AT45578B - Federzugleuchter mit seitlich ausladenden Lenkersystemen. - Google Patents

Federzugleuchter mit seitlich ausladenden Lenkersystemen.

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AT45578B
AT45578B AT45578DA AT45578B AT 45578 B AT45578 B AT 45578B AT 45578D A AT45578D A AT 45578DA AT 45578 B AT45578 B AT 45578B
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Eugen Tiedemann
Friedrich Wilhelm Binder
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Eugen Tiedemann
Friedrich Wilhelm Binder
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  Federzugleuchter mit seitlich ausladenden Lenkersystemen. 



    Federzugleuchter, bei welchen die Lampe von einem federbeeinflussten Lehkersystem unter praktisch zureichender Ausgleichung der einander gegenüberstehenden Gewichts- und Federmomente verstellbar getragen wird, sind bereits bekannt. Bei ihnen ist indessen die auf das Lenkersystem einwirkende Schraubenfeder stets so angeordnet, dass sie das Lenkersystem durchquert. 



  Diese Anordnung der Feder stört die ästhetische Ausgestaltung des Leuchters beträchtlich. Demgegenüber ermöglicht die vorliegende Erfindung eine Anordnung der Feder, welche dieselbe entweder überhaupt unsichtbar macht oder sich doch jedenfalls dem Schaft oder einem anderen stabförmigen Teile des Leuchters anschmiegt oder einfügt. Es wird dies dadurch erreicht. dass die Schwingung des an die Feder angreifenden Lenkergliedes auf die geradlinige Verschiebung eines gerade geführten Federwuderlagers zurückgeführt wird. so dass die auf dieses Widerlager wirkende Feder bei der Bewegung des Widerlagers nur eine Veränderung ihrer Länge, nicht aber auch zugleich eine Veränderung ihrer Lage (d. h. eine Ausschwingung) erfährt und infolgedessen in einem röhrenförmigen Leuchterteil eingesetzt oder auf einen stabförmigen Leuchterteil aufgeschoben werden kann. 



  Die Erfindung kann in vielerlei Weise verwirklicht werden, einige Ausführungsformen sind auf den Zeichnungen dargestellt. 



  Bei der in den Fig. l und 3 dargestellten Ausführungsform wird das Lenkersystem durch die Glieder a, b und c gebildet, die untereinander gelenkig verbunden sind. Das Glied c greift am Lampenträger. A des Leuchters an. Das Glied b ist an einem feststehenden Widerlager B angelenkt und der Lenkerarm n greift an dem beweglichen Widerlager C an. 



  Das Widerlager C ist auf der senkrechten Tragstange D des Leuchters verschiebbar : es wird von einer Widerlagsschrau benieder getragen, die sich mit ihrem anderen Ende auf das feste Widerlager B auflegt. er Lampenträger A ist mit einer Führungsstange e versehen, die in der hohlen Tragstange D des Leuchters verschiebbar ist. Überdies wird die Schraubenfeder d durch eine mit dem beweglichen Widerlager C'verbundene Hülse/vollkommen verdeckt. 



  Die Spannung der Feder d ist so bemessen, dass sie das Lampengewicht in jeder Stellung der Lampe des Leuchters ausgleicht. Die Streckung bezw. Zusammenziehung des Lenkersystemes a, b, c bewirkt durch Veränderung des wirksamen Hebelarmes eine entsprechende   
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 Stellung der Lampe des Leuchters unterbricht oder durchkreuzt. 



   Eine andere Ausführungsform zeigt Fig. 3. Auch hier findet sich wieder das Lenkersystem a, b, c, der Lampenträger A. das feste Widerlager B, das bewegliche Widerlager C, die Tragstange A und die Schraubenfeder d. Auch könnte man in gleicher Weise die Schraubenfeder d mit einer am beweglichen Widerlager angeordneten Hülse umgeben. In gleicher Weise wird durch das   Nieder-bezw.

   Aufwartsbewegen   des   Lampenträgers     4 der   am beweglichen Federwiderlager C angreifende Hebelarm des Lenkersystemes verändert, so dass die Ausgleichung des   Lampen-   

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 gewichtes durch die Schraubenfeder cl in allen Stellungen stattfindet, ohne dass die Feder d ausser einer Verschiebung an der senkrechten Tragstange D noch eine, das Lenkersystem durchkreuzende, den   ästh. etisohen Eindruck störende Lagever & nderung erfährt-  
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt. Hier handelt es sich um einen Leuchter mit zwei Lampenträgern A. Das Lenkersystem wird durch die Glieder a,   b, b1,   c gebildet. In der Tragstange D des Leuchters ist die Stange e verschiebbar.

   Das bewegliche Federwiderlager C ist mit einer die gewundene Feder d verdeckenden Hülse f verbunden. Die Feder d findet ihr festes Widerlager an dem unteren Ende der Stange D. Bei der   Höhen Veränderung     der Lampenträger A wird das   bewegliche Widerlager C durch die Enden der Lenkerarme a von seinem Sitz abgehoben und dadurch die Feder d zusammengedrückt. 



   Die Ausgleichung der   Lampengewichte nndet   auch bei dieser Ausführungsform des Leuchters durch Veränderung der wirksamen Hebelarme des   Lenkersystemes unter   entsprechender Zusammenziehung bezw. Ausdehnung der Schraubenfeder   d   statt, wobei die Feder nur eine Verschiebung in Richtung der feststehenden Tragstange D des Leuchters erfährt, ohne das Lenkersystem infolge einer sonstigen Lageveränderung zu durchkreuzen. 



   Schliesslich ist noch in Fig. 6 eine vierte Ausführungsform des Leuchters gemäss der Erfindung dargestellt. Das Lenkersystem wird durch die Glieder a, b, c gebildet, die Schraubenfeder d findet ihr festes Widerlager bei B und hat andererseits ein bewegliches Widerlager   C.   Bei der Niederbewegung der Lampe des Leuchters wird durch die Enden der Lenkerarme a das bewegliche Widerlager c unter Zusammenpressung der Feder   d   niederbewegt, wobei auch gleichzeitig die Tragarme D des Leuchters gespreizt werden. Auch hier wieder erfährt die das   Lampengewicht   in jeder Stellung der Lampe des Leuchters ausgleichende Feder   d   nur eine Verschiebung an dem Bolzen   d   ohne sonst in ihrer Lage verändert zu werden. 



   Bei allen Ausführungsformen ist die Feder als Druckfeder angeordnet, was bei einem etwaigen Bruch der   Feder-gegenüber   der   Zugfederanordnung-den   Vorteil bietet, dass auf jeden Fall die Ausgleichung des Lampengewichtes gewahrt bleibt, ein plötzliches Sinken des Lampenträgers also ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Federzugleuchter mit seitlich ausladenden Lenkersystemen, die freischwebend unter Wahrung der Senkrechtstellung verstellbare Lampen in Ein-oder Mehrzahl tragen, dadurch gekennzeichnet, dass die das Lampengewicht unter praktisch zureichender Ausgleichung der Gewichts- und Federmomente für alle Lagen tragende Schraubenfeder auf oder in dem Schaft oder einem anderen senkrechten stabförmigen Teile des Leuchters angebracht und mit dem Lenkersystem durch ein auf oder in dem Schaft bezw. einem anderen stabförmigen Teile geführtes, von einem Gelenkglied hebelartig erfasstes Widerlager verbunden ist.
AT45578D 1909-10-21 1909-10-21 Federzugleuchter mit seitlich ausladenden Lenkersystemen. AT45578B (de)

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AT45578B true AT45578B (de) 1911-01-10

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