AT412003B - Schneepflug mit einer aus mehreren scharsegmenten bestehenden pflugschar - Google Patents

Schneepflug mit einer aus mehreren scharsegmenten bestehenden pflugschar Download PDF

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Description


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   Die Erfindung betrifft einen Schneepflug mit einer aus mehreren Scharsegmenten bestehenden Pflugschar, die von einem Pflugrahmen getragen werden, wobei der Schneepflug eine Nachputz- vorrichtung zur Beseitigung von beim Räumvorgang durch die Pflugschar zurückbleibenden Schneeresten aufweist, die eine oder mehrere Nachputzleisten umfasst, welche mit ihren Unterkan- ten auf dem zu räumenden Untergrund aufliegen und sich, in Räumrichtung gesehen, hinter der Pflugschar erstrecken und mit dem Pflugrahmen verbunden sind. 



   Derartige Schneepflüge sind bekannt. Beispielsweise werden Schneepflüge dieser Art in der AT 396 600 B, EP 111 882 A2, DE 2 042 926 A, DE 1 708 665 B, AT-PS 163 494 B und DE 1 097 463 C beschrieben. Üblicherweise sind Schneepflüge mit einer aus mehreren Schar- segmenten bestehenden Pflugschar derart ausgebildet, dass die Scharsegmente gegenüber dem Pflugrahmen bewegbar aufgehängt sind und im Falle des Anfahrens der Räumkante eines Schar- segments an ein Hindernis dieses nach rückwärts und oben ausweichen kann, um das Hindernis zu überfahren. Bei einer üblichen Ausführungsform (vgl. z. B. AT 396 600 B) sind die einzelnen Scharsegmente jeweils über zwei mit Abstand übereinander angeordnete Tragarme verschwenk- und höhenverschiebbar am Pflugrahmen aufgehängt.

   Der Pflugrahmen selbst ist um eine vertikale Achse verschwenkbar mit einer schneepflugseitigen Geräteplatte verbunden, um eine Schrägstel- lung der Pflugschar bei der Schneeräumung zu ermöglichen. Weiters ist der Pflugrahmen mittels eines Hubantriebes gegenüber der Geräteplatte heb- und senkbar (vgl. auch EP 111 882 A2). 



   Bei herkömmlichen Schneepflügen der eingangs genannten Art können nach der Räumung teilweise nicht unerhebliche Schneereste zurückbleiben. Es kann dabei auch zu einem Durchpres- sen von Schnee durch die Scharspalten zwischen den einzelnen Scharsegmenten der Pflugschar kommen, insbesondere wenn eine Schneeräumung mit einer höheren Geschwindigkeit durchge- führt werden soll. Ein nach rückwärts austretender Schneestrahl bildet sich dabei aus, der sich beim Aufprall auf den Boden verdichtet und als streifenförmige Erhebung zurückbleibt.

   Zur Nach- reinigung von sensiblen Flächen, beispielsweise bei der Räumung von Flughäfen, werden daher Schneekehrbürsten eingesetzt (die aber die verdichteten streifenförmigen Erhebungen, die vom durch die Scharspalten durchgepressten Schnee gebildet werden, auch nicht beseitigen können) oder grosse Mengen von Enteisungsmitteln eingesetzt. Aber auch auf Verkehrsflächen des Stra-   #enverkehrs   sind bei der Räumung zurückbleibende Schneereste unerwünscht, da durch diese die Verkehrssicherheit beeinträchtigt wird. 



   Aus der US 5,140,763 A ist weiters ein nicht gattungsgemässer Schneepflug mit nur einem ein- zelnen Scharsegment als Pflugschar bekannt. Direkt an der Rückseite dieses Scharsegments ist eine Reihe von fingerartigen Räumelementen vorgesehen, die zur Verbesserung der Räumleistung bei einem unebenen Untergrund dienen. Die einzelnen Finger sind verschwenkbar gelagert und weisen jeweils einen horizontal verlaufenden und einen abgekanteten schräg nach unten verlau- fenden Abschnitt auf. Bei Bodenunebenheiten kann die Pflugschar von einem Teil des zu räumen- den Untergrunds abgehoben werden.

   Dabei werden die an der Pflugschar befestigten Finger ebenfalls nach oben gehoben, so dass sie relativ rasch den Bodenkontakt verlieren oder zur Ermög- lichung einer relativ weiten Bewegung in vertikaler Richtung bei ihrer Verschwenkung eine unver- hältnismässig grosse Ausbildung dieser Finger erforderlich ist. 



   Weiters ist aus der US 4,261,115 A ein Schneepflug bekannt, dessen Pflugschar ebenfalls nur aus einem einzelnen Scharsegment besteht, an dessen Rückseite eine zusätzliche Putzleiste verschwenkbar angeordnet ist. Diese zusätzliche Putzleiste dient dazu, um eine Räumung an sonst unzugänglichen Stellen, beispielsweise vor Garageneinfahrten zu ermöglichen. Das Räum- fahrzeug bewegt sich dabei rückwärts. Im normalen Räumbetrieb schwenkt diese Putzleiste dage- gen nach oben und hat keine Funktion, so dass sie keine Nachputzvorrichtung zur Beseitigung von beim Räumvorgang durch die Pflugschar zurückbleibenden Schneeresten darstellt. 



   Ein Schneepflug der eingangs genannten Art ist aus der DE 201 00 653 U bekannt. Die Nach- putzleisten sind hier mit Profilleisten verschraubt, die über Stege mit einem federelastischen Ele- ment verbunden sind, das bei einer Verschwenkung der Nachputzleisten um die Achse dieses federelastischen Elements eine Rückstellkraft ausübt. Mittels dieses federelastischen Elements ist auch eine begrenzte Vorspannkraft zur Anpressung der Nachputzleiste gegen den zu räumenden Untergrund aufbringbar. Zur Verbindung der Nachputzleisten mit den Profilleisten sind in den Nachputzleisten Langlöcher vorgesehen, die von Schrauben durchsetzt werden. Zur Nachstellung der Nachputzleisten nach ihrer Abnutzung werden die Schrauben geöffnet und die Nachputzleisten 

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 gegenüber den Profilleisten verstellt. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schneepflug bereitzustellen, der zusätzlich zur Pflugschar eine effektiv arbeitende und wartungsfreundliche Nachputzvorrichtung aufweist. Erfindungsgemäss gelingt dies bei einem Schneepflug der eingangs genannten Art dadurch, dass eine Gleitbuchse entlang einer im wesentlichen vertikal angeordneten Führungsstange verschiebbar gelagert ist, wobei entweder die Führungsstange oder die Gleitbuchse mit dem Pflugrahmen verbunden ist und das andere dieser beiden Teile mit der jeweiligen Nachputzleiste verbunden ist und wobei die jeweilige Nachputzleiste von einer auf der Führungsstange gehalterten Feder in Richtung ihrer nach unten verschobenen Endposition vorgespannt ist. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Befestigungsvorrichtung kann eine Vorspannkraft zur Anpressung der Nachputzleiste gegen den zu räumenden Untergrund aufgebracht werden. 



  Dadurch kann eine ausgezeichnete Putzleistung der Nachputzleiste erreicht werden. Diese Vor- spannkraft kann vorteilhafterweise einstellbar ausgebildet sein. Ausserdem wird durch diese Vor- spannkraft eine sehr gute Anpassung der Nachputzleisten an Bodenunebenheiten erzielt. Weiters sind die Nachputzleisten durch ihre Anbringung am Pflugrahmen von einer Ausweichbewegung eines Scharsegments nach rückwärts und oben, wenn dessen Schürfkante auf ein Hindernis auftrifft, nicht betroffen. Günstigerweise kann bei einer erfindungsgemässen Befestigungsvorrich- tung weiters eine einfache Einstellmöglichkeit der Nachputzleisten in der vertikalen Richtung ge- schaffen werden. Bei einer längeren Betriebsdauer auftretende ungleichmässige Abnützungen der Schürfleisten und der Nachputzleisten können dadurch in einfacher Weise ausgeglichen werden. 



   Bevorzugterweise umfasst die Befestigungsrichtung eine Schwenklagereinrichtung, mittels der die jeweilige Nachputzleiste um eine horizontale, in Längsrichtung der Nachputzleiste verlaufende Achse verschwenkbar ist. Dabei ist bevorzugterweise die Nachputzleiste federelastisch in ihre im wesentlichen vertikal ausgerichtete Position vorgespannt. Die Räumung mittels der Nachputzleiste kann dadurch im "Nachziehverfahren" erfolgen, wobei die Nachputzleiste bei einem Auftreffen auf ein Hindernis durch eine Schwenkbewegung nach rückwärts ausweichen kann. 



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand des in der beilie- genden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung erläutert. In der Zeichnung zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht der an einem Pflugrahmen befestigten Pflugschar und der Nach-    putzvorrichtung; Fig. 2 ein vergrössertes Detail A von Fig. 1 ; 3 eine schematische Darstellung der Pflugschar und der Nachputzvorrichtung von hinten ; 4 eine vergrösserte Darstellung eines   seitlichen Bereichs einer am Pflugrahmen befestigten Nachputzvorrichtung in einer Ansicht von hinten und Fig. 5 ein vergrössertes Detail der Befestigungsvorrichtung in einer Fig. 2 entsprechen- den Ansicht. 



   Der in den Figuren dargestellte vordere Teil eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsge- mässen Schneepflugs weist eine aus mehreren Scharsegmenten 1 gebildete Pflugschar 6 auf. Die Pflugschar wird von einem Pflugrahmen 5 getragen. Die Aufhängung der Scharsegmente am Pflugrahmen kann dabei beispielsweise (wie in Fig. 1 dargestellt) über starr mit dem Pflugrahmen verbundene Befestigungswangen 2 erfolgen, die Bolzen 3 lagern, welche durch bogenförmige Langlöcher 4 treten, welche an der Rückseite der Scharsegmente an nach rückwärts vorstehenden Stegen 19 angeordnet sind. Von elastischen Zuggliedem 20 werden die Scharsegmente 1 in ihre jeweils untere Stellung vorgespannt, in der die Bolzen 3 an den oberen Begrenzungen der bogen- förmigen Langlöcher 4 anliegen. Am unteren Ende der Scharsegmente 1 sind Räumleisten 7 angebracht.

   Wenn eine Räumkante 21 am unteren Ende einer Räumleiste 7 gegen ein Hindernis anfährt, kann das zugehörige Scharsegment 1 nach hinten und nach oben ausweichen, entspre- chend der bogenförmigen durch die Langlöcher 4 vorgegebenen Führungsbahn. 



   Eine solche Aufhängung der Scharsegmente 1 am Pflugrahmen ist bekannt. Ebenso könnte eine andere herkömmliche Aufhängung der Scharsegmente 1 am Pflugrahmen 5 verwendet wer- den, beispielsweise über jeweilige obere und untere Tragarme zwischen jedem Scharsegment 1 und dem Pflugrahmen 5, wobei mindestens die unteren, gegebenenfalls auch die oberen und die unteren Tragarme elastisch ausgebildet sind. Derartige Aufhängungen sind beispielsweise aus den in der Beschreibungseinleitung genannten Schriften AT 396 600 B und DE-AS 1 278 465 bekannt. 



   Der Pflugrahmen 5 ist mittels in Fig. 1 nicht dargestellter Kolben-Zylinder-Einheiten um eine vertikale Schwenkachse 22 verschwenkbar gelagert, um die schräg zur Räumrichtung liegende Räumstellung einnehmen zu können, wie dies ebenfalls bekannt ist. Diese Aufhängung kann dann 

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 weiters in herkömmlicher Weise mit einer Geräteplatte verbunden sein, über die der Schneepflug an einem Räumfahrzeug angebracht werden kann. 



   Zur Räumung von von der Pflugschar 6 nicht geräumtem Restschnee ist eine Nachputzvorrich- tung vorgesehen. Diese umfasst mehrere Nachputzleisten 9 (beim gezeigten Ausführungsbeispiel drei), die sich, in Räumrichtung gesehen, hinter der Pflugschar erstrecken und im wesentlichen parallel zur Pflugschar verlaufen. Bevorzugterweise sind zwei bis sieben derartige Nachputzleisten vorgesehen. Die Stösse 10, an denen die einzelnen Nachputzleisten unmittelbar aneinander an- grenzen, sind dabei versetzt zu den Scharspalten 8 zwischen den einzelnen Scharsegmenten angeordnet. 



   Die Nachputzleisten 9 sind über eine Befestigungsvorrichtung mit dem Pflugrahmen 5 verbun- den. Diese Befestigungsvorrichtung umfasst eine Schwenklagereinrichtung 23, mittels der die jeweilige Nachputzleiste 9 um eine horizontale, in Längsrichtung der Nachputzleiste 9 verlaufende Achse 14 verschwenkbar ist. Die Schwenklagereinrichtung 23 wird im gezeigten Ausführungsbei- spiel von einem quadratischen Aussenrohr 15 gebildet, in dem ein um 45  verkippter, quadratischer Block 16 angeordnet ist. Zwischen Aussenrohr 15 und Block 16 liegen Gummielemente 17, die den Block 16 in der verkippten Position verspannen. Bei einer Verdrehung des Blocks 16 gegenüber dem Aussenrohr 15 wird von den Gummielementen 17 eine Rückstellkraft ausgeübt, so dass die Nachputzleiste 9 federelastisch in ihre im wesentlichen vertikal ausgerichtete Position vorgespannt ist.

   Im Block 16 sind vier Bohrungen 18 mit Innengewinden angeordnet, so dass mit entsprechen- den Bohrungen versehene Stege 13 mit dem jeweiligen Block 16 verschraubt werden können. An den Stegen 13 sind L-förmige Profilleisten 11 angeschweisst, deren längerer Schenkel an der Rückseite der Nachputzleiste 9 anliegt und deren kürzerer Schenkel über die Oberseite der Nach- putzleiste 9 reicht. Mittels Schrauben 12 und Bohrungen in der Nachputzleiste 9 und in der Profil- leiste 11 ist die Nachputzleiste 9 an der Profilleiste 11 befestigt, günstigerweise unter Zwischen- schaltung einer Platte 37 zwischen Schraubenkopf und Nachputzleiste 9. 



   Die Befestigungsvorrichtung umfasst weiters eine Linearführungseinrichtung 24, mit der auf die Nachputzleiste auch eine Anpresskraft gegen den zu räumenden Untergrund ausgeübt werden kann. Diese weist eine Führungsstange 27 auf, deren oberes Ende an einer Grundplatte 28 ange- schweisst ist. Diese Grundplatte 28 ist mittels Schrauben 29 an einer mit dem Pflugrahmen 5 ver- schweissten Befestigungsplatte 30 verschraubt. Auf der Führungsstange 27 ist eine Gleitbuchse 31 verschiebbar gelagert. Diese Gleitbuchse 31 ist starr mit dem Aussenrohr 15 der Schwenklagerein- richtung 23 verbunden. 



   Am unteren freien Ende der Führungsstange 27 ist mittels einer Befestigungsschraube 32 eine Haltescheibe 33 festgelegt, die einen grösseren Durchmesser als die Führungsstange 27 aufweist und die Führungsstange 27 radial überragt. Zwischen der Haltescheibe 32 und der Gleitbuchse 31 ist eine die Führungsstange 27 umgebende Distanzhülse 34 eingelegt, deren oberer Rand einen Anschlag für die Gleitbuchse 31 bildet. Zwischen der Gleitbuchse 31 und der Grundplatte 28 ist eine Feder 35 in Form einer Schraubenfeder auf der Führungsstange 27 angeordnet, die die Gleitbuchse 31 in ihre untere an der Distanzhülse 34 anliegende Stellung vorspannt. 



   Im Laufe der Verwendung kommt es zu einer Abnützung der Räumleisten 7 und der Nachputz- leisten im Bereich ihrer Unterkanten 21,25, die unterschiedlich gross sein kann. Die Linearfüh- rungseinrichtung kann hierbei gewisse Änderungen der Geometrie aufnehmen. Wenn die Anpresskraft der Nachputzleiste an den zu räumenden Untergrund zu stark vom vorgegebenen Wert abweicht, können die Nachputzleisten in einfacher Weise durch Einsetzen von Distanzhülsen mit unterschiedlichen achsialen Längen nachgestellt werden. 



   Die Nachputzleisten 9 sind in den Fig. 1 und 2 zum einen in der Stellung dargestellt, welche sie im unbelasteten Zustand einnehmen würden, wobei sie in dieser unbelasteten Stellung etwa verti- kal ausgerichtet sind, und weiters in der Räumstellung. Statt dessen könnten sie in der unbelaste- ten Stellung auch leicht geneigt sein, wobei ihre Unterkante 25 in Richtung zur Pflugschar zeigt. 



  Ausserdem reicht im unbelasteten Zustand diese Unterkante 20 bis etwas unter das Bodenniveau 26. Beim Räumvorgang werden die Unterkanten 20 der Nachputzleisten gegen die zu räumende Oberfläche gedrückt und angepresst nachgezogen. Im Falle des Auftreffens auf ein Hindernis können die Nachputzleisten 9 nach hinten ausweichen. Die unterschiedlichen Stellungen der Räumleisten 7 und der Nachputzleisten resultieren auch aus den unterschiedlichen Räumaufga- ben. 

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   Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Führungsstange 27 vertikal ausgerichtet. Eine leichte Neigung dieser Führungsstange gegenüber der Vertikalen wäre ebenfalls denkbar und möglich, beispielsweise im Bereich +/- 30 . Weiters wäre es denkbar und möglich, die Nachputzleisten 9 direkt mit der Linearführungseinrichtung 24 zu verbinden und eine Schwenklagereinrichtung 23 zwischen der Linearführungseinrichtung und dem Pflugrahmen vorzusehen (die im wesentlichen vertikale Anordnung der Führungsstangen bezieht sich hier auf die Stellung der Nachputzleisten im unbelasteten Zustand).

   Ausserdem könnten die Anordnung der Führungsstange 27 und der Gleit- buchse 31 kinematisch umgekehrt werden, d. h. die Gleitbuchse 31 würde dann mit dem Pflugrah- men 5 in Verbindung stehen und die Führungsstange 27 mit den Nachputzleisten 9 (gegebenen- falls über eine Schwenklagereinrichtung). 



   Wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist eine jeweilige Nachputzleiste 9 jeweils an ihren beiden seitlichen Randbereichen mit dem Pflugrahmen verbunden. 



   Mit dem Pflugrahmen sind weiters zwei Laufräder 36 verbunden, die in Fig. 1 senkrecht zur Zeichenebene hintereinander angeordnet sind und an den beiden Seiten des Pflugrahmens 5 mit diesem verbunden sind. Die Höhe der Laufräder 36 und damit der Abstand des Pflugrahmens 5 vom Bodenniveau 26 ist stufenlos einstellbar. 



   Die Nachputzleisten 9 bestehen bevorzugterweise aus Kunststoff. 



   Auch bei einer grösseren Abnützung der Räumleiste 7 bzw. nach der Ersetzung einer abgenütz- ten Räumleiste 7 durch eine neue Räumleiste sind die Nachputzleisten 9 bei der erfindungsgemä-   #en   Konstruktion ohne einen besonderen Arbeitsaufwand separat nachstellbar. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schneepflug mit einer aus mehreren Scharsegmenten bestehenden Pflugschar, die von einem Pflugrahmen getragen werden, wobei der Schneepflug eine Nachputzvorrichtung zur Beseitigung von beim Räumvorgang durch die Pflugschar zurückbleibenden Schnee- resten aufweist, die eine oder mehrere Nachputzleisten (9) umfasst, welche mit ihren Un- terkanten (20) auf dem zu räumenden Untergrund aufliegen und sich, in Räumrichtung ge- sehen, hinter der Pflugschar (6) erstrecken und mit dem Pflugrahmen (5) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gleitbuchse (31) entlang einer im wesentlichen verti- kal angeordneten Führungsstange (27) verschiebbar gelagert ist, wobei entweder die Füh- rungsstange (27) oder die Gleitbuchse (31) mit dem Pflugrahmen (5) verbunden ist und das andere dieser beiden Teile (27, 31 ) mit der jeweiligen Nachputzleiste (9)

   verbunden ist und wobei die jeweilige Nachputzleiste (9) von einer auf der Führungsstange (27) gehalter- ten Feder (35) in Richtung ihrer nach unten verschobenen Endposition vorgespannt ist.

Claims (1)

  1. 2. Schneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein einstellbarer Anschlag für die Gleitbuchse (31) die vollständig nach unten verschobene Endposition der Nach- putzleiste (9) festlegt.
    3. Schneepflug nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nachputzleiste (9) an ihren beiden seitlichen Randbereichen jeweils über eine Führungs- stange (27) und eine Gleitbuchse (31) am Pflugrahmen (5) befestigt ist.
    4. Schneepflug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die jewei- lige Nachputzleiste (9) um eine horizontale, in Längsrichtung der Nachputzleiste (9) verlau- fende Achse (14) verschwenkbar ist.
    5. Schneepflug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die um die horizontale Achse (14) verschwenkbare Nachputzleiste (9) wie an sich bekannt federelastisch in ihre im wesentlichen vertikal ausgerichtete Position vorgespannt ist.
    6. Schneepflug nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einem freien Ende der Führungsstange (27) eine die Führungsstange radial überragende Halte- scheibe (33) befestigt ist und eine Distanzhülse (34) zwischen der Haltescheibe (33) und der Gleitbuchse (31 ) auf der Führungsstange (27) aufgeschoben ist und zur Einstellung der unteren Endposition der Gleitbuchse (31) die auswechselbare bzw. herausnehmbare Distanzhülse mit einer unterschiedlichen achsialen Länge vorgesehen ist.
    7. Schneepflug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Füh- <Desc/Clms Page number 5> rungsstange (27) starr am Pflugrahmen (5) befestigt ist.
    8. Schneepflug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am dem freien Ende gegenüberliegenden Ende der Führungsstange (27) eine Grundplatte (28) be- festigt ist, wobei die Feder (35) zwischen der Grundplatte (28) und der Gleitbuchse (31) auf der Führungsstange (27) angeordnet ist.
    9. Schneepflug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (28) an ei- ner Befestigungsplatte (30), die mit dem Pflugrahmen (5) verschweisst ist, anschraubbar ist.
    10. Schneepflug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachputzvorrichtung wie an sich bekannt mehrere seitlich unmittelbar aneinander angren- zende Nachputzleisten (9) umfasst, wobei die Stösse (10) der Nachputzleisten (9) versetzt zu den Scharspalten (8) angeordnet sind.
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