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Stativ, bestehend aus einem Kopf und drei Beinen, die je durch ein Gelenk von fester
Achse mit dem Kopf verbunden sind.
Die Erfindung besteht in einer Verbesserung an Stativen, bei denen drei Beine je durch ein Gelenk von fester Achse mit dem Kopf verbunden sind. Für diese dreifache Gelenkverbindung
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und bei der ausserdem eine Spreizvorrichtung dazu dient, die feste Lage der Gelenkachsen, nachdem sie in den Kopf cingebracht sind. herzustellen.
Die drei Gehäuse müssen in der wagerechten Ebene Profile haben, die der Wirkung der Spreizvorrichtung entgegenkommen, d. h. die drei Gelenke am Aufweichen nach aussen verhindern.
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Neigung von 60 mit je einem äussern Gelenkteil in das Gehäuse eintreten, nach aussen Winkel von je 600 bilden. Besser ist es. diese Aussenwinkel zu verkleinern, indem man statt des geradlinigen Profils ein einmal gebrochenes anwendet, mit dessen Winkel man bis zu 60 herabgehen kann, d. h. bis zu dem Winkel, den die beiden Gelenke miteinander bilden. in welchem Fall die erwähnten
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sich als besonders einfach herzusteHen ein Kreisbogen mit dem Mittelpunkt in der senkrechten Achse des Stativkopfes.
Jedes Stativbein ist wie gewohnli h an seinem oberen Ende mit zwei koaxialen Gelenkflächen (Zapfenflächen oder Lagerflächen) versehen, die je dem einen und dem anderen Halbgelenk dieses Beins angehören. Die Träger der entsprechenden Gegenfläehen (die Lagerkorper oder Zapfenktirper) sind lose in die Gehäuse eingesetzt und werden von der Spreizvorrichtung dagegen gedrückt.
Je zwei Lager- oder Zapfenkörper, die Halbgelenken zweier verschiedener Beine zu- gehören und in demselben Gehäuse angeordnet sind, stützen sich ausserdem unter der Wirkung
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Lagerkörper. die den Zapfen entsprechen, ganz entbehren, d. h. ess können die Beine mit ihren Zapfen unmittelbar in den Gehäusen, wenn auch nur unter Linienberührung, gelagert werden.
Auch die beiden Zapfen, die in demselben Gehäuse gelagert sind, können sich ohne Zwischenfügung eines gemeinsamen Lagerkörpers gegeneinander stützen.
Für die Spreizvorrichtung kommen wohl hauptsächlich drei Formen in Hetracht nämtich
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voneinander zu Verkleinern.
In den sechs Figuren der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung je durch einen senkrechten Schnitt längs der Stativkopfachse und durch einen wagerechten Schnitt in der Ebene der Gelenkachsen dargestellt. Bei dem Beispiel nach Fig. l und 2 sitzen die Beine H mit Lagerflächen a0 auf kugeligen Zapfenkörpern b, die als Vollkugeln ausgeführt oder wie dar-
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Achse drehen kann.
Das Beispiel nach Fig. 3 und 4 zeigt die Beine e mit kugeligen Zapfenflächen e0 unmittelbar in den Gehäusen f0 des Kopfes f liegend. Zwischen den benachbarten Zapfen sind Lagerkörper angeordnet, bei zwei Paaren je ein gemeinsamer Lagerkörper q, beim dritten Saar ein Einzelkörper h zu beiden Seiten des Keiles'i, der mittels der Schraube ; 0 radial verstellbar ist. Die letztgenannte Vorrichtung dient dazu, die Gelenke gegen die Gehäuse und gegeneinander zu spreizen, und verhindert zugleich Drehungen des Kopfes um die senkrechte Achse. Die drei Gehäuse, sind übereinstimmend profiliert, wagerecht nach Kreisbögen aus der senkrechten Achse des Kopfes/', senkrecht nach Kreisbögen mit dem Halbmesser der Zapfenflächen e0.
Beim letzten Beispiel, Fig. 5 und 6, sind die Beine k mit konoidischen Zapfenflächen k0 ausgestattet, deren Profillinie dem Kreisbogen angepasst ist, nach dem die drei Gehäuse lu des Kopfes l in der Ebene der Gelenkachsen profiliert sind, und der wieder seinen Mittelpunkt in der senkrechten Achse des Kopfes hat. Das senkrechte Profil der Gehäuse ist von dem Kreise abgeleitet, der die Grundlinie der Zapfenflächen k bildet, so dass auch eine Teil dieser Grundlinie mit dem Gehäuse in Berührung steht. Die Spreizvorrichtung ist an dem einen Bein angeordnet
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noch eine Nut dz die zusammen mit einem in den Kopf l eingeschraubten Stift l1. wagerechte Drehungen des Kopfes gegen die übrigen Stativteile verhindert.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Stativ aus einem Kopf und drei Beinen, die je durch ein Gelenk von fester Achse mit dem Kopf verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf die drei Paare benachbarter, äusserer Gelenkteile je mit einem Gehäuse von aussen umfasst und eine Spreizvorrichtung angeordnet ist, um nach dem Einbringen der Gelenke in den Kopf die feste Lage der Gelenkachsen herzustellen.