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Die Erfindung betrifft ein Stellwandelement für Schauste lungszwecke.
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Graphiken, u. ä. entstehen. Vor allem im Zusammenhang mit zei lich begrenzten Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Messen, Tagungen, Seminaren, Festveranstaltungen, Produktpräsentationen,
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staltbarkeit zusätzliche Bedeutung zu.
Die Erfindung zielt darauf ab, ein Stellwandelement d r einleitend angegebenen Art zu schaffen, das bei geringem Her- stellungsaufwand und Gewicht einen raschen und einfachen Au und Abbau sowie Transport ermöglicht und vielseitig einsetzbar ist.
Gegenstand der Erfindung ist ein Stellwandelement für Schaustellungszwecke, das sich auszeichnet durch einen Objekt-
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richtung formschlüssig lösbar verbunden ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Objektträger durch eine oder mehrere Platten gebildet, de nach hinten abgewinkelte vertikale Seitenrandabschnitte au-
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weist bzw. aufweisen, welche mit den Seitenrändern einer ebenfalls als Platte ausgebildeten Spanneinrichtung in Eingriff stehen. Alternativ kann der Objektträger durch eine über die elastisch gebogene Spanneinrichtung gezogene schlauchförmige Hülle aus flexiblem Material gebildet sein, welche zwischen den Seitenrändern der Spanneinrichtung die Objektträgerfläche aufspannt.
Eine Weiterbildung der Erfindung hat die Merkmale, dass der Objektträger durch mehrere, mit gegenseitigem Vertikalabstand zwischen den Seitenrandabschnitten der Spanneinrichtung gespannte Seilzüge gebildet ist, welche die Objektträgerfläche definieren.
Diese Konstruktionen ermöglichen es, bei geringem Platzbedarf und einfacher Manipulation ohne Verwendung von Sonderbauteilen und Werkzeugen das Stellwandelement rasch aufzustellen oder abzubauen, zu lagern und zu transportieren. Das Element lässt viele Gestaltungsmöglichkeiten und durch modulartigen Einsatz bzw. Verbindung der Elemente grosse Präsentationsflächen zu. Das erfindungsgemässe Stellwandelement kann ausserdem mit geringem Materialaufwand und Herstellungskosten fabriziert werden. Es hat geringes Gewicht und ist auch von ungelernten Kräften ohne weiteres handhabbar.
Die Erfindung sowie weitere Merkmale und Vorteile derselben werden nachfolgend an mehreren Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : die Fig. la-ld eine erste Ausführungsform der Erfindung der Reihe nach in Vorderansicht, Draufsicht, Seitenansicht und in axonometrischer Darstellung ; die Fig. 2a - 2d eine zweite Ausführungsform der Erfindung, ebenfalls der Reihe nach in
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Vorderansicht, Seitenansicht, Draufsicht und axonometrisch er Darstellung ;
die Fig. 3a - 3e eine dritte Ausführungsform der Reihe nach in Vorderansicht, Seitenansicht, Draufsicht, axonometrischer Darstellung und Detailansicht, und die Fig. 4 und Sa, 5b weitere Ausführungsformen der Erfindung n axonometrischer Darstellung.
Die in den Zeichnungen gezeigten Stellwandelemente können in unterschiedlichen Grössen aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden, beruhen aber immer auf demselben konstruktiven Grundprinzip und sind stets unabhängig von den räumlichen Voraussetzungen oder von bestimmten Anordnung n jedes für sich standfest. Jedes Stellwandelement besteht aus zwei Hauptteilen, einem Objektträger 1 und einer Spannplatte 2.
Im aufgebauten vertikalen Zustand des Stellwandelement s bildet der Objektträger 1 eine vertikale ebene rechteckige Objektträgerfläche. Die Spanneinrichtung 2 ist bevorzugt eine elastisch biegsame, zweckmässig dünne Platte, die um etwa L 3 breiter ist als das zusammengebaute Stellwandelement. Be :. m Aufbau des Stellwandelementes wird die Spannplatte 2 so
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und die Spannplatte 2 im gebogenen Zustand gehalten. Im Grundriss beschreibt die Stellbasis 2" der Spannplatte 2 ungefähr eine Sinuslinie, deren Endpunkte miteinander durch die
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Projektion des gespannten Objektträgers 1 geradlinig verbunden sind.
Im zusammengebauten Zustand des Stellwandelementes stehen also sowohl die Spannplatte 2, als auch der Objektträger 1 unter ständiger Biege- bzw. Zugspannung, welche den Bestandteilen der Konstruktion eine Steifigkeit verleiht, die für die Funktion des Stellwandelementes erforderlich ist. Die Vorspannung ersetzt auf diese Weise die sonst erforderliche Materialstärken und erspart damit Gewicht, Volumen und Kosten.
Als Objektträger 1 kommen dünne Platten, z. B. aus Karton, Holz, Metall, Kunststoff usw. in Frage, aber auch Folien, Gewebe, Netze usw., wie dies noch erläutert wird. Der Objektträger 1 gemäss den Fig. la-ld kann vollflächig, gelocht, perforiert oder profiliert sein. Die zu präsentierenden Bilder, Texte usw. können entweder auf dem Objektträger l, z. B. durch Anheften, Anstecken, Ankleben, Aufhängen usw. montiert werden.
Die Spannplatte 2 kann ebenfalls als dünne vollflächige Platte ausgebildet sein, z. B. aus Karton, Holz, Metall oder Kunststoff. Sie kann ferner ebenfalls gelocht, perforiert oder profiliert sein.
Die für das konstruktive System wesentliche Kräfteübertragung zwischen der Spanneinrichtung 2 und dem Objektträger l werden erfindungsgemäss durch einfach lösbare Verbindungen gewährleistet. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2a - 2d ist der Objektträger ein zugfestes und masshaltiges Gewebe oder eine Folie, das bzw. die zu einem Schlauch 1 verarbeitet ist, in den die gebogene Spannplatte 2 eingeschoben wird. Durch die Streckung der Spannplatte schmiegt sich das Gewebe an die konvexe Fläche der Spannplatte an und spannt sich an der Vorder-
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erzeugt wird.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3a - 3d ist der Objektträger 1 durch geschlossene Seilschlingen 1" gleicher Län e und ausreichender Reissfestigkeit aus beliebigem Material gebildet. Die Spanneinrichtung 2 ist wieder eine dünne, elastisch verformbare Platte. An den SeitenrändernderSpannplattesind in jeweils gleicher Höhe Löcher 2"'ausgebildet, durch welche die Seilschlaufen geführt werden können. Durch die äusseren Schlaufen der Seilschlingen 1"', die von innen her durch die Löcher der Spannplatte 2 geführt werden, wird gemäss Fig. 3 an Jeder Seite eine Splintstange 1'v geschoben, die das Zurückru :- schen der Seilschlingen 1" verhindert und die gleichmässige Durchbiegung der Spannplatte 2 gewährleistet.
Die Splintstangen l'v müssen ihrerseits so biegesteif sein, dass sie die punkte li angreifenden Zugkräfte der Seilzüge gleichmässig linear über die Höhe der Spannplatte 2 verteilen. Bei ausreichender steifigkeit der Spannplatte 2 können die Splintstangen auch aus mehreren kleineren Stangen gebildet werden. Anstelle der splintstangen können ausreichend biegesteife Profile direkt über die seitlichen Kanten der Spannplatte geschoben und mit Seilzügen untereinander verbunden werden. In diesem Fall braucht die Spannplatte nicht mit Löchern versehen werden.
Durch das Zusammenfügen von Objektträger l und Spannenrichtung 2 können Stellwandelemente hergestellt werden, due Ausstellungen in unbeschränkter gestalterischer Vielfalt ermög- lichen. Innerhalb des konstruktiven Grundsystems bieten sich viele Varianten an. So können Objektträger 1 unterschiedlicher
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Höhe verwendet werden, wie dies die Fig. 4 zeigt. Die Objektträger 1 können Fenster freilassen, oder auch über die Spanneinrichtung 2 auskragen.
Im Rahmen der Erfindung kann auch die gebogene Seite des Stellwandelementes für Präsentationszwecke genützt werden.
Durch einfache, nicht gezeigte Verbindungselemente (z. B. aufsteckbare Drahtbügel) können die Stellwandelemente im Rahmen der Erfindung fester miteinander verbunden werden, wodurch auch die Standfestigkeit verbessert werden kann. Aufsteckbare Fusselemente können den Ausgleich von Bodenunebenheiten erleichtern.
Die erfindungsgemassen Stellwandelemente können durch Beleuchtungssysteme ergänzt werden, wobei sich gerade der Hohlraum des Stellwandelementes als nutzbar erweist. Transluzente Objektträger können so von innen heraus beleuchtet werden. Die konkave Form der Spanneinrichtung wirkt dabei als Reflektor.
Ganze Stellwandelemente können gleichsam zugleich als Beleuchtungskörper eingesetzt werden.
Die konkave Innenseite der Spanneinrichtung kann ausserdem bei transparenten Objektträgern für Präsentationen genutzt werden, es können aber auch dreidimensionale Exponate von oben eingehängt, auf Konsc-en gehalten oder auf Untergestellen innerhalb des Stellwandelementes präsentiert werden.
Gemäss den Fig. 5a und 5b ist die Spanneinrichtung durch ein Stabwerk 2v gebildet, das beispielsweise mit einem textilen Objektträger lv verbunden ist. In angenähte Schlaufen S des Objektträgers werden steife vertikale Stäbe und elastisch biegsame horizontale Stäbe eingeschoben, wie dies in Fig. 5b
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gezeigt ist. Das Ergebnis ist ein steifes standfestes Stel wandelement von extremer Leichtigkeit.
Die erfindungsgemässen Stellwandelemente können einze n freistehend aufgestellt werden. Sie können aber auch in einl r geraden Reihe aufgestellt werden. Eine beliebig lange Präsenta- tionsfläche weist hier ur dünne Haarfugen an den Stössen dtr Elemente auf. Bei Rücken-an-Rücken-Aufstellungen entstehen stabile freistehende Präsentationswände.