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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abdecken einer Wandöffnung in einem Gebäude, mit einer in einen gebäudefest zu montierenden Rahmen einzusetzenden Abdeckplatte, die aus ihrer eingesetzten, die Wandöffnung abdeckenden Schliessstellung durch Einwirken einer im wesentlichen senkrecht zu ihr nach vorne vom Rahmen weg gerichteten Kraft mittels einer Offnungs- einrichtung in eine die Wandöffnung freigebende Offenstellung überführbar ist, wobei die Öffnungseinrichtung mindestens ein am Umfangsrand der Abdeckplatte um eine zum Umfangsrand rechtwinkelige Schwenkachse schwenkbar gelagertes Schwenkhebelglied aufweist, das einen Griffarm bildet,
der aus einer in den Zwischenraum zwischen dem Umfangsrand der Abdeckplatte und der zugewandten Rahmenpartie eingeschwenkten Nichtgebrauchslage in eine vor die Abdeckplatte vorstehende und mit der Hand ergreifbare Gebrauchslage ausschwenkbar ist.
Befinden sich in oder hinter einer eine feststehende Oberfläche bildenden Gebäudewand - es kann sich auch um eine Decken- oder Bodenwand handeln - irgendwelche Installationen oder sonstige Einrichtungen, zu denen eine Zugangsmöglichkeit gegeben sein soll, wird in die Wand eine Ausnehmung eingebracht, in die man einen am Mauerwerk oder dergleichen zu verankernden Rahmen einsetzt, der eine lösbar von ihm gehaltene Abdeckplatte umschliesst. Die Abdeckplatte kann einen gleichen Belag wie die umgebende Gebäudewand, beispielsweise Fliesen, aufweisen, so dass sie optisch nicht besonders zu erkennen ist Derartige Rahmen mit Abdeckplatte werden auch Revisionsrahmen genannt.
Eine solche Abdeckplatte wird in geeigneter Weise an Ort und Stelle gehalten, so insbesondere mittels Magnethalter, die man am Rahmen hinter der Abdeckplatte befestigen kann. Die Halterung kann prinzipiell auch in anderer Weise erfolgen Ferner kann es sich um eine insgesamt wegnehmbare oder um eine mittels eines Scharniers am Rahmen angelenkte Abdeckplatte handeln.
Bei einer aus der DE-OS 37 22 401 bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art wird das Schwenkhebelglied von einer Ausziehlasche gebildet, die in ihrer eingeschwenkten Nichtgebrauchslage etwas vor die Abdeckplatte vorsteht, so dass sie mit dem Fingernagel ausgeschwenkt und ergriffen werden kann. Durch Ziehen an der Ausziehlasche kann die Abdeckplatte dann von ihrer Halterung gelöst werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Öffnungseinrichtung möglichst unauffällig zu gestalten und das Überführen der Abdeckplatte in die Offenstellung kräftemässig günstiger zu machen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Schwenkhebelglied einen zweiarmigen Hebel mit einem dem Griffarm mit Bezug auf die Schwenkachse entgegengesetzten Gegenarm bildet, dem eine in der Schliessstellung der Abdeckplatte hinter dem Gegenarm angeordnete gebäudeseitige Abstützfläche zugeordnet ist, wobei der Gegenarm in der Nichtgebrauchslage des Schwenkhebelglieds mit Abstand vor der Abstützfläche angeordnet und von vorne aussen her zugänglich ist, so dass beim Eindrucken des Gegenarms bis zur Abstützfläche der Griffarm ausschwenkt und mit der Hand ergreifbar wird und durch weiteres Ausschwenken des Griffarms mit der Hand der Gegenarm gegen die Abstützfläche gedrückt und die Abdeckplatte vom Rahmen abgehoben wird.
Die Abdeckplatte wird zu ihrem öffnen also nicht von ihrer sie am Rahmen haltenden Halterung weggezogen sondern weggedrückt, wobei in Folge der Zweiarmigkeit des Schwenkhebelglieds eine Kraftübersetzung vorliegt, wenn man den Griffarm ausschwenkt und dabei den Gegenarm gegen die Abstützfläche drückt. Die zum Wegnehmen der Abdeckplatte erforderliche Kraft lässt sich auf diese Weise gut dosieren, so dass sich die Abdeckplatte auch praktisch ruckfrei öffnen lässt.
Das Schwenkhebelglied kann in seiner Nichtgebrauchslage vollständig in dem spaltartigen Zwischenraum zwischen dem Umfangsrand der Abdeckplatte und dem Rahmen verlaufen, so dass es nicht vor die Abdeckplatte und den Rahmen vorsteht und somit praktisch unsichtbar ist. In diesem Falle verwendet man zum Eindrücken des Gegenarms ein geeignetes schmales Werkzeug beispielsweise in Gestalt eines Schraubendrehers oder dergleichen.
Handelt es sich dagegen um einen sehr schmalen Spalt zwischen Abdeckung und Rahmen, in den man nicht oder nur mühsam mit einem Werkzeug gelangen kann, kann man am Gegenarm auch eine in der Nichtgebrauchslage des Schwenkhebelglieds vor die Abdeckplatte vorstehende Erhebung zum Eindrücken des Gegenarms in Richtung zur Abstützfläche hin vorsehen.
Es versteht sich, dass sich die Anzahl und der Ort der an der Abdeckplatte angeordneten Schwenkhebelglieder nach der Gestalt und der Grösse der Abdeckplatte und des Rahmens richtet.
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Handelt es sich um eine wie üblich rechteckige Abdeckplatte, wird man im Normalfall an zwei einander entgegengesetzten Rechteckseiten an den Endbereichen dieser beiden Seiten der Abdeckplatte jeweils ein Schwenkhebelglied vorsehen, so dass die Abdeckplatte beim Betätigen der Schwenkhebelglieder aus dem Rahmen kippt und weggenommen werden kann oder im Falle einer mittels eines Scharniers angebrachten Abdeckplatte im weggekippten Zustand an Ort und Stelle bleibt.
Es könnte sich jedoch auch um eine Abdeckplatte mit einer anderen Anzahl von Ecken oder um eine runde Abdeckplatte handeln.
Desweiteren wird darauf hingewiesen, dass die dem Betrachter zugewandte Vorderseite der Abdeckplatte beliebig gestaltet sein kann und beispielsweise auch einen Spiegel tragen kann.
Weitere zweckmässige Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Figur 1 einen an einer Ausnehmung einer Gebäudewand montierten Rahmen mit einer in diesen eingesetzten und die Wandöffnung verschliessenden Abdeckplatte in sche- matischer Ansicht von vorne her gesehen,
Figur 2 die Anordnung nach Figur 1 im Querschnitt gemäss der Schnittlinie 11-11, so dass der
Umfangsrand der Abdeckplatte mit dem an ihr gelagerten Schwenkhebelglied sicht- bar ist, in vergrösserter Teildarstellung,
Figur 3 die Anordnung nach Figur 2 bei eingedrücktem Gegenarm des Schwenkhebelglieds,
Figur 4 die Anordnung nach den Figuren 2 und 3, wobei der Griffarm des Schwenkhebel- glieds unter Abstützung des Gegenarms an der Abstützfläche des Rahmens mit der
Hand nach aussen geschwenkt worden ist, so dass sich die Abdeckplatte vom Rah- men abgehoben hat,
Figur 5 einen der beiden ein erfindungsgemässes Schwenkhebelglied enthaltenden Eckbe- reiche der Vorrichtung nach Figur 1 in der gleichen Vorderansicht in vergrösserter
Darstellung,
Figuren 6 jeweils in der Darstellungsweise der Figur 5 eine Variante, bei der das Schwenk- und 7 hebelglied nicht in den Umfangsrand der Abdeckplatte eingelassen sondern auf die- sen aufgesetzt ist, und
Figur 8 einen kreisrunden Rahmen mit kreisrunder Abdeckplatte und einem erfindungsge- mässen Schwenkhebelglied in Vorderansicht in Teildarstellung.
In Figur 1 ist eine Gebäudewand 1 angedeutet, in der eine unterhalb der Zeichenebene ausgebildete Ausnehmung enthalten ist, in der sich irgendwelche Installationseinrichtungen befinden. Der Wandöffnung 2, durch die die genannte Ausnehmung und somit die Installationseinrichtungen zugänglich sind, ist die aus der Zeichnung hervorgehende Vorrichtung zugeordnet, die einen gebäudefest zu montierenden Rahmen 3 enthält, der im montierten Zustand die Wandöffnung 2 einfasst. Mit Ausnahme der Ausführungsform nach Figur 8 handelt es sich in der Zeichnung um einen rechteckigen Rahmen. Diesem Rahmen ist eine Abdeckplatte 4 zugeordnet, die zum Verschliessen der Wandöffnung in den Rahmen 3 eingesetzt wird. In dieser Schliessstellung umfasst der Rahmen 3 also die in ihn eingepasste Abdeckplatte 4.
Die Abdeckplatte 4 weist also eine dem Rahmen 3 entsprechende Gestalt auf und ist somit in den Figuren 1 bis 7 ebenfalls rechteckig und in Figur 8 kreisrund. Die dem Betrachter zugewandte Vorderseite 5 der Abdeckplatte 4 kann einen gleichen Belag wie die die Wandöffnung 2 umgebende Gebäudewand 1 aufweisen (beispielsweise Fliesen), so dass die Abdeckplatte 4, befindet sie sich in ihrer die Wandöffnung abdeckenden Schliessstellung, optisch nicht auffällt.
Die Abdeckplatten-Vorderseite 5 kann jedoch auch andere gestaltet sein und beispielsweise von einem Spiegel gebildet werden.
Im in den Rahmen eingesetzten Zustand ist zwischen dem zur Plattenebene rechtwinkelig stehenden Umfangsrand 6 der Abdeckplatte 4 und dem umgebenden Rahmen 3 ein spaltartiger Zwischenraum 7 vorhanden, der insbesondere aus optischen Gründen regelmässig sehr schmal ist, jedoch auch breiter gehalten werden kann, beispielsweise um eine Schattenfuge zu erhalten.
Beim Ausführungsbeispiel wird der umlaufende Rahmen 3 von einem im Querschnitt L-artigen Profil gebildet, so dass der Rahmen 3 einen in der Schliessstellung der Abdeckplatte den Umfangsrand 6 der Abdeckplatte umschliessenden Schenkel 8 und einen hinter der Abdeckplatte 4 angeordneten und zu deren Ebene parallelen rückseitigen Schenkel 9 aufweist. Dieser rückseitige
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Schenkel 9 übergreift die Rückseite der Abdeckplatte 4 nur ein kleines Stück weit. In den Figuren 2 bis 4 ist der rückseitige Schenkel 9 der betreffenden Rahmenseite in seiner Längsrichtung geschnitten, so dass er durchgehend schraffiert gezeichnet ist.
Die Abdeckplatte 4 wird mittels einer geeigneten Halterung in ihrer Schliessstellung gehalten.
Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beim Ausführungsbeispiel sind am Rahmen 3 hinter der Abdeckplatte 4 Magnethalter 10 befestigt, deren Anzahl sich nach der Grösse der Abdeckplatte 4 richtet Die Abdeckplatte 4 besteht zumindest an den Stellen der rahmenseitigen Magnethalter 10 aus ferromagnetischem Material, so dass sie von den Magnethaltern 10 angezogen und in ihrer Schliessstellung gehalten wird. Dabei kann die Rückseite 11der Abdeckplatte 5 an den Magnethaltern 10 oder einem sonstigen Anschlag anliegen.
Wie bereits erwähnt, könnte die Abdeckplatte jedoch auch in anderer Weise als mit Hilfe der Magnethalter 10 am Rahmen gehalten werden. Wesentlich ist allerdings, dass sich die Abdeckplatte 4 durch Einwirken einer etwa senkrecht zu ihr nach vorne vom Rahmen weg gerichteten Kraft K in eine die Wandöffnung und somit den Zugang nach hinten freigebende Offenstellung überführen lässt. Beim Ausführungsbeispiel ist die Abdeckplatte 4 ein insgesamt vom Rahmen 3 getrenntes Teil, so dass sie sich ganz vom Rahmen wegnehmen lässt.
Zum Aufbringen der Kraft K ist eine Öffnungseinrichtung vorhanden, die mindestens einen Hebel 12 aufweist, das am Umfangsrand 6 der Abdeckplatte 4 um eine zum Umfangsrand 6 rechtwinkelige Schwenkachse 13 schwenkbar gelagert ist. Beim rechteckigen Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 7 sind zwei solche Hebel 12 an zwei einander entgegengesetzten Rechtecksei- ten der Abdeckplatte 4 aussermittig und dabei zweckmässigerweise endseitig am Umfangsrand 6 angeordnet (siehe Figur 1). Die Anzahl und der Ort der vorhandenen Hebel 12 richtet sich nach der Grösse und der Gestalt der Abdeckplatte 4, wobei prinzipiell bereits ein solcher Hebel 12 ausreichen kann.
Die Hebel 13 weisen jeweils einen Griffarm 14 auf, der aus einer in den Zwischenraum 7 eingeschwenkten und in diesem verlaufenden Nichtgebrauchslage, die er in der Schliessstellung der Abdeckplatte 4 einnimmt (Figur 2), in eine vor die Abdeckplatte 4 vorstehende und mit der Hand ergreifbare Gebrauchslage in Richtung gemäss Pfeil 15 ausgeschwenkt werden kann. Dabei ist die Anordnung ferner so getroffen, dass der Hebel 12 einen zweiarmigen Hebel mit einem dem Griffarm 14 mit Bezug auf die Schwenkachse 13 entgegengesetzten Gegenarm 16 bildet, dem eine in der Schliessstellung der Abdeckplatte 4 hinter dem Gegenarm 16 angeordnete gebäudeseitige Abstützfläche 17 zugeordnet ist. Dabei ist der Gegenarm 16 in der Nichtgebrauchslage (Figur 2) des Hebels 12 mit Abstand vor der Abstützfläche 17 angeordnet.
Dieser Abstand macht es möglich, dass der von vorne aussen, d. h. vom Gebäuderaum her zugängliche Gegenarm 16 in Richtung gemäss Pfeil 18 zur Abstützfläche 17 hin eingedrückt werden kann, so dass sich das Schwenkhebelglied 12 insgesamt verschwenkt und der Griffarm 14 in Richtung gemäss Pfeil 15 ausschwenkt. Dieses Eindrücken des Gegenarms 16 und somit das Verschwenken des ganzen Hebels 12 erfolgt ohne wesentlichen Widerstand, bis der Gegenarm 16 an der Abstützflache 17 zur Anlage gelangt.
Hat der Hebel 12 diese Schwenkstellung erreicht, kann der Griffarm 14 mit der Hand ergriffen werden. Schwenkt man nun den Griffarm 14 mit der Hand weiter in Richtung gemäss Pfeil 15, hebt sich die Abdeckplatte 4 unter Abstützung des Gegenarms 16 an der Abstützfläche 17 vom Rahmen ab, d. h die Abdeckplatte 4 wird von der sie am Rahmen haltenden Halterung (Magnethalter 10) gelöst und nach vorne gedrückt. Die Abdeckplatte 4 kann dann vom Rahmen weggenommen werden.
Bei dem rechteckigen Rahmen nach den Figuren 1 bis 7 kippt die Abdeckplatte 4, hat man die beiden Hebel 12 in der geschilderten Weise betätigt, um die den beiden Hebeln 12 entgegengesetzte, in Figur 1 unten befindliche Rechteckseite nach vorne (siehe auch Figur 4). Falls man die Abdeckplatte 4 nicht ganz wegnehmbar machen möchte, kann man an dieser Rechteckseite ein die Abdeckplatte mit dem Rahmen verbindendes Scharnier vorsehen, so dass die Abdeckplatte 4 zwar vom Rahmen weggekippt ist, dabei jedoch angelenkt bleibt.
Ähnliches gilt auch mit Bezug auf das Ausführungsbeispiel nach Figur 8, bei dem der Rahmen und die Abdeckplatte rund sind
Der Hebel 12 bildet also sozusagen einen Exzenter, mit dem sich die Abdeckplatte 4 vom Rahmen weghebeln lässt. Die an der Abstützfläche 17 zur Anlage gelangende Fläche des Gegenarms 16 könnte selbstverstandlich auch einen grösseren Radius als dargestellt aufweisen.
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Die Abstützfläche kann prinzipiell von einem beliebigen gebäudefesten Teil gebildet werden.
Sinnvoll ist es, dass dieses Teil zum Rahmen gehört und dabei zweckmässigerweise vom Rahmen 3 selbst gebildet wird. Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich um den die Abdeckplatte 4 hintergreifenden Schenkel 9, dessen Vorderseite die Abstützfläche 17 bildet.
Die Hebelverhältnisse des Hebels 12 werden zweckmässigerweise so gewählt, dass die zum Abheben der Abdeckplatte 4 vom Rahmen 3 erforderliche Kraft verhältnismässig klein ist.
Im dargestellten Falle ist am Gegenarm 16 eine in der Nichtgebrauchslage des Hebels 12 (Figur 2) vor die Abdeckplatte 4 vorstehende Erhebung 19 zum Eindrücken des Gegenarms 16 in Richtung zur Abstützfläche 17 hin angeordnet. In diesem Falle kann das Eindrücken ohne Werkzeug bequem mit einem Finger erfolgen. Diese Ausführungsform eignet sich vor allem für solche Vorrichtungen, bei denen der Zwischenraum 7 zwischen der Abdeckplatte und dem Rahmen sehr schmal ist, so dass das Eindringen mit einem Werkzeug Schwierigkeiten bereiten würde. Ist dieser Zwischenraum 7 dagegen so breit, dass man mit einem Hilfsgerät oder einem Werkzeug in ihn eindringen kann, könnte die Erhebung 19 auch weggelassen werden, so dass der Gegenarm 16 vollständig im Zwischenraum 7 versenkt wäre.
Der Griffarm 14 ist in der eingeschwenkten Nichtgebrauchslage (Figur 2) des Hebels 12 insgesamt innerhalb des Zwischenraums 7 angeordnet, so dass er nicht vor die Abdeckplatte 4 vorsteht.
Der Griffarm 14 kann ferner im Bereich seines freien Endes eine beispielsweise durch eine Riffelung strukturierte oder durchbrochene Greifpartie 20 bilden, die in Figur 2 nur strichpunktiert angedeutet ist. Diese Greifpartie 20 kann das Fassen des Griffarms 14 mit der Hand erleichtern, wenn man den Griffarm 14 durch Eindrücken des Gegenarms 16 etwas ausgeschwenkt hat.
Das Schwenkhebelglied 12 weist eine insgesamt im wesentlichen lineare Gestalt auf Es ist ferner zweckmässigerweise aus Flachmaterial gefertigt, wobei es bevorzugt aus Metall, jedoch auch aus Kunststoff bestehen kann. Es ist so steif ausgebildet, dass es die beim Wegnehmen der Abdeckplatte vom Rahmen auftretenden Kräfte ohne sich zu verformen aufnehmen kann.
In Figur 2 ist eine weitere Massnahme strichpunktiert angedeutet. Es handelt sich hier darum, dass dem Hebel 12 eine es in seiner Nichtgebrauchslage haltende Halteeinrichtung zugeordnet ist, so dass es nicht unabsichtlich aus dem Zwischenraum 7 vorsteht. Diese Halteeinrichtung wird dann beim Eindrücken des Gegenarms 16 in Richtung gemäss Pfeil 18 unwirksam. Eine solche Halteeinrichtung kann beispielsweise dadurch gebildet werden, dass an den beim Verschwenken des Hebels 12 aneinander vorbeischwenkenden Flächen des Hebels 12 und des Rahmens 3 ein Rastvorsprung und eine mit diesem zusammenwirkende Rastvertiefung angeordnet sind, die die Halteeinrichtung bilden. In Figur 2 ist ein solcher an den Hebel 12 angeformter Rastvorsprung 21 angedeutet, wobei es sich bei am Rahmen sitzendem Rastvorsprung auch um die Rastvertiefung handeln könnte.
Der Hebel 12 kann in den Umfangsrand 6 der Abdeckplatte 4 eingelassen (Figuren 1 bis 5 und 8) oder auf den Umfangsrand 6 der Abdeckplatte 4 aufgesetzt (Figuren 6 und 7) sein Im erstgenannten Falle ist am Umfang der Abdeckplatte 4 eine entsprechende Ausnehmung 22 zur Aufnahme des Schwenkhebelglieds 12 vorhanden, so dass die Aussenseite des Hebels 12 etwa mit der Umfangsfläche der Abdeckplatte fluchtet. Auf diese Weise kann der Zwischenraum 7 durchgehend gleich schmal sein.
Im zweitgenannten Falle kann man die beiden Varianten gemäss den Figuren 6 und 7 unterscheiden. Im Falle der Figur 6 ist der Zwischenraum 7 so breit, dass der aussen am Umfangsrand 6 der Abdeckplatte 4 aufgesetzte Hebel 12 ausreichend Platz hat. Aus optischen Gründen kann dagegen ein schmälerer Zwischenraum 7 wünschenswert sein. Daher weist der Rahmen 3 bei der Variante nach Figur 7 an der Stelle des Schwenkhebelgliedes 12 eine Aussparung 23 zur Aufnahme des Hebels 12 auf.
Welche der soeben geschilderten Möglichkeiten man wählt, hängt von den jeweiligen Gegebenheiten und Wünschen ab, so insbesondere vom jeweiligen Belag (beispielsweise für Fiesen ist ein gleichmässiger durchlaufender Umfangsrand wie bei den Figuren 6 und 7 günstiger) der Abdeckplatte 4.
Handelt es sich wie in den Figuren 1 bis 7 um einen linearen Umfangsrand 6, an dem der jeweilige Hebel 12 angelenkt ist, ist der Hebel 12 ebenfalls linear. Im Falle der Figur 8 weist der Hebel 12 dagegen einen der runden Abdeckplatte 4 entsprechenden runden Verlauf auf.
In jedem Falle ist der Griffarm 14 zweckmässigerweise so ausgebildet, dass er gleichzeitig als
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Tragarm zum Tragen der Abdeckplatte 4 verwendet werden kann. Dies ist insbesondere anhand der Figur 4 ohne weiteres vorstellbar.
PATENTANSPRÜCHE :
1.Vorrichtung zum Abdecken einer Wandöffnung in einem Gebäude, mit einer in einen ge- bäudefest zu montierenden Rahmen einzusetzenden Abdeckplatte, die aus ihrer einge- setzten, die Wandöffnung abdeckenden Schliessstellung durch Einwirkung einer im wesent- lichen senkrecht zu ihr nach vorne vom Rahmen weg gerichteten Kraft mittels einer Öff- nungseinrichtung in eine die Wandöffnung freigebende Offenstellung überführbar ist, wo- bei die Öffnungseinrichtung mindestens einen am Umfangsrand der Abdeckplatte um eine zum Umfangsrand rechtwinkelige Schwenkachse schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebel mit einem Griffarm und einem entgegengesetzten Gegenarm umfasst ;
wobei der Griffarm aus einer in den Zwischenraum zwischen dem Umfangsrand der Abdeckplatte und der zugewandten Rahmenpartie eingeschwenkten Lage in eine vor die Abdeckplatte vorstehende und mit der Hand ergreifbare Lage ausschwenkbar ist, dadurch gekennzeich- net, dass dem Gegenarm eine in der Schliessstellung der Abdeckplatte (4) hinter dem Ge- genarm (16) angeordnete gebäudeseitige Abstützfläche (17) zugeordnet ist, wobei der
Gegenarm (16) in der eingeschwenkten Lage des zweiarmigen Hebels (12) mit Abstand vor der Abstützfläche (17) angeordnet und beim Eindrücken desselben von aussen her bis zur Abstützfläche (17) der Griffarm (14) ausschwenkbar und mit der Hand ergreifbar und der Gegenarm (16) gegen die Abstützfläche (17) andrückbar ist, und dass der zweiarmige
Hebel (12) in den Umfangsrand (6) der Abdeckplatte (4)
eingelassen ist oder dass der zweiarmige Hebel (12) auf den Umfangsrand (6) der Abdeckplatte (4) aufgesetzt ist und der Rahmen (3) eine den zweiarmigen Hebel (12) aufnehmende Aussparung (23) aufweist.