AT41556B - Verfahren zur Erzeugung von trocken gepreßten Kacheln mit Rümpfen oder Stegen. - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung von trocken gepreßten Kacheln mit Rümpfen oder Stegen.Info
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Description
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Verfahren zur Erzeugung von trocken gepressten Kacheln mit Rümpfen oder Stegen.
Werden Kacheln aus trockenem Tonpulver gepresst, so ist es nicht möglich, die an ihrer Hinterfläche anzubringenden Rümpfe oder Stege mit dem plattenförmigen Teile in einem Stücke zu pressen, da der Pressstempel bei seinem Vordringen in der mit Tonpulver beschickten Form naturgemäss an allen Stellen gleich viel Arbeit leistet und an jenen Stellen, wo die Stege zu bilden sind, mehr Arbeit zu leisten wäre.
Um diesem Übelstande abzuhelfen, werden die Kacheln und Stege der Erfindung gemäss als getrennte Teile hergestellt und dann bleibend miteinander verbunden. Der Vorgang ist dabei folgonder : Nachdem die Kachftn und Stege für sich gepresst woiden sind, unterzieht man sie getrennt dem Brenuproze 3e und befestigt hierauf die Stege an die Rückfläche der Kacheln mittels eines Breies aus gemahlenem Silikate nach Art der Glasuren
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man die Kacheln mit Glasur, die nach Trocknen eingebrannt wird, wobei auch die zum Ankitten der Stege verwendete Mase niederschmilzt und e < ne bleibende, feste \'erhindung zwischen beiden Teilen bildet.
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bar sind, auch auf nassem Wege geformt werden können, und dass man statt des angegebenen glasurartigen Bindemittets zum Befestigen der Stege an die Kacheln irgend ein anderes, eine feste bleibende Verbindung sicherndes Bindemittel in Anwendung bringen kann.
Abgesehen davon, dass trocken gepresste Kacheln nur bei getrennter Herstellung der Kacheln und Rümpfe auf lohnende Weise herzustsllen sind, bietet das Verfahren im Vergleiche mit den bekannten Erzeugungsweisen folgende Vorteile : Die Kacheln können um 50 Pro/ent dünner hergestellt werden, worin eine bedeutende Materialersparnis liegt. Von stegloaen Kachetn können um 90 Prozent mehr als solche mit Stegen gleichzeitig gebrannt werden. Da die steglosen Kacheln aneinander anliegend in Paketen gebrannt werden. ist d''m Werfen gänzlich vorgebeugt.
Da die Arbeitskosten für die Herstellung stgloser Kacheln geringer sind als für die Herstellung von Kacheln mit Rümpfen, ist im ersten Falle der durch Entstehung von Ausschuss beim ersten Brande entstehende Verlust wesentlich kleiner.
Die sich beim ersten Brande ergebende Sekundaware, welche nahezu wertlos wäre, wenn die Kacheln mit Stegen versehen wären, kann glasiert und als Wandverkleidung verwendet werden.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erzeugung von trocken gepressten Kacheln mit Rümpfen oder Stegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kacheln und Stege als getrennte Teile geformt und gebrannt und hierauf heim Glasurbrande durch ein Bindemittel, dessen Schmelzpunkt jenen) der Glasur gleich ist, fest und bleibend miteinander verbunden werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT41556T | 1908-05-13 |
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- 1908-05-13 AT AT41556D patent/AT41556B/de active
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