AT412292B - Zusatzeinrichtung für fahrzeuge zur präparierung von pisten und verfahren zur pistenpräparierung - Google Patents

Zusatzeinrichtung für fahrzeuge zur präparierung von pisten und verfahren zur pistenpräparierung Download PDF

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H4/00Working on surfaces of snow or ice in order to make them suitable for traffic or sporting purposes, e.g. by compacting snow
    • E01H4/02Working on surfaces of snow or ice in order to make them suitable for traffic or sporting purposes, e.g. by compacting snow for sporting purposes, e.g. preparation of ski trails; Construction of artificial surfacings for snow or ice sports ; Trails specially adapted for on-the-snow vehicles, e.g. devices adapted for ski-trails

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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Zusatzeinrichtung für Fahrzeuge zur Präparierung von Pis- ten sowie auf ein Verfahren zur Präparierung von Pisten, wie dies in den Ansprüchen 1 und 27 beschrieben wird. 



   Aus der DE 298 02 639 U1 ist ein Präparierungsgerät für Schipisten bekannt, welches durch oberflächiges Einspritzen von Wasser in eine Schneedecke eine Verfestigung der obersten Schneeschicht bewirkt. Dieses Pistenpräparierungsgerät ist dabei als Sprühbalken zum Aufsprü- hen des Wassers auf die Pistenoberfläche ausgebildet und wird durch Verwendung einer Mehrzahl von Sprühdüsen und Anlegen eines variablen Wasserdrucks das Wasser unter die Schneeoberflä- che gedrückt. Nachteilig ist dabei, dass die Eindringtiefe und damit der Verhärtungsgrad der Schi- piste wesentlich vom vorliegenden Kompaktierungsgrad bzw. von der vorherrschenden Dichte der Schneeoberfläche als auch vom schwierig zu regulierenden Wasserdruck an den Sprühdüsen abhängig ist und daher eine einheitliche, reproduzierbare Bearbeitung der Schneedecke kaum möglich ist. 



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Präparierung von Schneepisten zu schaffen, mit welcher die Qualität der Pistenbeschaffenheit längerfristig erhalten werden kann, ohne dabei Vereisungen der Schneeoberfläche in Kauf nehmen zu müssen. 



   Diese Aufgabe der Erfindung wird durch eine Zusatzeinrichtung gemäss den Merkmalen im Anspruch 1 gelöst. 



   Der sich durch die Merkmale im Kennzeichenteil des Anspruches 1 ergebende Vorteil liegt dar- in, dass die Flüssigkeit zur Verhärtung der Schneedecke gezielt unter die Schneeoberfläche einge- bracht wird und dabei keine direkte Benetzung der Schneeoberfläche mit der Flüssigkeit, bevorzugt Wasser, erfolgt und daher örtliche Vereisungen der Schneedecke infolge variierender Schneedich- ten ausgeschlossen sind. Durch die gezielte Ausbringung der Flüssigkeit unter die spätere Schnee- bzw. Pistenoberfläche wird also die Bildung von örtlichen Eisplatten auf der Schneedecke zuver- lässig verhindert. Zufolge der gezielten bzw. zwangsweisen Einlagerung der Flüssigkeit unterhalb der späteren Schnee- bzw.

   Pistenoberfläche haben auch variierende Verhältnisse kaum Einfluss auf das Bearbeitungsergebnis und ist dadurch eine weitgehend gleichbleibende Pistenbeschaffen- heit gewährleistet. Weiters ist von Vorteil, dass eine bestimmte, einfach einzustellende Höhe einer Oberflächenschichte der Schneedecke relativ trocken bleibt und daher eine für   Wintersportler,   wie z. B. Schiläufer oder Snowboarder, griffige Schneeauflage auf einer vergleichsweise harten und kompakten unteren Schneeschicht erzeugt werden kann. Die durch den Flüssigkeitseintrag verfes- tige, untere Schneeschicht bildet also in vorteilhafter Weise einen beständigen Untergrund für die obere, verleichsweise lockere Schneeauflage.

   Nachdem dabei die untere, befeuchtete Schnee- schicht mit der oberen, vergleichsweise trockeneren Schneeschicht von unten nach oben teilweise abbindet, wird einem Abrutschen der oberen Schneeschicht entgegengewirkt. In vorteilhafter Art und Weise können also grosse Neuschneezuwächse rasch und dauerhaft verfestigt werden, ohne dabei Einbussen in der Griffigkeit der Piste für Gleitsportgeräte in Kauf nehmen zu müssen. Darüber hinaus kann die Eindringtiefe der Flüssigkeit in einfacher Art und Weise unabhängig vom gegebe- nen Flüssigkeitsdruck reguliert werden, indem die Eindringtiefe der Auslassöffnungen unter die Schneeoberfläche bzw. unterhalb der Oberkanten der Schneedecke beispielsweise hydraulisch verändert bzw. wunschgemäss angepasst wird. Wesentlich ist auch, dass relativ dünne Schneedek- ken, z.

   B. nach dem ersten Schneefall, behandelt und dadurch längerfristig konserviert werden können. Darüber hinaus bietet die Zusatzeinrichtung bei der Präparierung von Pisten für Schiwett- kämpfe grosse Vorteile, da durch Einsatz der Zusatzeinrichtung für alle Teilnehmer möglichst glei- che Bedingungen betreffend der Pistenbeschaffenheit gewährleistet werden können. 



   Von Vorteil ist dabei eine Ausführungsform nach Anspruch 2 oder 3, da dadurch räumliche, rin- nenartige Vertiefungen in die Schneedecke gepresst werden können, in welche nachfolgend die Flüssigkeit gezielt eingebracht werden kann. 



   Vorteilhaft sind dabei auch die Ausgestaltungen nach Anspruch 4 oder 5, da dadurch eine problemlose Formgebung zur Erzielung der Profilierung in der Schneedecke erzielt werden kann. 



   Eine exakte Zuordnung der Auslauföffnungen zu den jeweiligen Vertiefungen wird durch die Ausbildung nach Anspruch 6 erzielt. 



   Ein ständiger Kontakt der Auslass- bzw. Auslauföffnungen mit dem Schnee bzw. mit der Piste kann durch die Ausführung, wonach der Auslassbereich der Auslauföffnungen in Vertikalrichtung höher angeordnet ist als die Unterkante der Erhebungen, vermieden werden. 

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   Eine Berührung des langgestreckten Verteilerelementes mit der Piste bzw. mit dem Schnee kann durch die Ausführung, wonach ausgehend von einem hohlen, rohrförmigen Verteilerelement für die Flüssigkeit eine Vielzahl von Fortsätzen abstehen, welche an dem vom Verteilerelement abgewandten Endbereich die Auslauföffnungen ausbilden, in vorteilhafter Art und Weise verhindert werden. Eine alternative Ausführungsform, nach welcher die Flüssigkeit direkt in die Schneedecke bzw. zwingend unter die Schneeoberfläche injiziert werden kann, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze zum Eindringen unterhalb der Schneeoberfläche und zur Fortbewegung in der Schneedecke vorgesehen sind und eine Länge von in etwa 5 cm bis 20 cm aufweisen. 



   Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung der Zusatzeinrichtung ist vorgesehen, dass die Flüs- sigkeitsverteilvorrichtung gleichzeitig als Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung ausgebildet ist an welcher im Spitzenbereich der Erhebungen die Auslauföffnungen angeordnet sind. 



   Eine weitere Ausführungsform zum direkten Eindringen der Flüssigkeit in die Schneedecke ist in Anspruch 8 beschrieben. 



   Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 9 kann ein entsprechendes Angleichsvermögen der Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung an natürliche Geländebeschaffenheiten erzielt wer- den. 



   Vorteilhafte Ausgestaltungs- und Anordnungsvarianten der Formgebungs- bzw. Profilierungs- vorrichtung sind in den Ansprüchen 10 bis 13 angegeben. 



   Eine bedarfsweise Aktivierung und Deaktivierung der Zusatzeinrichtung ist durch die Ausges- taltung nach Anspruch 14 ermöglicht. 



   Die Weiterbildung nach Anspruch 15 verhindert auch bei oberflächlich kompakten bzw. vereis- ten Pisten die Bildung von Schneebrocken bzw. grösseren Eisplatten. 



   Eine kompakte und kurzfristig an ein entsprechendes Fahrzeug an- und abkuppelbare Einheit wird durch die Ausgestaltung nach Anspruch 16 erzielt. 



   Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 17 können auch Pistenabschnitte ohne installierten Stationen zur Wasserentnahme bearbeitet werden bzw. können längere Pistenabschnitte ohne dem Erfordernis einer ständig angeschlossenen Schlauchzuleitung behandelt werden. 



   Eine Optimierung der Gewichtsverhältnisse bzw. des Fassungsvermögens des Flüssigkeits- tankes ist durch die Ausführungen nach Anspruch 18 ermöglicht. 



   Eine kontinuierliche Versorgung der Zusatzeinrichtung mit der Flüssigkeit bzw. mit dem Wasser ist durch die Ausgestaltung nach Anspruch 19 ermöglicht. 



   Eine vorzeitige Vereisung bzw. Kristallisierung der Flüssigkeit wird durch die Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 20 bis 22 auch bei tiefen Temperaturen wirksam verhindert. 



   Eine nutzbringende Verwendung der Verlustwärme des Fahrzeuges ist durch die Ausführun- gen nach Anspruch 23 oder 24 ermöglicht. 



   Schliesslich ist auch eine Weiterbildung nach den Ansprüchen 25 oder 26 von Vorteil, da da- durch eine hochwirksame Erwärmung der Glättvorrichtung erzielt werden kann. Somit wird erreicht, dass die Glättvorrichtung schnee- bzw. eisfrei bleibt und eine gezielte, oberflächliche Vereisung bzw. Verfestigung der oberen Schneeschicht der Piste möglicht ist. 



   Die Aufgabe der Erfindung wird unabhängig davon auch durch ein Verfahren zur Präparierung von Pisten gemäss den im Anspruch 27 angegebenen Merkmalen gelöst. 



   Die sich aus der Merkmalskombination dieses Anspruches ergebenden Vorteile liegen darin, dass eine untere Schneeschicht einer Schneedecke hochgradig mit der Flüssigkeit benetzt bzw. getränkt und dadurch ein sehr kompakter, relativ harter Schneeuntergrund geschaffen werden kann, auf welchem eine weitgehend trockene, für Gleitsportgeräte griffige Schneeauflage verbleibt. 



  Nachdem die Flüssigkeit bzw. das Wasser nicht direkt auf die Schneeoberfläche aufgespritzt wird und die   Schneeoberfläche   nahezu unverändert bleibt, können örtliche Vereisungen der Schnee- oberfläche, wie dies bei herkömmlichen Verfahren infolge bereichsweise zu intensiver Flüssig- keitsabgabe immer wieder auftraten, gänzlich ausgeschlossen werden. 



   Eine intensive Flüssigkeitseinbringung unter die Schneeoberfläche bzw. unter die spätere Pis- tenoberfläche wird durch die Massnahme, wonach die Vertiefungen in der Schneeoberfläche der Schneedecke mittels einer auf der Schneedecke gleitfähigen Formgebungs- bzw.   Profiliervorrich-   tung erzeugt werden und nachfolgend mittels einer Flüssigkeitsverteilvorrichtung die Flüssigkeit vor allem in die Senkenbereiche der Vertiefungen ausgebracht wird, erzielt. 



   Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh- 

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 rungsbeispiele näher erläutert. 



    Es zeigen : 1 ein an sich bekanntes Fahrzeug zur Präparierung bzw. Pflege von Pisten mit   der erfindungsgemässen Zusatzeinrichtung im Heckbereich des Fahrzeuges in Seitenansicht und stark vereinfachter, schematischer Darstellung; Fig. 2 das Fahrzeug und die Zusatzeinrichtung   gemäss Fig. 1 in stark vereinfachter, schematischer Draufsicht ; 3 eine mögliche Ausführungs-   form der erfindungsgemässen Zusatzeinrichtung, geschnitten gemäss den Linien lll- lll in Fig. 1;

   Fig. 4 einen Teilbereich der Zusatzeinrichtung nach Fig. 3 in Betriebsstellung und stark vereinfach-   ter, schematischer Darstellung ; 5 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemässen Zusatzeinrichtung in Seitenansicht und stark vereinfachter schematischer Darstellung ; 6 die   Zusatzeinrichtung gemäss Fig. 5 in Ansicht von hinten, geschnitten gemäss den Linien VI - VI in   Fig. 5 ; 7 einen Teilbereich der Zusatzeinrichtung in Draufsicht, geschnitten gemäss den Linien     VII - VII   in Fig. 6. 



   Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merk- malskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispie- len für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemässe Lösungen darstellen. 



   In den Fig. 1 und 2 ist ein an sich bekanntes Fahrzeug 1 zur Präparierung von Pisten 2 aus Schnee 3 mit der erfindungsgemässen Zusatzeinrichtung 4 gezeigt. Die Zusatzeinrichtung 4 ist dabei im Heckbereich des Fahrzeuges 1 angeordnet und durch das Fahrzeug 1 zum Ziehen über die zu behandelnde Piste 2 vorgesehen. 



   Gegebenenfalls ist es auch möglich, die Zusatzeinrichtung 4 im Frontbereich des Fahrzeuges 1 zu montieren. Für diesen Fall ist die Zusatzeinrichtung 4 entweder direkt an einem Planierschild 5 für das Fahrzeug 1 vorgesehen oder im Bereich zwischen dem Planierschild 5 und dem Fahrzeug 1 angeordnet. Für den Fall der Montage der Zusatzeinrichtung 4 direkt am Planierschild 5 im Frontbereich des Fahrzeuges 1 - wie dies in strichlierten Linien dargestellt ist - ist die Zusatzein- richtung 4 im unteren, der Piste 2 zugewandten Randbereich des üblicherweise hydraulisch ver- stellbaren Planierschildes 5 angeordnet und ragt zumindest teilweise unter eine Räumkante 6 des Planierschildes 5.

   Bevorzugt ist die Zusatzeinrichtung 4 zusätzlich in Vertikalrichtung relativ zum Planierschild 5 bzw. relativ zum Fahrzeug 1 bzw. dessen Fahrgestell hydraulisch verstellbar, um eine Eindringtiefe der Zusatzeinrichtung 4 in die Piste 2 bzw. in die Schneedecke verändern zu können. 



   Das Fahrzeug 1 ist bevorzugt durch ein an sich bekanntes Raupenfahrzeug in Form eines so- genannten Pistengerätes gebildet. Die Zusatzeinrichtung 4 dient der gezielten Verfestigung des Schnees 3, indem mittels der Zusatzeinrichtung 4 eine unter den natürlich vorherrschenden Einsatzbedingungen kristallisierbare bzw. gefrierfähige Flüssigkeit 7 in die Piste 2 bzw. in den Schnee 3 eingearbeitet wird. Die Flüssigkeit 7 ist bevorzugt durch ein fliessfähiges Medium mit einem Gefrier- bzw. Kristallisierungspunkt um in etwa 0 C gebildet. 



   Die Flüssigkeit 7 ist dabei bevorzugt durch Wasser 8 gebildet, welches gegebenenfalls Zusätze zur Veränderung des Gefrier- bzw. Kristallisierungszeitpunktes aufweisen kann. Diese Zusätze im Wasser 8 bewirken dabei eine Erhöhung des Gefrier- bzw. Kristallisierungspunktes in die positiven Temperaturbereiche, sodass eine Veränderung des Aggregatzustandes der Flüssigkeit 7 von flüssig auf fest bzw. kristallin schon unterhalb von +5 C eintreten kann. Diese aus dem Stand der Technik bekannten Zusätze können dabei chemischer bzw. biologischer Natur sein. 



   Eine mit dem Fahrzeug 1 und der Zusatzeinrichtung 4 bearbeitete Piste 2 ergibt also eine Schneedecke 9 hoher und langfristig gleichbleibender Qualität. 



   Die Zusatzeinrichtung 4 umfasst eine Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 mit welcher die über wenigstens eine Zulauföffnung 11zuführbare Flüssigkeit 7 in etwa über eine gesamte Fahrzeug- breite 12 weitgehend gleichmässig verteilt wird. Die Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 umfasst dazu eine Vielzahl von verteilt angeordneten Auslauföffnungen 13 bis 15 an einer der Piste 2 zugewand- ten Seite der Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 für den gleichmässigen, verteilten Austritt der über 

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 wenigstens eine zentrale Zulauföffnung 11gesammelt zugeführten Flüssigkeit 7. Die Vielzahl an Auslauföffnungen 13 bis 15 sind dabei weitgehend gleichmässig verteilt über die Längserstreckung der Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10, welche im wesentlichen der Fahrzeugbreite 12 entspricht, angeordnet. 



   Die Auslassöffnungen 13,14, 15 sind dabei in einem Abstand von ca. 5 cm bis 20 cm zueinan- der distanziert, sodass bei einer üblichen Fahrzeugbreite von ca. 3 m bis 5 m in etwa 15 bis 100 Auslassöffnungen 13 bis 15 für den Austritt der Flüssigkeit 7 ausgebildet sind. 



   Wie am besten aus der Zusammenschau der Fig. 1, 2 mit den Fig. 3, 4 ersichtlich ist, kann eine Austrittsebene der Auslassöffnungen 13 bis 15 in der Betriebsstellung der Zusatzeinrichtung 4 unterhalb einer Schneeoberfläche 16 bzw. unterhalb von Oberkanten 17 bzw. unterhalb von obe- ren Begrenzungskanten der Schneedecke 9 angeordnet sein. 



   Bezugnehmend auf eine übliche Fortbewegungsrichtung - Pfeil 18 - des Fahrzeuges 1 beim Betreiben der Zusatzeinrichtung 4 ist der Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 eine Glättvorrichtung 19 nachgeordnet. 



   Jede Auslassöffnung 13 bis 15 an der Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 bewirkt einen mehr oder weniger konzentrierten Flüssigkeitsstrahl 20, welcher direkt in die Schneedecke 9 injiziert wird, ohne dabei die Scheeoberfläche 16 mit der Flüssigkeit 7 übermässig zu benetzen. 



   Die Glättvorrichtung 19 kann dabei, wie an sich bekannt, durch ein herkömmliches Glättbrett 21 und/oder durch einen an sich bekannten, eingeschränkt flexiblen Finisher 22 aus einem streifen- förmigen Streichelement aus Kunststoff gebildet sein. Die Glättvorrichtung 19 dient zur Herstellung der üblichen, weitgehend ebenflächigen bzw. leicht strukturierten Pistenoberfläche. 



   Gegebenenfalls ist bezugnehmend auf die übliche Fortbewegungsrichtung - Pfeil 18 - vor der Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 bzw. vor den Auslauföffnungen 13 bis 15 eine Formgebungs- bzw. 



  Profilierungsvorrichtung 23 zur Ausbildung von Vertiefungen 24 in der Schneeoberfläche 16 ange- ordnet. 



   Die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 umfasst zur Ausbildung der Vertiefungen 24 in der Schneeoberfläche 16 bzw. in der Schneedecke 9 eine Vielzahl von in einem Abstand 25 zueinander distanzierte Erhebungen 26. Die Vielzahl an benachbart zueinander angeordneten Erhebungen 26 ergeben dabei eine rechen- bzw. kammartige Formgebungs- bzw. Profilierungsvor- richtung 23. 



   Auch die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 verläuft quer zur vorgesehenen Fort- bewegungsrichtung - Pfeil 18 - und ist im wesentlichen parallel zur Schneeoberfläche 16 ausge- richtet. 



   Die Erhebungen 26 sind bezugnehmend auf eine quer zur Fortbewegungsrichtung - Pfeil 18 - verlaufende Vertikalebene 27 bei Projektion auf diese Vertikalebene 27 keil- bzw. V-förmig ausge- bildet. Gegebenenfalls können die Erhebungen 26 der Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 auch U-förmig ausgebildet sein, wobei der abgerundete Bereich der Erhebungen 26 der Schneedecke 9 zugeordnet und zur Ausbildung von wannenförmigen Vertiefungen 24 vorgesehen ist. Beim Einsatz keil- bzw. V-förmiger Erhebungen 26 werden keil- bzw. grabenartige Vertiefungen 24 in der Schneedecke 9 ausgebildet, in welche mittels der Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 gezielt und dosiert die Flüssigkeit 7 eingeleitet wird. 



   Zur Erzielung günstiger strömungs- bzw. formungstechnischer Eigenschaften der Formge- bungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 können die Erhebungen 26 bezugnehmend auf eine Horizontalebene 28 ebenso keil-, V- oder U-förmig ausgebildet sein, um eine sichere Formgebung der zuvor weitgehend glatten Schneeoberfläche 16 zu erreichen. 



   Weiters können die Erhebungen 26 bezugnehmend auf die Horizontalebene 28 im Querschnitt jede beliebige Stromlinienform annehmen und z. B. linsenförmig ausgebildet sein, um eine zuver- lässige und reibungarme Formgebung der Schneedecke 9 zu erzielen. 



   Wie insbesondere den Fig. 1 und 4 zu entnehmen ist, wird also mittels der Formgebungs- bzw. 



  Profilierungsvorrichtung 23 eine weitgehend formstabile Profilierung in die Schneeoberfläche 16 gepresst. Bevorzugt ist bezugnehmend auf die übliche Fortbewegungsrichtung - Pfeil 18 - vor der Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 eine herkömmliche Auflockerungs- bzw. Fräsvor- richtung 29 vorgesehen, welche gegebenenfalls durch Zusammenwirken mit dem Planierschild 5 vor der Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 eine weitgehend glatte und ebenflächige Schneeoberfläche 16 erzeugt. Die Auflockerungs- bzw. Fräsvorrichtung 29 ist, wie an sich bekannt, 

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 durch eine hydraulisch antreibbare, rotierende Fräswelle mit einer Vielzahl von Fräsfortsätzen gebildet, welche eine relativ lockere obere Schneeschicht auf der Schneedecke 9 erzeugt.

   Diese Fräswelle kann dabei einteilig, oder, wie an sich bekannt, auch mehrteilig ausgebildet sein. 



   Die aus der   Flüssigkeitsverteilvorrichtung   10 weitgehend gleichförmig austretende Flüssigkeit 7 in Form einer Vielzahl von Flüssigkeitsstrahlen 20 wird häuptsächlich in Senkenbereiche 30 der Vertiefungen 24 eingeleitet. Obere Spitzen- bzw. Kantenbereiche des in die Schneedecke 9 gepressten Profils können also weitgehend trocken gehalten werden. 



   Die Menge der in die Vertiefungen 24 eingebrachten Flüssigkeit 7 kann dabei unter anderem durch die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Fahrzeuges 1, durch den Flüssigkeitsdruck an den Auslassöffnungen 13 bis 15 und/oder durch den Austrittsquerschnitt der Auslassöffnungen 13 bis 15 variiert werden. 



   Die nachgeordnete Glättvorrichtung 19, insbesondere das Glättbrett 21 bzw. der Finisher 22, glättet die mit Flüssigkeit 7 getränken Vertiefungen 24 in der Schneedecke 9 und generiert dadurch die weitgehend glatte, ebene Schneeoberfläche 16, wie diese bei Pisten 2, insbesondere bei Schipisten, üblich ist. 



   In vorteilhafter Art und Weise wird also erreicht, dass eine relativ dünne obere Schneeschicht nahe der Schneeoberfläche 16 weitgehend trocken und dadurch für Gleitsportgeräte, wie z.B. Schi oder Snowboards, überaus griffig bleibt. Die darunterliegende Schneeschicht hingegen, welche durch den Eintrag der Flüssigkeit 7 bzw. des Wassers 8 durch die natürliche Kälteeinwirkung rasch verfestigt, ergibt einen idealen, vergleichsweise härteren bzw. kompakteren Untergrund aus Schnee, welcher einer vorzeitigen Haufenbildung oder einer Bildung von Spurrinnen, wie dies bei Schiwettkämpfen unbedingt zu unterbinden ist, entgegenwirkt. Zudem kann durch die Verfestigung des Schneeuntergrundes trotz der relativ lockeren Schneeauflage die Bearbeitungshäufigkeit der Piste 2 reduziert werden, wodurch Kosten eingespart werden können.

   Durch die überaus gleich- mässige Pistenbeschaffenheit mit einheitlichem Untergrund kann auch das Verletzungsrisiko für Pistenbenutzer gesenkt werden. 



   Wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich ist, können die Auslassöffnungen 13 bis 15 unterhalb der Schneeoberfläche 16 bzw. unterhalb der Oberkanten 17 der in den Schnee 3 gepressten Profi- lierung der Schneedecke 9 angeordnet sein. Hierzu sind bevorzugt eine Vielzahl von Fortsätzen 31, welche auch die Auslassöffnungen 13 bis 15 ausbilden, an der Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 vorgesehen. Diese Fortsätze 31 können dabei zumindest teilweise in die Vertiefungen 24 der Schneedecke 9 ragen. Die bevorzugt hohlen, rohrförmigen Fortsätze 31 sind dabei an einem hohlen, rohrartigen Verteilerelement 32, welches eine Verteilerleitung für die Flüssigkeit 7 darstellt, angeordnet. Die Fortsätze 31 weisen dabei an dem vom rohrartigen Verteilerelement 32 abge- wandten Ende die Auslassöffnungen 13 bis 15 auf.

   Die Fortsätze 31 können dabei einen Länge 33 von in etwa 5 cm bis 20 cm aufweisen. 



   Eine Tiefe 34 der Vertiefungen 24 in der Schneedecke 9 kann dabei in etwa 3 cm bis 15 cm betragen. 



   Alternativ ist es aber auch möglich, dass der Auslassbereich der Auslassöffnungen 13 bis 15 be- zugnehmend auf die Vertikalebene 27 höher angeordnet ist als die Oberkante 17 der Profilierung im Schnee 3 bzw. gegenüber der Schneeoberfläche 16 höher liegt. In diesem Fall ist die Flüssig- keitsverteilvorrichtung 10 derart ausgerichtet, dass die austretenden Flüssigkeitsstrahlen 20 in etwa in den Senkenbereichen 30 der Vertiefungen 24 eintreffen. Dadurch kann ebenso eine Tränkung der unteren Schneeschichten erreicht werden, wenn die Vertiefungen 24 nachfolgend mittels der Glättvorrichtung 24 wieder geebnet werden. 



   Die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 kann auch streichbrettartig in Art eines eingeschränkt flexiblen Finishers 22 aus Kunststoff mit vergleichsweise gross dimensionierten Erhebungen 26 ausgeführt sein. 



   Gegebenenfalls ist es auch möglich, die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 durch eine drehbar gelagerte Strukturwalze zu bilden. 



   In der dargestellten Ausführungsform gemäss den Fig. 1 bis 4 ist der Auslassbereich der Aus- lauföffnungen 13 bis 15 bezugnehmend auf die Vertikalebene 27 höher angeordnet als eine der zu bearbeitenden Schneedecke 9 nächstliegende Unterkante 35 der Erhebungen 26. Dadurch wird erreicht, dass die Fortsätze 31 bzw. die Auslassöffnungen 13 bis 15 für die Flüssigkeit 7 üblicherwei- se nicht mit dem Schnee 3 in Berührung kommen und dadurch Vereisungen bzw. Verlegungen der 

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 Auslauföffnungen 13 bis 15 vermieden werden. 



   Ein Kontakt der Auslauföffnungen 13 bis 15 bzw. der Fortsätze 31 mit dem Schnee 3 wird auch dadurch vermieden, dass die Auslauföffnugen 13 bis 15 bzw. die entsprechenden Fortsätze 31 bei Normalprojektion auf die Vertikalebene 27 in etwa mittig bzw. zentrisch zu jeder Erhebung 26 der Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 angeordnet sind bzw. bezugnehmend auf die vorgesehene Fortbewegungsrichtung - Pfeil 18 - unmittelbar hinter jeder Erhebung 26 plaziert sind. 



  Dadurch ist sichergestellt, dass den Auslassöffnungen 13 bis 15 jeweils die grabenartige Vertiefung zugeordnet ist und ständiger Schneekontakt vermieden ist. 



   Zur Erzielung eines besseren Angleichverhaltens der Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrich- tung 23 an die natürliche Geländebeschaffenheit bzw. an unebene Pisten 2 kann diese in Längs- richtung wenigstens einmal geteilt ausgebildet sein, wobei die einzelnen Teile über Gelenksstellen relativ zueinander gelenkig gelagert werden können. 



   Die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 ist an einem Halte- bzw. Tragrahmen 36 montiert. Bevorzugt ist die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 mittels wenigstens einer Schwenkachse 37 bedarfsweise bzw. beim Auftreten von zu hohen Kräften zur Vermeidung von Überbeanspruchungen relativ zum Halte- bzw. Tragrahmen 36 schwenkbar gelagert. Zudem kann die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 in Vertikalrichtung relativ zum Halte- bzw. 



  Tragrahmen 36, bevorzugt mittels wenigstens einem Hydraulikzylinder, verstellt werden. 



   Der Halte- bzw. Tragrahmen 36 ist auch zur Montage am Heckbereich des Fahrzeuges 1 vor- gesehen und dabei bevorzugt über eine im wesentlichen horizontal ausgerichtete Schwenkachse 38 relativ zum Fahrzeug 1 verschwenkbar. 



   Gegebenenfalls können die Auflockerungs- bzw. Fräsvorrichtung 29, die Formgebungs- bzw. 



  Profilierungsvorrichtung 23, die Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 und die Glättvorrichtung 19 eine einstückige Baueinheit bilden und auf einem zusammenhängenden Halte- bzw. Tragrahmen 36 montiert sein. 



   Zur Bevorratung von Flüssigkeit 7 bzw. von Wasser 8 kann ein Flüssigkeitstank 39 vorgesehen sein. Eine Auslassöffnung des Flüssigkeitstanks 39 steht dabei mit der Zulauföffnung 11der Flüs- sigkeitsverteilvorrichtung 10 in Leitungsverbindung. Der Flüssigkeitstank 39 kann dabei auf dem Halte- bzw. Tragrahmen 36 gehaltert werden oder aber auch am Fahrzeug 1 abgestellt sein. 



   Anstelle oder aber auch in Kombination mit dem Flüssigkeitstank 39 kann die Zulauföffnung 11 auch eine Anschlusskupplung 40 zur bedarfsweisen Verbindung mit einer flexiblen Schlauchleitung zu einem Hydranten für die Bereitstellung der Flüssigkeit 7, z. B. Wassers 8, vorgesehen sein. Die Anschlusskupplung 40 kann dabei, wie in strichlierten Linien dargestellt, auch direkt in den Flüssig- keitstank 39 führen, wodurch ein Flüssigkeitsspeicher geschaffen wird und die Versorgung der Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 auch bei schwankendem Flüssigkeitszulauf aufrecht bzw. kon- stant gehalten werden kann. 



   Den Auslauföffnungen 13 bis 15 können auch Düsen zugeordnet sein bzw. können die Fortsät- ze 31 mit den Auslauföffnungen 13 bis 15 eine Düsenfunktion aufweisen, welche die abzugeben- den Flüssigkeitsstrahlen 20 konzentriern oder sprühnebelartig verteilen. 



   In den Fig. 5 bis 7 ist eine andere Ausführungsform der erfindungsgemässen Zusatzeinrichtung 4 gezeigt, wobei für vorhergehend bereits beschriebene Teile gleiche Bezugszeichen verwendet werden. 



   Auch hierbei sind die Auslauföffnungen 13 bis 15 für den Austritt der Flüssigkeit 7 in der Betriebsstellung der Zusatzeinrichtung 4 unterhalb der Schneeoberfläche 16 bzw. unterhalb von Oberkanten 17 der Schneedecke 9 angeordnet und bezugnehmend auf die Fortbewegungsrich- tung - Pfeil 18 - im Betriebszustand der Zusatzeinrichtung 4 ist im Anschluss an die Flüssigkeitsver- teilvorrichtung 10 die Glättvorrichtung 19, insbesondere in Form eines Finisher 22 vorgesehen. 



   Hierbei ist die Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 derart ausgebildet, dass deren Fortsätze 31 als Zinken 41 bzw. in Art von Aufreissdorne ausgebildet sind, welche in die Schneedecke 9 eindringen können und zur Bildung von Furchen 42 vorgesehen sind. 



   Bevorzugt sind eine Vielzahl von nebeneinander angeordneten Fortsätzen 31 bzw. Zinken 41 vorgesehen, sodass eine Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 bzw. eine Flüssigkeitsver- teilvorrichtung 10 in Art eines Rechen, umfassend eine Vielzahl von Zinken 41 zur Bearbeitung der Schneedecke 9 ausgebildet ist. 



   Die Fortsätze 31 bzw. Zinken 41 können dabei zur Erhöhung ihres statischen Widerstandsmo- 

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 mentes konisch verlaufen und gegebenenfalls bogenförmig gekrümmt ausgebildet sein. Zudem sind die Fortsätze 31 bzw. Zinken 41 zumindest über einen Teilbereich Ihrer Länge 33 hohl ausge- bildet und stellen dadurch Leitungen für den Austritt der Flüssigkeit 7 unterhalb der Schneeoberflä- che 16 dar. 



   Je Fortsatz 31 bzw. Zinken 41 können dabei mehrere Auslassöffnungen 13 bis 15 im vom gemeinsamen rohrförmigen Verteilerelement 32 abgewandten Endbereich vorgesehen sein. Zu- dem ist es möglich, die Auslassöffnungen 13 bis 15 im Spitzenbereich der Fortsätze 31 bzw. Zinken 41 schlitzförmig auszubilden. 



   Jeder Fortsatz 31 bzw. jeder Zinken 41 schliesst an das rohrförmige Verteilerelement 32 für die Flüssigkeit 7 an. Die Hohlräume der Fortsätze 31 bzw. Zinken 41 sind dabei mit dem Hohlraum des Verteilerelementes 32 verbunden. Zur Zuführung der Flüssigkeit 7 in das Verteilerelement 32 weist das Verteilerelement 32 wenigstens eine Zulauföffnung 11auf. Diese Zulauföffnung 11ist entwe- der über eine Rohrleitung 43 oder über eine flexible Schlauchleitung mit einem Anschlussterminal 44 leitungsverbunden. Das Anschlussterminal 44 kann dabei am Halte- bzw. Tragrahmen 36 oder auch am Fahrzeug 1 selbst montiert sein. Das Anschlussterminal 44 weist wenigstens eine Anschlusskupplung 40 zur bedarfsweisen Verbindung mit einer flexiblen Schlauchzuleitung 45 von einem Hydranten auf.

   Diese Hydranten sind in vermehrtem Umfang neben Pisten 2 vorgesehen und dienen in erster Linie zur Versorgung von sogenannten Schneekanonen mit Wasser. 



   Für eine weitgehend ungehinderte Fortbewegung des Fahrzeuges 1 kann das Anschlusstermi- nal 44 auch schwenkbar ausgebildet sein, um eine sichere Nachführung der Schlauchzuleitung 45 zu ermöglichen. 



   Gegebenenfalls kann das Anschlussterminal 44 bzw. die Anschlusskupplung 40 auch dem Flüs- sigkeitstank 39 zugeordnet sein, wie dies in strichlierten Linien dargestellt ist. Dadurch kann stets eine gewisse Menge an Flüssigkeit 7 bzw. Wasser 8 vorrätig gehalten werden und kann der Flüs- sigkeitstank 39 als Puffer zur Überbrückung von Streckenbereichen ohne Hydranten genutzt wer- den. 



   Gegebenenfalls kann der gleichzeitig als Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung 23 fun- gierenden Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 die an sich bekannte Auflockerungs- bzw. Fräsvorrich- tung 29 vorgeordnet sein, wie dies in strichlierten Linien angedeutet ist. Dadurch können gegebe- nenfalls oberflächlich vereiste Schneeschichten aufgelockert werden bzw. ist ein problemloses Eindringen der Fortsätze 31 bzw. Zinken 41 in die Schneedecke 9 ermöglicht, ohne dabei grössere Brocken aus Schnee 3 oder aus Eis zu bilden. 



   Die Fortsätze 31 oder Zinken 41 bzw. die gesamte Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 ist, bevor- zugt hydraulisch, relativ zur Schneeoberfläche 16 verstellbar. Die Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 ist dabei relativ zum Halte- bzw. Tragrahmen 36 bzw. relativ zum Fahrzeug 1 verstellbar, insbe- sondere verschwenkbar, gelagert. 



   In Fig. 6 ist die rechenförmige Ausbildung der Flüssigkeitsverteilvorrichtung 10 mit der Vielzahl an benachbart zueinander angeordneten Fortsätzen 31 bzw. Zinken 41 ersichtlich. Weiters ist klar ersichtlich, dass die zumindest teilweise hohlen Fortsätze 31 bzw. Zinken 41 an das hohlkörperarti- ge Verteilerelement 32, welches zur Flüssigkeitsverteilung an die Zinken 41 dient, anschliessen. Die Auslassöffnungen 13 bis 15, welche auch eine Düsenwirkung aufweisen können, sind bevorzugt im Spitzenbereich der Fortsätze 31 bzw. Zinken 41 angeordnet. Zudem sind die Auslassöffnungen 13 bis 15, bezugnehmend auf eine vorgesehene Fortbewegungsrichtung - Pfeil 18 - der Zusatzein- richtung 4 im rückwärtigen Wandbereich der Fortsätze 31 bzw. Zinken 41 angeordnet. Dadurch kann ein Eindringen von Schnee bzw. Eis in die Auslassöffnungen 13 bis 15 vermieden werden. 



   Wie insbesondere Fig. 7 zu entnehmen ist, sind die Fortsätze 31 bzw. die Zinken 41 im Quer- schnitt stromlinienförmig, insbesondere linsenförmig ausgebildet. Dadurch wird ein hohes Biege- moment der Fortsätze 31 bzw. der Zinken 41 erreicht und ist die Bildung der Furchen 42 in der Schneedecke 9 mit vergleichsweise geringem Kraftaufwand möglich. Zudem unterbinden die klingen- bzw. sichelartigen Fortsätze 31 bzw. Zinken 41 unregelmässige Anhäufungen von Schnee 3, sodass von der nachgeordneten Glättvorrichtung 19 problemlos eine weitgehend glatte, ebenflä- chige Schneeoberfläche 16 bzw. Piste 2 geschaffen werden kann. 



   Die Eindringtiefe der Fortsätze 31 bzw. Zinken 41 kann in einfacher Art und Weise durch die Stellung der Flüssigkeitsvorrichtung 10 reguliert werden. Insbesondere kann dadurch die Dicke der nicht zu verfestigenden bzw. die Stärke der oberhalb der befeuchteten Schneeschicht liegende 

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 Schicht in einfacher Art und Weise reguliert werden. 



   Um ein vorzeitiges Gefrieren der Flüssigkeit 7 bzw. des Wassers 8 zu vermeiden, kann auch eine Heizvorrichtung 46 zur Erwärmung der Flüssigkeit 7 und/oder der Auslauföffnungen 13 bis 15 vorgesehen sein. Die Heizeinrichtung 46 ist dabei derart dimensioniert, dass ein Gefrieren der Flüssigkeit 7 bzw. des Wassers 8 im Verlauf der Zusatzeinrichtung 4, d. h. an den Auslauföffnungen 13 bis 15 bzw. in den einzelnen Flüssigkeitsverteilkanälen, ausgeschlossen ist. Die Heizeinrichtung 46 hält die Temperatur der Flüssigkeit 7 und/oder die Temperatur der Auslauföffnungen 13 bis 15 über dem entsprechenden Gefrierpunkt. Bei einer kontinuierlichen Flüssigkeitsströmung liegt die Vereisungsgrenze unter dem eigentlichen Gefrierpunkt der Flüssigkeit 7 bzw. des Wassers 8, sodass die Heizleistung der Heizeinrichtung 46 relativ gering sein kann. 



   Die Heizeinrichtung 46 kann dabei die Abwärme des Fahrzeuges 1 für eine Erwärmung der Flüssigkeit 7 nutzen. Abwärmequellen des Fahrzeuges 1 sind insbesondere durch die Auspuffga- se, durch den Kühlkreislauf für den Verbrennungsmotor und/oder durch die Motorabwärme gege- ben. 



   Mittels einem aus dem Stand der Technik bekannten Wärmetauscher 47 können einzelne oder alle diese Abwärmequellen genutzt werden und kann die den Abwärmequellen entzogene Wär- meengergie an die Flüssigkeit 7 bzw. an das Wasser 8 übertragen werden. Gegebenenfalls reicht die Abwärme der Auspuffgase, um eine entsprechende Temperierung der Flüssigkeit 7 bzw. des Wassers 8 zu erhalten, wie dies durch einen in strichlierten Linien angedeuteten Wärmetauscher 47 im Auspuffstrang des Fahrzeuges dargestellt ist. 



   Gegebenenfalls kann die Heizeinrichtung 46 auch einen Brenner umfassen, welcher   alternativ   oder unterstützend zu den Abwärmequellen des Fahrzeuges 1 den Wärmetauscher 47 primärseitig mit Wärmeenergie versorgt. Dieser Brenner ist bevorzugt mit einem Vorratsbehälter für Heizöl oder Dieselkraftstoff verbunden. Bevorzugt ist der Brenner jedoch mit dem Vorratsbehälter für den Dieselkraftstoff des Fahrzeuges 1 leitungsverbunden. 



   Mittels diesem Brenner ist eine in einfacher Art und Weise regelbare Wärmequelle geschaffen, welche auch die Bildung von Wasserdampf ermöglicht, weicher über die Auslauföffnungen 13 bis 15 dem Schnee 3 zuführbar ist. 



   Wie insbesondere Fig. 1 entnommen werden kann, ist es auch möglich, mit der Heizeinrichtung 46 die Glättvorrichtung 19 zu beheizen und dadurch stets eine schnee- bzw. eisfreie Glättvorrich- tung 19 bzw. eine oberflächlich leicht vereisende Schneeschicht zu erhalten. Diese Heizeinrichtung 46 umfasst dabei mehrere Strömungskanäle 48 in bzw. auf der Glättvorrichtung 19, welche mit zumindest einer der Abwärmequellen bzw. mit dem Brenner leitungsverbunden sind. Die Strö- mungskanäle 48 sind dabei zur Hindurchführung von erwärmter Kühlflüssigkeit und/oder von Rauch- bzw. Abgasen und/oder von erwärmter Kühl- bzw. Abluft des Verbrennungsmotors des Fahrzeuges 1 ausgebildet. Insbesondere bei Einsatz eines Heizbrenners ist jedoch ein vom Verbrennungsmotor des Fahrzeuges 1 unabhängiger Heizkreislauf für die Glättvorrichtung 19 bzw. den Finisher 22 aufgebaut.

   Die Strömung des gasförmigen bzw. flüssigen Wärmetransportmedi- ums wird bevorzugt mittels einer geeigneten Fördervorrichtung 49, wie z. B. einem Gebläse oder einer Pumpe, erzeugt. Bevorzugt ist die Heizeinrichtung 46 derart dimensioniert, dass eine Erwär- mung der Glättvorrichtung 19 bzw. der mit dem Schnee 3 in Kontakt kommenden Teile auf über 0 C, bevorzugt 5 C bis 50 C, möglich bzw. sichergestellt ist. 

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Claims (27)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zusatzeinrichtung (4) für Fahrzeuge (1 ) zur Präparierung von Pisten (2) aus Schnee (3), mit einer Flüssigkeitsverteilvorrichtung (10) zum weitgehend gleichmässigen Einbringen einer gefrierfähigen Flüssigkeit (7) bzw. von Wasser (8) in eine Schneedecke (9), mit we- nigstens einer Zulauföffnung (11) zur Zuführung der Flüssigkeit (7) und einer Vielzahl von der zu bearbeitenden Schneedecke (9) zugewandten Auslauföffnungen (13 bis 15) für den Austritt der Flüssigkeit (7), dadurch gekennzeichnet, dass in eine Schneeoberfläche (16) Vertiefungen (24) einformbar sind und die Auslauföffnungen (13 bis 15) unterhalb von Oberkanten (17) und oberhalb von Unterkanten der Vertiefungen (24) angeordnet sind und die Auslauföffnungen (13 bis 15) zum Auftreffen der Flüssigkeit (7) in Senkenbereichen <Desc/Clms Page number 9> (30)
    der Vertiefungen (24) ausgebildet sind oder dass die Auslauföffnungen (13 bis 15) in Fortsätzen (31) bzw. Zinken (41) angeordnet sind wobei diese Fortsätze (31) bzw. Zinken (41) zum Eindringen in die Schneedecke (9) bzw. wobei die Auslauföffnungen (13 bis 15) zum Austritt der Flüssigkeit (7) unterhalb der Schneeoberfläche (16) ausgebildet sind und nach den Auslauföffnungen (13 bis 15) eine Glättvorrichtung (19) zur Endbearbeitung der Schneedecke (9) vorgesehen ist.
  2. 2. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Auslauföff- nungen (13 bis 15) eine Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung (23) zur Ausbildung der Vertiefungen (24) in der Schneeoberfläche (16) angeordnet ist.
  3. 3. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Formge- bungs- bzw. Profilierungsvorrichtung (23) für die Schneedecke (9) kamm- bzw. rechenartig ausgebildet ist und eine Vielzahl von in einem Abstand (25) zueinander angeordneten Erhebungen (26) aufweist.
  4. 4. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (26) in einer Ebene quer zur Fortbewegungsrichtung (18) V-förmig ausgebil- det sind.
  5. 5. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (26) U-förmig ausgebildet sind.
  6. 6. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass deckungsgleich hinter jeder Erhebung (26) eine Auslauföffnung (13 bis 15) vorgesehen ist.
  7. 7. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an einem rohrförmigen Verteilerelement (32) für die Flüssigkeit (7) eine Vielzahl von Fortsät- zen (31) abstehen, welche die Auslauföffnungen (13 bis 15) ausbilden und zum Eindringen unterhalb der Schneeoberfläche (16) und zur Fortbewegung in der Schneedecke (9) vor- gesehen sind.
  8. 8. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung (23) Flüssigkeitsverteilkanäle ausgebildet sind, welche zu den Auslauföffnungen (13 bis 15) im Spitzenbereich der Erhebungen (26) führen.
  9. 9. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung (23) in Längsrichtung wenigstens einmal geteilt ist und die einzelnen Teile gelenkig gelagert und relativ zueinander verstellbar sind.
  10. 10. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung (23) relativ zu einem Halte- bzw. Tragrahmen (36) für den bedarfsweisen Anbau an das Fahrzeug (1) höhenverstellbar gelagert ist.
  11. 11. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung (23) quer zur vorgesehenen Fortbewegungs- richtung (18) und im wesentlichen parallel zur Schneeoberfläche (16) ausgerichtet ist.
  12. 12. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung (23) durch einen eingeschränkt flexiblen Kunststoffstreifen mit einer Vielzahl an Erhebungen (26) in Art eines Finisher (22) gebildet ist.
  13. 13. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung (23) durch eine drehbar gelagerte Struktur- walze gebildet ist.
  14. 14. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Halte- bzw. Tragrahmen (36) um eine im wesentlichen parallel zur Schneeoberfläche (16) und quer zur vorgesehenen Fahrtrichtung (18) verlaufende Schwenkachse (38) relativ zu einem Fahrzeug (1 ) verschwenkbar ist.
  15. 15. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung (23) eine Auflockerungs- bzw. Fräsvor- richtung (29) für die Schneedecke (9) angeordnet ist.
  16. 16. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflockerungs- bzw. Fräsvorrichtung (29), die Formgebungs- bzw. Profilierungsvorrichtung (23), die Flüs- sigkeitsverteilvorrichtung (10) und die Glättvorrichtung (19) an dem zusammenhängenden Halte- bzw. Tragrahmen (36) montiert sind. <Desc/Clms Page number 10>
  17. 17. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Flüssigkeitstank (39) zur Bevorratung der unter den vorherrschenden Umgebungsbedin- gungen gefrier- bzw. kristallisierbaren Flüssigkeit (7) ausgebildet ist.
  18. 18. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitstank (39) auf dem Halte- bzw. Tragrahmen (36) gehaltert oder am Fahrzeug (1) abgestellt ist.
  19. 19. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulauföffnung (11 ) eine Anschlusskupplung (40) zur bedarfweisen Verbindung mit einer fle- xiblen Schlauchleitung zu einem Hydranten für die Bereitstellung der Flüssigkeit (7) zuge- ordnet ist.
  20. 20. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Heizeinrichtung (46) zur Erwärmung der Flüssigkeit (7) und/oder der Auslauföffnun- gen (13 bis 15) vorgesehen ist.
  21. 21. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (46) einen Heizbrenner umfasst, welcher den benötigten Dieselkraftstoff einem Kraftstoff- vorratsbehälter des Fahrzeuges (1) entnimmt.
  22. 22. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizein- richtung (46) die Temperatur der Flüssigkeit (7) und/oder die Temperatur der Auslauföff- nungen (13 bis 15) über dem Gefrierpunkt der Flüssigkeit (7) bzw. über dem Vereisungs- bzw. Kristallisierungspunkt der strömenden Flüssigkeit (7) hält.
  23. 23. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (46) einen Wärmetauscher (47) umfasst, welcher mit wenigstens einer Abwärmequelle des Fahrzeuges (1) verbunden ist und diese Abwärme an die Flüssigkeit (7) und/oder an die Auslauföffnungen (13 bis 15) weiterleitet.
  24. 24. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (47) die Verbrennungswärme eines Verbrennungskraftmotors des Fahrzeuges (1) aufnimmt und an die Flüssigkeit (7) bzw. an die Auslauföffnungen (13 bis 15) weitergibt.
  25. 25. Zusatzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (46) wenigstens einen Strömungskanal (48) umfasst, wobei die Strö- mungskanäle (48) in oder auf der Glättvorrichtung (19) angeordnet sind.
  26. 26. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskanä- le (48) mit wenigstens einer Abwärmequelle des Fahrzeuges (1) oder mit der durch einen Heizbrenner gebildeten Wärmequelle in Leitungsverbindung versetzbar sind und mittels einer Fördervorrichtung (49) eine zwangsweise Strömung des Wärmetransportmediums aufbaubar ist.
  27. 27. Verfahren zur Präparierung von Pisten (2) aus Schnee (2), insbesondere von Skipisten oder von Pisten für Snowboarder, bei welchem eine unter den vorherrschenden Umge- bungsbedingungen gefrierfähige bzw. kristallisierbare Flüssigkeit (7), z. B. Wasser (8), weitgehend gleichmässig verteilt wird und eine Verhärtung bzw. Kompaktierung des Schnee (2) bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit (7) bzw. das Wasser (8) in eine Schneeschicht unterhalb einer Schneeoberfläche (16) eingebracht wird, wobei sich die Schneeschicht über einen Bereich erstreckt der zumindest um einem Abstand von der Schneeoberfläche (16) distanziert ist und wobei eine darüberliegende Schneeschicht nicht bzw. kaum mit der Flüssigkeit (7) in Kontakt kommt bzw. mit dieser benetzt wird.
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