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Federzugleuchter mit seitlich ausladenden Lenkersystemen.
Federzugleuchter, bei welchen die Lampe von einem federbeeinflussten Lehkersystem unter praktisch zureichender Ausgleichung der einander gegenüberstehenden Gewichts- und Federmomente verstellbar getragen wird, sind bereits bekannt. Bei ihnen ist indessen die auf das Lenkersystem einwirkende Schraubenfeder stets so angeordnet, dass sie das Lenkersystem durchquert.
Diese Anordnung der Feder stört die ästhetische Ausgestaltung des Leuchters beträchtlich. Demgegenüber ermöglicht die vorliegende Erfindung eine Anordnung der Feder, welche dieselbe entweder überhaupt unsichtbar macht oder sich doch jedenfalls dem Schaft oder einem anderen stabförmigen Teile des Leuchters anschmiegt oder einfügt. Es wird dies dadurch erreicht. dass die Schwingung des an die Feder angreifenden Lenkergliedes auf die geradlinige Verschiebung eines gerade geführten Federwuderlagers zurückgeführt wird. so dass die auf dieses Widerlager wirkende Feder bei der Bewegung des Widerlagers nur eine Veränderung ihrer Länge, nicht aber auch zugleich eine Veränderung ihrer Lage (d. h. eine Ausschwingung) erfährt und infolgedessen in einem röhrenförmigen Leuchterteil eingesetzt oder auf einen stabförmigen Leuchterteil aufgeschoben werden kann.
Die Erfindung kann in vielerlei Weise verwirklicht werden, einige Ausführungsformen sind auf den Zeichnungen dargestellt.
Bei der in den Fig. l und 3 dargestellten Ausführungsform wird das Lenkersystem durch die Glieder a, b und c gebildet, die untereinander gelenkig verbunden sind. Das Glied c greift am Lampenträger. A des Leuchters an. Das Glied b ist an einem feststehenden Widerlager B angelenkt und der Lenkerarm n greift an dem beweglichen Widerlager C an.
Das Widerlager C ist auf der senkrechten Tragstange D des Leuchters verschiebbar : es wird von einer Widerlagsschrau benieder getragen, die sich mit ihrem anderen Ende auf das feste Widerlager B auflegt. er Lampenträger A ist mit einer Führungsstange e versehen, die in der hohlen Tragstange D des Leuchters verschiebbar ist. Überdies wird die Schraubenfeder d durch eine mit dem beweglichen Widerlager C'verbundene Hülse/vollkommen verdeckt.
Die Spannung der Feder d ist so bemessen, dass sie das Lampengewicht in jeder Stellung der Lampe des Leuchters ausgleicht. Die Streckung bezw. Zusammenziehung des Lenkersystemes a, b, c bewirkt durch Veränderung des wirksamen Hebelarmes eine entsprechende
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Stellung der Lampe des Leuchters unterbricht oder durchkreuzt.
Eine andere Ausführungsform zeigt Fig. 3. Auch hier findet sich wieder das Lenkersystem a, b, c, der Lampenträger A. das feste Widerlager B, das bewegliche Widerlager C, die Tragstange A und die Schraubenfeder d. Auch könnte man in gleicher Weise die Schraubenfeder d mit einer am beweglichen Widerlager angeordneten Hülse umgeben. In gleicher Weise wird durch das Nieder-bezw.
Aufwartsbewegen des Lampenträgers 4 der am beweglichen Federwiderlager C angreifende Hebelarm des Lenkersystemes verändert, so dass die Ausgleichung des Lampen-
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gewichtes durch die Schraubenfeder cl in allen Stellungen stattfindet, ohne dass die Feder d ausser einer Verschiebung an der senkrechten Tragstange D noch eine, das Lenkersystem durchkreuzende, den ästh. etisohen Eindruck störende Lagever & nderung erfährt-
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt. Hier handelt es sich um einen Leuchter mit zwei Lampenträgern A. Das Lenkersystem wird durch die Glieder a, b, b1, c gebildet. In der Tragstange D des Leuchters ist die Stange e verschiebbar.
Das bewegliche Federwiderlager C ist mit einer die gewundene Feder d verdeckenden Hülse f verbunden. Die Feder d findet ihr festes Widerlager an dem unteren Ende der Stange D. Bei der Höhen Veränderung der Lampenträger A wird das bewegliche Widerlager C durch die Enden der Lenkerarme a von seinem Sitz abgehoben und dadurch die Feder d zusammengedrückt.
Die Ausgleichung der Lampengewichte nndet auch bei dieser Ausführungsform des Leuchters durch Veränderung der wirksamen Hebelarme des Lenkersystemes unter entsprechender Zusammenziehung bezw. Ausdehnung der Schraubenfeder d statt, wobei die Feder nur eine Verschiebung in Richtung der feststehenden Tragstange D des Leuchters erfährt, ohne das Lenkersystem infolge einer sonstigen Lageveränderung zu durchkreuzen.
Schliesslich ist noch in Fig. 6 eine vierte Ausführungsform des Leuchters gemäss der Erfindung dargestellt. Das Lenkersystem wird durch die Glieder a, b, c gebildet, die Schraubenfeder d findet ihr festes Widerlager bei B und hat andererseits ein bewegliches Widerlager C. Bei der Niederbewegung der Lampe des Leuchters wird durch die Enden der Lenkerarme a das bewegliche Widerlager c unter Zusammenpressung der Feder d niederbewegt, wobei auch gleichzeitig die Tragarme D des Leuchters gespreizt werden. Auch hier wieder erfährt die das Lampengewicht in jeder Stellung der Lampe des Leuchters ausgleichende Feder d nur eine Verschiebung an dem Bolzen d ohne sonst in ihrer Lage verändert zu werden.
Bei allen Ausführungsformen ist die Feder als Druckfeder angeordnet, was bei einem etwaigen Bruch der Feder-gegenüber der Zugfederanordnung-den Vorteil bietet, dass auf jeden Fall die Ausgleichung des Lampengewichtes gewahrt bleibt, ein plötzliches Sinken des Lampenträgers also ausgeschlossen ist.