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rades 4 befestigt ist. Die Zähne des Hemmrades sind abgestuft. Die untere Zahnstufe 41 ragt in radialer Richtung über die obere 42"vor. Die Steigradwelle ist in vertikaler Richtung verschiebbar, so dass entweder die unteren oder die oberen Stufen der Steigradzähne mit dem Zylinder in Eingriff kommen, was die Fig. 6,7 und 8 verdeutlichen. Die Steigradwelle befindet sich normal in gehobener Lage, wie dies in Fig. 6 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Dabei kommen die unteren Stufen 41 mit dem Zylinder 12 in Eingriff, was Fig. 8 zeigt. In dieser ist jener Moment festgehalten, wo ein Zahn vom Zylinder freigegeben wird und das Steigrad eben seinen Fall antritt.
Die geringe Länge desselben ist durch den schraffierten Winkel ersichtlich gemacht. Die Schläge sind daher nahezu unhörbar. Sollen die Schläge hörbar Fein, so muss die Steigradwelle gesenkt werden, wodurch die oberen Zahnstufen 42 mit dem Zylmder in Eingriff kommen. Diese Lage zeigen Fig. 6 durch die stark ausgezogenen Linien und Fig. 7. Wie ersichtlich ist jetzt der Fall bedeutend grösser als früher, folglich auch die Endgeschwindigkeit und somit die lebendige Kraft des auf den Zylinder aufschlagenden Steigradzahnes. Die Schläge sind daher hörbar. Eine Feder 43 ist beständig bestrebt die Axe des Rades 4 in ihrer unteren Lage (Fig. 4) zu erhalten, jedoch ist die Feder 34 stärker als die Feder 43 des Rades 4.
Die Axe wird daher gewöhnlich in ihrer höchsten Lage gehalten, welche dem unbedingt nötigen Fall entspricht, welcher einen beinahe
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Gehäusering 20 befestigt.
Der Triebling 9 ist auf der Aufziehapindel 48 befestigt, die die Krone 49 trägt, welche frei am Bügel 50 des Gehäuses angebracht ist.
Haben die einzelnen Teile die in Fig. 1 dargestellte Lage und dreht man die Krone 49, so zieht man das Federhaus 1 auf. Um die gewünschte Dauer der Takte zu erhalten muss man den Riegel 79 nach abwärts drücken um den Hebel 24, zu verstellen, dessen Arm 26 den verstellbaren Lagerbacken 28 eine teilweise Drehung machen lässt. Das Übersetzungsrad 7 kommt ausser Eingriff mit dem Zahnrade 5, dafür aber in Eingriff mit der Zahnstange 30 der Schiene 16. Man dreht hierauf die Krone 49 und bringt während des Ganges des Instrumentes die Schiene 16 an die verlangte durch den Zeiger 32 angezeigte Stelle. Beim vollständigen Niederdrücken des Riegels 19 drückt das Ende 37 des Hebels 24 auf den Ansatz 36 der Feder 34.
Das Ende 38 der Feder 34 drückt auf die konische Scheibe 39 und bringt das Hemmrad 4 in seine niedrigste Lage, welche dem Maximum des Falles entspricht und die Taktschläge hörbar macht.
Die Form und die Abmessungen der beschriebenen Teile sowie ihre relative Lage können verschieden sein.
Als Hemmung kann jede verwendet werden, welche innerhalb sehr weiter Grenzen während des Ganges regelbar ist.
Das beschriebene Instrument soll hauptsächlich in der Musik als Taktmesser verwendet werden. Es kann aber auch anderen Zwecken dienen. z. B. als Touren- oder Achwingungszähler etc.
Es genügt, das Instrument zu regeln, bis es mit den Maschinen synchron läuft, von welchen man diese Faktoren bestimmen will, welche man am Ziffernblatt ablesen kann.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. TaschenuhrfÖrmiger Taktmesser, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ändern der Taktdauer die Regulierfeder (10) einer Coullery'schen Hemmung (Schweizer Patentschrift Nr. 34983) durch Drehung der Krone (49) mittels Räderübersetzung verstellt wird.