AT42871B - Verfahren zur Herstellung von fugenlosen Wand- und Bodenverkleidungen aus Glas. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fugenlosen Wand- und Bodenverkleidungen aus Glas.

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AT42871B
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Jan Bronislav Hahn
Rudolf Kmunke
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Jan Bronislav Hahn
Rudolf Kmunke
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  Verfahren zur Herstellung von   fugenlosen   Wand-und Bodenverkleidungen aus Glas. 



   Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von   higenlosen Wand-und   Bodenverkleidungen aus Glas und bezweck vorwiegend die Herstellung von Behältern, deren Innenwandung   eine einheitliche fugenlose Auskleidung ausweisen soll.   



   Das Verfahren besteht darin, dass ein zwischen einem Rauhmauerwerk und einem im Abstand hievon aufgehängten Netzwerk oder Geflecht gebildeter Zwischenraum mit Glas, insbesondere   Glasabfällen, Glasbruch   oder dgl. ausgefüllt und diese Füllmasse dann der Einwirkung von Stichflammen ausgesetzt wird, wodurch die Glasstücke schmelzen und sintern. sich dadurch innig und fugenlos miteinander verbinden und mit dem Rauhmauerwerk und dem vorgelagerten 
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 darstellt. 



   Das Verfahren lässt sich dadurch vervollkommnen, dass gleichzeitig auf die jeweils der   Stichnammeneinwirkung ausgesetzte Stelle Glaspulver geblasen   wird, welches nicht nur das   Schmel/en und Versintern   der   CilasfüllstVk-e   begünstigt, sondern auch alle zwischen letzteren bestehenden Zwischenräume vollommen ausfüllt und so zur Erzielung einer vollkommenen 
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 in der Weise   benützt worden, dass   man es mit Ton innig vermengte und die Masse dann in   üblicher   Weise brannte. wobei ebenfalls ein teilweises Sintern des Glases eintrat. Alle diese bekannten Verfahren verarbeiten aber das Glas entweder in Form fertiger Platten oder in Verbindung mit 
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 des Glases unterscheidet. 



     Das vorliegende Verfahren eignet sich   einerseits wegen seiner Einfachheit, andererseits   wegen der grossen Beständigkeit   des Glases gegen die verschiedensten Einflüsse sehr vorteilhaft zur Herstellung von Sammelbecken (z. B. für Wasser.   Rohöl. Säuren und dgl.),   die in   unbegrenzten   
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 Raum ist mit Glastücken d   ausgefüllt und   gegen letztere werden durch das Netz hindurch die Stichflammen einwirken gelassen, gegebenenfalls unter gleichzeitigem Anblasen von Glaspulver oder   Glasstaub auf   die jeweils der Stichflamme ausgesetzte Stelle. 



   Das Verfahren lässt sich auch so   ausführen,   dass man die   Glasstücke   mit gleichen Teilen Glaspulver oder   Glasstaub gemischt   mit Rohöl, Massuth oder einem ähnlichen dicken und brenn-   haren   Stoff zu einer Art Mörtel anrührt und diesen in den Zwischenraum zwischen Rauhmauerwerk und Stütznetz einbringt, worauf das Ganze der Stichflammeneinwirkung ausgesetzt wird. Ein gleichzeitiges Zublasen von   Glasstaub ist   in diesem Falle entbehrlich. 



   Statt unmittelbar nach dem Einbringen der Masse die Stichflammen wirken zu lassen, kann vorerst das als Bindematerial   zwischen Glasstücken und   Glaspulver benutzte Rohöl oder   Massuth entzündet   und verbrennen gelassen werden und dann erst die hiedurch sich vorwärmende   undk. teilweise sinternde   Schichte den Stichflammen ausgesetzt werden. Dies hat den Vorteil, ein Sprmgen der Steine de. s Rauhmauerwerkes, wie es unter der plötzlichen Einwirkung der Stichflammen leicht vorkommen kann, hintanzuhalten ; auch das Überglasen des Stütznetzes vollzieht sich hiebei in gleichmässiger Weise. 



   Die Abmessungen und die Form der herzustellenden Behälter sind selbstredend für das Verfahren   gteichgiltig   und lässt sich letzteres nicht nur für Innenverkleidlmgen, sondern auch für 
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 mi   stand   von der zu verkleidenden Fläche ein Netzwerk oder   Geflecht unverschiebbar a. n-   geordnet. der Zwischenraum zwischen beiden mit Glasstücken   ausgefüllt   wird und die letzteren   durch die Öffnungen des   Netzwerkes oder Geflechtes hindurch der Einwirkung einer Stichflamme   bis zu, m   vollständigen Schmelzen bezw. Zusammensintern der Füllkörper ausgesetzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Die weiten'Ausl) Ausbildung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Einw rkens der Stichflamme auf die jeweils derselben ausgesetzten Stellen der Füllkörper Glasstaub oder Glaspulver angeblasen wird, um das Zusammenschmelzen der Füllkörper zu begünstigen und eine vollkommen fugenlose Verkleidung zu erzielen.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach ASpruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasstücke im Gemisch mit Glaspulver (Glasstaub) mit Rohöl, Massuth oder anderem minder- EMI2.4 zwischen Mauerwerk und Stütznetz eingebracht und dann der Stichflammeneinwirkung ausgesetzt wird.
    4. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass der als Bindemittel dienende Brennstoff von der Einwirkung der Stichflammen frei verbrennen gelassen wird. um ein Vorwärmen und Versintern der glasigen Bestandteile zu erzielen.
AT42871D 1908-10-22 1908-10-22 Verfahren zur Herstellung von fugenlosen Wand- und Bodenverkleidungen aus Glas. AT42871B (de)

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