AT45218B - Einrichtung zur Fernübertragung von Halbtonbildern, Photographien, Gravüren. Zeichnungen, Schriften und dergleichen. - Google Patents

Einrichtung zur Fernübertragung von Halbtonbildern, Photographien, Gravüren. Zeichnungen, Schriften und dergleichen.

Info

Publication number
AT45218B
AT45218B AT45218DA AT45218B AT 45218 B AT45218 B AT 45218B AT 45218D A AT45218D A AT 45218DA AT 45218 B AT45218 B AT 45218B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
original
contact
cylinder
machine according
conductive
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Carbonnelle
Original Assignee
Henri Carbonnelle
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henri Carbonnelle filed Critical Henri Carbonnelle
Priority to AT45218D priority Critical patent/AT45218B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT45218B publication Critical patent/AT45218B/de

Links

Landscapes

  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     Daa naehe Becken c kann   auch durch einen Behälter cl (Fig. 2) ersetzt   weteden, in welchem   der Zylinder mit der Kontaktspitze oder auch eventuell der ganze Geberapparat von der nichtleitenden Flüssigkeit umgeben ist,
Man kann auch die nicht leitende Flüssigkeit aus einem zweckmässig angeordneten Tropfapparat auf die   Kontaktspitze < < herabtropfeln lassen   oder letztere in irgend welcher Weise anfeuchten. 



   Unterhalb der Kontaktspitze   d   (Fig. 3) ist eine aus nicht leitendem Stoff, z. B. Zelluloid oder dergleichen hergestellte oder aus leitendem Stoff hergestellte und isolierte Lamelle e befestigt. Bei der Übertragung eines Klischees erhält die zweckmässig ausgebildete Lamelle die punktierte Stellung und gleitet über das Original, wobei es dasselbe abbürstet, bevor die Kontaktspitze d, welche etwas über den Rand der Lamelle hinausragt, in Berührung mit den betreffenden   stollen   des Originals gelangt. 



   Ausserdem verhindert die Lamelle e die Kontaktspitze d, bis zum Boden der Vertiefungen des Klischees hinabzusteigen (wenn es sich um die Übertragung von starken Reliefklischees handelt), indem die genannte Lamelle, welche nicht in diese Vertiefungen eindringen kann, dieselben überdrückt und die Kontaktspitze über den Vertiefungen festhält. Durch diese Anordnung verlieren die fehlerhaften Stellen der Isolierschicht, welche den Boden der Vertiefungen des Klischees bedecken müssen jede Bedeutung für die Übertragung und die scharfe Wiedergabe der Klischees.

   Die genannte Isolierschicht kann in gewissen Fällen ganz wegfallen, so dass zur Übertragung ein vollständig metallisches Klischee benutzt werden kann. 
 EMI2.1 
 Kupfer-, Stahl oder dergleichen bestehenden Unterlage zu erzielen, müssen der den Gravierstift y   tragenden Telephomnembran f (Fig. 4)   genügend grosse und kräftige Schwingungen gegeben werden. Ausserdem müssen diese Schwingungen je nach Bedarf nach jeder Richtung hin 
 EMI2.2 
   Gravierstiftes t und   andererseits bei   j   am   Telephongehiuse   befestigt ist, eine solche Federung erteilt, dass er das Bestreben hat, die Membran. f in Richtung des   Pfeiles k zu ziehen.

   Mit   anderen Worten, es würde das Metallband h die punktierte Lage einnehmen, wenn das Ende desselben 
 EMI2.3 
 werden, so lockert man die Schraube   M,   um dem Metallband h zu gestatten, mit aller Kraft die Membran f und den Stichel g in dieser Richtung zu ziehen, sobald der durch den Elektromagneten   des     Telephons fliessende Strom unterbrochen   ist. Handelt es sich im Gegenteil darum. dem   Stiche !   kräftige Verstellungen in entgegengesetzter Richtung zu erteilen, so zieht die Schraube   ri   an. 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 



   Der Schlitten 9 der Drehbank B, die   mit"Empfangerapparat"zu bezeichenn wäre,   ist derart beiderseitig verlängert, dass seine Länge der grössten Entfernung zwischen den Spitzen dieses Apparates entspricht. Letzterer trägt zwischen diesen Spitzen den zum Gravieren bestimmten Zylinder 10. Der Schlitten 9 besitzt an jedem äussersten Ende einen Halbkreis   11.   Zwischen diesen beiden Halbkreisen sind abgehobelte, eingeteilte und mit Graden versehene Stäbe befestigt, auf denen je einen telephonischen Hörer 14 tragende kleine Schlitten 13 eingestellt und befestigt werden können. Genannte   Stäbe sind ihrerseits selbst auf   allen Punkten der   Kreisumfänge 11   einstellbar, welch letztere ebenfalls mit Gradeinteilung versehen sind. 



   Die Membran der telephonischen Hörer ist mit einem Gravierstichel 15 ausgerüstet, der dazu bestimmt ist, die Oberfläche des Zylinders 10 unter den Schwankungen oder tellungsverinderungen der Membrane, wie nachstehend beschrieben, zu gravieren. Jeder   telephoni-elie   Hörer 14 kann radial zum Zylinder 10 auf seinem Schlitten 13 angebracht werden, so dass das Gravieren jedes Stichels 15 genau reguliert werden kann. 



   Die verschiedenen telephonischen Hörer können entweder nebeneinander (Fig. 10) oder hintereinander (Fig. 11) geschaltet werden und   sind einesteils mit der Kontaktnadel 6 und ändern   teils mit einem der Pole einer elektrischen Energiequelle 16 (Fig. 10 und 11) verbunden,   d'rem   anderer Pol mit einem Reibungskontakt oder anderer geeigneten Anordnung 17 in Verbindung ist, die ihrerseits mit dem Geberapparat 3 in Kontakt steht. Ein zweckmässig angeordnetes Relais kann ebenfalls zwischen die Nadel der Telephone und die Batterie eingeschaltet werden. 



   Wenn nunmehr die Kontaktnadel 6 auf dem Original einer leitenden Stelle begegnet, wird der Stromkreis des Elementes 16 geschlossen und werden die telephonischen Hörer   14     die Membrane   je nach der   Polrichtung   des Stromes anziehen oder loslassen und so die   Stichel zwingen,   die Ober fâche   des Zylinders 7   zu gravieren oder nicht. Sobald die Nadel 6 über eine nicht leitende Stelle fährt, wird das Umgekehrte eintreten. 



   Wenn der Schlitten des   Empfängerapparates B   nur einen einzigen telephonischen Hörer trägt und wenn der Zylinder 10   denselben Durchmesser wie   der Zylinder 3 des Cveberapparates 
 EMI3.2 
 Massstab aufweisend, auf dem Zylinder 10 wiedergegeben. In diesem Falle wird   den Schlittep   der beiden Drehbänke dieselbe Vorschubgeschwindigkeit gegeben. 



   Wenn es sich jedoch darum   handelt. Zylinder zu gravieren,   die nnt zum Drucken von Stoffen. 



  Tapeten etc. dienen sollen und auf welchen dasselbe Muster sich mehrmals wiederholt. sei es 
 EMI3.3 
 mit Hilfe des Hebezeuges nach oben abgenommen werden kann. 



   Falls   man   auf eine ebene Fläche gravieren will. befestigt man diese auf der Platte der Drehbank, wobei die mit Gravierstichel versehenen telephonischen Hörer von Querschlitten getragen werden. 



   Es ist leicht ersichtlich, dass die beschriebene Maschine es ermöglicht, selbsttätig sowohl das industrielle Gravieren von Zylindern oder Platten zum Druck von Stoffen. Tapeten etc. als auch das Gravieren von lithographischen und ähnlichen Platten in wirtschaftlichster Weise zu erzielen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: l. Ausführungsform der im Stammpatente Nr. 39193 beschriebenen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass an der jeweiligen Berührungsstelle der Kontaktspitze mit dem Original im Geberapparnt die Kontaktspitze und das Original fortwährend mit nicht leitender Flüssigkeit <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
    2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Kontaktspitze eine federnde Lamelle aus nicht leitendem Material oder eine isolierte Lamelle in geeigneter Weise angeordnet ist, zum Zwecke, das Eindringen der Kontaktspitze in die Vertiefungen des Originalklischees zu verhindern und im allgemeinen das Original bei der Übertragung abzubürsten. EMI4.2
    4. Ausführungsform der im Stammpatente Nr. 39193 beschriebenen Vorrichtung zum Gravieren metallischer oder ähnlicher Flächen nach einem Originalmotiv im Ortsstromkreis, gekennzeichnet durch die Vereinigung von zwei Leitspindel-Drehbanken, die derart gekuppelt sind, dass sie zwar dieselbe Umdrehungsgeschwindigkeit, aber doch eine relative Unabhängigkeit in der Vorschubbewegung ihrer Schlitten besitzen, wobei eine der Drehbänke zwischen ihren Spitzen einen elektrisch isolierten Metallzylinder trägt, auf welchen das wiederzugebende Original (Druck oder dergl.
    auf einem metallischen Blatt) aufruht und der Schlitten dieser Drehbank eine Nadel oder andere Kontaktvorrichtung aufweist, die dazu bestimmt ist, nacheinander alle Stellen des genannten Originals zu berühren, während die zweite Drehbank zwischen ihren Spitzen den nach dem Original zu gravierenden Zylinder trägt und auf dem zugehörigen Schlitten ein oder mehrere telephonische Hörer angebracht sind, deren Membrane einen Gravierstichel trägt, weicher nacheinander auf alle Stellen des zu gravierenden Zylinders geführt wird, wobei die ge- nannten Hörer, die Kontaktvorrichtung sowie der Zylinder der erstgenannte LeipindelDrehbank in dem Stromkreis einer elektrischen Energiequelle liegen und der Stromkreis auf dem Original unterbrochen wird,
    sobald die Kontaktvorrichtung in Berührung mit einer nicht leitenden stalle ist, dagegen geschlossen wird, sobald diese Kontaktvorrichtung in Berührung mit einer leitenden Stelle des Originals kommt.
    5. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Leitspindeldrehbänke mittels eines unausdehnbaren Riemens (z. B. eines Metallbandes) gekuppelt tond. we) cher mit Löchern versehen ist. in die auf den Riemenscheiben angeordnete, vorstehende Shfte eindringen. fi. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung (Nadel des Geberapparates) auf einem klemen Schlitten angebracht ist. der seinerseits auf dem hauptschlitten dieses Geberapparates einstellbar ist. EMI4.3
    M. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4. und 7 dadurch gekennzeichnet, dass derKäfigdesSchlittensdesEmpfängerapparatesumeinScharnieraufgeklapptwerdenkann, um die Abnahme des gravierten Zylinders mit Hilfe eines Hebezeuges bewerkstelligen zu können.
    U. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der ZyUnder des Geberapparates sich in einem Becken dreht, das eine geeignete Flüssigkeit, z. B. Petroleum, enthält, zum Zwecke, die Oberfläche des Zylinders beständig mit dieser Flüssigkeit zu heft'echten und infolgedessen die Funkenbildung an der Kontaktnadel unmöglich zu machen und den Zylinder staubfrei zu halten.
AT45218D 1907-03-02 1909-08-25 Einrichtung zur Fernübertragung von Halbtonbildern, Photographien, Gravüren. Zeichnungen, Schriften und dergleichen. AT45218B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT45218D AT45218B (de) 1907-03-02 1909-08-25 Einrichtung zur Fernübertragung von Halbtonbildern, Photographien, Gravüren. Zeichnungen, Schriften und dergleichen.

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT39193T 1907-03-02
AT45218D AT45218B (de) 1907-03-02 1909-08-25 Einrichtung zur Fernübertragung von Halbtonbildern, Photographien, Gravüren. Zeichnungen, Schriften und dergleichen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT45218B true AT45218B (de) 1910-11-25

Family

ID=25600611

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT45218D AT45218B (de) 1907-03-02 1909-08-25 Einrichtung zur Fernübertragung von Halbtonbildern, Photographien, Gravüren. Zeichnungen, Schriften und dergleichen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT45218B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1001518B (de) Druckeinrichtung zur punktweisen Zusammensetzung von Signal- oder Schriftzeichen
DE2920158A1 (de) Schreibstifttraeger fuer ferngesteuertes schreibgeraet, vielfach-schreibkopf fuer ferngesteuertes schreibgeraet sowie ferngesteuertes schreibgeraet
CH612627A5 (en) Device for printing Braille
AT45218B (de) Einrichtung zur Fernübertragung von Halbtonbildern, Photographien, Gravüren. Zeichnungen, Schriften und dergleichen.
DE3000484A1 (de) Vorrichtung zur einstellung eines schlittens in bezug auf eine schreibwalze
DE343934C (de) Elektrische Typendruckvorrichtung
DE969064C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gerasterten Halbtonbildkopien oder gerasterten Halbtonklischees grossen Formats
DE3419027C1 (de) Vorrichtung zum Praegen von Kabelmarkierungsringen
DE256302C (de)
DE209692C (de)
AT39193B (de) Einrichtung zur Fernübertragung von Halbton-Bildern, Photographien, Gravüren, Zeichnungen, Schriften und dergleichen.
DE1447903C3 (de) Vorrichtung zur Übertragung von Abtastvorlagen
DE611541C (de) Vorrichtung zum Auswaehlen von abzudruckenden Druckplatten mittels einer Vorlagekarte bei Adressendruckmaschinen
DE218913C (de)
DE1084485B (de) Elektrodenanordnung bei Vorrichtungen zur Erzeugung von Schreibspuren auf elektrisch empfindlichem Papier
DE2204867B2 (de) Einrichtung zum Übermitteln von Bildinformationen
DE262417C (de)
DE376557C (de) Vorrichtung zur Umsetzung von blindenschriftaehnlichen Lochungen oder diesen Lochungen entsprechenden Tastenbewegungen in Maschinenschrift
DE338611C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abschreiben von Notensaetzen
DE567547C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schablonen, Matern bzw. Druckformen fuer den Druck bzw. Spritzdruck von Schrift und typographischen Linien
DE19523155C1 (de) Werkzeugmaschine mit einer Vorrichtung zur Übertragung von elektrischer Leistung
DE495871C (de) Vorrichtung zum wiederholten Kopieren einer Vorlage auf lichtempfindliche Unterlagen
DE104421C (de)
AT248473B (de) Stahlstichdruckmaschine
AT340449B (de) Schablone