AT42871B - Verfahren zur Herstellung von fugenlosen Wand- und Bodenverkleidungen aus Glas. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von fugenlosen Wand- und Bodenverkleidungen aus Glas.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von fugenlosen Wand-und Bodenverkleidungen aus Glas.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von higenlosen Wand-und Bodenverkleidungen aus Glas und bezweck vorwiegend die Herstellung von Behältern, deren Innenwandung eine einheitliche fugenlose Auskleidung ausweisen soll.
Das Verfahren besteht darin, dass ein zwischen einem Rauhmauerwerk und einem im Abstand hievon aufgehängten Netzwerk oder Geflecht gebildeter Zwischenraum mit Glas, insbesondere Glasabfällen, Glasbruch oder dgl. ausgefüllt und diese Füllmasse dann der Einwirkung von Stichflammen ausgesetzt wird, wodurch die Glasstücke schmelzen und sintern. sich dadurch innig und fugenlos miteinander verbinden und mit dem Rauhmauerwerk und dem vorgelagerten
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darstellt.
Das Verfahren lässt sich dadurch vervollkommnen, dass gleichzeitig auf die jeweils der Stichnammeneinwirkung ausgesetzte Stelle Glaspulver geblasen wird, welches nicht nur das Schmel/en und Versintern der CilasfüllstVk-e begünstigt, sondern auch alle zwischen letzteren bestehenden Zwischenräume vollommen ausfüllt und so zur Erzielung einer vollkommenen
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in der Weise benützt worden, dass man es mit Ton innig vermengte und die Masse dann in üblicher Weise brannte. wobei ebenfalls ein teilweises Sintern des Glases eintrat. Alle diese bekannten Verfahren verarbeiten aber das Glas entweder in Form fertiger Platten oder in Verbindung mit
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des Glases unterscheidet.
Das vorliegende Verfahren eignet sich einerseits wegen seiner Einfachheit, andererseits wegen der grossen Beständigkeit des Glases gegen die verschiedensten Einflüsse sehr vorteilhaft zur Herstellung von Sammelbecken (z. B. für Wasser. Rohöl. Säuren und dgl.), die in unbegrenzten
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Raum ist mit Glastücken d ausgefüllt und gegen letztere werden durch das Netz hindurch die Stichflammen einwirken gelassen, gegebenenfalls unter gleichzeitigem Anblasen von Glaspulver oder Glasstaub auf die jeweils der Stichflamme ausgesetzte Stelle.
Das Verfahren lässt sich auch so ausführen, dass man die Glasstücke mit gleichen Teilen Glaspulver oder Glasstaub gemischt mit Rohöl, Massuth oder einem ähnlichen dicken und brenn- haren Stoff zu einer Art Mörtel anrührt und diesen in den Zwischenraum zwischen Rauhmauerwerk und Stütznetz einbringt, worauf das Ganze der Stichflammeneinwirkung ausgesetzt wird. Ein gleichzeitiges Zublasen von Glasstaub ist in diesem Falle entbehrlich.
Statt unmittelbar nach dem Einbringen der Masse die Stichflammen wirken zu lassen, kann vorerst das als Bindematerial zwischen Glasstücken und Glaspulver benutzte Rohöl oder Massuth entzündet und verbrennen gelassen werden und dann erst die hiedurch sich vorwärmende undk. teilweise sinternde Schichte den Stichflammen ausgesetzt werden. Dies hat den Vorteil, ein Sprmgen der Steine de. s Rauhmauerwerkes, wie es unter der plötzlichen Einwirkung der Stichflammen leicht vorkommen kann, hintanzuhalten ; auch das Überglasen des Stütznetzes vollzieht sich hiebei in gleichmässiger Weise.
Die Abmessungen und die Form der herzustellenden Behälter sind selbstredend für das Verfahren gteichgiltig und lässt sich letzteres nicht nur für Innenverkleidlmgen, sondern auch für
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mi stand von der zu verkleidenden Fläche ein Netzwerk oder Geflecht unverschiebbar a. n- geordnet. der Zwischenraum zwischen beiden mit Glasstücken ausgefüllt wird und die letzteren durch die Öffnungen des Netzwerkes oder Geflechtes hindurch der Einwirkung einer Stichflamme bis zu, m vollständigen Schmelzen bezw. Zusammensintern der Füllkörper ausgesetzt werden.
Claims (1)
- 2. Die weiten'Ausl) Ausbildung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Einw rkens der Stichflamme auf die jeweils derselben ausgesetzten Stellen der Füllkörper Glasstaub oder Glaspulver angeblasen wird, um das Zusammenschmelzen der Füllkörper zu begünstigen und eine vollkommen fugenlose Verkleidung zu erzielen.3. Ausführungsform des Verfahrens nach ASpruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasstücke im Gemisch mit Glaspulver (Glasstaub) mit Rohöl, Massuth oder anderem minder- EMI2.4 zwischen Mauerwerk und Stütznetz eingebracht und dann der Stichflammeneinwirkung ausgesetzt wird.4. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass der als Bindemittel dienende Brennstoff von der Einwirkung der Stichflammen frei verbrennen gelassen wird. um ein Vorwärmen und Versintern der glasigen Bestandteile zu erzielen.
Applications Claiming Priority (1)
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