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Turbo-Unipolardynamo.
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Dynamo benutzt wird. Ferner hat man vorgeschlagen, die beiden Arbeitsorgane einer gegen- läufigen Turbine durch zwei von diesen Arbeitsorganen angetriebene parallel geschaltete selbständige Dynamos elektrisch zu kuppeln. Endlich wurde ausgeführt, dass die Ankerrückwirkung von Unipolarmaschinen aufgehoben wird, wenn zwei entgegengesetzt nacheinander kreisende Scheibenanker elektrisch hintereinander geschaltet werden.
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werden in einfacher und zweckmässiger Weise durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende gegenläufige Turbo-Unipolardynamo erzielt.
Bei dieser treiben Lauf-und Leiträder einer gegenläufigen Turbine beliebiger Art ebenso viele gegenläufige, in einem gemeinsamen oder in konzentrischen Feldern kreisende Anker einer Unipolardvnamo. Die praktische Ausführung dieser Turbo-Unipolardynamo kann nun in der verschiedensten Art und Weise erfolgen. Auf
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weise zusammen gefassten und als gegenläufige Turbinenräder ausgebildeten Ankern. Fig. 4 zeigt die Ausführung der Turbine mit zwei Druckstufen und die starre Hintereinanderschaltung der
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Unipolarmaschine. Fig. 7 desgleichen mit der zylindrischen Ausführungsform. Fig. 8 zeigt die Stromabnahme bei fest stehenden Schleifringen und kreisenden Bürsten. Fig. 9-12 geben
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die Beaufschlagungsweisc bei Anwendung der Räder in drei Gruppen nach Fig. 5.
Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform mit ausserhalb des Dampfraumes angeordneten elektrischen Elementen.
In den vorgenannten Figuren sind die Anker bezw. Laufräder mit a, die Schaufeln der
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während die Erregerspulen mit e oder. 1' bezeichnet, die Schleifringe am Umfange mit L und die- jenigen in der Mitte des Ankers mit l bezeichnet sind. Die Pfeile sollen die Strom-oder Dampfrichtung andeuten.
Wie in den Ausführungsbeispielen Fig. 1 und 2 dargestellt ist, sind auf einer festen Welle eine Anzahl Anker mechanisch unabhängig von einander angeordnet. Die Auker sind am Umfange mit Turbinenschaufeln versehen, jedoch abweichend von oben genanntem Vorschlag mit abwechselnd entgegengesetzt gerichteten Schaufeln. Die Anker dienen also zugleich als Laufräder einer Turbine und zwar, abweichend von obigem Vorschlag, als Laufräder einer gegenläufigen
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als auch als Magnetsystem der Dynamo dient, indem darin in bekannter Weise mittels Erregerspulen e Kraftlinien c erzeugt werden. Bei der Drehung der Anker bezw.
Laufräder durch das Magnetfeld mittels hindurchstromenden Dampfes oder eines anderen Betriebsmittels, entstehen in ihnen abwechselnd entgegengesetzt gerichtete Strome, die durch Bürste'1 D am Umfange und Bürsten d in der Gegend der Mitte hintereinandergeschaltet bezw. abgenommen werden.
Die Anker müssen natürlich gegen einander und gegen die gemeinsame Achse isoliert werden.
Um Platz für die Bürsten d zu schaffen und dieselben zugänglich zu machen, sind in den Ankm- scheiben a Offnungen p als Aussparungen vorgesehen. Der den dampfdichten Abschluss bewirkende Mantel M kann durch den Decke) 0, Fig. 2, verschliessbare Öffnungen zwecks Zugänglichkeit der Bürsten D haben. Eine gleiche Kraftabgabe an sämtliche Laufräder wird in bekannter Weise dadurch bewirkt, dass die 8chaufelwinkel kleiner oder die Laufräder beiderseitig beaufschlagt werden.
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z. B. zylindrischer, hohlzylindrischer, segmentartiger oder anderer Form durch die aussen liegenden Anker durchgeführt, so dass sämtliche Anker von aussen für die Stromleitung bezw. Abnahme zugänglich sind.
Die einzelnen Ankerscheiben sind an einer Hohlwelle q mit Flansch isoliert
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arabischen Ziffern 1, 3, 4, 2, Fig. 3. bezeichnen die Reihenfolge der Hintereinanderschaltung. Die Zahl der Anker für jede Gruppe kann beliebig gemacht werden, soweit praktische Schwierig- keilen an sich nicht eine Grenze ziehen.
Gleiche mechanische Kraftabgabe an die elektrisch gleich belasteten Gruppen wird in bekannter Weise durch wiederholte Beaufschlagung des zweiten Laufrades erreicht.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist die Turbine in bekannter Weise mit zwei Druck- stufen als Kompoundturbine und die Dynamo dementsprechend mit doppelpoligem MagnetSystem dargestellt. Die Anker bezw. Laufräder beider Stufen sind je zu zwei Gruppen 1, 5-2, 6 und 4,8- 7,3 vereinigt, die Gruppen dann in bekannter Weise in der Mitte paarweise mit einander verbunden. Diese Verbindung ist hier nun in neuartiger Weise elektrisch (durch Isolation) unterteilt
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gesehen, um der mittleren elektrisch stärker belasteten Gruppe auch entsprechend mehr mechanische A ; bot zuzuführen.
Zu diesem Zwecke wird die mittlere Gruppe zuerst, und zwar tangential hezw. radial beaufschlagt. Die Schaufeln der äusseren Laufräder können radial oder achsial durch-
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der Welle der inneren und der Hohlwelle der äusseren Räder etwas Luft, um eine Berührung beider unter hoher Retativ-Geschwindigkeit zu vermeiden. Die äusseren Gruppen bezw. Laufräder sind
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um die Lagerbüchse gelegte Isolierbüchse s erfolgen kann.
Mit diesen erwähnten Beispielen sind die Ausführungsmöglichkeiten des vorliegenden
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zylindrischen Unipolarmaschine gekuppelt. Bei beiden Anordnungen sind die induzierten Leiter in gegenläufigen Ankern angeordnet. So sind die Leiter k bei der zylindrischen Maschine, Fig. 7, und die Leiter u bei der scheibenförmigen Maschine, Fig. 6, in den gegenläufigen Ankern h und H angt-ordnet, weh he von den gegenläufigen Rädern C, g der Turbine, Fig. 6, getrieben werden.
Bei der Scheibenmaschine sind die inneren Scheiben wieder mit zentralen Ansätzen unter den aussen hegenden hindurchgeführt. Bei der zylindrischen Anordnung werden die Leiter an dem
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um die Schleifgeschwindigkeit für die auf ihnen kreisenden Bürsten d herabzusetzen. Am anderen Ende der Anker kann man statt kreisender Schleifringe auch halb so viele feststehende Schleifringe anordnen und auf jedem Schleifringe00 je zwei entgegengesetzt kreisende Leiter schleifen lassen.
Statt der in den Ausführungsformen der Fig. 1-5 dargestellten bekannten Schleifbürsten können auch für die Hintereinanderschaltung der Anker am Umfange derselben Rollbürsteu, Fig. 9-12, angewendet werden, wie sie in anderer Ausführungsform und bei einseitig umlaufenden Leitern bereits bestehen. Diese Rollbürsten sind elektrisch leitende elastische Rollen oder Kugeln, die zwischen je zwei Ankern liegen und beiderseitig an diesen abrollen, ohne die kreisende Bewegung der Anker mitzumachen, weil diese mit gleicher Geschwindigkeit entgegengesetzt rotieren.
Die Bürste r des Ausführungsbeispiels, Fig. 9, kann aus einem elastischen Metallringe bestehen, dessen normaler Durchmesser etwas grosser ist als der Abstand der Anker a, a, so dass sich der Ring etwas deformiert und auf beiden Seiten mit einer kleinen zur Stromübertragung ausreichenden Fläche an die Anker anlegt. Die Elastizität der Rollbürste kann auch dadurch
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dieser Schicht selbst ohne Deformation der Rollen als Ganzes. Fig. 11 und 12 zeigen einige A uw endungsarten der Rollbürsten r.
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spulen aus dem Dampfraum der Turbine herausbringen, ao kann man, wie dies bei gesonderter Anordnung von Turbine und Dynamo bekannt ist, eine dampfdichte Trennung dieser beiden
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das Gehäuse zwischen dem Turbinenraume und dem Bürsten-bczw.
Spulenraume als dichte Brücke ausgebildet ist. Diese Brücke kann unmagnctisch sein, kann einen Teil oder auch sämtliche Kraftlinien führen. Der dampfdichte Abschluss des Dampf-oder Turbinenraumes gegen den Bürsten-bezw. Spulenraum erfolgt, in dem gezeichneten Ausführungsbpispicie durch Labyrinth- dichtung y, anstelle deren auch jede andere geeignete Dichtung gesetzt werden kann.
Durch diese Anordnung erreicht man zugleich, dass die Schleifgeschwindigkeil, der Bürsten erheblich geringer ist, als die Umfangsgeschwindigkeit der Schaufeln.
PATENT-ANSPRÜCHE : t. Turbo-Unipolardynamo, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauf- und Leiträder einer
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