DE858340C - Lagerung fuer Drehtrommeln - Google Patents

Lagerung fuer Drehtrommeln

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Publication number
DE858340C
DE858340C DEK638D DEK0000638D DE858340C DE 858340 C DE858340 C DE 858340C DE K638 D DEK638 D DE K638D DE K0000638 D DEK0000638 D DE K0000638D DE 858340 C DE858340 C DE 858340C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
displaceable
sliding surface
support ring
designed
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Expired
Application number
DEK638D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dipl-Ing Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE858340C publication Critical patent/DE858340C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings
    • F16C13/04Bearings with only partial enclosure of the member to be borne; Bearings with local support at two or more points

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Lagerung für Drehtrommeln Die Erfindung bezieht sich auf die Lagerung von Drehtrommeln, z. B. Rohrmühlen.
  • Für Drehtrommeln, die auf Tragringen oder anderen zylindrischen Laufflächen rotieren, hat man bisher meistens die bekannten Rollenlagerungen verwandt. Der Nachteil solcher Lagerungen ist folgender: Die Berührung zwischen Tragring und Laufrolle erfolgt günstigenfalls in einer Linie. An dieser Linie, die den gesamten Druck durch die Drehtrommel aufnehmen muß, treten infolge des hohen Flächendrucks leicht bleibende Formveränderungen auf, die bei Ungleichmäßigkeiten im Werkstoff auch zu Ungleichmäßigkeiten in den Laufflächen führen. Die Folge ist unruhiger Lauf der Drehtrommel. Man kennt auch eine Lagerung der Drehtrommel mittels zweier oder mehr Gleitschuhen, die die Trommel ungefähr unter demselben Winkel abstützen, wie es von den Laufrollen her bekannt ist. Diese Gleitschuhe können sich in jeder Richtung der Lage des Tragringes entsprechend einstellen, da jeder Gleitschuh auf einer kugeligen oder kreuzgelenkartigen Unterstützung ruht. Diese Ausführung hat mehrere Nachteile. Die starren Kreissegmente der Gleitschuhe können sich nicht genügend den Unebenheiten des kreisförmigen Tragringes anpassen. Um innerhalb der Grenzen des spezifischen Flächendrucks zu bleiben, müssen,dieei@nzelnen Gleitschuhe verhältnismäßlig breit ausgeführt werden. 1 )er Olhlm ist ensprechend der Zälil der (@lcitschuhe zwei- oder mehrfach unterteilt.
  • Diese Übelstände werden bei der Erfindung dadurch behoben, daß für das Lager nur eine Gleitfläche 30 vorhanden ist, deren Zentriwinl#zel etwa 6o bis cgo° beträgt, daß die Gleitfläche auf einem kreisförmigen Tragbalken 4 vorgesehen ist, der in unbelastetem Zustand einen größeren Kriimmungsradius aufweist als der Tragring 3 und so elastisch ist, daß er erst bei Belastung den Krüninlungsradius des Tragringes annimmt, sowie daß der Tragbalkcil auf zwei Stützen aufliegt, wovon die erste, 5, 33, gelenkig und die zweite, 6, 34, in einer Ebene senkrecht zur Trommelachse verschiebbar ausgebildet ist.
  • Gegenstand des älteren Patents ist auch eine Lagerung für Drehtrommeln, bei der ein mit einer Querwand der Trommel starr verbundener Rollring vorhanden ist, welcher mit einem Umfangsabschnitt in einem starren, zu keiner Einstellbewegung fähigen Gleitlager ruht. Das ältere Schutzrecht bezieht sich also nicht auf die Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt.
  • Man kennt zweiteilige Lagerstützen, wobei die beiden Teile durch ein kugeliges Gelenk miteinander verbunden sind, ferner eine Lagerstütze, die oben mittels eines kugeligen. Gelenkes und unten mittels einer Rollenlagerung geteilt ist. Diese Lagerstützen sind im Brückenbau beschrieben worden, ebenso wie die bekannte Lagerung für Balkenbrücken, die auf der einen Seite aus einem Gelenk und auf der anderen Seite aus einem Rollenlager besteht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Drehtrommel mit dem Lager, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B, F ig. 3, 4, 5 und 6 mehrere andere Abstützungsarten für das Trommellager.
  • Auf der Trommel 1 ist ein konischer Ring 2 befestigt und auf diesen ein Tragring 3 aufgeschoben. Der untere Teil des Tragringes liegt auf der Gleitfläche 3o. Diese ist auf dem Tragbalken 4 befestigt, der von den Stützen 5, 33 sowie 6, 34 getragen wird. Das Unterteil 33 der linken (ersten) Stütze ist mit der Bodenplatte 7 verbunden, und <las Oberteil sitzt mit dem Kugelgelenk 8 auf dem Unterteil. Das Unterteil 34 der rechten (zweiten) Stütze ist fest mit dem Tragbalken verbunden und liegt mit dem kugeligen Ende lo auf einer Grundplatte 11 frei auf. Die Stütze hat also Bewegungsfreiheit nach jeder Richtung, und zwar insbesondere sowohl in als auch senkrecht zur Zeichenebene. Die Bleche 12 und 13 bilden einen Kasten um den Tragring. Dieser Kasten ist gegen die Trommel durch die Filzringe 14 abgedichtet, die nach innen gegen die Winkelritlge 15, nach außen gegen die an den Blechen 12 angeschweißten Ringe 31 anliegen. Es wird hierdurch der Staubzutritt an die Lagerstelle verhindert.
  • Eine weitere vorteilhafte Bauart des Lagers zeigt die Abb. 3. Hier besteht das Unterteil 17 der rechten Stütze aus einem Körper, der mit einer kugeligen Fläche 37 auf der Grundplatte 11 aufgestellt ist. Das Oberteil dieser Stütze ist in der gleichen Weise mittels eines Kugelgelcnl;cs mit dein Unterbeil verbunden lvie das Oberteil der litllcen Stütze 4o. Durch das Kugelgelenk der Stütze Ao wird der Tragllallcen an diesem Punkt fest ini l@atnn gehalten. Durch die sehr 1>eweglicl"e Ausbildtitrg der Stütze 17 kann sich der Tlagl>allten leicht nach allen Richtungen selbsttätig nach dem Tragring cinstcllen, so daß etwaige Ungenauigkeiten der Jlotit.ige oder der Kreisform des Tragringes au@geglichcn werden.
  • Abb.4zeigteine andere vorteilhafte Ausführungsform. Das Unterteil 18 der recliteti Stütze steht hier mit der ebenen Fläche 35 auf Kugeln 38 auf, die durch einen nicht gezeiclnieten Kranz zusammengehalten werden. Das Oberteil 36 dieser Stütze ist durch ein Kugelgelcllh 21 finit dein L; ntcrteil verbunden. Diese Stütze kann also ebenso wie die Stütze 17 der Abb. 3 nach jeder Richtung hin ausweichen.
  • Ein anderes Lösungsmittel, das selbsttätige Einstellen der Lagerschale nach der Trommel zu ermöglichen und andererseits zu vermeiden, wird durch die :\hb. 5 und 6 vcranschau-Iicht. Die beiden durch je ein Kugelgelenk 4r finit dem Tragbalken verbundenen Stützen 22 und 23 der Abb. 5 sind an ihrem unteren Ende mit Zylindersegmclltfläcllen 24 vei-selien. Diese sind so angeordnet, daß die Erzeugende der einen Z#-Iinderscgincntfläche senkrecht zur Zeiclielicllene, die Erzcugetide der anderen parallel zur Zeiclicnelicne liegt. Die beiden Stützen können sich also im rechten Winkel zueinander bewegen.
  • Nach der Abb. 6 liegen die beiden Stützen 26 und 27 auf Rollen 28 auf. Die Drehachsen der Rollen unter der Stütze 26 liegen parallel zur Zciclicnebene, und die Achsen der Rollen unter der Stütze 27 sind senkrecht zur Zeichcnellcne angeordnet. Infolgedessen können sich auch diese beiden Stiftzen im rechten Winkel zueinander bewegen. Die Rollen sind durch einen nicht dargestellten Käfig gehalten.
  • Der Tragbalken 4, in dein die aus cinetn Lagermetall, z. B. Weißmetall, bestehende Gleitfläche 30 fest eingelassen ist, ist elastisch. Der Tragbalken und die Gleitfläche werden so ausgebildet, daß die Gleitfläche im unbelasteteil "Zustand einen größeren Krümmungsradius aufweist als der Tragring. Bei Belastung durch die Troninicl nimmt die Gleitfläche und der Tragbalken infolge elastischer Formänderung den gleichen Krümmungsradius an wie der Tragring. Durch die richtige 1Vahl des Krüniniungsradius im unbelasteten Zustand und des Träglieitsmomentes des Tragbalkens kann erreicht werden, daß die Gleitfläche an allen Punkten mit gleichem oder nahezu gleichem Flächendruck belastet wird.

Claims (4)

  1. PATEN] A':si,a;;ctlr: 1. Lager für eine Drehtrommel mit Tragring und Gleitfläche, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Gleitfläche (30l vorhanden ist, deren Zentriwinkel etwa 6o bis 9o° beträgt, daß die Gleitfläche auf einem kreisförmigen Tragbalken (4) vorgesehen ist, der in tinllelastetetn Zustand einen größeren Kriimnnnigsradius aufweist als der Tragring (3) und so elastisch ist, daß er erst bei Belastung den Krümmungsradius des Tragringes annimmt, sowie daß der Tragbalken auf zwei Stützen aufliegt, wovon die erste (5, 33) gelenkig und die zweite (6, 34) in einer Ebene senkrecht zur Trommelachse verschiebbar ausgebi1det ist.
  2. 2. Lager nach 1lnspruch r, dadurch gekennzeichnet, claß die zweite Stütze (36, 18) nicht nur seitlich verschiebbar, sondern auch gelenkig ausgebildet ist.
  3. 3. Lager nach Anspruch 2, dadurch gIckennzeichnet, daß die zweite Stütze (i7) sowoh1 in einer Ebene senkrecht zur Trommelachse als auch in einer Ebene parallel zu dieser verschiebbar oder in diesen Ebenen schwenkbar angeordnet ist, z. B. dadurch, daß die Stütze mit einer Kugelfläche (37) auf einer ebenen Grundplatte (i i) ruht.
  4. 4. Lager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke (4i) als Kugelgelenke ausgebildet und die erste Stütze (22) auch in Richtung parallel zur Trommelachse verschiebbar oder schwenkbar ausgebildet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 697 094, 7o6 i 1,4 (älteres Recht).
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WO2001090589A1 (de) * 2000-05-22 2001-11-29 Krupp Polysius Ag Laufrollenstation zur kippbeweglichen abstützung eines drehrohres

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