AT45218B - Einrichtung zur Fernübertragung von Halbtonbildern, Photographien, Gravüren. Zeichnungen, Schriften und dergleichen. - Google Patents
Einrichtung zur Fernübertragung von Halbtonbildern, Photographien, Gravüren. Zeichnungen, Schriften und dergleichen.Info
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Description
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Daa naehe Becken c kann auch durch einen Behälter cl (Fig. 2) ersetzt weteden, in welchem der Zylinder mit der Kontaktspitze oder auch eventuell der ganze Geberapparat von der nichtleitenden Flüssigkeit umgeben ist,
Man kann auch die nicht leitende Flüssigkeit aus einem zweckmässig angeordneten Tropfapparat auf die Kontaktspitze < < herabtropfeln lassen oder letztere in irgend welcher Weise anfeuchten.
Unterhalb der Kontaktspitze d (Fig. 3) ist eine aus nicht leitendem Stoff, z. B. Zelluloid oder dergleichen hergestellte oder aus leitendem Stoff hergestellte und isolierte Lamelle e befestigt. Bei der Übertragung eines Klischees erhält die zweckmässig ausgebildete Lamelle die punktierte Stellung und gleitet über das Original, wobei es dasselbe abbürstet, bevor die Kontaktspitze d, welche etwas über den Rand der Lamelle hinausragt, in Berührung mit den betreffenden stollen des Originals gelangt.
Ausserdem verhindert die Lamelle e die Kontaktspitze d, bis zum Boden der Vertiefungen des Klischees hinabzusteigen (wenn es sich um die Übertragung von starken Reliefklischees handelt), indem die genannte Lamelle, welche nicht in diese Vertiefungen eindringen kann, dieselben überdrückt und die Kontaktspitze über den Vertiefungen festhält. Durch diese Anordnung verlieren die fehlerhaften Stellen der Isolierschicht, welche den Boden der Vertiefungen des Klischees bedecken müssen jede Bedeutung für die Übertragung und die scharfe Wiedergabe der Klischees.
Die genannte Isolierschicht kann in gewissen Fällen ganz wegfallen, so dass zur Übertragung ein vollständig metallisches Klischee benutzt werden kann.
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Kupfer-, Stahl oder dergleichen bestehenden Unterlage zu erzielen, müssen der den Gravierstift y tragenden Telephomnembran f (Fig. 4) genügend grosse und kräftige Schwingungen gegeben werden. Ausserdem müssen diese Schwingungen je nach Bedarf nach jeder Richtung hin
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Gravierstiftes t und andererseits bei j am Telephongehiuse befestigt ist, eine solche Federung erteilt, dass er das Bestreben hat, die Membran. f in Richtung des Pfeiles k zu ziehen.
Mit anderen Worten, es würde das Metallband h die punktierte Lage einnehmen, wenn das Ende desselben
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werden, so lockert man die Schraube M, um dem Metallband h zu gestatten, mit aller Kraft die Membran f und den Stichel g in dieser Richtung zu ziehen, sobald der durch den Elektromagneten des Telephons fliessende Strom unterbrochen ist. Handelt es sich im Gegenteil darum. dem Stiche ! kräftige Verstellungen in entgegengesetzter Richtung zu erteilen, so zieht die Schraube ri an.
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Der Schlitten 9 der Drehbank B, die mit"Empfangerapparat"zu bezeichenn wäre, ist derart beiderseitig verlängert, dass seine Länge der grössten Entfernung zwischen den Spitzen dieses Apparates entspricht. Letzterer trägt zwischen diesen Spitzen den zum Gravieren bestimmten Zylinder 10. Der Schlitten 9 besitzt an jedem äussersten Ende einen Halbkreis 11. Zwischen diesen beiden Halbkreisen sind abgehobelte, eingeteilte und mit Graden versehene Stäbe befestigt, auf denen je einen telephonischen Hörer 14 tragende kleine Schlitten 13 eingestellt und befestigt werden können. Genannte Stäbe sind ihrerseits selbst auf allen Punkten der Kreisumfänge 11 einstellbar, welch letztere ebenfalls mit Gradeinteilung versehen sind.
Die Membran der telephonischen Hörer ist mit einem Gravierstichel 15 ausgerüstet, der dazu bestimmt ist, die Oberfläche des Zylinders 10 unter den Schwankungen oder tellungsverinderungen der Membrane, wie nachstehend beschrieben, zu gravieren. Jeder telephoni-elie Hörer 14 kann radial zum Zylinder 10 auf seinem Schlitten 13 angebracht werden, so dass das Gravieren jedes Stichels 15 genau reguliert werden kann.
Die verschiedenen telephonischen Hörer können entweder nebeneinander (Fig. 10) oder hintereinander (Fig. 11) geschaltet werden und sind einesteils mit der Kontaktnadel 6 und ändern teils mit einem der Pole einer elektrischen Energiequelle 16 (Fig. 10 und 11) verbunden, d'rem anderer Pol mit einem Reibungskontakt oder anderer geeigneten Anordnung 17 in Verbindung ist, die ihrerseits mit dem Geberapparat 3 in Kontakt steht. Ein zweckmässig angeordnetes Relais kann ebenfalls zwischen die Nadel der Telephone und die Batterie eingeschaltet werden.
Wenn nunmehr die Kontaktnadel 6 auf dem Original einer leitenden Stelle begegnet, wird der Stromkreis des Elementes 16 geschlossen und werden die telephonischen Hörer 14 die Membrane je nach der Polrichtung des Stromes anziehen oder loslassen und so die Stichel zwingen, die Ober fâche des Zylinders 7 zu gravieren oder nicht. Sobald die Nadel 6 über eine nicht leitende Stelle fährt, wird das Umgekehrte eintreten.
Wenn der Schlitten des Empfängerapparates B nur einen einzigen telephonischen Hörer trägt und wenn der Zylinder 10 denselben Durchmesser wie der Zylinder 3 des Cveberapparates
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Massstab aufweisend, auf dem Zylinder 10 wiedergegeben. In diesem Falle wird den Schlittep der beiden Drehbänke dieselbe Vorschubgeschwindigkeit gegeben.
Wenn es sich jedoch darum handelt. Zylinder zu gravieren, die nnt zum Drucken von Stoffen.
Tapeten etc. dienen sollen und auf welchen dasselbe Muster sich mehrmals wiederholt. sei es
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mit Hilfe des Hebezeuges nach oben abgenommen werden kann.
Falls man auf eine ebene Fläche gravieren will. befestigt man diese auf der Platte der Drehbank, wobei die mit Gravierstichel versehenen telephonischen Hörer von Querschlitten getragen werden.
Es ist leicht ersichtlich, dass die beschriebene Maschine es ermöglicht, selbsttätig sowohl das industrielle Gravieren von Zylindern oder Platten zum Druck von Stoffen. Tapeten etc. als auch das Gravieren von lithographischen und ähnlichen Platten in wirtschaftlichster Weise zu erzielen.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE: l. Ausführungsform der im Stammpatente Nr. 39193 beschriebenen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass an der jeweiligen Berührungsstelle der Kontaktspitze mit dem Original im Geberapparnt die Kontaktspitze und das Original fortwährend mit nicht leitender Flüssigkeit <Desc/Clms Page number 4> EMI4.12. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Kontaktspitze eine federnde Lamelle aus nicht leitendem Material oder eine isolierte Lamelle in geeigneter Weise angeordnet ist, zum Zwecke, das Eindringen der Kontaktspitze in die Vertiefungen des Originalklischees zu verhindern und im allgemeinen das Original bei der Übertragung abzubürsten. EMI4.24. Ausführungsform der im Stammpatente Nr. 39193 beschriebenen Vorrichtung zum Gravieren metallischer oder ähnlicher Flächen nach einem Originalmotiv im Ortsstromkreis, gekennzeichnet durch die Vereinigung von zwei Leitspindel-Drehbanken, die derart gekuppelt sind, dass sie zwar dieselbe Umdrehungsgeschwindigkeit, aber doch eine relative Unabhängigkeit in der Vorschubbewegung ihrer Schlitten besitzen, wobei eine der Drehbänke zwischen ihren Spitzen einen elektrisch isolierten Metallzylinder trägt, auf welchen das wiederzugebende Original (Druck oder dergl.auf einem metallischen Blatt) aufruht und der Schlitten dieser Drehbank eine Nadel oder andere Kontaktvorrichtung aufweist, die dazu bestimmt ist, nacheinander alle Stellen des genannten Originals zu berühren, während die zweite Drehbank zwischen ihren Spitzen den nach dem Original zu gravierenden Zylinder trägt und auf dem zugehörigen Schlitten ein oder mehrere telephonische Hörer angebracht sind, deren Membrane einen Gravierstichel trägt, weicher nacheinander auf alle Stellen des zu gravierenden Zylinders geführt wird, wobei die ge- nannten Hörer, die Kontaktvorrichtung sowie der Zylinder der erstgenannte LeipindelDrehbank in dem Stromkreis einer elektrischen Energiequelle liegen und der Stromkreis auf dem Original unterbrochen wird,sobald die Kontaktvorrichtung in Berührung mit einer nicht leitenden stalle ist, dagegen geschlossen wird, sobald diese Kontaktvorrichtung in Berührung mit einer leitenden Stelle des Originals kommt.5. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Leitspindeldrehbänke mittels eines unausdehnbaren Riemens (z. B. eines Metallbandes) gekuppelt tond. we) cher mit Löchern versehen ist. in die auf den Riemenscheiben angeordnete, vorstehende Shfte eindringen. fi. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung (Nadel des Geberapparates) auf einem klemen Schlitten angebracht ist. der seinerseits auf dem hauptschlitten dieses Geberapparates einstellbar ist. EMI4.3M. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4. und 7 dadurch gekennzeichnet, dass derKäfigdesSchlittensdesEmpfängerapparatesumeinScharnieraufgeklapptwerdenkann, um die Abnahme des gravierten Zylinders mit Hilfe eines Hebezeuges bewerkstelligen zu können.U. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der ZyUnder des Geberapparates sich in einem Becken dreht, das eine geeignete Flüssigkeit, z. B. Petroleum, enthält, zum Zwecke, die Oberfläche des Zylinders beständig mit dieser Flüssigkeit zu heft'echten und infolgedessen die Funkenbildung an der Kontaktnadel unmöglich zu machen und den Zylinder staubfrei zu halten.
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| AT45218D AT45218B (de) | 1907-03-02 | 1909-08-25 | Einrichtung zur Fernübertragung von Halbtonbildern, Photographien, Gravüren. Zeichnungen, Schriften und dergleichen. |
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