AT412949B - Langlaufbindung - Google Patents

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    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/20Non-self-releasing bindings with special sole edge holders instead of toe-straps

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


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  Die Erfindung betrifft eine Langlaufbindung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. 



  Bindungen dieser Art sind durch die US 5 338 053 A bekannt geworden. 



  Durch die AT 397 474 B und die WO 02/05907 A2 sind Bindungen der Langlaufski der eingangs erwähnten Art bekannt geworden. 



  Durch die US 6 050 590 A ist eine Skischuhbindung für Snowboards bekannt geworden, welche eine gabelförmige Bindungsplatte aufweist, die am Snowboardbrett zu befestigen ist und in ihren seitlich nach oben abstehenden Schenkeln je einen Schlitz aufweist, in welchem der Snowboardfahrer mit einer etwa im mittleren Längsabschnitt der Schuhsohle angebrachten Achse einsteigt, welche durch zwei unabhängig voneinander auf quer zur Laufrichtung sich erstreckenden Achsen schwenkbar gelagerten Sperrklinken mit maulförmigen Öffnungen zum Umgreifen der Schuhachse festgehalten oder freigegeben wird. Ein solcher Mechanismus ist nicht nur umständlich zu montieren, sondern auch umständlich zu betätigen. 



  Durch die AT 401 353 B ist eine Vorrichtung zur seitlichen Führung eines Schuhes auf einem Ski, wie z. B. einem Langlaufski geschützt, wobei der Schuh an seinem vorderen Ende eine querverlaufende Achse aufweist, welche dazu bestimmt ist, mit Bindungseinrichtungen zusam- menwirken, wobei sich die Rippe nach vorn in Skilängsrichtung bis zum Bereich des Führungs- lagers der Gelenksachse des Schuhs erstreckt und im Bereich des Lagers eine Erweiterung mit einer querverlaufenden Abstützungsfläche für die Achse aufweist. 



  Der Nachteil der bekannten Konstruktionen besteht darin, dass für die Schuhspitzenachse im Laufe der Zeit abgenützte Auflagestellen vorhanden sind, wodurch Funktionsstörungen auftre- ten können. 



  Aufgabe der Erfindung ist, diese Nachteile der bekannten Bindungen zu beseitigen, und wird durch die Massnahme nach Anspruch 1 gelöst. 



  Die erfindungsgemässe Massnahme ermöglicht eine automatische Nachstellung der Bindung sowie ein einwandfreies sicheres Einsteigen. Darüber hinaus zeichnet sich die vorliegende Erfindung durch eine einfache Konstruktion aus. 



  Durch die Massnahme nach Anspruch 2 wird ein besonders günstiger Einstieg in die Bindung ermöglicht. 



  Die Massnahme nach Anspruch 3 ergibt eine einfache Ausgestaltung der erfindungsgemässen Langlaufbindung. 



  Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher erläu-   tert. Es zeigen : 1 eine Explosionsdarstellung einer Ausführungsform der Skibindung in schaubildlicher Darstellung ; Fig. 1a den Vorderteil der Bindung in grösserem Massstab ; 2   eine Unteransicht der in schaubildlicher Darstellung gezeigten Bindung teilweise im Längs- schnitt, wobei Teile zur besseren Veranschaulichung weggelassen sind ; Fig. 3 ein Detail der   Darstellung nach Fig. 2 im Längsschnitt ; 4 eine ebenfalls schaubildliche Darstellung des skispitzenseitigen Teiles der Bindung ; Fig. 5 bis 7 Einzelteile der Bindung in schaubildlicher   Darstellung; Fig. 8 eine Druntersicht des skispitzenseitigen Teiles der Bindung in schaubildlicher Darstellung;

   Fig. 9 einen Teil des Betätigungsmechanismus in schaubildlicher Darstellung; die   Fig. 10 bis 12 eine andere Ausbildung des Sperrschiebers ; Fig. 13 und 14 eine weitere Aus-   führungsform der Skibindung; Fig. 15 eine schaubildliche Darstellung einer Ausführungsform   der erfindungsgemässen Bindung ; 16 eine Druntersicht eines Skischuhes ; Fig. 17 einen   Schnitt nach der Linie XVII-XVII der Fig. 16. 



  Die erfindungsgemässe Langlaufbindung ist vor allem für spitzenseitig über eine sich quer zur 

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 Längsachse des Ski erstreckende Schuhspitzenachse 35 (Fig. 16,17) angelenkte Skischuhe bestimmt, welche beim Skilauf eine seitliche Führung haben. Diese Führung übernimmt eine sich in der Längsmitte des Skis erstreckende Rippe, welche einen integrierenden Bestandteil des Skis bildet, oder wie Fig. 1 zeigt als selbständiger Profilteil 23, z. B. aus Kunststoff, hergestellt sein kann, der am Ski aufgeklebt ist. Im Skischuh ist, wie aus den Fig. 16 und 17 ersichtlich, im Sohlenbereich eine Nut 34 vorgesehen, welche sich entlang der Längsmitte der Skischuhsohle 41 erstreckt und zur Aufnahme der Rippe 25 eines Profilteiles 23 dient. 



  Der Profilteil 23 ist an seinem dem Lagerteil 26 zugekehrten gabelförmigen Ende 27 mit Fortsätzen 36,36' (Fig. 1a) versehen, welche unter den Lagerteil 26 greifen. Schliesslich ist eine vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Platte 37 (Fig. 1) zu erwähnen, welche an Stelle einer Bindungsplatte den unteren Abschluss der Bindung gegenüber dem Ski bildet und als Abdichtung dienen kann. 



  Die Nut 34 ist in Fig. 16 durch die strichpunktierten Linien X-X angedeutet, wobei die Schuhspitzenachse in Form eines Bolzens 35 in entsprechende Löcher 42 von Profilteilen 43 der Schuhsohle eingesetzt ist. 



  In Fortsetzung der Rippe 25 befindet sich von dieser durch einen Abstand --a-- getrennt ein Lagerkörper 26 (Fig. 1,4 und 15). Der Lagerkörper 26 ist, wie nachfolgend im Detail beschrieben wird, in einer Ausführungsform mit einer Lagerung für die Schuhspitzenachse (Bolzen) 35 und einer Rastvorrichtung versehen, welche die Schuhspitzenachse 35 für den Skilauf festhält und zum Aussteigen aus der Bindung wieder frei gibt. 



  Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die erfindungsgemässe Bindung auf einer Bindungsplatte 1 montiert, welche im vorliegenden Falle durch Schrauben auf einem nicht dargestellten Ski befestigt ist. Auf der Bindungsplatte 1 ist eine Klappe 4 (Fig. 1 bis 4) mit ihren Löchern 5 auf einer quer zur Längsachse des Ski verlaufenden horizontalen Drehachse 3 schwenkbar gelagert. In der Klappe 4 ist, wie die Fig. 1,   1a,   2 und Fig. 3 zeigen, ein Bügel 6 schwenkbar gelagert, welcher sich quer zur Längsachse des Ski erstreckt und mit seinem Bügelsteg 6' (Fig. 1a) durch einen Längsschlitz 7 eines Sperrschiebers 8, der sich in Längsrichtung der Bindung erstreckt, hindurchgeführt ist. Der Sperrschieber 8 ist an seinem der Skispitze abgekehrten Ende mit einem nach oben abstehenden Sperrabschnitt 9 versehen, der im vorliegenden Falle als Nase ausgebildet ist.

   Die Funktion des Sperrabschnittes 9 wird später noch näher beschrieben. Der Sperrschieber 8 ist mit einem Längsschlitz 10 (Fig. 7) zum Hindurchführen einer der Befestigungsschrauben 2' (Fig. 2) versehen und zu diesem Zwecke breiter als die Köpfe der Befestigungsschrauben ausgebildet. Am skispitzenseitigen Ende des Schlitzes 10 ist ein nach oben ragender Abstützteil 11(Fig. 2 und 8) vorgesehen, der als Abstützplatte oder dergl. zur Abstützung des einen Endes einer Druckfeder 12 ausgebildet ist. Das andere Ende der Druckfeder 12 stützt sich an einem nach oben abstehenden Teil 20 der Bindungsplatte 1 ab und hat die Tendenz, die Bindung in der Sperrstellung zu halten. 



  Ein in Fig. 5 dargestellter gabelförmiger Bügel 13 ist mittels der durch die Schraubenlöcher 2 (Fig. 2) geführten Befestigungsschrauben 2' mit der Bindungsplatte 1 am Ski befestigt und besitzt an seinen beiden gegenüberliegenden Armen 14 nach oben offene Lagermulden 28,28' zur Aufnahme der Skischuhspitzenachse 35 (Fig. 16) sowie fluchtende Öffnungen 15, 15' (Fig. 5), durch welche eine Achse 16 geführt ist (Fig. 3,4), auf welcher eine in Fig. 6 dargestellte gabelförmige Sperrklinke 17 mit ihren Löchern 15", 15"' schwenkbar gelagert ist, deren Schenkel 19,19', zwei Klauen 18,18' aufweisen, welche zum Einrasten der Skischuhspitzenachse 35 dienen.

   Die beiden Klauen 18,18' bilden jeweils ein nach aussen offenes Maul mit einer Unterlippe 19A, 19A' und einer Oberlippe 20, 20', wobei die Oberlippen 20,20' kürzer als die Unterlippen 19A, 19A' ausgebildet sind, und letztere eine nach unten gegen die Lauffläche hin schräg abfallende Trittfläche 19B, 19B' zum Aufsteigen des Skischuhes mit seiner Schuhspitzenachse 35 bilden. 

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  Der Bügel 13 ist im Lagerkörper 26 untergebracht (Fig. 1a), welcher zu den Lagermulden 28, 28' des Bügels 13 korrespondierende Aussparungen 27,27' aufweist, in welche, wie in Fig. 4 dargestellt ist, die Wand 30 bzw. 30' (Fig. 5) der Lagermulden 28,28' des Bügels 13 um ein geringes Mass beispielsweise in der Grössenordnung von 0,5 bis 2 mm aus Schlitzen 29,29' (Fig. 1a) des Lagerkörpers 26 hervortreten und die Abstützfläche für die Schuhspitzenachse 35 bilden. Dadurch ist es möglich, den Bügel 13 bzw. die genannten Abstützflächen desselben aus einem besonders harten Material herzustellen, während der Lagerkörper 26 aus einem billigeren Material hergestellt werden kann.

   An der Innenseite der Schlitze 29,29' für den Durchtritt der Wände 30, 30' des Bügels 3 befinden sich zwei weitere Schlitze 31, 31', durch welche die Sperrklinke 17 mit ihren Klauen 18, 18' zum Umfassen der Schuhspitzenachse 35 ragen. 



  Zum Einsteigen in die Bindung steigt der Skifahrer auf die vorstehenden Trittflächen 19B, 19B' der Sperrklinke 17, so dass diese verschwenkt und die Schuhspitzenachse 35 arretiert wird. 



  Um ein ungewolltes Ausrasten der Skibindung zu vermeiden, untergreift in der Raststellung der Sperrklinke 17 der Sperrabschnitt 9 des Sperrschiebers 8 (Fig. 3) den Bügelsteg 17' der Klinke 17 (Fig. 6). 



  Zum Aussteigen aus der Bindung wird die Klappe 4 durch den Skistock oder von Hand aus niedergedrückt, wodurch der Bügel 6 den Sperrschieber 8 gegen die Kraft der Feder 12 zur Schuhferse hin drückt, so dass der Sperrabschnitt 9 aus dem Bereich des Klinkenbügelsteges 17' gelangt und die Sperrklinke 17 die Skischuhspitzenachse 35 freigibt. 



  Durch diese Ausbildung des Rastmechanismus ist eine einfache Betätigung desselben gegeben, so dass die Kräfte so ausgelegt werden können, dass auch ein einfaches Öffnen beispielsweise durch Daumendruck ermöglicht wird, was besonders im Sturzfall von Bedeutung ist. 



  Vorzugsweise hat der Sperrabschnitt 9 eine gegen die Skispitze hin schräg abfallende Sperrschieberfläche 9' zum Abstützen des Bügelsteges 17 (Fig. 7), was den Vorteil hat, dass auch bei Verschleiss der durch die Öffnungen 15', 15" geführten Achse 16 oder der Schuhspitzenbolzen 35 kein störendes Spiel auftritt, da durch die auf den Sperrschieber 8 wirkende Kraft der Feder 12 ein automatisches Nachjustieren erfolgt, so dass die Funktionalität der Bindung erhalten bleibt. 



  Bei einer vereinfachten Ausführungsform der Langlaufbindung nach den Fig. 10 bis 12 weist der Sperrteil 9A des Sperrschiebers 8A eine den Klauen 18,18' der Sperrklinke 17 entsprechende maulartige Aussparung 18AA zum Einrasten der Skischuhspitzenachse 35 auf. Bei diesem Sperrschieber 8A ist die Oberlippe 20A mit einer zur Skispitze hin abfallenden Schrägfläche 19AA versehen, auf welche der Skifahrer beim Einsteigen in die Bindung mit der Skischuhspitzenachse 35 aufsteigt und den Sperrschieber 8A gegen die Kraft der ihn belastenden Feder 12 zurückzieht (Fig. 11), so dass die Schuhachse 35 der Skischuhspitze in die Aussparung 18AA einrastet (Fig. 12). Bei dieser Ausbildung der Skibindung entfällt die Sperrklinke 17 nach Fig. 6. 



  Das Öffnen der Bindung erfolgt in gleicher Weise wie bei der früheren Ausführungsform durch Niederdrücken der Klappe 4 durch den Skistock oder von Hand aus. 



  Gemäss einer Variante nach den Fig. 13 und 14 ist der Sperrschieber 8 mit einem im Wesentlichen S-förmig gekrümmten Sperrabschnitt 9 versehen, welcher mit einer schrägen Ansatzfläche 9" versehen ist. Bei dieser Ausführungsform ist die Sperrklinke 17 durch eine um die Achse 16 gewundene Feder 32 belastet, welche die Tendenz hat, die Sperrklinke 17 in die Offenstellung, d. h. mit den maulförmigen Öffnungen 18,18' schräg nach oben gerichtet zu drehen. Tritt der Skifahrer mit der Schuhspitzenachse 35 auf die Unterlippen 19A der Sperrklinke 17 in der in Fig. 14 dargestellten Lage auf, drückt er diese auf die schräge Fläche 9" des Sperrschiebers 8 und bewegt diesen gegen den Druck der ihn belastenden Feder 12 in der Richtung des Pfeiles C zur Skispitze hin.

   Nach Überschreiten des Scheitelpunktes kann der Sperrschieber 8 unter dem Druck der Feder 12 wieder nach rückwärts gleiten und verschliesst damit die Bindung 

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 (Fig. 13). Das Öffnen der Bindung geschieht in der bereits beschriebenen Weise, d. h. durch Drücken auf die vordere Klappe 4, wodurch der Sperrschieber 8 nach vorne gezogen und die Sperrklinke 17 freigegeben wird und unter dem Einfluss der sie belastenden Feder 31 in die Ausgangsstellung zurückdreht, wobei der Sperrschieber 8 mit seiner Ansatzfläche 9", wie aus Fig. 14 ersichtlich, unter die Lippe 19A rutscht und die Sperrklinke 17 dadurch in der Offenstellung mit der maulförmigen Öffnung 18,18' schräg nach oben gerichtet hält bis zum nächsten Einstieg durch den Skifahrer. 



  Patentansprüche : 1. Langlaufbindung mit einem Step-in-Mechanismus für Skischuhe, die schuhspitzenseitig über einen sich quer zur Längsachse des Skis erstreckenden, im Skischuh befestigten Bol- zen (35) in die Bindung einrastbar sind und einen in der Längsrichtung des Skis beweg- baren Schieber aufweisen, der einerseits mit einem Rast- und andererseits mit einem Aus- lösemechanismus in Verbindung steht und als Sperrschieber (8) mit einem nach oben ab- stehenden Sperrabschnitt (9) ausgebildet ist, wobei der im Skischuh befestigte Bolzen (35) in der Sperrstellung des Skischuhs am Ski an mindestens zwei in Abstand quer zur Ski- längsachse angeordneten Abstützflächen (30, 30') eines am Ski befestigten Lagerkörpers (26) aufliegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber federbelastet ist, dass die Ab- stützflächen (30,30') an den Schenkeln eines Bügels (13) angeordnet sind,

   der in einem
Lagerkörper (26) untergebracht ist, und dass die Wände der Lagermulden (28,28') der
Skispitze zugekehrt sind.

Claims (1)

  1. 2. Langlaufbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Lagerkörper (26) eine gabelförmige Sperrklinke (17) um eine quer zur Längsachse des Ski verlaufende Ach- se (16) schwenkbar gelagert ist, welche zur Aufnahme der Schuhspitzenachse (35) die- nende maulförmige Aussparungen (18,18') aufweist, die jeweils zwei Begrenzungslippen besitzen, von welchen eine obere (20, 20') kürzer und eine untere (19A, 19A') länger ist und eine nach unten schräg abfallende Fläche zum Gleiten der Schuhachse auf ihr besitzt (Fig. 6, 13 und 14).
    3. Langlaufbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperr- schieber (8) mit einem bei quer zum Bolzen (35) geführten Schnitt (bei eingerastetem Schuh) im Wesentlichen S-förmig gekrümmten Sperrabschnitt (9) versehen ist, welcher ei- ne obere, zur Sperrklinke (17) hin schräg abfallende Ansatzfläche (9") aufweist (Fig. 13 und 14).
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