AT41787B - Verfahren zur Herstellung von Glaslinsen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glaslinsen.

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  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

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  Verfahren zur Herstellung von Glaslinsen. 



   Die Erfindung betrifft die Herstellung von Glaslinsen, die nur eine sphärische Fläche haben,   ,   während die andere eine nichtsphärische Rotationsfläche ist, deren Achse durch den Mittelpunkt der sphärischen Fläche geht. 



   Unter Linsen seien auch solche Rotationskörper mitverstanden, die auf der einen Fläche versilbert werden, so dass dann diese Fläche spiegelnd wirkt. Der Ausdruck sphärische Fläche soll den Sonderfall einer ebenen Fläche einschliessen. 



   Es ist aus der amerikanischen Patentschrift Nr. 4786 ein Vorschlag bekannt, bei der beschriebenen Linsenart die Schwierigkeit der Herstellung einer nichtsphärischen Fläche dadurch zu überwinden, dass man zunächst eine Linse von abweichender Gestalt mit zwei sphärischen
Flächen herstellt und darauf diese vorläufige Linse durch Senken mittels Hitze auf einer Stützform, deren   Stützfläche   sphärisch ist und sich von der herzustellenden sphärischen Linsenfläche nur durch das Vorzeichen des Radius unterscheidet, in eine Linse von der verlangten Gestalt verwandelt. Was die Abmessungen der vorläufigen Linse angeht, so sind ihre Scheiteldicke und ihre Randdicke von den betreffenden Dicken der endgültigen Linse nicht oder doch nicht wesentlich verschieden, ihre beiden Radien aber sollen geeignet gewählt werden.

   Eine nähere
Prüfung dieses Verfahrens zeigt, dass die Wählbarkeit der beiden Radien nicht ausreicht, um beliebige Linsen mit einer sphärischen und einer   nichtsphärischen Rotationsfläche herzustellen.   selbst wenn man für die Rotationsfläche nur Profilkurven zulässt, deren Radius vom Scheitel nach dem Rande stetig ab-oder zunimmt. 



   Das bekannte Verfahren wird deshalb durch die vorliegende Erfindung so ausgebildet, dass die berechnete oder sonst vorgeschriebene Profilkurve der Rotationsfläche mit grösserer
Annäherung als bisher verwirklicht werden kann. Wenn man darauf verzichtet, die sphärische
Fläche der endgültigen Linse unmittelbar durch   die Stützform   zu gewinnen, sich vielmehr dazu versteht, die endgültige sphärische Fläche nach dem Senken anzuschleifen, so bietet sich als ein drittes wählbares Element der Radius der sphärischen Stützfläche dar. Es lassen sich vier
Formen des neuen Verfahrens unterscheiden, je nachdem einerseits die   Stützfläche   hohl oder erhaben und anderseits ihr Radius kleiner oder grösser als der Radius der endgültigen   sphärischen     Fläche   ist.

   Das Anschleifen dieser Fläche lässt sich in zwei von den vier Fällen, nämlich bei   erhabener Stützfläche   von vergrössertem Radius und bei hohler   Stützfläche   von verkleinertem
Radius, nur ausführen, wenn die   Scheiteldicke der   vorläufigen Linse entsprechend vergrössert   worden ist. In den beiden übrigen Fällen muss die Randdicke der vorläufigen Linse entsprechend grosser sein als die der endgültigen Linse.   



   Um die   grösste   Annäherung an das vorgeschriebene Profil der Rotationsfläche zu erzielen, kann man schliesslich die   Stützfläche   statt nach einem wählbaren Kugelradius als eine geeignete   nichtaphärische Rotationsssäche gestatten.   Ihre Profilkurve ergibt sich aus derjenigen der nichtsphärischen Linsenfläche unter Berücksichtigung der Abmessungen der vorläufigen Linse. Da die von der   Stützfläche unmittetbar   geformte Linsenfläche keine endgültige ist, so kann man 
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 abzudrehen. Wegen dieser einfachen Bearbeitung der Stützfläche lässt sich das neue Verfahren auch in der zuletzt betrachteten Gestalt an Stelle Anschleifens der nichtsphärischen Rotationsfläche an die Linse sogar dann noch mit Vorteil verwenden, wenn nur eine einzige Linse ausgeführt werden soll. 



   Infolge der vollkommenen Anpassbarkeit des Profils der   nichtsphärischen   Stützfläche an das mittelbar zu erzielende Profil der   nichtsphä. rischen Linsenfläche   verliert die Wählbarkeit der Radien der vorläufigen Linse ihre Wichtigkeit. Sie dient nur noch dazu, allzu grosse Abweichungen der auf der   Stützfläche   geformten Linsenfläche von der endgültigen sphärischen   Flache   zu vermeiden. Wenn die endgültige Linse keinen grossen Unterschied zwischen der Randdicke und der Scheiteldicke zeigt, kann eine planparallele Scheibe die vorläufige Linse bilden. 



  Sollen viele endgültige Linsen dieser Art hergestellt werden, so kann man sich einer mehrfachen   Stützform mit nebeneinander   liegenden   Stützflächen   bedienen und statt einzelner planparalleler Scheiben eine die ganze   Stützform   bedeckende planparallele Platte anwenden. 



   Bei der Auswahl der Radien der sphärischen Flächen und ebenso bei der Bestimmung der nichtsphärischen   Stützfläche   kann man zunächst zeichnerisch verfahren unter der Annahme,   dass   beim Senken sich jeder Punkt der vorläufigen Linse parallel der Linsenachse bewegt und dass alle Punkte von gleichem Achsenabstand gleiche Wege zurücklegen, so dass die in irgend einem Abstand von der Achse parallel zu ihr gemessene Dicke der Linse nach dem Senken dieselbe 

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PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.

   Verfahren, um aus einer vorläufigen   sphärischen   Linse, mit Hilfe einer Senkung durch Erhitzen auf einer Stützform, eine endgültige Linse herzustellen, von deren Flächen die eine, die während des Senkens die obere war, eine nichtsphärische Rotationsfläche, die andere aber wiederum sphärisch ist und ihren Mittelpunkt in der Achse der Rotationsfläche hat, dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks grösserer Annäherung des Profils der Rotationsfläche an das vorgeschriebene eine Stützform benutzt, deren Stützfläche einen anderen Radius hat als die sphärische Fläche der endgültigen Linse und nach dem Senken die endgültige sphärische   Fläche.   anschleift.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks grösster Annäherung des Profils der Rotationsfläche an das vorgeschriebene eine Stützform benutzt, deren Stützfläche eine geeignete nichtsphärische Rotationsfläche ist.
AT41787D 1908-06-18 1909-01-23 Verfahren zur Herstellung von Glaslinsen. AT41787B (de)

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