AT43791B - Verfahren zum Konservieren von Holz und anderen porösen Stoffen mit Schwermetallsalzen der Flußsäure. - Google Patents

Verfahren zum Konservieren von Holz und anderen porösen Stoffen mit Schwermetallsalzen der Flußsäure.

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  Verfahren zum Konservieren von Holz und anderen porösen Stoffen mit
Schwermetallsalzen der   Flusssäure.   



   Die pilztötend wirkenden Eigenschaften der   J ? 1uorsalze   sind bekannt. Besonders die Verwendung der Alkalifluorid in der Brauindustrie zur Verhinderung von Pilzvegetationen ist schon recht alt. Wertvoll für die Konservierung von Holz, das im Freien Verwendung findet, sind vor allem die Schwermetallsalze der Flusssäure (z. B. Fluorzink) die, wenn neutral, sehr schwer löslich aber immerhin noch genügend antiseptisch wirksam sind. Der Verwendung der flusssauren Salze der Schwermetalle stand bisher der Umstand hindernd im Wege, dass nur die sauren Salze dieser Metalle im Wasser leicht   löslich   sind. Diese aber greifen metallene Apparate, Röhren und dgl. sehr stark an, so dass ihre Verwendung für das sogenannte pneumatische Imprägnierverfahren ausgeschlossen ist.

   Zwar gelingt es, durch Zusammenmischen einer neutralen Lösung eines Metallsalzes mit einer neutralen Lösung eines Alkalifluorides annähernd neutrale Lösungen mit einem Gehalt an Schwer-   metallfiuoriden   zu erhalten. Nach dem österr. Patent Nr. 31180 werden ebenfalls Fluoralkalien der Lösung von Schwermetallsalzen zugesetzt zu dem Zwecke, die nach und nach im Holz frei werdenden Mineralsäuren durch Wechselwirkung auf die Fluoralkalien durch die auf das Holz weniger   schädlich   einwirkende Flusssäure zu ersetzen. Solche   Lösungen   sind aber äusserst unbeständig und zerfallen bald, momentan aber in der Hitze, teilweise in auffallendes basisches Salz und freie Säure.

   Das beeinträchtigt ihre Verwendung für das pneumatische Verfahren, bei dem die Anwendung von Wärme namentlich   bei un-   genügendem   Trockcnheitszustand   des Holzes für eine gute   Durchtränkung des   letzteren oft durchaus notwendig ist. 



   Diese Schwierigkeiten werden nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung vollkommen beseitigt, wem man das Holz nacheinander entweder erst mit einer Schwermetall- 
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 beiden Salze in Kochsalz und Fluorzink und ein teilweiser Zerfall des letztern in basisches Salz und freie   Flusssäure,   bezw. basisches unlösliches und saures lösliches Salz, erst im Holz ab, wo die frei werdende   Flusssäure   keinen nachteiligen Einfluss mehr   ausübt,   sondern im Gegenteil als wirksamstes   pilztötendes   Agens erwünscht ist. 



   Eine Imprägnierung nach dem neuen Verfahren wird z. B. in folgender Weise durchgeführt : aus dem verschlossenen Gefäss mit den zu   imprägnierenden Hölzern wird   die Luft herausgepumpt, dann eine z. B. auf 50  C vorgewärmte 3  Bé starke Chlorzinklösung zutreten gelassen und eine bestimmte Menge derselben mittels Druckpumpe eingepresst. 



  Hierauf wird die Chlorzinklösung abfliessen gelassen, der Kessel wieder evakuiert und das 
 EMI1.2 
 von   20/0   Fluornatrium imprägniert. 



   Je nach Bedarf können die Hölzer vor und nach der Tränkung gedämpft werden. 



  In ganz gleicher Weise kann man die Hölzer auch erst mit Fluoralkalien und dann mit   Schwermetallsalzen imprägnieren.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Konservierung von Holz und anderen porösen Stoffen mit Schwermetallsalzen der Flusssäure, dadurch gekennzeichnet, dass das Holz nacheinander und zwar in beliebiger Reihenfolge in annähernd äquivalenten Mengen 1. mit der neutralen Lösung eines Schwermetallsalzes und 2. mit der neutralen Lösung eines Alkalifluorid in geschlossenen Gefässen in bekannter Weise imprägniert wird.
AT43791D 1908-01-15 1908-01-15 Verfahren zum Konservieren von Holz und anderen porösen Stoffen mit Schwermetallsalzen der Flußsäure. AT43791B (de)

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