbrennkraftmaschine mit feststehendem Zylinderblock und kreisendem Gehaeuse
AT47801B (de) Zweitaktverbrennungskraftmaschine.
DE1526373C (de) Kolben fur Rotationskolben Brenn kraftmaschinen
AT135578B (de) Verfahren zum Betriebe von Schwerölbrennkraftmaschinen mit in einem Ringzylinder abwechselnd kreisenden Kolben und Maschine für dieses Verfahren.
AT126763B (de) Dampfturbine.
DE879207C (de) Strahlpumpe zum Foerdern von Fluessigkeiten, insbesondere Saeuren
AT36906B (de) Antrieb für Luftpumpen.
DE514438C (de) Kolbenverdichter mit Antrieb durch eine Brennkraftmaschine
DE1151439B (de) Einrichtung zur Teilung stroemender Medien und Steigerung der Energie des einen Teils durch Aufnahme von Energie aus dem anderen Teil des Mediums
AT20099B (de) Verbund-Dampfturbine.
AT50166B (de) Zweitakt-Explosionskraftmaschine mit steuerndem Kolben.