AT413931B - Schnürvorrichtung für einen schuh - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Schnü(Vorrichtung, wie sie im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben ist.
Aus der US 2,321,754 A ist ein Schuh mit einem, von Wandbereichen begrenzten, von einer 5 Einstiegsöffnung in Richtung eines Vorfußes führenden Schubausschnitt bekannt und mit an den gegenüberliegenden Wandbereichen gegenüberliegend angeordneten Umlenkmitteln, die in einer kreuzenden, den Ausschnitt überspannenden zweisträngigen Anordnung ein Zugmittel umlenken und die Zugmittelstränge in einer im Bereich der Einstiegsöffnung angeordneten Spann- und Befestigungseinrichtung festlegbar sind. 10
Aus dem Dokument DE 100 51 990 A1 ist ein Schuhverschluss für einen Schuhausschnitt mit am Schuhoberteil befindlichen Ösen oder Schlaufen zur Umlenkung eines Zugmittels bekannt. Bei dieser Ausbildung werden zwei so genannte Senkel, einer in Konfektionsgröße sowie ein weiterer zur Längenanpassung verwendet, die den Schuhausschnitt kreuzend in den einander 15 gegenüberliegenden Ösen oder Schlaufen umgelenkt werden und eine Festlegung der Spannung über Haltemittel beidseits des Ausschnittes im Bereich einer Einstiegsöffnung erfolgt.
Weiter ist aus dem Dokument FR 2 821 249 A1 zur Festlegung eines Schuhs am Fuß eines Benutzers ein zweisträngiges Zugmittel, den Schuhausschnitt im Zick-Zack-Verlauf kreuzend, 20 über einander gegenüberliegende Umlenkmittel geführt, zu entnehmen, das zu einem festlegbaren Zugstrang im Bereich einer Einstiegsöffnung des Schuhs zusammen geführt ist und mittels einer Spann- bzw. Befestigungseinrichtung festlegbar ist.
Aus der US 4,142,307 A ist eine zweisträngige Zugmittelanordnung an einem Schuhausschnitt 25 zu entnehmen, bei der das Zugmittel über einander gegenüberliegende Umlenkmittel den Schuhausschnitt kreuzen überspannt und mittels einer im Bereich der Einstiegsöffnung angeordneten Spannvorrichtung, insbesondere Spannschnalle, die gegenüberliegenden Endbereiche der Zugmittelstränge zur Festlegung des Fußes eines Benutzers im Schuh spannbar und festlegbar sind. 30
Aus der EP 0 398 303 A1 ist eine Feststellvorrichtung für eine Schnü(Vorrichtung eines Schuh bekannt, gemäß der an gegenüberliegenden Wandbereichen eines Schuhausschnittes unterschiedliche Umlenkmittel angeordnet sind und das Schuhband den Schuhausschnitt zwischen den Umlenkmitteln kreuzend überspannt. Im Verlauf der Schnürung sind einerseits Umlenk-35 Schlaufen für einen freien Durchlauf des Schuhbandes angeordnet. Insbesondere in einem Übergangsbereich zwischen einem Ristbereich zum Beinbereich und im Bereich einer Einstiegsöffnung sind die Umlenkmittels als Klemmösen ausgebildet, wodurch das Schnüren erleichtert werden soll und in den Bereichen eine unterschiedliche Spannung des Bandes erzielbar ist. Das Verschnüren erfordert jedoch durch die zu verbindenden zwei Strängen des 40 Schuhbandes eine beidhändige Betätigung. Zum Verknoten.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Schnürvorrichtung für einen Schuh zu schaffen, mit der ein an eine Einstiegsöffnung anschließender Schuhausschnitt aus einer den Einstieg erleichternden, aufgeweiteten Stellung durch einen einfachen Schnürvorgang in eine einen Fuß eines Benut-45 zers im Schuh anliegend umfassende Schließstellung gebracht werden kann.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 wiedergegebenen Merkmale erreicht. Der überraschende Vorteil dabei ist, dass mit dieser über eine größere Länge eines Schuhausschnitts gleichmäßig verteilte Spannkräfte erreicht werden und Span-50 nen und Lösen sehr rasch und mit Einhandbetätigung vorzunehmen ist. Es wird dadurch aber auch eine vorteilhafte Biegeelastizität für die Gelenksbewegung im Übergangsbereich erreicht. Möglich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 2, wodurch eine technisch einfache und kostengünstige Ausbildung erreicht wird. 55 3
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Gemäß der im Anspruch 3 gekennzeichneten Ausführung wird ein besonderer Leichtlauf des Zugmittels und dessen schonende Umlenkung erreicht.
Gemäß den in den Ansprüchen 4 bis 6 gekennzeichneten Ausführungen ist eine Vielzahl funkti-5 onell ausgereifter und anwendungssicherer Befestigungsvorrichtungen zur gleichbleibenden Aufrechterhaltung von Spannkräften zur Festlegung eines Fußes in einem Schuh erreicht. Möglich ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 7, weil dadurch die Zugkräfte des Zugmittels zur Aufrechterhaltung der Spannung auf zwei einander gegenüberliegende Punkte des io Schuhs im Bereich der Einstiegsöffnung gleichmäßig übertragen werden.
Gemäß der im Anspruch 8 beschriebenen Ausbildung wird ohne weiterer technischer Mittel durch einfaches Umlegen des Zugmittels aus einer Zugrichtung in eine Befestigungsrichtung ein Klemmen erreicht und damit ein die Klemmung aufhebendes Rückläufen des Zugmittels 15 verhindert.
Schließlich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 9 vorteilhaft, weil damit hohe Haltekräfte für die Zugspannung erreicht werden und die an die Befestigungsvorrichtung zu stellenden Anforderungen zur Sicherung der Spannkraft verringert werden und damit einfache Ausbildungen 20 dafür heranzuziehen sind.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. 25 Es zeigen:
Fig. 1 einen Schuh mit der erfindungsgemäßen Schnürvorrichtung in Ansicht;
Fig. 2 einen Teilbereich des Schuh mit einem Rücklauf-Sperrelement. 30 Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, 35 seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen. 40
In der Fig. 1 ist ein Schuh 1 mit einer Schnürvorrichtung 2 für einen von einer Einstiegsöffnung 3 bis in einen Ristbereich 4 erstreckenden Schuhausschnitt 5 gezeigt.
Ein derartiger Schuh 1 ist beispielsweise ein Leichtschuh für sportliche Aktivitäten, insbesonde-45 re Softboot oder ein in einer Kunststoff-Schuhschale ersetzbarer Innenschuh, wie solche beispielsweise bei Schischuhen oder Rollschuhen etc. zur Anwendung gelangen.
Der Schuhausschnitt 5 ist im Allgemeinen bei einer derartigen Ausführung zur gleichmäßigen Verteilung der Spannkräfte der Schnürvorrichtung 2 und einer gepolsterten Aufnahme eines so Fußes 6 durch eine Zunge 7 hinterlegt.
Je nach Verwendungszweck für den Schuh 1 sind unterschiedliche Materialien und Materialkombinationen möglich, die eine schonende Aufnahme des Fußes 6 und entsprechende hygienische Verhältnisse schaffen und andererseits die Anforderungen an Festigkeit in den jeweils 55 notwendigen Regionen gewährleisten. So sind z.B. verschiedene textile Gewebe kombiniert mit 4
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Kunststoffen, Polsterungen aus Schaumstoffen, Leder gängige Anwendungspraxis für derartige Schuhe 1.
Wie nun weiters der Fig. 1 zu entnehmen, sind an gegenüberliegenden Wandbereichen 8, 9 5 des Schuhausschnittes 5 auf einer äußeren Oberfläche 10 des Schuh 1 Umlenkmittel 11 für eine gleitende Durchführung eines seil- oder bandförmigen Zugmittels 12 befestigt.
Derartige Umlenkmittel 11 sind z.B. textile Banschleifen, Kunststoffösen, Umlenkhaken aus Metall, Kunststoff oder Ringösen, wie sie allgemein aus dem Stand der Technik bekannt sind. 10
Das Zugmittel 12 wird z.B. durch eine Schnur oder Seil aus textilen oder metallischen Werkstoff, oder einem Kunststoffseil, bevorzugt mit rundem Querschnitt gebildet, könnte aber ebenso als Flachband zur Anwendung gelangen. 15 Erfindungsgemäß werden durch die spezielle Anordnung der Umlenkmittel 11 längs der Wandbereiche 8, 9 zwei sich unterscheidende Spannbereiche 13, 14 den Schuhausschnitt 5 überspannend, gebildet, wovon der erste Spannbereich im Wesentlichen den Ristbereich 4 umfasst und der weitere Spannbereich 14 sich bis zur Einstiegsöffnung 3 erstreckt. 20 In dem den Ristbereich 4 umfassenden Spannbereich 13 sind die Umlenkmittel 11 einander gegenüberliegend an den Wandbereichen 8, 9 des Schuhausschnittes 5 befestigt und in dem weiteren Spannbereich 14 in zueinander höhenversetzter Lage angeordnet und ist dem in der Reihenfolge letztem, im Bereich der Einstiegsöffnung 3 angeordneten Umlenkmittel 11, im gegenüberliegenden Wandbereich, in etwa gleicher Höhe 15 und in einer zur Aufstandsfläche 25 16 parallel verlaufenden Ebene 17 eine Befestigungsvorrichtung 18 zum spann- und lösbaren
Festlegen des Zugmittels 12 in einem Endbereich 19 am Schuh 1 angeordnet. Bevorzugt ist diese Befestigungsvorrichtung 18 am Schuh einer Außenseite des Fußes 6 zugeordnet und durch ein mit dem Zugmittel 12 verbundenes Klettband gebildet das an einer am Schuh 1 befestigten Klettbandbasis verbindbar ist. 30
Weiters ist von Vorteil das unmittelbar in einem Randbereich 20 der Einstiegsöffnung 3 angeordnete Umlenkmittel 11 als Rücklauf-Sperrelement 21 auszubilden, welches nach der erfolgten Umlenkung des Zugmittels 12 in Richtung der Befestigungsvorrichtung 18 das Zugmittel 12 vor einem unbeabsichtigten Rücklauf sichert womit eine Entlastung der Befestigungsvorrichtung 18 35 erreicht wird.
In dem gezeigten, bevorzugten Ausführungsbeispiel sind im Ristbereich 4 drei Paare der Umlenkmittel 11 in Längsrichtung einer zum Schubausschnitt 55 gedachten Mittellinie 22 mit Abstand zueinander angeordnet, wobei die einzelnen Umlenkmittel 11 der Paare einander gege-40 nüberliegend an den Wandbereichen 8, 9 befestigt sind. Durch einen, den Schubausschnitt 5 im Ristbereich 4 und damit Spannbereich 13 kreuzend querende Anordnung des Zugmittels 12 mit der jeweiligen Umlenkung in den Umlenkmitteln 11 werden beim Spannen des Zugmittels 12 Spannkräfte in zur Mittellinie 22 etwa senkrechter Richtung erreicht und damit der Fuß 6 im Ristbereich 4 im Schuh 1 fixiert. Bevorzugt auf einer Fußinnenseite ist am entsprechenden 45 Wandbereich 9 dem von einer Schuhspitze 24 den größten Abstand aufweisenden Umlenkmittel 11 des Ristbereiches 4 in einer geringen Distanz 25 ein weiteres der Umlenkmittel 11 angeordnet. Für die Führung des Zugmittels 12 in dem gewünschten Zick-Zack-Verlauf im weiteren Spannbereich 14 bis hin zur Befestigungsvorrichtung 18 ist nun diesem Umlenkmittel 11 am gegenüber liegenden Wandbereich 8 etwa im Mittel eines verbleibenden Abstandes 26 zu dem so der Befestigungseinrichtung 18 gegenüberliegenden Umlenkmittel 11 ein weiteres der Umlenkmittel 11 angeordnet.
Das Zugmittel 12 ist nun im Ristbereich 3 in Form einer zweifach gekreuzten, den Schuhausschnitt 5 querend in Form einer Schlingenausbildung zwischen den Umlenkmitteln 11 verlau-55 fend angeordnet, wozu ein Endbereich 27 des Zugmittels 12 eine Durchlaufschlaufe 28 aufweist 5
AT 413 931 B und in einem Übergangsbereich 29 zwischen den Spannbereichen 13, 14 von dem Zugmittel 12 durchragt wird, welches zur Fixierung des Fußes 6 im Schuh 1 in dem den Spannbereich 13 anschließenden Spannbereich 14 bis zur Einstiegsöffnung 3 einen Zugmittelstrang 30 ausbildet. 5 Wird nun, wie in strichlierten Linien gezeigt, vor der Festlegung des Zugmittelstranges 30 an der Befestigungsvorrichtung 18, eine Schnürkraft gemäß - Pfeil 31 - in etwa parallel zum Verlauf der Mittellinie 22 ausgeübt, erfolgt ein gleichmäßiges Schließen des Schuhausschnittes 5 zur Umschließung des Fußes 6 im Ristbereich 4 durch die Wirkung einer Spannschlinge 32 welche durch die Hindurchführung des Zugmittelstranges 30 durch die Schlaufe 28 erreicht wird sowie io im weiteren Verlauf des Schuhausschnittes 5 infolge der etwa Senkrecht zur Mittellinie 22 gerichteten Spannkräfte gemäß - Pfeil 33. Zur Beibehaltung der Spannkräfte gemäß - Pfeil 33 -erfolgt beim Umlegen des Zugmittelstranges 30 aus der Zugrichtung in Richtung der Befestigungseinrichtung 18 und dessen Fixierung in dieser ein Klemmen in dem Rücklauf-Sperrelement 21. 15
Der Verlauf des Zugmittels 12 bzw. ein Winkel 34 zwischen dem die Schlaufe 28 aufweisendem Endbereich 27 und des Zugmittelstranges 30 beträgt zur Erzielung bester Spannergebnisse der Spannschlinge 32 im Ristbereich 4 zwischen 60 ° und 120 °, bevorzugt etwa 90 °. 20 In der Fig. 2 ist eine mögliche Ausführung des dem Randbereich 20 zugeordnete Rücklauf-Sperrelementes 21 gezeigt. Dieses weist beispielsweise eine Nietlasche 36 zur Befestigung am Wandbereich 9 des Schuh 1 auf. Eine gegenüber einer Oberfläche 37 des Wandbereiches 9, durch eine Abkröpfung beabstandete Ringöse 38 ist zur Umlenkung des Zugmittels 12 mit einer nierenförmigen Öffnung 39 versehen. Durch diese Ausbildung der Öffnung 39 wird ein einem 25 Querschnitt des Zugmittels entsprechender vergrößerter Freilaufbereich 40 und ein mit gegenüber einem Querschnitt des Zugmittels 12 verkleinerten Klemmbereich 41 gebildet. Während des Aufbringens der Schnürkraft gemäß - Pfeil 31, wie in den strichlierten Linien gezeigt, befindet sich das Zugmittel 12 in dem Freilaufbereich 40, wodurch ein ungehindertes Spannen möglich ist. Wird nun das Zugmittel 12 in Richtung der nicht weiters dargestellten, gegenüberliegen-30 den Befestigungsvorrichtung bei einer gleichzeitigen Abwärtsbewegung umgelegt, kommt es zu der Klemmwirkung im Klemmbereich 41, wodurch ein unbeabsichtigtes Rückläufen des Zugmittels 12 und damit eine Lockerung der Verschnürung wirkungsvoll verhindert und gleichzeitig eine Entlastung der Befestigungsvorrichtung erreicht wird. 35 Selbstverständlich sind auch eine Reihe weiterer Ausführungen für ein derartiges Rücklaufsperrelement 21 denkbar, wie beispielsweise eine Umlenk-Hakenausbildung, bei der der Innenbereich des Hakens in Zugrichtung mit dem Freilauf bereich versehen ist, um nach Umlegung des Zugmittels dieses in einen Klemmbereich, indem der Durchlaufquerschnitt verringert ist, gelangt und damit ein Rückläufen des Zugmittels wirkungsvoll verhindert wird. 40
Vorteilhaft sind derartige Rücklauf-Sperrelemente 21 in einer Ausbildung, bei der eine einhändige Betätigung ausreicht, um die Festlegung des Zugmittels zu erreichen.
Wie der Fig. 1 auch zu entnehmen, sei es noch erwähnt, dass für die Befestigungsvorrichtung 45 18 unterschiedliche Ausführungen, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt sind, zur An wendung gelangen können, z.B. wie dargestellt eine Klettbandanordnung 42 mit einer am Schuh 1 befestigten Klettbandbasis 43 und einem am Zugmittelstrang 30 befestigtem Klettband 44, aber auch bekannte Schnallenanordnungen, Zahnriemen mit Zahnriemen-Spannschnallen etc. sind selbstverständlich möglich. 50
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Schnürvorrichtung, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit 55 aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des 6
AT 413 931 B auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mitumfasst. 5 Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis der Schnürvorrichtung diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Be-io Schreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1; 2 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung 15 1 Schuh 36 Nietlasche 2 Schnürvorrichtung 37 Oberfläche 20 3 Einstiegsöffnung 38 Ringöse 4 Ristbereich 39 Öffnung 5 Schuhausschnitt 40 Frei laufbereich 6 Fuß 41 Klemmbereich 25 7 Zunge 42 Klettbandanordnung 8 Wandbereich 43 Klettbandbasis 9 Wandbereich 44 Klettband 10 Oberfläche 30 11 Umlenkmittel 12 Zugmittel 13 Spannbereich 14 Spannbereich 15 Höhe 35 16 Aufstandsfläche 17 Ebene 18 Befestigungsvorrichtung 19 Endbereich 40 20 Rand bereich 21 Rücklauf-Sperrelement 22 Mittellinie 23 Fußinnenseite 45 24 Schuhspitze 25 Distanz 26 Abstand 27 Ende 50 28 Schlaufe 29 Übergangsbereich 30 Zumittelstrang 31 Pfeil 55 32 Spannschlinge
Claims (9)
- 7 AT 413 931 B 33 Pfeil 34 Winkel 35 Umlenk-Klemmöse 5 Patentansprüche: 1. Schnürvorrichtung (2) für einen Schuh (1), insbesondere einen Innenschuh, mit an gegenüberliegenden Wandbereichen (8, 9) eines von einer Einstiegsöffnung (3) bis etwa in io einem Vorfußbereich erstreckenden Schuhausschnittes (5) angeordneten Umlenkmitteln (11) und mit einem den Schuhausschnitt (5) zwischen den Umlenkmitteln (11) in einem kreuzenden Zick-Zack-Verlauf überspannenden seil-, band- oder kettenförmigen Zugmittel (12) und mit einer Spann- und Befestigungsvorrichtung (18) im Bereich der Einstiegsöffnung (3) für zumindest einen Zugmittelstrang (30), dadurch gekennzeichnet, dass die Um- 15 lenkmitteln (11) in einem ersten, über den Ristbereich (4) erstreckenden Spannbereich (13) etwa einander gegenüberliegend und in einem weiteren, in Richtung der Einstiegsöffnung (3) erstreckenden Spannbereich (14) zueinander höhenversetzt an den Wandbereichen (8, 9) angeordnet sind und das Zugmittel (12) im ersten Spannbereich (13) eine den Schuhausschnitt (5) kreuzend querende Spannschlinge (32) mit einer an einem Endbe- 20 reich (27) des Zugmittels (12) angeordneten Durchlaufschlaufe (28) bildet, von der ein Zugmittelstrang (30) in einem Zick-Zack-Verlauf zwischen den höhenversetzten Umlenkmitteln (11), weiterführend den weiteren Spannbereich (14) mit der Spann- und Befestigungsvorrichtung (18) ausbildet.
- 2. Schnürvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkmittel (11) durch am Schuh (1) befestigte Bandschlaufen z.B. aus Textil- oder Kunststoffband gebildet sind.
- 3. Schnürvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkmittel (11) 30 durch Kunststoff-Spritzteile gebildet sind.
- 4. Schnürvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (18) durch eine Klettbandanordnung (42) mit einem am Zugmittelstrang (30) befestigtem Klettband (44) und einer am Schuh (1) angeordneten Klettbandbasis (43) gebil- 35 det ist.
- 5. Schnürvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (18) durch eine Hebelschnallenanordnung gebildet ist.
- 6. Schnürvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvor richtung (18) durch eine Zahnriemen-Schnallenanordnung gebildet ist.
- 7. Schnürvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das der Befestigungsvorrichtung (18) im gegenüberliegenden Wandbereich (8) angeordne- 45 te Umlenkmittel (11) als Rücklauf-Sperrelement (21) für den Zugmittelstrang (30) ausgebil det ist.
- 8. Schnürvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Rücklauf- Sperrelement (21) zur Umlenkung des Zugmittels (12) einen Freilaufbereich (40) und einen so an diesen anschließenden Klemmbereich (41) aufvveist.
- 9. Schnürvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Rücklauf- Sperrelement (21) durch eine Umlenk-Klemmöse (35) gebildet ist. 55 5 8 AT 413 931 B Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55
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