AT 404 545 B Die Erfindung betrifft eine Eckverbindung für Betteinfassungen im Möbelbau, bei welcher die beiden Seitenteile der Einfassung über eine mittig durch einen BettfuB gestützte Diagonalstrebe miteinander verbunden sind. Eine Einrichtung dieser Art soll so gestaltet werden, daß die Verbindung zerlegbar ist und als alleinige Verbindung zwischen den Seitenteilen der Einfassung im Eckbereich verwendet werden kann. Eckverbindungen bestehender Art sind entweder Direktverbindungen, die nicht (weil verleimt) oder nur unter erschwerten Bedingungen bzw. aufgrund ihrer aufwendigen Bauart zerlegbar sind oder verwenden unterschiedliche (Metall)verbindungsbeschläge. Diese Eckverbindungen weisen naturgemäß einen betonten "starren Charkater’ (Kisteneffekt) auf, der die Bettkonstruktion oft über Gebühren massiv und plump erscheinen läßt. Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Eckverbindung der eingangs erwähnten Art, die vorstehend umrissene Aufgabe unter Vermeidung der Nachteile bestehender Eckverbindungen zu erreichen. Die Erfindung besteht dabei darin, daß jedes Ende der Diagonalstrebe in eine randoffene, sich über die halbe Höhe des Seitenteiles erstreckende Aussparung eingreift, wobei die Enden der Diagonalstrebe mit einer sich über die Strebenhöhe erstreckenden Kerbe versehen sind, deren Wandungen einen rechten Winkel miteinander einschließen und die Seitenwandungen der Aussparungen in den Seitenteilen einen Winkel von 45* miteinander einschließen, sodaß die Enden der Diagonalstreben mit ihren Kerben in die Aussparung der Seitenteile einschiebbar und mit diesen lösbar verbunden sind, wobei eine Seitenwand der Kerbe an einer Seitenwand der Aussparung und die andere Seitenwand der Kerbe an der Innenfläche der Seitenteile anliegt. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Eckverbindung wird eine statische Bauart einer Eckverbindung für Holzseitenteile geschaffen, die bei einfachem Aufbau rasch zerlegbar und robust ist. Durch die erfindungsgemäße Ausführung der Enden der Diagonalstrebe und deren Einsetzen in die Aussparung in den Seitenteilen, werden die beiden Seitenteile unter der Belastung durch das Eigengewicht der Bettkonstruktion miteinander verbunden, wobei diese Verbindung auch lösbar ist. Die Enden der Seitenteile können, weil sie im Eckbereich nicht miteinander verbunden sind, beliebig geformt werden, sodaß die erfindungsgemäße Eckverbindung auch weiten Raum für die Gestaltung der Seitenteile ermöglicht. Die Zerlegbarkeit ist dabei vor allem für den Transport wichtig. Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert: ln dieser zeigt Fig.1 einen Schnitt entlang der Linie l-l in Fig.2 und Fig.2 eine Ansicht in Richtung dem Pfeiles II in Fig.1. In der Zeichnung ist mit 1 eine Eckverbindung für eine Betteinfassung im Holzmöbelbau dargestellt, wobei die beiden Seitenteile der Einfassung mit 1 bezeichnet sind. Die Seitenteile 1 sind über eine mittig durch einen Bettfuß 7 gestützte Diagonalstrebe 2 miteinander verbunden. Jedes Ende der Diagonalstrebe 2 greift in eine randoffene, sich über die halbe Höhe des Seitenteiles 1 erstreckende Aussparung 3 ein, wobei die Enden der Diagonalstrebe 2 mit einer Kerbe 6 versehen sind, die sich über die Höhe der Diagonalstrebe 2 erstreckt. Die Wandungen der Kerbe 6 schließen miteinander einen rechten Winkel ein.Die Seitenwandungen der Aussparungen 3 in den Seitenteilen 1 schließen einen Winkel von 45* miteinander ein, sodaß die Enden der Diagonalstreben 2 mit ihren Kerben 6 in die Aussparungen 3 der Seitenteile 1 einschiebbar sind und mit diesen lösbar verbunden werden. Eine Seitenwand der Kerbe 6 liegt dabei an einer Seitenwand 4 der Aussparung 3 an und die andere Seitenwand der Kerbe 6 bevorzugt an der Innenfläche des Seitenteiles 1. Die den Kerben 6 gegenüberliegende Außenfläche der Diagonalstrebe 2 liegt im Endbereich an der Seitenwand 5 der Aussparung 3 des Seitenteiles 1 an. Patentansprüche 1. Eckverbindung für Betteinfassungen im Möbelbau, bei welcher die beiden Seitenteile der Einfassung über eine mittig durch einen Bettfuß gestützte Diagonalstrebe miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende der Diagonalstrebe (2) in eine randoffene, sich über die halbe Höhe des Seitenteiles (1) erstreckende Aussparung (3) eingreift, wobei die Enden der Diagonalstrebe (2) mit einer sich über die Strebenhöhe erstreckenden Kerbe (6) versehen sind, deren Wandungen einen rechten Winkel miteinander einschließen und die Seitenwandungen der Aussparungen (3) in den Seitenteilen (1) einen Winkel von 45* miteinander einschließen, sodaß die Enden der Diagonalstreben (2) mit ihren Kerben (6) in die Aussparung (3) der Seitenteile (1) einschiebbar und mit diesen lösbar verbunden sind, wobei eine Seitenwand der Kerbe (6) in einer Seitenwand (4) der Aussparung (3) und die andere Seitenwand der Kerbe (6) an der Innenfläche der Seitenteile (1) anliegt. 2