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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Halteelement zum Halten einer zylinderförmigen Führungsschiene für Schiebetüren mit einem Halteteil und einem Basisteil, welche derart miteinander verbunden sind, dass sie in Axialrichtung über eine Gewindeverbindung zueinander verstellbar sind.
Führungseinrichtungen für Schiebetüren sind in unterschiedlichster Ausgestaltung bekannt. Im Allgemeinen umfassen derartige Führungseinrichtungen eine Führungsschiene sowie ein schiebetürseitig befestigbares Führungsteil wie z. B. eine Laufrolle. Wie beispielsweise in der EP 1 057 963 A2 gezeigt, weist die dortige Führungsschiene eine c-förmige Befestigungsnut auf, in welcher ein Befestigungsdübel mit einem Kopf anordenbar ist, um die Führungsschiene in einem Möbelkorpus zu befestigen. Eine derartige Befestigung der Führungsschiene ist relativ montageunfreundlich und führt zu einer komplizierten Gestalt der Führungsschiene.
Aus der US 4,084,289 A ist eine vertikale Verstellvorrichtung für Schiebetüren bekannt. Diese besteht aus einem auf dem Boden aufgesetzten Basisteil und einem Halteteil zur Aufnahme einer Metallschiene, in welcher Gleiter oder Rollen der Schiebetür geführt werden. Das Basisteil und das Halteteil sind beispielsweise als Holzprofile gefertigt, wobei eine Aussparung im Halteteil als Verstellbereich genutzt werden kann. Zur vertikalen Verstellung des Halteteils dient ein Verbindungselement, welches aus einer im Basisteil verankerten Schraube und einem im Halteteil geführten Gewindebolzen mit einem Mitnehmer besteht. Durch Verdrehen des Gewindebolzens kann eine vertikale Verstellung vorgenommen werden.
Weiters ist aus der DE 201 00 458 U1 eine Deckenbefestigung für eine Laufschiene bekannt, bei welcher das Befestigungselement als Verbindungsschraube ausgeführt ist, welche die Laufschiene durchsetzt und in ein vertikal bewegbares Gewindeelement eingeschraubt ist. Die vertikale Verstellung erfolgt hier nicht mit Hilfe eines Gewindes, sondern durch eine Verschiebung normal zu Achse der Verbindungsschraube und durch eine Fixierung mittels eines Klemmteiles.
Schliesslich ist aus der EP 0 501 191 A1 ein Halteelement zum Halten einer zylinderförmigen Führungsschiene für eine Duschabtrennung bekannt geworden, bei welcher das Halteteil der Führungsschiene und das Basisteil derart miteinander verbunden sind, dass sie in Axialrichtung über eine Gewindeverbindung zueinander verstellbar sind. Die Verstellung erfolgt mit Hilfe eine Rändelmutter, die im Basisteil gelagert ist. Die Befestigung des Halteteiles in der zylinderförmigen Führungsschiene erfolgt mittels eines Gewindes, welches in ein entsprechendes Gewinde in einem Einsatzkörper der Führungsschiene eingreift. Die Verstellmöglichkeiten sind jedoch begrenzt, da in der Führungsschiene Öffnungen zur Befestigung des Halteteiles vorgesehen sein müssen.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Halteelement zum Halten von Führungsschienen von Schiebetüren bereitzustellen, welches bei einfachem Aufbau und einfacher kostengünstiger Herstellbarkeit eine Führungsschiene, insbesondere auch bei einem hohen Gewicht der Schiebetüren, sicher hält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Halteteil und das Basisteil über direkt daran angeordnete Aussen- und Innengewinde miteinander verbunden sind oder dass das Halteteil mittels einer Überwurfmutter mit Innengewinde mit einem Aussengewinde des Basisteiles verbunden ist, wobei das Basisteil an einem Möbelkorpus befestigbar ist und das Halteteil einen Aufnahmebereich aufweist, welcher die Führungsschiene zumindest teilweise umfasst.
Erfindungsgemäss wird somit ein Halteelement zum Halten einer Führungsschiene für Schiebetüren bei Möbeln, insbesondere Glasschiebetüren, vorgeschlagen, welches aus einem Halteteil und einem Basisteil besteht. Das Halteteil und das Basisteil sind derart miteinander verbunden, dass sie zueinander in Axialrichtung des Halteelementes verstellbar sind. Das Halteteil weist einen Aufnahmebereich auf, um die Führungsschiene zu halten. Das Basisteil ist weiter an einem Möbelkorpus befestigbar. Somit wird erfindungsgemäss ein Halteelement bereitgestellt, welches einfach aufgebaut ist und eine Führungsschiene sicher halten kann. Weiter ist durch das erfindungsgemä- #e Halteelement eine Einstellung des Abstands der Führungsschiene zum Möbelkorpus durch eine zwischen dem Halteteil und dem Basisteil angeordnete Verstellvorrichtung möglich.
Dabei kann eine Verstellung auch bei montiertem Halteelement bzw. bei montierter Führungsschiene erfolgen.
Durch diese Massnahme ist ein Toleranzausgleich möglich.
Um eine bestimmte Einstellposition zwischen dem Halteteil und dem Basisteil sicher zu fixieren, ist vorzugsweise eine Kontermutter vorgesehen. Diese kann besonders bevorzugt derart ausgebildet sein, dass sie das Verstellgewinde abdeckt, so dass von aussen die Verstellmöglichkeit
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des Halteelementes nicht erkennbar ist.
In einer zweiten Ausführung eines Halteelementes wird auf die sichtbare Kontermutter verzichtet. In diesem Falle ist eine Überwurfmutter vorgesehen, die drehbar an dem Halteteil befestigt ist.
Zur Konterung des Halteteiles und damit auch Festsetzung der Überwurfmutter befindet sich in dem Basisteil eine Konterschraube, die gegen den Grund des Halteteiles justierbar ist. Auch in diesem Falle ist die Verstellmöglichkeit des Halteelementes von aussen nicht erkennbar.
Zur Ausrichtung und damit Korrektur (in der Längserstreckung) von Toleranzen kann die in dem Halteteil enthaltende Stange mittels der Konterschraube in die richtige Lage gebracht werden.
Vorzugsweise ist der Aufnahmebereich des Halteteiles kreisförmig ausgebildet. Dadurch kann die zylinderförmige Führungsschiene durch das Halteelement gehalten werden.
Gemäss einer bevorzugten anderen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist der Aufnahmebereich des Halteteiles als Teilkreis ausgebildet. Dabei ist der Teilkreis grösser als ein Halbkreis.
Dadurch kann verhindert werden, dass eine zylinderförmige Führungsschiene unbeabsichtigt aus dem Aufnahmebereich herausgenommen werden kann, da der Aufnahmebereich des Halteteiles die Führungsschiene um mehr als den halben Umfang umgreift. Die Führungsschiene (Stange) kann dadurch nur in ihren Axialrichtungen entnommen werden.
Besonders bevorzugt ist der Teilkreis in Axialrichtung des Halteelementes geöffnet. Dadurch kann sichergestellt werden, dass bei der Verwendung von Laufrollen die Verschiebung der Schiebetür bzw. der Lauf der Laufrolle auf der Führungsschiene nicht durch das Halteelement gestört wird, wenn das Halteelement an einer oberen bzw. unteren Fläche eines Möbelkorpusses befestigt ist.
Gemäss einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist der Teilkreis des Aufnahmebereiches senkrecht zur Axialrichtung des Halteelementes geöffnet. Dadurch kann das Halteelement an einem vorderen Bereich eines Möbelkorpusses angeordnet werden, ohne dass eine Bewegung einer Laufrolle auf der Führungsschiene durch das Halteelement behindert wird.
Um eine einfache und sichere Befestigung der Führungsschiene im Aufnahmebereich des Halteelementes zu ermöglichen, wird die Führungsschiene vorzugsweise mittels einer Madenschraube fixiert, dieses kann seitlich sichtbar oder in axialer Richtung unsichtbar geschehen.
Besonders bevorzugt ist die Führungsschiene als zylinderförmige Stange ausgebildet.
Um eine einfache Befestigung des Basisteiles des Halteelementes an einem Möbelkorpus zu ermöglichen, weist das Basisteil vorzugsweise eine Durchgangsöffnung auf, in welcher ein Befestigungselement wie z. B. eine Schraube aufgenommen wird. Damit kann das Basisteil einfach am Möbelkorpus befestigt werden.
Da das erfindungsgemässe Halteelement durch seinen Aufbau besonders stabil ausgebildet ist, ist es insbesondere bei der Verwendung von schweren Glasschiebetüren geeignet. Bei den bisher bekannten Halteelementen ist eine derartige Verwendung von schweren Glasschiebetüren nur bedingt möglich, da das volle Gewicht einer Glasschiebetür in der Regel zu Problemen führt, insbesondere auch aufgrund der Belastung durch das Verschieben. Ebenfalls eignet sich das Halteelement für eine vertikale Montage einer Stange, um z. B. mehrere Möbelkorpusse untereinander zu verbinden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Führungseinrichtung für eine Glasschiebetür mit dem Halteelement gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, Fig. 2a bis 2e verschiedene Ansichten des Halteelementes gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 3a bis 3d verschiedene Ansichten des Halteteiles des Halteelementes gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, Fig. 4a bis 4d verschiedene Ansichten einer erfindungsgemässen Kontermutter für das erfindungsgemässe Halteelement, Fig. 5a bis 5c verschiedene Ansichten eines Basisteiles des Halteelementes gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, Fig.
6a bis 6c verschiedene Ansichten eines Halteelementes gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, Fig. 7a bis 7d verschiedene Ansichten des Halteteiles des Halteelementes gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, Fig. 8a bis 8d verschiedene Ansichten eines Halteelementes gemäss einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung und Fig. 9a bis 9c verschiedene Ansichten des Halteteiles des Halteelementes gemäss dem dritten
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Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, Fig. 10 eine vierte Ausführungsform eines Halteelementes, Fig. 11 eine Ausführungsform im Schnitt nach Fig. 10, Fig. 12 eine Ausführungsform im Schnitt nach Fig. 10, Fig. 13 eine Ausführungsform im Schnitt nach Fig. 10, Fig. 14 ein Basisteil einer zweiten Ausführung im Schnitt, Fig. 15 ein Basisteil nach Fig.
14 in der Draufsicht und Fig. 16 eine Überwurfmutter im Schnitt.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 5c ein Halteelement gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Wie in Fig. 1 gezeigt, weist beispielhaft eine Führungseinrichtung zwei Führungselemente auf, welche als zylindrische Stangen 6 ausgebildet sind. Eine Schiebetür 1 ist über vier Laufrollen 3 an den Stangen 6 verschiebbar gelagert. Die Laufrollen 3 sind dabei mittels punktförmigen Befestigungselementen 5 an der Schiebetür 1 befestigt. Die Schiebetür 1 ist als Glastür ausgebildet und weist Durchgangsöffnungen auf, durch welche die Befestigungselemente 5 gesteckt sind, um die Laufrollen 3 zu befestigen. Die Befestigungselemente schliessen mit der äusseren Oberseite der Glasscheibe 1 bündig ab.
Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die beiden Stangen 6 derart am Möbelkorpus 2 angeordnet, dass eine erste Stange 6 an einem oberen Bereich des Möbelkorpus 2 und eine zweite Stange 6 an einem unteren Bereich des Möbelkorpus 2 befestigt ist. Die Stangen 6 sind dabei mittels Halteelementen 7 am Möbelkorpus 2 befestigt. Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist an der oberen Stange 6 an deren beiden seitlichen Enden jeweils ein verstellbarer Anschlag 13 vorgesehen, um einen Verschiebeweg der Schiebetür 1 zu begrenzen. Der Anschlag ist dabei unmittelbar auf der Stange 6 befestigt und begrenzt den Verschiebeweg der Laufrollen 3 nach rechts bzw. links.
Wie insbesondere in den Fig. 2a bis 2e und 3a bis 3d gezeigt, besteht das Halteelement 7 aus drei Teilen, nämlich einem Halteteil 8, welches ein Aussengewinde sowie einen Aufnahmebereich 9 für die Stange 6 aufweist (vgl. Fig. 3), einem Basisteil 10, welches am Möbelkorpus 2 befestigt ist, und einer Kontermutter 11. Das Basisteil 10 und die Kontermutter 11 sind dabei auf den Aussengewindebereich des Halteteiles 8 aufgeschraubt. Die Stange 6 wird mittels einer Madenschraube 12 im Aufnahmebereich 9 des Halteteiles 8 fixiert (vgl. Fig. 2d). Das erfindungsgemässe Halteelement 7 ermöglicht insbesondere eine Höhenverstellung der Stange 6, indem das Halteteil 8 in das Basisteil 10 eingeschraubt oder aus diesem herausgeschraubt wird. Dadurch wird der Abstand zwischen der Stange 6 und dem Möbelkorpus 2 verändert.
Die endgültige Position des Halteelementes 7 kann dann mit der Kontermutter 11 gesichert werden. Dies ermöglicht es, dass die Stange insbesondere auch nach der Montage noch auf einfache Weise ausgerichtet werden kann.
Wie insbesondere in Fig. 1 gezeigt, sind die Stangen 6 über die Halteelemente 7 an einem oberen Bereich bzw. unteren Bereich des Möbelkorpus 2 befestigt. Dadurch ist es möglich, dass die Schiebetür 1 in nur einem geringen Abstand zum offenen Bereich des Möbelkorpus 2 angeordnet werden kann.
Wie ebenfalls aus den Fig. 2c und 3c ersichtlich ist, ist der Aufnahmebereich 9 des Halteteiles 8 zur Aufnahme der Stange 6 derart ausgebildet, dass er zwei bogenförmig gebildete Arme aufweist, welche über eine Mittelachse der Stange 6 hinausragen. Dadurch kann die Stange 6 aus den Halteelementen 7 nicht nach oben bzw. unten herausgenommen werden, sondern muss immer in Richtung ihrer Längsachse aus den Halteelementen 7 herausgeführt werden.
Weiterhin kann der Abstand der Schiebetür 1 zum Möbelkorpus 2 durch Anordnen von Unterlegscheiben zwischen dem Befestigungselement 5 und den Laufrollen 3 auf einfache Weise verändert werden.
In den Fig. 2a bis 2e ist das erfindungsgemässe Halteelement 7 gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel im Detail dargestellt. Wie in den Fig. gezeigt, umfasst das Halteelement 7 das Halteteil 8, das Basisteil 10 und die Kontermutter 11. Wie in der perspektivischen Ansicht von Fig. 2a sowie der Seitenansicht von Fig. 2c ersichtlich ist, ist im Halteteil 8 insbesondere ein Aufnahmebereich 9 zur Aufnahme der Stange 6 gebildet. Dabei ist der Aussendurchmesser der Stange 6 etwas kleiner als der Innendurchmesser des Aufnahmebereiches 9. Der Aufnahmebereich 9 ist dabei als Teilkreis ausgebildet, welcher in Axialrichtung X-X des Halteelementes 7 geöffnet ist. Da der Teilkreis des Aufnahmebereiches 9 grösser als ein Halbkreis ist, kann eine durch den Aufnahmebereich 9 gehaltene Stange 6 nicht in Richtung X-X entnommen werden.
Die Stange muss immer in ihrer Längsachse, d. h. senkrecht zur Achse X-X in Richtung Y-Y entnommen werden (vgl. Fig. 2b).
Zur Befestigung einer in dem Aufnahmebereich 9 gehaltenen Stange 6 dient eine Maden-
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schraube 12, welche in eine Gewindebohrung 14 eingeführt ist, die im Aufnahmebereich 9 gebildet ist (vgl. Fig. 2d und 3d). Mittels der Madenschraube 12 kann die Stange 6 im Aufnahmebereich 9 gegen die Wand des Aufnahmebereiches geklemmt werden, so dass sie sich nicht mehr in Richtung ihrer Längsachse Y-Y verschieben kann.
Das Halteteil 8 des Halteelementes 7 ist nochmals im Detail in den Fig. 3a bis 3d dargestellt.
Wie dort gezeigt, weist das Halteteil 8 einen mit einem Gewinde versehen Bereich 20 auf. Der Zusammenbau des erfindungsgemässen Halteelementes ist insbesondere aus der Explosionsdarstellung in Fig. 2e ersichtlich. Zuerst wird die Kontermutter 11 auf den mit Gewinde versehenen Bereich 20 des Halteteiles 8 aufgeschraubt. Anschliessend wird eine Schraube 19 von innen durch die Öffnung 17 des Basisteiles 10 geführt. Durch diese Schraube 19 kann das Basisteil, wie in Fig. 1 gezeigt, an einem Möbelkorpus 2 befestigt werden. Vorzugsweise ist die Öffnung 17 dabei als Langloch ausgebildet, so dass eine optimale Ausrichtung des Basisteiles 10 am Möbelkorpus 2 erreicht werden kann. Anschliessend wird das mit der aufgeschraubten Kontermutter 11 versehene Halteteil 8 in das Innengewinde 18 des Basisteiles 10 geschraubt (vgl. Fig. 5c).
Dabei kann die Höhe des Halteelementes 7 beliebig eingestellt werden. Wenn die vorgesehene Höhe erreicht ist, kann die Position mittels der Kontermutter 11 gesichert werden. Wie in den Fig. 4a, 4c und 4d gezeigt, weist die Kontermutter 11 zwei abgeflachte Bereiche 15 auf, um ein leichtes Ansetzen eines Werkzeuges zu ermöglichen. Nach der erfolgten Montage des Halteelementes 7 wird die Stange 6 in den Aufnahmebereich 9 geführt und mittels der Madenschraube 12 an der gewünschten Position fixiert.
Somit kann erfindungsgemäss ein einfach aufgebautes Halteelement für eine Führungseinrichtung für Schiebetüren bereitgestellt werden, welche einfach und stabil aufgebaut ist und eine Höhenverstellmöglichkeit des Halteelementes 7 in dessen axialer Richtung X-X ermöglicht. Es sei angemerkt, dass das Halteteil 8 ebenfalls mit einer Durchgangsbohrung in Richtung X-X ausgebildet sein kann, so dass die Schraube 19 durch diese Durchgangsbohrung am Möbelkorpus fixiert werden kann.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 6a bis 7d ein Halteelement gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Gleiche bzw. funktional gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel bezeichnet.
Wie insbesondere aus den Fig. 7a bis 7d ersichtlich ist, ist im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel beim zweiten Ausführungsbeispiel das Halteteil 8 mit einem ringförmigen Aufnahmebereich 9 ausgebildet. Mit anderen Worten ist der Aufnahmebereich 9 nicht mehr teilkreisförmig, sondern vollständig kreisförmig gebildet, so dass er eine Stange 6 vollständig umschliesst. Die Stange wird wieder mittels einer Madenschraube 12 im Aufnahmebereich 9 fixiert. Ansonsten entspricht das zweite Ausführungsbeispiel dem ersten Ausführungsbeispiel, so dass auf die dort gegebene Beschreibung verwiesen werden kann.
In den Fig. 8a bis 9c ist ein Halteelement gemäss einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Gleiche bzw. funktional gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel bezeichnet.
Wie insbesondere in den Fig. 8b und 8d gezeigt, ist beim dritten Ausführungsbeispiel das Halteteil 8 ähnlich wie beim ersten Ausführungsbeispiel wieder mit einem teilkreisförmigen Aufnahmebereich 9 gebildet. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel ist der Aufnahmebereich 9 jedoch derart angeordnet, dass der freie Bereich nicht in Richtung der Achse X-X, d. h. in Längsrichtung des Halteelementes, gerichtet ist, sondern um 90 senkrecht zur Achse X-X gerichtet ist.
Dadurch ist das Halteelement 7 gemäss dem dritten Ausführungsbeispiel insbesondere dazu geeignet, an Vorderseiten von Möbelkorpussen 2 angeordnet zu werden, so dass eine im Aufnahmebereich 9 angeordnete Stange sowohl von den Seiten als auch von unten abgestützt ist. Ansonsten entspricht das Halteelement 7 gemäss dem dritten Ausführungsbeispiel dem in den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen beschriebenen Halteelement, so dass auf eine weitere Beschreibung verzichtet werden kann.
In den Fig. 10 bis 13 ist ein Halteelement gemäss einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Gleiche bzw. funktional gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen, wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen, bezeichnet worden.
Das in den Fig. 10 bis 13 gezeigte Halteteil 21 zeichnet sich dadurch aus, dass ein Halteteil 8 in ähnlicher Weise mit einem Aufnahmebereich 9 vorhanden ist, wie bei den vorhergehenden
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Ausführungsbeispielen. An dem Halteteil 8 ist in Richtung auf ein Basisteil 23 gerichtet eine Überwurfmutter 22 vorhanden, die sich zum einen an dem Halteteil abstützt und andererseits durch einen Sicherungsring 27 an dem Halteteil 8 drehbar befestigt ist. Die Überwurfmutter wird in einer separaten Darstellung der Fig. 16 wiedergegeben. Dabei ist die Überwurfmutter 22 so ausgeführt, dass sie eine durchgehende Bohrung 31 aufweist, die über einen kurzen Bereich die Überwurfmutter 22 durchdringt und anschliessend in einem Hinterschnitt 32, der einen grösseren Durchmesser aufweist, endet.
Andererseits an den Hinterschnitt fügt sich eine Bohrung 33 mit einem Gewinde 24 an. Das Gewinde 24 wird auf das Basisteil 23 aufgeschraubt.
Das Basisteil 23 ist in den Fig. 14 und 15 separat dargestellt. Analog dem Basisteil 10 weist das Basisteil 23 eine Durchgangsbohrung 17 auf, um eine Befestigung des Basisteiles 23 an einem Möbelkorpus zu bewerkstelligen. Im Anschluss an die Bohrung 17 schliesst sich eine Bohrung mit einem Innengewinde 26 an. Auf dem äusseren Umfang des Basisteiles 23 ist ein Gewinde 25 vorhanden, welches zum Aufschrauben der Überwurfmutter 22 dient.
Zur Montage wird das Basisteil 23 mittels einer Schraube 19 durch die Durchgangsbohrung 17 mit dem Möbelkorpus verbunden. Um eine Höhenjustage der in den Aufnahmebereich 9 eingeführten Stange 6 zu bewerkstelligen, wird in das Basisteil 23 in das Gewinde 26 eine Konterschraube 28 eingedreht. Mittels dieser Konterschraube 28 kann eine Höhenjustage und damit ein Anschlag für das Halteteil gebildet werden. Ist die Höhenjustage ausgeführt, so wird die Überwurfmutter 22 mit dem Halteteil 8 auf das Basisteil 23 aufgeschraubt. Dabei kann die Überwurfmutter 22 soweit auf das Basisteil 23 aufgeschraubt werden, bis eine Grundfläche 34 des Halteteiles 8 mit der Konterschraube 28 in Berührung kommt.
Gleichzeitig wird durch diese Stellung die Überwurfmutter 22 gegen den Sicherungsring 27 des Halteteiles 8 gezogen, was eine spielfreie Befestigung des Halteteiles 8 mit dem Basisteil 23 gewährleistet.
Um die Stange 6 in den Aufnahmebereich 9 des Halteteiles fixieren zu können, besteht zum einen eine Möglichkeit über eine seitlich in dem Halteteil 8 befindlichen Madenschraube 12 innerhalb einer Gewindebohrung 14 oder eine unsichtbare Befestigung der Stange 9 über eine Madenschraube 29, die sich in axialer Richtung des Halteteiles 21 (erstreckt). In diesem Falle müsste die Stange 9 vor der Montage der Überwurfmutter 22 auf dem Basisteil 23 erfolgen.
Wie die Fig. 10 ferner deutlich macht, befindet sich an dem Basisteil 23 ein Kragen 30 zur Auflage an dem Möbelkorpus, der den gleichen Durchmesser wie die Überwurfmutter 22 aufweist.
Hierdurch wird ein schlankes, schnörkelloses Halteelement 21 wiedergegeben.
Somit betrifft die vorliegende Erfindung ein Halteelement 7,21 zum Halten einer Führungsschiene 9 für Schiebetüren, insbesondere Glasschiebetüren, mit einem Halteteil 8 und einem Basisteil 10. Das Halteteil 8 und das Basisteil 10 sind dabei derart miteinander verbunden, dass sie in Axialrichtung X-X des Halteelementes zueinander verstellbar sind. Das Halteteil 8 weist einen Aufnahmebereich 9 auf, um eine Führungsschiene 9 zu halten. Das Basisteil 10 ist z. B. mittels einer Schraube 19 am Möbelkorpus 2 befestigbar.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Halteelement (7,21) zum Halten einer zylinderförmigen Führungsschiene (6) für Schiebe- türen (1) mit einem Halteteil (8) und einem Basisteil (10,23), welche derart miteinander verbunden sind, dass sie in Axialrichtung (X-X) über eine Gewindeverbindung zueinander verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (8) und das Basisteil (1) über direkt daran angeordnete Aussen- (20) und Innengewinde (18) miteinander verbunden sind oder dass das Halteteil (8) mittels einer Überwurfmutter (22) mit Innengewinde (24) mit einem Aussengewinde (25) des Basisteiles (23) verbunden ist, wobei das Basisteil (10, 23) an einem Möbelkorpus (2) befestigbar ist und das Halteteil (8) einen Aufnahmebe- reich (9) aufweist, welcher die Führungsschiene (6) zumindest teilweise umfasst.