AT4587U1 - Eine mit einer stickerei versehene gardine - Google Patents
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Abstract
Eine mit einer Stickerei versehene Gardine besteht aus zwei oder mehreren Teilen (5, 6, 7) die in vertikaler Richtung der Gardine aneinander anschließen und die in den Bereichen ihrer aneinander angrenzenden Ränder jeweils einen horizontalen Streifen (8) aufweisen, in dem nebeneinander liegende Löcher (9) angeordnet sind, wobei durch die übereinander angeordneten Löcher (9) der beiden Streifen (8) ein Band (10) zur Verbindung der aneinander angrenzenden Teile (5, 6, 7) der Gardine gezogen ist.
Description
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Die Erfindung betrifft eine mit einer Stickerei versehene Gardine.
Gardinen werden Im Innern des Zimmers an Fenstern angebracht, als Schmuck oder um die Einsicht zu verwehren, und bestehen aus mehr oder weniger durchsichtigem Gewebe Für unterschiedliche Fenstergrössen werden Gardinen in unterschiedlichen Längen und Breiten angeboten Es wurden auch bereits bestickt Gardinen angeboten, bei denen an den Grenzen zweier benachbarter Rapporte eine solche Stickerei vorgesehen ist, die nach Aufschneiden der Gardine in Längsrichtung entlang der Rapportgrenzen jeweils wieder einen geeigneten, optisch ansprechenden Abschluss der beiden so gebildeten Gardinenteile bildet. Der Anwender kann dadurch auf einfache Welse die gewünschte Breite der Gardine selbst konfektionieren.
Für eine Aufteilung des Gardinenstoffes in der Höhe ist diese Vorgangsweise jedoch nicht geeignet und es müssen für die unterschiedlichen vom Konsumenten benötigten Höhen der Gardinen jeweils angepasste Grössen auf Lager gehalten werden Aufgabe der Erfindung ist es, eine bestickte Gardine bereitzustellen, die in einfacher Weise an verschiedene gewünschte Längen der Gardine anpassbar ist. Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass die Gardine aus zwei oder mehreren Teilen besteht, die in vertikaler Richtung der Gardine aneinander anschliessen und die in den Bereichen ihrer aneinander angrenzenden Ränder jeweils einen horizontalen Streifen aufweisen, in dem nebeneinander liegende Löcher angeordnet sind, wobei durch die übereinander angeordneten Löcher der beiden Streifen ein Band zur Verbindung der aneinander angrenzenden Teile der Gardine gezogen ist.
Es können bei der erfindungsgemässen Gardine somit durch Herausziehen von die aneinander angrenzenden Teile verbindenden Bandern einzelne Teile herausgenommen werden bzw. zu- sätzliche Teile eingesetzt werden, wobei die Teile wiederum durch Durchziehen von Bändern durch ihre übereinandergelegten randseitigen Lochstreifen verbunden werden Die Länge der Gardine kann dadurch in einfacher Weise verändert und an die jeweiligen Erfordernisse angepasst werden Bevorzugterweise sind die nebenelnanderliegenden Löcher in den horizontalen Lochstreifen jeweils von gestickten Stäben unterbrochen, wobei die Locher eine vorzugsweise quadratische Form aufweisen. Die erfindungsgemässe Gardine weist somit nicht nur eine neuartige Funktionalität, sondern auch eine formschöne Ausgestaltung auf.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Locher in einer Atzstickerei gebildet.
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Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert In dieser zeigen : Fig 1 bis Fig. 3 Darstellungen von Teilen einer erfindungsgemässen Gardine (mit Fig 3 In ei- nem gegenüber den Figuren 1 und 2 etwas verkleinerten Massstab) ; Flg. 4 eine schematische dreidimensionale Darstellung eines Bandes zur Verbindung der Teile der Gardine und Fig. 5 zwei durch das Band verbundene Teile der Gardine Bei dem in den Figuren dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung umfassen die Teile der Gardine Ätzstickereien. Beispielsweise die Muster in den Bereichen 1, 2,3 werden von solchen Ätzstickereien gebildet. Dazu werden in herkömmlicher Weise die Muster auf ein Ätzgewebe aufgestickt, welches in der Folge aufgelöst wird.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel wird ein weiteres, als Grundgewebe für eine Stickerei dienendes Gewebe von der Rückseite her auf das Ätzgewebe appliziert. Auf diesem Grundgewebe sind bei den in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Teilen die blumenartigen Stickmuster aufgebracht. Der Einfachheit bzw. Über- sichtlichkeit halber ist dieses feine, durchsichtige Grundgewebe in den Figuren nicht dargestellt In den Bereichen 1,2, 3 mit der Ätzstickerei kann das applizierte Grundgewebe ausgeschnitten werden oder an der Rückseite der durch die Ätzstickerei gebildeten Musterteile verbleiben, wobei die Gardine in diesem Fall in den entsprechenden Bereichen zweilaglg ist (auf dem Ätzgewebe gesticktes Muster und dahinterliegendes Grundgewebe übereinander).
Die in den Figuren dargestellten Gardinenteile weisen über ihre Breite drei Rapporte 4 auf. Die Anzahl dieser Rapporte ist beliebig. Die aneinander angrenzenden Randbereiche der einzelnen Rapporte werden durch eine Ätzstickerei gebildet und sind so ausgebildet, dass die Gardinenteile in einfacher Weise entlang der Rapportgrenzen in Längsrichtung aufgeschnitten werden können. Wenn ein Gardinenteil beispielsweise aus sechs aneinandergrenzenden Rapporten besteht, so kann der Benutzer durch Abschneiden einzelner Rapporte die Gardine somit In einfacher Weise auf die gewünschte Breite konfektionieren.
Die Teile 5, 6,7 der Gardine weisen in oberen oder unteren Randbereichen horizontale Streifen auf, in denen nebeneinanderliegende Löcher 9 angeordnet sind. Der Teil 5, der als oberer oder unterer Endteil der Gardine dienen kann, weist nur einseitig einen solchen Streifen 8 auf, während die Teile 6, 7 im Bereich ihrer oberen und unteren horizontalen Ränder solche Streifen 8 umfassen. Die Streifen 8 werden beim gezeigten Ausführungsbeispiel von einer Atzstickerei gebildet, wobei das auf der Rückseite applizierte Grundgewebe im Bereich des Streifens 8 ausgeschnitten ist.
Die nebeneinanderliegenden Löcher 9 werden von gestickten Stäben 13 unterbrochen und weisen eine quadratische Form auf Auch an ihren Ober- und Unterseiten sind die
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Löcher 9 von einer über die Breite der Gardine verlaufenden Stickerei begrenzt, somit sind die Löcher vollständig von der Atzstickerei eingefasst Die gezeigte Form der die Löcher umgebenden Stickerei wird auch als"Stäffel" bezeichnet.
Grundsätzlich wäre es auch möglich, die Streifen 8 mit den Löchern 9 in einer anderen als einer Atzstickerei auszubilden Es werden dazu Öffnungen im Grundgewebe der Stickerei aufgebohrt (direkt auf der Stickmaschine). Die Bereiche um die Löcher werden anschliessend ausgestickt.
Die sich ergebenden Löcher sind allerdings weniger sauber und formschön und üblicherweise In Ihren Umfangskonturen nicht ganz eckig, sondern leicht rund (zumindest an der Innenseite der die Löcher einfassenden Stickerei).
Uber die Streifen 8 mit den Löchern 9 werden die einzelnen Teile 5,6, 7 miteinander verbunden Die Löcher sind dazu derart In den Streifen 8 angeordnet, dass die Löcher 9 von zwei mit ihren Streifen 8 übereinandergelegten Teilen 5,6, 7 zur Deckung kommen. Durch die überein- anderliegenden Löcher wird In der Folge ein Band 10 gezogen Das Band 10 wird entlang der Langsausdehnung des Streifens 8 durch die übereinanderliegenden Löcher abwechselnd von der Vorderseite zur Rückseite und von der Rückseite zur Vorderseite der Gardine durchgefä- delt. An den seitlichen Enden des Streifens 8 kann das Band auf die Rückseite der Gardine umgeschlagen werden und dort beispielsweise festgenäht oder festgeklebt werden In Flg.
5 sind zwei durch ein Band 10 verbundene Teile 5,7 dargestellt. Der Teil 5 bildet das obere Ende der Gardine. Das untere Ende der Gardine kann vom Teil 7 gebildet werden, so dass die belden in Fig. 5 dargestellten, miteinander verbundenen Teile 5,7 bereits die vollstän- dige Gardine bilden, oder es können am Teil 7 über dessen unteren Streifen 8 weitere Teile 5, 6,7 angebracht sein.
Bevorzugterwelse wird das untere Ende der Gardine von einem Teil 5 gebildet Um eine sichere und formschöne Verbindung der einzelnen Teile 5,6, 7 zu erhalten, ist die Breite des Bandes geringfügig kleiner als die Hohe der Löcher Im Bereich des dem Streifen 8 gegenüberliegenden Randes des Teils 5 sind Schlaufen 11 zur
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auf welches die Schlaufenteile gestickt sind, von vorne appliziert Nach der Auflösung des Atzgewebes bleiben die mit der Stickerei im Grundgewebe verbundenen, im Ätzgewebe gestickten Schlaufenteile zurück.
An der Oberseite der Gardine dient d ! e Gardinenstange zur Aufhängung der Gardine, an der Unterseite zur Beschwerung
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Das Band kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen, z. B. aus Velours oder Satin Insgesamt wird durch die Erfindung eine Art "modular aufgebaute" Gardine bereitgestellt, bei der zur Bereitstellung unterschiedlich langer Gardinen eine unterschiedliche Anzahl von Teilen bzw. unterschiedlich lange Teile miteinander verbunden werden.
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Legende zu den Hinweisziffern
1 Bereich
2 Bereich
3 Bereich
4 Rapport
5 Teil
6 Teil
7 Teil
8 Streifen
9 Loch
10 Band
11 Schlaufe
12 Musterteil 13 Stab
Claims (11)
1 Mit einer Stickerei versehene Gardine, dadurch gekennzeichnet, dass die Gardine aus zwei oder mehreren Teilen (5, 6, 7) besteht, die in vertikaler Richtung der Gardine aneinander anschliessen und die in den Bereichen ihrer aneinander angrenzenden Ränder jeweils einen horizontalen Streifen (8) aufweisen, tn dem nebeneinander liegende Löcher (9) angeordnet sind, wobei durch die übereinander angeordneten Löcher (9) der beiden Streifen (8) ein
Band (10) zur Verbindung der aneinander angrenzenden Teile (5,6, 7) der Gardine gezo- gen ist.
2. Gardine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Bandes (10) ge- nngfugig kleiner als die Höhe der Löcher (9) ist.
3 Gardine nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (10) durch die Löcher (9) entlang des Streifens (8) abwechselnd von der Vorder-zur Rückseite und von der Rück- zur Vorderseite der Gardine verläuft.
4. Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nebeneinan- der liegenden Löcher (9) von gestickten Stäben (13) unterbrochen sind
5. Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (9) an ihren Ober- und Unterseiten von einer über die Breite der Gardine verlaufenden Stickerei begrenzt sind.
6 Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (9) eine quadratische Form aufweisen.
7 Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (5, 6,7) sich über die gesamte Breite der Gardine erstrecken.
8 Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (9) in einer Ätzstickerei gebildet sind.
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9. Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei übereinan- dergelegten Streifen (8) von zwei zu verbindenden Teilen (5, 6, 7) die Löcher (9) entlang der beiden Streifen (8) jeweils übereinander liegen.
10 Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des oberen Randes des obersten Teils und/oder des unteren Randes des untersten Teils (5)
Schlaufen (11) zur Aufnahme einer Gardinenstange vorgesehen sind
11 Gardine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige Schlaufe (11) von einer stabförmigen Atzstickerei gebildet wird, welche mit einer ein Musterteil (12) bildenden
Stickerei in einem applizierten Gewebe verbunden ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0057300U AT4587U1 (de) | 2000-08-04 | 2000-08-04 | Eine mit einer stickerei versehene gardine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0057300U AT4587U1 (de) | 2000-08-04 | 2000-08-04 | Eine mit einer stickerei versehene gardine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT4587U1 true AT4587U1 (de) | 2001-09-25 |
Family
ID=3494170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0057300U AT4587U1 (de) | 2000-08-04 | 2000-08-04 | Eine mit einer stickerei versehene gardine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT4587U1 (de) |
-
2000
- 2000-08-04 AT AT0057300U patent/AT4587U1/de not_active IP Right Cessation
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