AT404962B - Möbelscharnier - Google Patents

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

AT 404 962 B
Die Erfindung betrifft ein einachsiges Möbelscharnier zum Befestigen einer Möbeltüre an einer Möbelwand, das ein türseitiges Scharnierteil, insbesondere mit einer in die Türe einzulassenden Topfpartie, und ein die Scharnierachse aufweisen-des wandseitiges Scharnierteil enthält, wobei das wandseitige Scharnierteil ein an der Scharnierachse angelenktes und bei montiertem Scharnier mit dem türseitigen Scharnierteil verbundenes Schwenkteil, an dem ein die Verbindung zum türseitigen Schamierteil herstellendes Zwischenstück angeordnet ist, und das türseitige Scharnierteil einen an der in Gebrauchslage bei geschlossener Türe dem Möbel-Inneren Zugewandten Oberseite sowie an der dem wandseitigen Scharnierteil zugewandten Umfangsseite offenen Aufnahmeraum für das Zwischenstück aufweist.
Ein derartiges Scharnier, von dem zum Anlenken einer Möbeltüre mindestens zwei mit Höhenabstand zueinander angeordnete Scharniere verwendet werden, geht aus der DE 24 60 943 B2 hervor. Bei diesem bekannten Scharnier wird das Zwischenstück vom Rand der Türe her in den Aufnahmeraum geschoben, bis eine am Zwischenstück ausgebildete Anlagefläche am Türrand anliegt, wonach man das Zwischenstück parallel zur Türebene mit dem türseitigen Scharnierteil verschraubt, so daß dessen Topfpartie gegen die Wandung der sie aufnehmenden Bohrung gepresst wird.
Dieser Scharnieraufbau bringt mit sich, daß b ei der Türmontage die Schwenkteile der beiden übereinander angeordneten wandseitigen Scharnierteile in eine genau gleiche Lage gebracht werden müssen, damit die beiden an der Türe sitzenden türseitigen Scharnierteile gleichzeitig auf die Schwenkteile bzw. die an diesen sitzenden Zwischenstücke aufgeschoben werden können. Dies ist umständlich und erfordert häufig ein mehrmaliges Anset2en der Türe, da sich die Schwenkteile schon bei einem leichten Gegenstößen verstellen können, so daß sie neu aufeinander ausgerichtet werden müssen. Diese Montageschwierigkeit macht sich nicht nur bei einer fabrikseitigen Montage sondern vor allem bei einem durch den Kunden erfolgenden Möbel-Zusammenbau nachteilig bemerkbar.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Möbelscharnier der eingangs genannten Art zu schaffen, das ein schnelleres und einfacheres Montieren der Türe ermöglicht.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine beim Einsetzen des Zwischenstücks in den Aufnahmeraum selbsttäig wirksam werdende und das Zwischenstück am türseitigen Scharnierteil in der Gebrauchslage haltende Rasteinrichtung vorhanden ist, die ein beim Einsetzen des Zwischenstücks zunächst federnd ausweichendes und bei Erreichen der Gebrauchslage hinter eine Rastfläche zurückfederndes Rastglied enthält, wobei das Zwischenstück in mit Bezug auf die am türseitigen Schamierteil verrastende Gebrauchslage um die Scharnierachse verschwenkter Lage in den Aufnahmeraum einführbar ist und dabei mit dem türseitigen Scharnierteil in schwenkbaren Führungseingriff gelangt und durch anschließendes Eindrücken in den Aufnahmeraum von der offenen Oberseite des Aufnahmeraums her unter Wirksamwerden der Rasteinrichtung in die Gebrauchslage schwenkbar ist, wobei die Einrichtung für den schwenkbaren Führungseingriff am dem wandseitigen Schamierteil zugewandten Endbereich des Aufnahmeraums und des Zwischenstücks angeordnet ist.
Bei Verwendung solcher Scharniere muß die Türe bzw. müssen die daran angebrachten türseitigen Scharnierteile nur noch mit den an den wandseitigen Scharnierteilen sitzenden Zwischenstücken bis zum selbsttätigen Verrasten zusammengefügt werden. Dabei wird so vorgegangen, daß man die Türe in der gewünschten Höhe hält, wonach man zunächst nur bei einem der Scharniere das Schwenkteil mit dem Zwischenstück in das zugehörige türseitige Scharnierteil einschwenken und in diesem verrasten muß. Anschließend kann man das Zwischenstück des nächsten wandseitigen Scharnierteils durch entsprechendes Verschwenken in Eingriff mit dem zugehörigen türseitigen Scharnierteil bringen. Dabei gibt die Einrichtung für den schwenkbaren Führungseingriff die im Bereich des Türrandes liegende Stelle vor, an der das Schwenkteil des wandseitigen Scharnierteils und das türseitige Schamierteil aneinander angesetzt werden.
Somit ist es nicht mehr wie seither erforderlich, alle Scharniere gleichzeitig zusammenzufügen. Ferner befindet sich die Türe nach dem Verrasten von selbst, ohne daß weitere Handgriffe wie das Verschrauben bei dem bekannten Scharnier ausgeführt werden müssen, an Ort und Stelle.
Aus der DE 15 59 940 B ist eine beim Einsetzen des Zwischenstücks in den Aufnahmeraum selbsttätig wirksam werdende und das Zwischenstück am türseitigen Scharnierteil in der Gebrauchslage haltende Rasteinrichtung, die ein beim Einsetzen des Zwischenstücks von der offenen Oberseite des Aufnahmeraums her zunächst federnd ausweichendes und bei Erreichen der Gebrauchslage hinter eine Rastfläche zurückfederndes Rastglied enthält, an sich bekannt. Es handelt sich hier jedoch um ein mehrachsiges Scharnier mit einer rundum geschlossenen Topfpartie des türseitigen Scharnierteils, so daß der Aufnahme-raum nur an der Oberseite offen ist. Daher kann das jeweilige Zwischenstück nur von oben her in die zugehörige Topfpartie eingedrückt werden, was den gleichen Nachteil wie bei Verwendung der Scharniere gemäß der DE 24 60 943 B2 bei der Türmontage mit sich bringt, daß die Schwenkteile der beiden Scharniere genau die gleiche Winkellage einnehmen müssen. 2
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Nach dem Verrasten der Scharnierteile miteinander nimmt die Türe die durch die seitens des Scharnierherstellers vorgenommene Scharnierausbildung bzw. -einstellung vorgegebene Solllage ein. In seltenen Fällen kann es jedoch Vorkommen, daß eines der Scharnierteile mit einer Abweichung vom Sollmaß an der Türe bzw. an der Möbelwand angebracht wird, so daß die Türe quer zur Scharnierachse in der geschlossenen Türebene nicht exakt ausgerichtet ist. Um für solche Fälle eine Nachjustiermöglichkeit zu schaffen, kann das Schwenkteil mindestens einen zum türseitigen Scharnierteil gerichteten Verstellarm aufweisen und das Zwischenstück ein separat gefertigtes, am Verstellarm vormontierbares Teil sein, wobei der Verstellarm in eine Steckausnehmung des Zwischenstücks längsverschieblich, dabei jedoch in der jeweiligen Längslage mittels einer am Zwischenstück angeordneten, von außen her betätigbaren, quer zur Steckausnehmung gerichteten Klemmschraube eingesteckt ist. Somit kann der Möbelhersteller die Türlage nachjustieren, indem er nach dem Einrasten des Zwischenstücks am türseitigen Scharnierteil die Klemmschraube löst und die Relativlage zwischen Verstellarm und türseitigem Scharnierteil entsprechend verändert.
Bei einem für einfache Möbel gedachten Scharnier kann man auf die Nachjustiermöglichkeit auch verzichten, ln einem solchen Falle ist es zweckmäßig, daß das Zwischenstück einstückig am Schwenkteil angeordnet ist. Diese Scharniervariante ist wesentlich billiger. Falls gewünscht, könnte man allerdings auch bei einem solchen Scharnier trotzdem eine entsprechende Justiermöglichkeit vorsehen, beispielsweise indem man in an sich bekannter Weise an der Befestigungsplatte des wandseitigen Scharnierteils eine zur Möbelwand hin vorschraubbare Justierschraube lagert, die sich gegen die Möbelwand abstützt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Scharnier in Draufsicht auf die in Gebrauchslage dem Möbel-Inneren zugewandte Oberseite, wobei das türseitige Scharnierteil vom am wandseitigen Scharnierteil vormontierten Zwischenstück entfernt ist und das türseitige Scharnierteil sowie der das Zwischenstück tragende Verstellarm des wandseitigen Scharnierteils eine mit Bezug auf die Schließstellung der Türe um 90 · geschwenkte Position einnehmen,
Fig. 2 das türseitige Scharnierteil in rechtwinkelig zur Draufsicht der Fig. 1 und zur Längsrichtung des Vestellarms gerichteter Seitenansicht gemäß Pfeil 11,
Fig. 3 das türseitige Scharnierteil im zur Seitenansicht der Fig. 2 parallelen Querschnitt gemäß der Schnittlinie lll-lll in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,
Fig. 4 das türseitige Scharnierteil in zur Fig. 2 um 90* versetzten Seitenansicht vom wandseitigen Scharnierteil her gesehen (Pfeil IV in Fig. 2),
Fig. 5 das türseitige Scharnierteil In Draufsicht auf die in Gebrauchslage dem Möbel-Inneren abgewandte Unterseite, das heißt die der Fig. 1 entgegengesetzte Draufsicht,
Fig. 6 eine vergrößerte Schrägansicht des Zwischenstücks in Einzeldarstellung von schräg oben gesehen,
Fig. 7 das Zwischenstück gemäß Fig. 6 in Unteransicht,
Fig. 8 das erfindungsgemäße Scharnier in der Fig. 2 entsprechender Seitenansciht beim Einführen des Zwischenstücks in den Aufnahmeraum des türseitigen Scharnierteils während der Türbefestigung,
Hg. 9 das zusammengebaute Scharnier im zur Fig. 8 parallelen Schnitt gemäß der Schnittlinie IX-IX in Fig. 1,
Hg. 10 ebenfalls das zusammengebaute Scharnier im zur Seitenansicht der Hg. 8 parallelen Schnitt, wobei dieser Schnitt mit Bezug auf die Schnittdarstellung gemäß Hg. 9 etwas versetzt ist (Schnittlinie X-X in Hg. 1), und
Fig. 11 eine zu der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniers nach den Hg. 1 bis 10 variierte Ausführungsform, bei der das Zwischenstück einstückig am Schwenkteil angeordnet ist, im der Fig. 9 entsprechenden Schnitt.
Aus der Zeichnung gehen zwei Ausführungsbeispiele eines einachsigen Möbelscharniers hervor, das zum gelenkigen Befestigen einer Möbeltüre 1 an einer Möbelwand 2 dient, die beide nur strichpunktiert angedeutet sind. Dabei befindet sich die Türe 1 in der Zeichnung in einer zur Möbelwand 2 parallelen Lage, das heißt, sie ist um 90 * geöffnet. Mit Hilfe des Scharniers läßt sie sich auch um einen größeren Winkel als 90* bis etwa um einen Winkel von 180* öffnen. Beim Schließen der Türe verschwenkt sich das türseitige Scharnierteil in Richtung gemäß Pfeil III (siehe Hg. 9).
Das Scharnier enthält ein wandseitiges Scharnierteil 4, das eine Befestigungsplatte 5 aufweist, die in üblicher Weise mittels Befestigungsschrauben auf die dem Möbelinneren zugewandte Innenseite der Möbelwand 2 aufgeschraubt werden kann. Von der Befestigungsplatte 5 erstreckt sich vorne ein Anlageschenkel 6 rechtwinkelig weg, der im an die Seitenwand 2 montierten Zustand mindestens ein Stück weit 3
AT 404 962 B über die Stirnkante 7 der Möbelwand 2 verläuft und an dieser anliegt. An das entgegengesetzte Ende des Anlageschenkels 6 sind zwei Haltearme 8,9 wiederum rechtwinkelig angeformt, die parallel und mit Abstand zueinander zur der Befestigungsplatte 5 entgegengesetzten Seite hin, das heißt von der Stirnkante weg, abstehen. Zwischen die beiden Haltearme 8,9 greift das eine Ende eines Schwenkteils 10 (Fig. 1 bis 10) bzw. 11 (Fig. 11), das über eine sich zwischen den Haltearmen erstreckende Scharnierachse 11 an den Haltearmen 8,9 angelenkt ist. Das Schwenkteil 10 bzw. 10a besitzt rechtwinkelige Gestalt, wobei sein einer Schwenkteilschenkel 12 endseitig an der Scharnierachse 11 sitzt, beim Schließen der Türe zwischen die beiden Haltearme 8,9 eintaucht und bei geschlossener Türe ganz zwischen diesen enthalten ist. Im Falle des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 1 bis 10 bildet der andere Schwenkteilschenkel 13 gabelartig zwei parallele Verstellarme 14,15.
Ferner ist ein türseitiges Scharnierteil 16 vorhanden, das eine in die Türe 1 einzulassende Topfpartie 17 aufweist, die in eine entsprechende, von der Innenseite der Türe 1 her in diese eingearbeitete Türausnehmung eingesetzt wird. Von der Oberseite der Topfpartie 17 steht eine türseitige Befestigungsplatte 18 ab, die an die Tür-Innenseite angeschraubt wird. Die Befestigungsplatte 18 läßt den dem wandseitigen Scharnierteil 4 zugewandten Bereich der Oberseite der Topfpartie 17 frei.
Des weiteren gehört zu dem Scharnier ein Zwischenstück 19 (Fig. 1 bis 10) bzw. 19a (Fig. 11). über das das wandseitige Scharnierteil 4 mit dem türseitigen Scharnierteil 16 verbunden wird. Dabei ist in beiden Fällen das Zwischenstück 19 bzw. 19a am Schwenkteil 10 bzw. 10a angeordnet. Beim Ausführungsbeispiel nach den Hg. 1 bis 10 ist das Zwischenstück 19 ein separat gefertigtes Teil, das zwei durchgehende Steckausnehmungen 20 und 21 enthält, die jeweils einem der Verstellarme 14,15 des wandseitigen Scharnierteils 4 zugeordnet sind. Die Steckausnehmungen 20,21 weisen wie die Verstellarme 14,15 rechteckigen Querschnitt auf und sind im gleichen Abstand wie diese zueinander angeordnete so daß die beiden Verstellarme 14,15 in die Steckausnehmungen 20,21 eingesteckt werden können bzw. das Zwischenstück 19 auf die Verstellarme aufgesteckt werden kann. Die beiden Verstellarme 14,15 sind in den Steckausnehmungen 20,21 längsverschieblich, dabei jedoch in der jeweiligen Längslage mittels einer von außen her betätigbaren Klemmschraube 22,23 feststellbar. Die Anordnung ist bei jeder Steckausnehmung 20,21 und zugeordneter Klemmschraube 22,23 die gleiche. Dabei ist jede Klemmschraube in eine quer zur betreffenden Steckausnehmung gerichtete Gewindebohrung 24 des Zwischenstücks 19 eingeschraubt, die von der in Gebrauchslage zur Tür-Innenseite parallelen Oberseite des Zwischenstücks 19 ausgeht und andererseits in die betreffende Steckausnehmung 20,21 mündet. Das Zwischenstück 19 wird bei gelösten Klemmschrauben 22,23 auf die Verstellarme 14,15 des wandseitigen Scharnierteils 4 aufgesteckt, wonach man durch Festziehen der Klemmschrauben eine feste Klemmverbindung erhält. Dabei wirken die Klemmschrauben gegen die Verstellarme und pressen diese gegen die den Klemmschrauben entgegengesetzte Steckaüsnehmungswand 26. Es ist ersichtlich, daß sich auf diese Weise die relative Längslage zwischen dem Zwischenstück 19 und den Verstellarmen 14,15 einstellen läßt. An ihrer der jeweiligen Klemmschraube 24 zugewandten Seite besitzen die Verstellarme 14,15 eine längsgerichtete Vertiefung 27, in der die jeweilige Klemmschraube 24 gegen den betreffenden Verstellarm drückt. Hierdurch ergibt sich im Bereich des Verstellarmendes ein hochstehender Anschlag 28, der verhindert, daß bei leicht gelösten Klemmschrauben das Zwischenstück 19 von den Verstellarmen 14,15 abgezogen werden kann. Die stellt bei montierter Türe eine Ausfallsicherung dar.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Anzahl der Verstellarme 14,15 und dementsprechend auch die Anzahl der zugeordneten Steckausnehmungen 20,21 auch anders als beim Ausführungsbeispiel getroffen sein kann. Prinzipiell reicht ein Verstellarm und eine Steckausnehmung, es könnten jedoch auch mehr als zwei sein.
Das Zwischenstück 19 wird seitens des Scharnierherstellers auf den Verstellarmen 14,15 vormontiert und dabei in einer solchen Position festgeklemmt, die der Gebrauchslage bei zusammengebautem Möbelstück entspricht.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 ist das Zwischenstück 19a dagegen einstückig am Schwenkteil 10a angeordnet, so daß das Zwischenstück 19a und das Schwenkteil 10a ein einstückiges Verbindungsteil zwischen der Scharnierachse 11 und dem türseitigen Scharnierteil 16 bilden. Dementsprechend entfallen bei diesem Ausführungsbeispiel die Klemmschrauben 22,23 und die Steckausnehmungen 20,21 mit den zugeordneten Versteliarmen 14,15 des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 1 bis 10.
Bei beiden Ausführungsbeispielen besitzt das türseitige Scharnierteil 16 einen Aufnahmeraum 29 für das Zwischenstück 19 bzw. 19a, der an der in Gebrauchslage bei geschlossener Türe dem Möbel-Inneren zugewandten Oberseite 30 sowie an der dem wandseitigen Scharnierteil 4 zugewandten Umfangsseite 31 offen ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß sich das Zwischenstück 19 bzw. 19a in den Aufnahmeraum 29 einsetzen läßt und daß dabei eine Rasteinrichtung wirksam wird, mit deren Hilfe das Zwischenstück 19 bzw.19a selbsttätig verrastet, so daß dieses am türseitigen Schamierteil 16 in der 4
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Gebrauchslage gehalten wird.
Eine Türe wird regelmäßig mit Hilfe von mindestens zwei übereinander angeordneten Scharnieren an der Möbelwand angelenkt. Bei der Montage wird so vorgegangen, daß man die wandseitigen Scharnierteile 4, im Falle der Fig. 1 bis 11 mit auf ihrem Schwenkteil 10 vormontiertem Zwischenstück 19, an der 5 Möbelwand 2 und die türseitigen Scharnierteile 16 an der Möbeltüre 1 befestigt. Sodann hält man die Türe gegen den Möbelkorpus und schwenkt das Zwischenstück 19 bzw. 19a eines der Scharniere zum zugeordneten türseitigen Scharnierteil hin. Dort trifft es in mit Bezug auf die am türseitigen Scharnierteil 16 verrastete Gebrauchslage (Fig. 9 und 10 bzw. Fig. 11) um die Scharnierachse 11 verschwenkter Lage (Fig. 8) ein. In dieser mit Bezug auf die Gebrauchslage verschwenkter Lage wird das Zwischenstück 19 bzw. 19a io in den Aufnahmeraum 29 des türseitigen Scharnierteils eingeführt. Dabei gelangt das Zwischenstück, wie im einzelnen noch erläutert wird, mit dem türseitigen Scharnierteil in schwenkbaren Führungseingriff. Anschließend drückt man den dem Führungseingriff abgewandten Bereich des Zwischenstücks 19 bzw. 19a von der offenen Oberseite 30 her in den Aufnahmeraum 29. Hierbei schwenkt das Zwischenstück 19 bzw. 19a unter Wirksamwerden der Rasteinrichtung In die Gebrauchslage. 15 Ist das wandseitige Scharnierteil 4 des ersten Scharniers mit dem türseitigen Scharnierteil in dieser Weise verbunden worden, kann man beim nächsten Scharnier das Zwischenstück gegen das zugeordnete türseitige Scharnierteil schwenken und in diesem verrasten.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 10 kann ein selten erforderliches Nachjustieren dadurch erfolgen, daß man die Klemmschrauben 22,23 des betreffenden Scharniers löst und dann, nimmt 20 die Türe die gewünschte Lage ein, wieder festzieht. Bei diesem Justieren verändert sich die Lage der Türe, betrachtet man die geschlossene Türe, in der Türebene in Möbel-Querrichtung.
Im Falle des anderen Ausführungsbeispiels nach Fig. 11 ist ein solches Nachjustieren nicht oder nur durch Vorsehen einer anderen Justiereinrichtung möglich, so beispielsweise indem man in nicht dargestellter Weise an der Befestigungsplatte 5 des wandseitigen Scharnierteils 4 eine zur Möbelwand 2 hin 25 vorschraubbare Justierschraube lagert, die sich gegen die Möbelwand 2 abstützt.
Der Aufnahmeraum 29 ist in die Topfpartie 17 eingearbeitet, wobei er auch die oberseitige Befestigungsplatte 18 erfaßt und in dieser sozusagen einen Ausschnitt bildet, wie vor allem aus Fig. 1 hervorgeht. Die die Topfpartie 17 aufnehmende Ausnehmung der Türe 1 ist am Türrand 32 der offenen Umfangsseite 31 der Topfpartie 17 entsprechend offen, so daß der Aufnahmeraum 29 vom Türrand 32 her durch die 30 offene Umfangsseite 31 zugänglich ist. Gleichzeitig ist der Aufnahmeraum 29 auch an der Topf-Oberseite 30 offen, so daß bei der Montage das Zwischenstück 19 bzw. 19a in einer sich durch die offene Umfangsseite 31 und die offene Oberseite 30 erstreckenden Schräglage in den Aufnahmeraum 29 eingeführt werden kann (Fig. 8). Das Verschwenken des das Zwischenstück 19 bzw. 19a vormontiert bzw. einstückig tragenden Schwenkteils 10 bzw. 10a erfolgt um die Scharnierachse 11. Schwenkt man das 35 Zwischenstück dann noch weiter in Richtung gemäß Pfeil 33, indem man es mit seinem der Scharnierachse abgewandten Endbereich eindrückt, verrastet es mit dem türseitigen ScharnierteiL In dieser verrasteten Gebrauchslage liegen im Falle der Fig. 1 bis 10 die Betätigungsenden der Klemmschrauben 22,23 frei, da sie sich ja an der der offenen Oberseite 30 des türseitigen Scharnierteils 16 entsprechenden Zwischenstück-Oberseite befinden. 40 Der Aufnahmeraum 29 und das Zwischenstück 19 bzw. 19a besitzen in Draufsicht (Hg. 1) eine im wesentlichen rechteckige, sich entsprechende und somit ineinander passende Umfangsgestalt. Auch in Verstellarm-Längsrichtung bzw. im Falle der Hg. 11 in der dieser entsprechenden Richtung gesehen, liegt eine im wesentlichen rechteckige Gestalt von Aufnahmeraum 29 und Zwischenstück 19 bzw. 19a vor. Dabei ist das Zwischenstück 19 bzw. 19a in zur Scharnierachse 11 paralleler Richtung (diese steht in den Hg. 9, 45 10 und 11 rechtwinkelig zur Zeichenebene) gleich breit wie der Aufnahmeraum 29, so daß man auf diese
Weise in dieser Richtung, das heißt in Möbel-Höhenrichtung, eine formschlüssige Verbindung zwischen türseitigem Scharnierteil und Zwischenstück erhält. In der Seitenansicht parallel zur Scharnierachse gesehen (Hg. 8 bis 11) besitzt das Zwischenstück 19 bzw. 19a dagegen gestufte Form, wobei die dem wandseitigen Scharnierteil 4 abgewandte Partie 34 erhöht ist und beim Ausführungsbeispiel nach den Hg. 1 so bis 10 die Klemmschrauben 22,23 aufnimmt. Diese erhöhte Zwischenstückpartie 34 befindet sich in Gebrauchslage in dem vom Aufnahmeraum 29 gebildeten Ausschnitt der Befestigungsplatte 18 und reicht etwa bis zu deren Oberseite. Die dem wandseitigen Scharnierteil 4 zugewandte Zwischenstückpartie 35, die im Falle der Fig. 1 bis 10 die sich in der erhöhten Partie 34 fortsetzenden Steckausnehmungen 20,21 enthält, ist dagegen niedriger. Diese niedrigere Zwischenstückpartie 35 ragt in Gebrauchslage nicht über 55 die Oberseite der Topfpartie 17 vor. Sie ragt ferner nicht aus der offenen Umfangsseite 31 der Topfpartie, sondern schließt mit dieser etwa bündig ab.
Der Aufnahmeraum 29 des türseitigen Scharnierteiis 16 wird an der der Oberseite 30 entgegengesetzten Unterseite durch eine Bodenwand 36 abgeschlossen, der in Gebrauchslage die im Falle der Hg. 1 bis 5
AT 404 962 B 10 gleichzeitig die Steckausnehmungswand 26 bildende Unterseite 37 des Zwischenstücks 19 gegenüberliegt. In der verrasteten Gebrauchslage sitzt das Zwischenstück 19 auf der Bodenwand 36 auf.
An der der offenen Umfangsseite 31 entgegengesetzten Seite wird der Aufnahmeraum 29 durch eine Stirnwand 38 begrenzt, an der in der verrasteten Gebrauchslage die zugewandte Stirnseite 39 des Zwischenstücks 19 bzw. 19a anliegen kann.
Wie schon erwähnt, gelangt das Zwischenstück 19 bzw. 19a bei seinem schrägen Einsetzen in den Aufnahmeraum 29 in schwenkbaren Führungseingriff mit dem türseitigen Scharnierteil 16. Die Einridhtung für diesen schwenkbaren Führungseingriff ist zweckmäßigerweise am dem wandseitigen Scharnierteil 4 zugewandten Endbereich des Aufnahmeraums 29 und des Zwischenstücks 19 bzw. 19a angeordnet. Dabei kann ferner vorteilhafterweise vorgesehen sein, daß die Bodenwand 36 des türseitigen Schamierteils 16 im Bereich der offenen Umfangsseite 31 mit Bezug auf diese Umfangsseite 31 zurückgesetzt endet. Auf diese Weise ergibt sich eine mit Abstand zur offenen Umfangsseite 31 angeordnete Bodenkante 40, durch die das schräge Einsetzen des Zwischenstücks 19 bzw. 19a in den Aufnahmeraum 29 nicht behindert wird. Das Zwischenstück 19 bzw. 19a ist also unter Vorbeilaufen an der zugewandten Bodenkante 40 in verschwenk-ter Lage in den Aufnahmeraum 29 einführbar.
Die Einrichtung für den schwenkbaren Führungseingriff wird zweckmäßigerweise dadurch verwirklicht, daß die beiden Seitenwände 41,42 des Aufnahmeraums 29 jeweils eine von der offenen Umfangsseite 31 ausgehende Führungsnut 43 bzw. 44 und die beiden Seitenwände 45,46 des Zwischenstücks 19 bzw. 19a jeweils einen zugehörigen Führungsvorsprung 47 bzw. 48 aufweisen (im Falle der Fig. 11 sind die von den Enden des Gelenkstiftes 70 gebildeten Führungsvorsprünge nicht sichtbar). Dabei bilden die Führungsvorsprünge 47,48 des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 1 bis 10 oben eine in Seitenansicht kreisbogenartig verlaufende Schwenkführungsfläche 49. Der Radius der Kreisbogenflächen 49 entspricht im wesentlichen dem Abstand der Kreisbogenflächen von der Schamierachse 11. Die Unterseite dieser Führungsvorsprünge 47,48 verläuft eben und dabei parallel zur zugewandten Führungsnut 43 bzw. 44. Die maximale Höhe (die Höhenrichtung erstreckt sich parallel zu den Klemmschrauben 22,23) der Führungsvorsprünge 47,48 entspricht der Höhe der Führungsnuten 43,44. Beim geneigten Einsetzen des Zwischenstücks 19 in den Aufnahmeraum 29 gelangt das vordere, spitzwinkelige Ende der Führungsvorsprünge 47,48 in die Führungsnuten 43,44, wobei die Unterseite der Führungsvorsprünge auf der unteren Nutwand aufsitzt. Verschwend man anschließend das Zwischenstück in Richtung gemäß Pfeil 33, schwenken die Führungsvorsprünge 47,48 in die Führungsnuten 43,44 hinein. Wegen der gleichen Höhe der Führungsnuten und Führungsvorsprünge wird in der verrasteten Gebrauchslage auf diese Weise auch ein formschlüssiger Zusammenhalt zwischen dem Zwischenstück und dem türseitigen Scharnierteil in Höhenrichtung erhalten. Während die Führungsvorsprünge 47 und 48 einstückig an das Zwischenstück 19 angeformt sind, ist die Anordnung beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 so getroffen, daß die Führungsvorsprünge von den aus dem mit dem Schwenkteil 10a einstückigen Zwischenstück (19a) vorstehenden Enden eines das Zwischenstück 19a durchquerenden Gelenkstiftes 70 gebildet werden, an dem im Inneren des Zwischenstückes 19a ein federbelastetes Schnäpperglied 71 angelenkt ist, das an einer bei geschlossener Türe (1) dem Anlageschenkel 6 des wandseitigen Scharnierteils 4 gegenüberliegenden Stelle des Zwischenstücks 19a bzw. Schwenkteils 10a vor-steht und beim Schließen der Türe mit dem wandseitigen Scharnierteil in Zuhalteeingriff gelangt. Hierzu ist am Anlageschenkel 6 im Bereich der Haltearme 8,9 eine Vertiefung 72 ausgebildet, in die das Schnäpperglied 71 federnd eintritt, so daß auf die Türe eine Zuhaitekraft ausgeübt wird. Bei seinem Ein- und Ausrasten führt das Schnäpperglied eine Schwenkbewegung um den Gelenkstift 70 aus.
Die das Zwischenstück 19 bzw. 19a am türseitigen Scharnierteil 16 haltende Rasteinrichtung weist ein beim Einsetzen des Zwischenstücks 19 bzw. 19a, das heißt wenn man das Zwischenstück aus seiner in Fig. 8 (die dort gezeigten Verhältnisse gelten auch für die Variante nach Fig. 11) dargestellten Schräglage weiter in das türseitige Scharnierteil einschwenkt, zunächst federnd ausweichendes und bei Erreichen der Gebrauchslage hinter eine Rastfläche 50 zurückfederndes Rastglied 51 auf. Dabei ist vorgesehen, daß das Rastglied 51 an der Stirnwand 38 des Aufnahmeraums 29 und die Rastfläche 50 an der der Stirnwand 38 zugewandten Stirnseite 39 des Zwischenstücks 19 bzw. 19a angeordnet ist. Prinzipiell könnte die Anordnung jedoch auch umgekehrt getroffen sein.
Eine besonders einfache Anordnung ergibt sich dadurch, daß das Rastglied 51 von einer Draht- oder Blattfeder, zweckmäßigerweise von einer im wesentlichen linearen Drahtfeder 52 gebildet wird, die eine in der Stirnwand 38 des Aufnahmeraums 29 ausgebildete Ausnehmung 53 in zur Scharnierachse 11 paralleler Richtung durchquert,und daß die Rastfläche 50 von einem von der Stirnseite 39 des Zwischenstücks 19 bzw. 19a vorstehenden Rastvorsprung 54 gebildet wird. Beim Einschwenken des Zwischenstücks drückt also der Rastvorsprung 54 das Rastglied 51 vom Zwischenstück weg, bis die Rastfläche 50 unter das Rastglied 51 gelangt, so daß dieses in seine Ausgangslage zurückschnappt. Das Zwischenstück befindet 6

Claims (15)

  1. AT 404 962 B sich dann in seiner venrasteten Gebrauchslage. Die Befestigungsplatte 18 des türseitigen Scharnierteils steht rückseitig, das heißt am der offenen Umfangsseite 31 entgegengesetzten Ende, sowie zu beiden Seiten hin über die Topfpartie 17 vor. An der Unterseite (Fig. 5) dieser Befestigungsplatte 18 und dabei an deren rückseitig vorstehender Partie 18a ist 5 eine der Stirnwand 38 der Topfpartie 17 außen benachbarte Aussparung 55 angeordnet, die zur Aufnahme der Draht- oder Blattfeder, beim zweckmäßigen Ausführungsbeispiel also der linearen Drahtfeder 52 dient. Dabei besitzt die Aussparung 55 einen breiteren mittleren Bereich 56, in den die Feder elastisch ausweichen kann, sowie zwei schmälere Endbereiche 57,58, in denen die Drahtfederenden gehalten sind. Das von der Feder 52 gebildete Rastglied 51 wird also einfach von unten her in die Aussparung 55 io eingelegt. Durch leichtes Biegen kann sie dabei eingespannt werden, ist das türseitige Scharnierteil an die Türe 1 angeschraubt, wird die Aussparung 55 jedoch ohnehin durch die Tür-Außenseite abgedeckt, so daß die Feder sicher an Ort und Stelle gehalten wird. Damit der Rastvorsprung 54 mit der so eingesetzten Feder 52 in Eingriff gelangen kann, ist die von der Feder durchquerte Ausnehmung 53 der Stirnwand 38 der Topfpartie 17 als fensterartige Durchbrechung ausgebildet. 15 Damit die Rastverbindung zwischen dem Zwischenstück und dem türseitigen Scharnierteil gegebenenfalls wieder gelöst werden kann, ist das Rastglied 51 zum Ansetzen eines die Verrastung lösenden Werkzeugs von der Oberseite des türseitigen Scharnierteils 16 her zugänglich. Beim Ausführungsbeispiel ist hierzu die Zwischenstück-Stirnseite 39 oberhalb der Rastfläche 50 mit einer Einformung 60 versehen, die dem die Verrastung bewirkenden mittleren Bereich der Drahtfeder 52 unter Bildung eines schlitzartigen 20 Zwischenraumes gegenüberliegt, in den beispielsweise ein Schraubendreher eingeführt werden kann, bei dessen Verdrehen die Feder 52 sich von der Rastfläche 50 entfernt. Zum Festlegen des Zwischenstücks 19 bzw. 19a am türseitigen Scharnierteil in zur Scharnierachse 11 rechtwinkeliger und zur Bodenwand 36 paralleler Richtung ist vorgesehen, daß an der Bodenwand 36 des türseitigen Scharnierteils 16 und/oder an der Unterseite des Zwischenstücks 19 mindestens eine Siche-25 rungsausnehmung und am jeweils anderen Teil ein beim Verschwenken des Zwischenstücks 19 in seine verrastete Gebrauchslage mit der zugehörigen Sicherungsausnehmung in Eingriff gelangender Sicherungsvorsprung angeordnet ist. Zweckmäßigerweise sind in der Bodenwand 36 zwei der Stirnwand 38 zugewandte Sicherungsausnehmungen 61,62 in Gestalt von rechteckigen Durchbrüchen ausgebildet, die in Richtung parallel zur Scharnierachse mit Abstand zueinander und dabei jeweils im Bereich einer der beiden 30 Seitenwände des Aufnahmeraumes 29 angeordnet sind. Jedem dieser Sicherungsausnehmungen 61,62 ist ein an der Zwischenstück-Unterseite vorstehender Sicherungsvorsprung 63,64 entsprechender Gestalt zugeordnet. Ferner steht vom mittleren Bereich der Bodenwand 36 ein beim Ausführungsbeispiel plattenförmiger Sicherungsvorsprung 65 hoch, dem eine Sicherungsausnehmung 66 entsprechender Gestalt in der Unterseite des Zwischenstücks 19 bzw. 19a zugeordnet ist. Schließlich bildet der Zwischenraum zwischen 35 der Randkante 40 der Bodenwand 36 und der offenen Umfangsseite 31 ebenfalls sozusagen eine Sicherungsausnehmung 67 an der Bodenwand 36, wobei an der Unterseite des Zwischenstücks 19 bzw. 19a ein entsprechend geformter Sicherungsvorsprung 68 angeordnet ist, der in der Gebrauchslage an der Randkante 40 anliegt. 40 Patentansprüche 1. Einachsiges Möbelscharnier zum Befestigen einer Möbeltüre an einer Möbelwand, das ein türseitiges Scharnierteil, insbesondere mit einer in die Türe einzulassenden Tofppartie, und ein die Scharnierachse aufweisendes wandseitiges Scharnierteil enthält, wobei das wandseitige Scharnierteil ein an der 45 Scharnierachse angelenktes und bei montiertem Scharnier mit dem türseitigen Scharnierteil verbundenes Schwenkteil, an dem ein die Verbindung zum türseitigen Schamierteii herstellendes Zwischenstück angeordnet ist,und das türseitige Scharnierteil einen an der in Gebrauchslage bei geschlossener Türe dem Möbel-Inneren zugewandten Oberseite sowie an der dem wandseitigen Scharnierteil zugewandten Umfangsseite offenen Aufnahmeraum für das Zwischenstück aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß so eine beim Einsetzen des Zwischenstücks (I9;19a) in den Aufnahmeraum (29) selbsttätig wirksam werdende und das Zwischenstück (19:19a) am türseitigen Scharnierteil (16) in der Gebrauchslage haltende Rasteinrichtung vorhanden ist, die ein beim Einsetzen des Zwischenstücks (I9;19a) zunächst federnd ausweichendes und bei Erreichen der Gebrauchslage hinter eine Rastfläche zurückfederndes Rastglied (51) enthält, wobei das Zwischenstück (19) in mit Bezug auf die am türseitigen Schamierteii 55 verrastete Gebrauchslage um die Schamierachse (11) verschwenkter Lage in den Aufnahmeraum (29) einführbar ist und dabei mit dem türseitigen Scharnierteil (16) in schwenkbaren Führungseingriff gelangt und durch anschließendes Eindrücken in den Aufnahmeraum (29) von der offenen Oberseite (30) des Aufnahmeraums (29) her unter Wirksamwerden der Rasteinrichtung in die Gebrauchslage 7 AT 404 962 B schwenkbar ist, wobei die Einrichtung für den schwenkbaren Führungseingriff am dem wandseitigen Scharnierteil (4) zugewandten Endbereich des Aufnahmeraums (29) und des Zwischenstücks (19;'19a) angeordnet ist. 5
  2. 2. Möbelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (19a) einstückig am Schwenkteil (10a) angeordnet ist.
  3. 3. Möbelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkteil (10) mindestens einen zum türseitigen Scharnierteil (16) gerichteten Verstellarm (14,15) aufweist, und das Zwischen- io stück (19) ein separat gefertigtes, am Verstellarm (14,15) vormontierbares Teil ist, wobei der Verstellarm (14,15) in eine Steckausnehmung (20,21) des Zwischenstücks (19) längsverschieblich, dabei jedoch in der jeweiligen Längslage mittels einer am Zwischenstück (19) angeordneten, von außen her betätigbaren, quer zur Steckausnehmung (20,21) gerichten Klemmschraube (22,23) eingesteckt ist. i5
  4. 4. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Aufnahmeraum (29) an seiner der offenen Oberseite entgegengesetzten Unterseite begrenzende Bodenwand (36) des türseitigen Scharnierteils (16) im Bereich der offenen Umfangsseite (31) mit Bezug auf diese zurückgesetzt endet, derart, daß das Zwischenstück (19;19a) unter Vorbei-Iaufen an der zugewandten Bodenkante (40) in verschwenkter läge in den Aufnahmeraum (29) einführbar ist. 20
  5. 5. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (41,42) des Aufnahmeraums (29) jeweils eine von der offenen Umfangsseite (31) ausgehende Führungsnut (43,44) und die Seitenwände (41,42) des Zwischenstücks (19;19a) jeweils einen zugehörigen Führungsvorsprung (47;48 Enden des Gelenkstiftes 70) aufweisen. 25
  6. 6. Möbelscharnier nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß die Führungsvorsprünge von den aus dem mit dem Schwenkteil (10a) einstückigen Zwischenstück (19a) vorstehenden Enden eines das Zwischenstück (19a) durchquerenden Gelenkstiftes gebildet werden, an dem ein federbelastetes Schnäpperglied (71) angelenkt ist, das an einer bei geschlossener Türe (1) dem Anlageschenkel (6) 30 des wandseitigen Scharnierteils (4) gegenüberliegenden Stelle des Zwischenstücks (19a) bzw. Schwenkteils (10a) vorsteht und beim Schließen der Türe mit dem wandseitigen Schamierteil (4) in Zuhalteeingriff gelangt.
  7. 7. Möbelscharnier nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß die einander zugeordneten Füh- 35 rungsnuten und FührungsVorsprünge gleiche Höhe besitzen und die Führungsvorsprünge oben eine kreisbogenartig verlaufende Schwenkführungsfläche (49) bilden.
  8. 8. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß das Rastglied (51) oder die Rastfläche an der der offenen Umfangsseite (31) entgegengesetzten Stirnwand (38) des 40 Aufnahmeraums (29) und die Rastfläche (50) bzw. das Rastglied an der der Stirnwand (38) zugewandten Stirnseite (39) des Zwischenstücks (19;19a) angeordnet ist.
  9. 9. Möbelscharnier nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand (38) des Aufnahmeraums (29) eine von einer das Rastglied bildenden Draht- oder Blattfeder, zweckmäßigerweise eine im 45 wesentlichen lineare Drahtfeder (52), durchquerte Ausnehmung (53) aufweist und die Rastfläche (50) von einem von der Stirnseite (39) des Zwischenstücks (19) vorstehenden Rastvorsprung (54) gebildet wird.
  10. 10. Möbelschamier nach Anspruch 9, wobei am türseitigen Schamierteil von einer den Aufnahmeraum so enthaltenden Topfpartie eine türseitige Befestigungsplatte absteht, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Befestigungsplatte (18) eine der Stirnwand (38) der Topfpartie (17) außen benachbarte Aussparung (55) angeordnet ist, in die die Draht- oder Blattfeder (52) eingesetzt ist, und daß die Stirnwand (38) der Topfpartie (17) eine fensterartige Durchbrechung als von der Feder durchquerte Ausnehmung (53) aufweist. 55
  11. 11. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastglied (51) zum Ansetzen eines die Verrastung lösenden Werkzeugs von der Oberseite des türseitigen Scharnierteils (16) her zugänglich ist. 8 AT 404 962 B
  12. 12. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (19:19a) in zur Scharnierachse (11) paralleler Richtung gleich breit wie der Aufnahmeraum (29) ist.
  13. 13. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (I9;19a) in seiner am türseitigen Scharnierteil (16) verrasteten Lage auf dessen Bodenwand (36) aufsitzt.
  14. 14. Möbelschamier nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (19;19a) und der Aufnahmeraum (29) eine im wesentlichen rechteckige, ineinanderpassende Umfangsgestalt aufweisen.
  15. 15. Möbelschamier nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festlegen des Zwischenstücks (19;19a) im türseitigen Scharnierteil (16) in zur Scharnierachse (11) rechtwinkeliger und 2ur Bodenwand (36) paralleler Richtung an der Bodenwand (36) des türseitigen Scharnierteils (16) und/oder an der Unterseite des Zwischenstücks (19;19a) mindestens eine Sicherungsausnehmung (61,62,66,67) und am jeweils anderen Teil ein beim Verschwenken des Zwischenstücks (19;19a) in seine verrastete Gebrauchslage mit der zugehörigen Sicherungsausnehmung in Eingriff gelangender Sicherungsvorsprung (63,64,65,68) angeordnet ist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 9
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