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förderung bis zur Zündstelle.
In den Fig. 4 und 5 sind die Geschwindigkeitsdiagramme des Wasser-und des Brennstoff- Strahles wiedergegeben, aus denen die Begründung der anderen Stellung des Brennstoflkanales hervorgeht. Es bedeuten in Fig. 4 Ww die relative, c, die absolute Austrittsgeschwindigkeit des Wasserstrahles, (xw den Winkel, den der Wasserstrahl beim Austritt mit der Umdrehungsrichtung einschliesst. In Fig. 5 sind Wb die relative, Cb die absolute Austrittsgeschwindigkeit des Brennstoff- strahles, ab der Winkel zwischen der Richtung des Brennstosskanales und der Umdrehungrichtung. In beiden Figuren bedeutet u die Umfangsgeschwindigkeit. den Winkel zwischen der absoluten Austrittsgeschwindigkeit beider Strahlen mit der Umdrehungsrichtung, der bei
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Strahlen gleich sein muss.
In Fig. 3 sind die gleichzeitig in den verschiedenen Arbeitskanälen unterwegs befindlichen Wasserkolben in den Stellungen dargestellt, die sie in einem bestimmten Augenblicke einnehmen.
Noch deutlicher ist dies aus Fig. 6 zu ersehen, wo die Arbeitskanäle nicht radial, sondern achsial im Kreise angeordnet angenommen sind. Fig. 6 stellt eine Abwicklung eines Teiles des Kreis- umfanges dar. Die strichpunktierten Linien bedeuten den Weg des Mittelpunktes der Vorderund Hinterfläche jedes Kolbens vom Augenblicke an, wo er sich von dem Strahle lostrennt.
In dieser Figur ist noch eine Abänderung gegenüber Fig. 3 ersichtlich gemacht, darin bestehend. dass die Arbeitskanäle länger gehalten sind, als dies nach Fig. 1 und 2 erforderlich wäre. Es ist nämlich zweckmässig, die Wasserkolben auf dem Umfange allseitig bis zur Vollendung der Expansion
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eingeschoben, so strömt die durch ihn verdrängte Luft so lange durch das Loch l ab, bis der Kolben das Loch erreicht und überdeckt. Erst dann beginnt die Verdichtung. Entsprechend ist auch der Vorgang bei der Expansion. Diese findet solange statt, bis der Wasserkolben ein Loch
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in Verbindung. In die beiden zusammengekuppelten Kanäle wird an den beiden offenen Enden @ gleichzeitig je ein Wasserkolben eingeschoben.
Auch die Zündung geschieht für beide gleichzeitig in der Mitte, wo beide Kanäle zusammentreffen.
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einer Seite angebracht ist, wogegen er auf der anderen Seite des Doppelkanales fehlt. so strömt der von mausgesandte Luftstrom durch beide verbundenen Arbeitskan le, nimmt den Rest der Verbrennungsgase, der noch darin enthalten ist, mit und erfüllt die Arbeitsräume mit frischer Luft. Statt Frischluft unter Druck in die Arbeitskanäle zu senden, kann man auch saugende Wirkung anwenden, indem man die Verbrennungsgase aus den Arbeitskanälen in einen kreisenden
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Die Kupplung der Arbeitskanalräume kann aber auch derart erfolgen, dass man sie nach Fig. 8 in zwei Reihen anordnet und je einen Kanal der einen Reihe mit einem der anderen verbindet. Die Wasserkolben müssen gleichzeitig in beide Räume gesandt werden, wogegen die Beschickung mit Spülluft derartig bewirkt wird, dass sie in einen Kanal ein-und aus dem anderen
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die Fig. 7 ein Rad mit gewöhnlicher Achsialbeschaufelung zeigt. Die besondere Art des Rades ist für das Wesen der Erfindung gleichgültig, wenn auch die eine Form günstigere Wirkung und bequemere Anordnung gestattet als eine andere.
Bei den in den Fig. 3 und 7 dargestellten Anordnungen kreist das Triebrad h in entgegen-
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1. die Umfangsgeschwindigkeit des Triebrades h, c1 und ? (y, dessen absolute und relative Eintritts- eHchwindigkcit, c und w2 dessen absolute Austrittsgeschwindigkeit bedeuten.
Das Vorhandensein zweier in entgegengesetzter Richtung umlaufender Räder oder Rad- gruppen ist aus baulichen Rücksichten unbequem. Diese Unbequemlichkeit kann durch eine
Anordnung nach den Fig. 11 und 12 vermieden werden. An die Arbeitskanäle schliessen sich in diesem Falle Leitschaufeln t an. in deren Schaufelräume die aus den Kanälen kommenden Wasser- kolben eintreten. Die Lcitschaufein sind in solcher Weise gekrümmt, dass sie die Richtung der
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mit der hohlen Welle in Verbindung, durch die die Pressluft zugeführt wird. Ebenfalls durch die hohle Welle tritt das Brennstoffrohr'k ein. Druch das Rohr s strömen die Verbrennungsgase nach Arbeitsleistung aus.
Es ist nicht, notwendig, die Arbeitskanäle ruhen und die Wasserkanäle e kreisen zu lassen.
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stehen und die Arbeitskanäle kreisen zu lassen.
Es ist auch möglich, die Wasserkolben, statt sie auf ein Schaufelrad wirken zu lassen, in DiSusorkanäle zu senden, in denen sie ihre lebendige Kraft in Druck umsetzen.
Was die Form der Arbeitskanäle betrifft, so sind in mehreren Figuren Verengungen angedeutet. die gegen das Zündungsende zu eintreten. Diese Verengungen haben den Zweck, die Zündstelle möglichst weit von dem letzten Punkte abzurücken, der von dem Wasserkolben erreicht wird, um ihre Trockenhaltung zu sichern. Noch sicherer wird dies nach Fig. 16 dadurch erreicht, dass das Kanalende nach oben zu abgebogen wird, so dass auch allenfalls nach der Ausschleuderung zurückbleibendes Wasser die Zündstelle nicht erreichen kann.
Der Querschnitt der Arbeitskanäle kann zum Zwecke leichterer Herstellung und auch wegen der besseren Führung der Wasserkolben kreisförmig sein, wogegen ihre Form dort, wo sich die Leitschaufeln anschliessen, in viereckige Form übergeht. Bei einer Ausführung nach den Fig. 12 und 13 kann dieser Übergang leicht bewirkt werden.
Die Kühlung der Maschine im allgemeinen wird durch das Arbeitswasser ausreichend erzielt. Wem', nötig, können einzelne Teile, insbesondere die Zündstelle, noch besonders durch eine Mantelkühlunggekühltwerden.
PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Übertragung der Explosionsenergie zündbarer Gasgemische auf Arbettsflüssigkeit (z. B. zum Antriebe von Turbinen), dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit in Kanäle eingeführt wird, in denen dann die Explosionen stattfinden, die die Arbeitsflüssigkeit zur Umkehr der zuletzt innegehabten Bewegungsrichtung zwingen.