AT403905B - Vorrichtung zum portionierten ausschenken von flüssigkeiten - Google Patents

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Description

AT 403 905 B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum portionierten Ausschenken von Flüssigkeiten aus jeweils zum Ausschenken verkehrt auf die Vorrichtung absetzbaren Flaschen, deren Ausschenköffnungen mit Adaptern versehen sind, die zumindest ein Auslaßventil aufweisen, das durch die Vorrichtung, beispielsweise elektromagnetisch, geöffnet werden kann, wenn der Adapter in eine Aufnahme der Vorrichtung eingeführt ist.
Aus der EP 0 053 489 A ist eine münzbetriebene Vorrichtung, insbesonders zum Verkauf von Getränken, bei denen eine Flüssigkeit oder Creme in Becher gefüllt wird, die die Maschine selbsttätig von einem Vorratsbereich in den Füllbereich transportiert, bekannt. Um den ordnungsgemäßen Transport zu überwachen, werden gemäß dieser Druckschrift verschiedene berührungsfreie Positionierungssensoren verwendet. Der fertig gefüllte Becher kann durch eine Ausgabeöffnung entnommen werden.
Solange sich kein Becher im Ausgabebereich befindet, wird die Ausgabeöffnung durch eine Türe verschlossen, wobei die Türe in der Geschlossenlage gehalten wird.
Die Flüssigkeit, die in den Becher gefüllt wird, befindet sich in einem Vorratsbehälter in der Vorrichtung und wird nur von Zeit zg Zeit durch einen Service-Bediensteten nachgefüllt bzw. wird ihr Vorratsbehälter ausgetauscht. Der Benutzer der Vorrichtung kommt mit dem Vorratsbehälter nicht in Kontakt, der Vorratsbehälter wird im Zuge der Flüssigkeitsabgabe nicht bewegt oder sonst manipuliert.
Die US-4 645 093 A offenbart einen münzbetriebenen Eisverkaufsapparat, bei dem ein Becher selbsttätig von einem Vorratsbereich der Ausgabestelle zugeführt und dort mit Eis gefüllt, gegebenenfalls mit Sirup übergossen und/oder mit Nüssen bestreut und anschließend vom Käufer durch eine Öffnung entnommen wird.
Die Öffnung ist durch eine Türe verschließbar, sie wird nach der Zufuhr des Bechers und während seiner Füllung in der geschlossenen Lage verriegelt. Die Verriegelung wird über ein Zeitrelais gesteuert, das Erfahrungswerte in Abhängigkeit von der jeweils gewählten Füllung gespeichert hat.
Das Eis, der Sirup und die geraspelten Nüsse befinden sich in Vorratsbehältern, die nur in größeren Zeitabständen von speziell geschultem Service-personal nachgefüllt, ausgetauscht oder sonst gewartet werden. Für jeden dieser Vorratsbehälter gilt das über den Vorratsbehälter der EP-A gesagte.
Im Gegensatz zu diesen vorbekannten Vorrichtungen betrifft die Erfindung eine Vorrichtung, die von geschultem Schankpersonal betrieben wird, die nicht auf der Basis eines Münzautomatens arbeitet und die über keinerlei Vorräte, weder an Bechern oder Gläsern, noch an Getränken od.ähnl. "Füllmaterial" verfügt. Dafür können unterschiedliche, außerhalb der Vorrichtung untergebrachte "Vorratsbehälter" (Flaschen) auf die Vorrichtung aufgesteckt werden, diese steuert nur die Abgabe der in den Flaschen enthaltenen Flüssigkeit.
Es handet sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung um eine reine Schankvorrichtung, in die die jeweils benötigte und mit einem speziellen Adapter am Flaschenhals versehene Flasche gesteckt wird, bei der der Bediener das zur jeweiligen Flüssigkeit passende Glas an eine dafür vorgesehene Stelle der Vorrichtung plaziert und wobei die Vorrichtung durch elektromagnetisches Betätigen eines im Adapter vorgesehenen Ventils den Ausschankvorgang einleitet, wobei während des Ausschankvorganges entweder überwacht wird, daß die Türe geschlossen bleibt oder ein Zugriff durch die Türöffnung durch die in der Beschreibung und den Ansprüchen angegebenen Mittel überwacht wird.
Die bisher bekanntgewordenen, gattungsgemäßen Vorrichtungen ahmen übliche Zapfhäne nach, die frei in den Raum ragen und unter die das jeweils gewünschte Glas gestellt wird.
Derartige Vorrichtungen sind in mannigfachen Ausgestaltungen bekannt. Sie funktionieren entweder volumetrisch, wobei zwischen zwei synchron betätigten Ventilen ein definiertes Volumen eingeschlossen ist, welches bei jeder Betätigung der Vorrichtung abgegeben wird, oder gravimetrisch, wobei das Glas oder der Becher, in den die Flüssigkeit gefüllt wird, auf einer Waage steht, die die Gewichtszunahme beim Einschenken der Flüssigkeit kontinuierlich mißt und das Zulaufventil nach Erreichen der voreingestellten Gewichtszunahme schließt. Ein wiederum anderes Verfahren beruht auf einer Zeitsteuerung, wobei für die abzugebende Flüssigkeit eine Kennkurve vorliegt, aus der die zum Einschenken erforderliche Zeit für das gewünschte Volumen entnehmbar ist.
Alle diese Vorrichtungen haben im wesentlichen das Ziel, den Betrieb beim Ausschank von Getränken zu erleichtern, die Verrechnung der entnommenen Getränke durchzuführen und zu überwachen und Manipulationen mit den Getränken zu verhindern.
Zu diesem Zweck sind die Flaschen, deren Inhalt mit der jeweiligen Abgabevorrichtung ausgeschenkt wird, mit entsprechenden Hinweisen über ihren Inhalt versehen, wobei diese Hinweise so angebracht sind, daß die Vorrichtung sie erkennen, auswerten und für die Abgabe der Flüssigkeit bzw. die Verrechnung dieser Angaben verwenden kann. Beispiele dafür sind Bar-Codes, magnetisierte Etiketten oder andere Kennzeichen. 2
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Allen bisher bekannten Vorrichtungen gemeinsam ist, daß sie nach wie vor gegenüber bewußt durchgeführten betrügerischen Handlungen des Schankpersonals nicht vollständig gesichert sind.
So besteht bei gravimetrisch arbeitenden Geräten die Möglichkeit, Teile des Flüssigkeitsstrahles mit einem Strohalm abzuzweigen und in ein anderes Glas umzuleiten, das natürlich nicht auf der Waage steht. Man hat versucht, dem entgegenzuwirken, indem auch bei solchen Geräten eine Referenzkurve vorgegeben wird, die den zeitlichen Verlauf der ausfließenden Menge angibt. Kommt es zu einer wesentlichen Abweichung vom Kurvenverlauf, so wird der Abgabevorgang unterbrochen, es kommt bei entsprechender Einstellung des Gerätes nicht nur zu einer Stör-, sondern auch zu einer Alarmmeldung.
Diese Entwicklung wird wieder dadurch zunichte gemacht, daß das Schankpersonal den Flüssigkeitsstrahl fürs erste unbehelligt läßt, aber knapp vor Ende des Einschenkvorganges die Ausströmöffnung mit dem Finger vollständig verschließt, worauf das Gerät entweder ein vollständiges Entleeren der Flasche oder ein Verstopfen der Ausgußöffnung, was insbesonders bei zuckerhältigen Getränken verschiedentlich vorkommt, annimmt und den gesamten Vorgang annuliert. Bei den derzeit am Markt befindlichen Geräten wird in einem solchen Fal.l keine Alarmmeldung abgegeben, wodurch das so gut wie voll gefüllte Glas zum illegalen Verzehr oder zum Verkauf ohne Buchung zur Verfügung steht.
Auf ähnliche Weise können auch die änderen Systeme vom Schankpersonal manipuliert werden, wobei die volumetrisch arbeitenden Vorrichtungen am sichersten sind, aber dafür auch bei jeder Flasche einen relativ aufwendigen Adapter mit genau eingestelltem Volumen zwischen zwei Ventilen benötigen, während die anderen Systeme mit einem einfachen Ventil auskommen.
Es ist das Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung anzugeben, die mit jedem der genannten Ausschanksysteme arbeiten kann und dabei praktisch vollständig manipulationssicher ist.
Erfindungsgemäß ist dazu vorgesehen, daß die Vorrichtung einen im wesentlichen geschlossenen Raum aufweist, in den die Aufnahme führt, wobei die Ausschenköffnung des auf der Flasche sitzenden Adapters in Ausschanklage in den Raum mündet, daß der Raum mit einer Öffnung zum Einbringen des die abgegebene Flüssigkeit aufnehmenden Glases versehen ist und daß während des Schankvorganges die Öffnung entweder mittels einer Türe geschlossen oder durch eine den Zugriff überwachende Vorrichtung, wie Lichtschranken, Bewegungsmelder auf Infrarot-, Ultraschalloder Radarbasis, od.dgl., gesichert ist.
Durch diese Maßnahme ist es, insbesonders bei der ersten Variante mit der Türe, dem Schankpersonal unmöglich, während des Schankvorganges im räumlichen Bereich zwischen dem Adapter der Flasche und dem Glas irgendwelche Manipulationen vorzunehmen.
Bei der zweiten Variante kann die Öffnung auf einfache Weise so mittels Lichtschranken, durch Bewegungsmelder, Ultraschallsender/sensoren oder auch Geräte auf Radarbasis so abgesichert werden, daS ein Manipulieren im Inneren der Vorrichtung unmöglich ist.
Man hat auch bei den vorbekannten Geräten bereits versucht, den Bereich zwischen dem Adapter der eingesteckten Flasche und dem Glas durch Lichtschranken od.dgl. zu sichern, doch ist dies auf Grund der Bauart der Geräte nicht erfolgreich möglich.
Die gravimetrischen und zeitgesteuerten Geräte weisen alle im wesentlichen C-Form auf, d.h. sie bestehen aus einem oberen, die Flasche mit ihrem Adapter aufnehmenden Bauteil und einem im Abstand davon, im wesentlichen darunter angeordneten unteren Bauteil, auf dem das Glas abgestellt wird, wobei die beiden Bauteile über eine Rückenwand miteinander verbunden sind.
Die bisher angewandten Lichtschranken oder Bewegungsmelder müssen daher alle in dem schmalen Bereich, der zwischen dem Umfang des Glases und dem vorderen Rand sowohl des oberen und als auch des unteren Bauteils freibleibt, angeordnet werden. Es konnte festgestellt werden, daß beispielsweise der oben genannte Strohalmtrick bei Personen mit ruhiger Hand auch bei sehr genau eingestelltem Bewegungsmelder funktioniert.
Dazu kommt noch, daß ein Zugriff von der Seite praktisch jederzeit möglich ist und im allgemeinen beim Betrieb an der Schank auch weniger auffällt. Die erfindungsgemäße Maßnahme, den Schankvorgang selbst in einen im wesentlichen geschlossenen Raum zu verlegen, ermöglicht die beiden Varianten, diesen entweder während des Ausschenkens mit einer Türe vollständig zu verschließen, wobei natürlich das andauernde Geschlossenbleiben der Türe, während des Schankvorganges überwacht wird; oder die verbleibende Öffnung entsprechend zu sichern, was wegen des Vorhandenseins von vier Rändern (im Falle einer rechteckigen Öffnung) überhaupt kein Problem darstellt.
Ein weiterer durch die Erfindung erzielter Vorteil ist besonders im Falle einer gravimetrischen Flüssigkeitsabgabe der verbesserte Schutz des Wiegetellers vor Überlastungen und Beschädigungen. Es wird durch den erfindungsgemäßen Aufbau die gesamte Schankvorrichtung kompakter und mechanisch stabiler, wobei der Schankvorgang selbst auch bei Vorhandensein einer Tür nicht beeinträchtigt wird, da das 3
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Schließen der Tür in einer bevorzugten Variante den Schankvorgang einleitet und die Tür bei Beendigung des Schankvorganges automatisch freigegeben und geöffnet wird.
Dazu kommt noch, daß durch die im wesentlichen vollständige Abschließung des Schankbereiches die Gefahr des Eindringens von Verschmutzungen und Fremdkörpern wesentlich herabgesetzt ist.
In einer Ausgestaltung der Erfindung wird das Geschlossenbleiben der Türe während des Schankvorganges überwacht oder gesichert. In ersterem Fall ist der Zugang beim Auftreten einer Betriebsstörung einfacher, in letzterem ist ein irrtümliches Öffnen ausgeschlossen.
In einer bevorzugten Variante ist vorgesehen, daß die Öffnung durch im wesentlichen lotrecht und/oder waagrecht verlaufende Lichtschranken gesichert wird. Dies erleichtet die Montage und die Lagerhaltung.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung is die Vorrichtung im wesentlichen drehsymmetrisch aufgebaut und besteht aus einem Deckel, einem Mantel und einem Unterteil, wobei eine gegebenenfalls vorhandene Türe um die Achse der Vorrichtung drehbar gelagert ist. Diese Ausgestaltung ist den üblicherweise runden Gläsern, Flaschen und Wiegetellern besonders angepaßt.
Eine Weiterbildung dieser Variante ist dadurch gekennzeichnet, daß die Türe im geöffneten Zustand innerhalb des Mantels liegt, wodurch der Platzbedarf verringert wird.
Eine weitere Ausgestaltung der drehsymmetrischen Variante ist dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung durch im wesentlichen lotrecht und/oder waagrecht verlaufende Lichtschranken, deren Sender und/oder Sensoren bevorzugt im Boden und/oder im Deckel angeordnet sind, gesichert wird. Damit wird, wie bei der quaderförmigen Variante, die Lagerhaltung und der Aufbau der Sender/Sensoren vereinfacht.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der erstgenannten Ausgestaltung sieht vor, daß die Vorrichtung zur Überwachung des Geschlossenbleibens der Türe während des Schankvorganges ausserhalb des geschlossenen Raumes liegt. Dadurch ist diese Vorrichtung im Störungsfall für das Wartungspersonal leicht zugänglich.
Eine Ausgestaltung dieser Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Überwachung des Geschlossenbleibens der Türe während des Schankvorganges im Inneren des Deckels angeordnet ist. Dadurch ist ein bestmöglicher Zugriffsschutz gegenüber dem Schankpersonal mit einem leichten Zugang für das Wartungspersonal verbunden.
Die Erfindung wird an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher erläutert, dabei zeigt Fig. 1 einen Vertikalschnitt und
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung, die auf gravimetrischer Basis arbeitet.
Die erfindungsgemäße Schankanlage 1 besteht aus einem im wesentlichen konischen oder zylindrischen Gehäuse mit einer Achse 10, gebildet aus einem Deckel 2, einem Mantel 3 und einem Unterteil 4. Die gezeigte gravimetrische Ausführungsform weist einen Wiegeteller 5 auf, auf den das zu füllende Glas gestellt wird. Der Unterteil 4 nimmt die Elektronik auf und kann, wie auch der Deckel, über eine Anzeigeeinheit und/oder eine Tastatur zur Eingabe von Steuerbefehlen verfügen.
Der Deckel 2 weist annähernd zentral eine Aufnahme 6 für einen auf den jeweiligen Flaschen aufgesteckten Adapter auf. Üblicherweise trägt dieser Adapter auch Kennzeichen, durch die die Flasche identifiziert wird und die von der Aufnahme 6 erkannt und an die Auswertelektronik im Unterteil 4 weitergegeben werden.
Im Bereich der Aufnahme 6 ist auch eine Spule 7 zur Erzeugung eines Magnetfeldes vorgesehen, mit dessen Hilfe ein Magnetventil im Adapter geöffnet werden kann. Das Aktivieren der Spule 7 wird ebenfalls durch die Steuer- und Regelelektronik der Vorrichtung bewirkt und gehört zum Stand der Technik.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Mantel 3 eine Öffnung 8 auf, die durch eine Türe 9 verschließbar ist. Diese Türe 9 weist eine Tragscheibe 16 auf, die im unteren Bereich des Deckels 2 um die Achse 10 der Schankvorrichutng 1 drehbar gelagert ist. Die Türe 9 ist so bemessen und geformt, daß sie die Öffnung 8 im geschlossenen Zustand im wesentlichen vollständig verschließt.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Türe 9 durch eine Feder 11 (Fig. 2) in ihre Offenstellung gezogen und kann gegen die - Kraft dieser Feder 11 vom Benutzer geschlossen werden, wozu eine Handhabe 12 an der Türe vorgesehen ist. Im geschlossenen Zustand wird die Türe durch einen elektromagnetischen Verschluß 13 gehalten, wobei das Erreichen des geschlossenen Zustandes und das Verbleiben in diesem Zustand im dargestellten Beispiel durch einen Näherungsschalter 14 überwacht wird. Die türseitigen Bauteile Des Verschlusses 13 und des Schalters 14 sind dabei an der Tragscheibe 16 angeordnet.
Die Schankvorrichtung 1 funktioniert folgendermaßen: Um einen Schankvorgang durchzuführen, wählt die Bedienungsperson die richtige Flasche und steckt sie, mit dem Boden nach oben, mit dem an der Flasche fest angebrachten Adapter in die Aufnahme 6. Dabei stellt die Überwachungselektronik fest, um welche Flasche bzw. um welche Art von Getränk es sich handelt und zeigt das Ergebnis der Feststellung 4
AT 403 905 B unter Umständen an einem Display an.
Die Bedienungsperson stellt nunmehr das für die gewählte Flüssigkeit passende Glas auf den Wiegeteller 5, was von der Elektronik ebenfalls festgestellt wird, und schließt sodann die Türe 9. Die Auswertelektronik stellt das Schließen der Türe fest und hält die Türe im geschlossenen Zustand durch Aktivieren des Elektromagneten 13 fest. Das Gewicht des Glases wird festgehalten, um ein exaktes Einwägen der Flüssigkeiten zu ermöglichen und die elektromagnetische Spule 7 wird aktiviert, um das Ventil im Adapter der Flasche zu öffnen.
Durch die Feststellung des Flascheninhaltes ist die abzugebende Flüssigkeitsmenge entweder vorgegeben oder muß noch vor Öffnen des Ventiles von der Bedienungsperson eingegeben werden. Nach Erreichen der gewünschten Gewichtszunahme am Wiegeteller 5 wird die Spule 7 desaktiviert und auch der Elektromagnet 13 stromlos geschalten, wodurch die Türe 9 von der Feder 11 geöffnet wird.
Das richtig gefüllte Glas kann nunmehr entnommen werden, die Überwachungselektronik stellt die Entnahme fest und gibt die entsprechenden Daten an die Kassa und gegebenenfalls an die Materialverwaltung weiter.
Manipulationsversuche einer eventuell betrügerischen Person bei der Ausschank sind nur möglich, wenn die Türe 9 während des Schankvorganges geöffnet wird. Ein solches Öffnen wird aber vom Näherungsschalter 14 bemerkt und führt nicht nur zum sofortigen Unterbrechen der Flüssigkeitsabgabe durch stromlos schalten der Spule 7, sondern auch zur Abgabe eines Alarms und gegebenenfalls zur Eintragung in ein entsprechendes Protokoll der Verrechnungselektronik.
Da die Öffnung 8 eine "echte" Öffnung in einer sie an allen Seiten umgebenden Wand ist, kann unter Umständen auch auf die Türe 9 verzichtet werden, da das Anordnen von Überwachungssensoren im Bereich der Öffnung 8 eine zuverlässige Überwachung ermöglicht. Es können solche Überwachungssensoren beispielsweise Lichtschranken sein, die in knappem Abstand voneinander parallel zu den Erzeugenden des Mantels 3 oder in horizontaler Richtung die Öffnung abdecken und sichern.
Es ist selbstverständlich auch möglich, andere Sicherungsmaßnahmen für die Öffnung 8 vorzusehen, beispielsweise auf Infrarot-Basis arbeitende Bewegungsmelder, die passend im Bereich der Ränder der Öffnung 8 angeordnet sein können.
Es können auch Radarüberwachungssysteme verwendet werden, die den Zustand im Inneren der Schankvorrichtung 1 vor Beginn des Schankvorganges erfassen und auf jede Änderung während des Schankvorganges reagieren, so daß sie nicht an die Benutzung und die genaue Positionierung bestimmter Gläser gebunden sind. Das gleiche gilt für ähnliche Systeme, die auf Ultraschallbasis arbeiten.
Um nicht irrtümlich Alarm auszulösen, ist es bei der türlosen Variante notwendig, das Andauern bzw. die Beendigung des Schankvorganges anzuzeigen, da ansonsten bei einem zu frühen Eindringen der Hand des Bedienungspersonals in den Bereich der Öffnung 8 zum Ergreifen des Glases Alarm ausgelöst wird. Diese Anzeige kann beispielsweise aus einem roten Licht während des Schankvorganges und einem grünen Licht ab Beendigung des Schankvorganges bestehen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann* vielfach abgewandelt werden. So ist es beispielsweise möglich, statt der drehsymmetrischen Ausbildung ein quaderförmiges Gehäuse zu wählen, doch ermöglicht die drehsymmetrische Ausbildung die Anordnung einer nicht nach außen schwenkbaren Türe, so daß kein zusätzlicher Platzbedarf besteht und auch die Gefahr von Beschädigungen der Türe verringert wird.
Ob die Vorrichtung, wie gezeigt, konisch oder zylindrisch ausgebildet ist, ist für ihr Funktionieren ohne Belang. Die verwendete Elektronik, die beim Ausführungsbeispiel im Bodenteil 4 untergebracht ist, kann selbstverständlich auch im Deckel 2 angeordnet werden, da derartige elektronische Bauteile keinen großen Platzbedarf haben.
Das gezeigte Ausführungsbeispiel besteht im wesentlichen aus den drei genannten Bauteilen, Deckel, Mantel und Boden, die miteinander durch Zuganker 15 verbunden sind, wobei die Zuganker 15 im gezeigten Beispiel an ihrem unteren Ende Uber ein Gewinde verfügen, das im Bodenteil eingeschraubt ist und mittels einer Mutter, die auf einem Gewinde im oberen Bereich des Zugankers 15 sitzt, zusammengespannt werden. Diese Form der Verbindung ist besonders zuverlässig und einfach und ermöglicht ein rasches und unkompliziertes Zerlegen und Wiederzusammenbauen.
Ein weiterer Vorteil der gezeigten Variante liegt darin, daß die Türüberwachung 14 in einem Bereich im Deckel angeordnet ist, der für das Schankpersonal üblicherweise nicht zugänglich ist. Es ist somit nicht möglich, im Bereich der Türschließkanten durch das permanente Anbringen eines Magneten od.dgl. das Geschlossenbleiben der Türe 9 vorzutäuschen, diese aber tatsächlich zu öffnen. Der einzige Weg zur Manipulation führt über die Zerstörung der Türe bzw. deren Aufhängung, was selbstverständlich dem Grundgedanken der Maniplulation entgegen läuft.
Die Vorrichtung funktioniert auch mit zeitgesteuerten Schankvorrichtungen, wie leicht einsichtig ist, es fällt in diesem Fall der Wiegeteller 5 weg und die Schankelektronik betätigt die Spule 7 nicht in 5

Claims (8)

  1. AT 403 905 B Abhängigkeit vom kontinuierlich oder periodisch gemessenem Gewicht des Glases, sondern zeitabhängig, wobei aber alle anderen beim Funktionsablauf geschilderten Maßnahmen unverändert bleiben können. Auch zur Verwendung nach der volumetrischen Schankmethode ist die erfindungsgemäße Vorrichtung verwendbar, es wird die Spule 7 in einem solchen Fall von der Steuerelektronik über eine vorbestimmte Zeitdauer aktiviert, die der vollständigen Entleerung des Meßvolumens entspricht, wobei auch in diesem Fall die anderen Steuer- und Überwachungsschritte erhalten bleiben. Es kann als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme eine Überwachung dergestalt vorgenommen werden, daß das Verbleiben der Flasche im Bereich der Aufnahme 6 während des gesamten Schankvorganges kontrolliert wird. Das Gehäuse der erfindungsgemäßen Schankvorrichtung und auch die Türe 9 kann aus verschiedenen Materialien bestehen, soferne diese über die notwendigen mechanischen Eigenschaften verfügen und lebensmittelecht sind. Es kann sich dabei um verschiedene Kunststoffe oder metallische Legierungen handeln. Es ist selbstverständlich auch möglich, die einzelnen Teile des Gehäuse und der Tür aus unterschiedlichen Materialien zu fertigen, beispielsweise den Deckel 2 und den Bodenteil 4 aus undurchsichtigem Material, den Mantel 3 und die Türe 9 aber aus durchsichtigem Material. Es ist selbverständlich auch möglich, den Mantel 3 und oder die Türe 9 käfigartig aus einem Gitter, Geflecht o.dergl. auifzubauen, soferne nur die notwendige mechanische Festigkeit, gegebenenfalls auch durch Streben, erreicht wird. Natürlich muß die Maschenweite klein genug sein, um ein Manipulieren durch das Gitter hindurch zu verhindern. Aus Hygienegründen wird die Verwendung durchgehender, glatter Wände aber bevorzugt. Statt der Überwachung der Türstellung während des Schankvorganges ist es auch möglich, die Türe, beispielsweise durch einen Stift od.dgl., gegen zu frühes Öffnen zu sichern. Patentansprüche 1. Vorrichtung (1) zum portionierten Ausschenken von Flüssigkeiten aus jeweils zum Ausschenken verkehrt auf die Vorrichtung absetzbaren Flaschen, deren Ausschenköffnungen mit Adaptern versehen sind, die zumindest ein Auslaßventil aufweisen, das durch die Vorrichtung, beispielsweise elektromagnetisch, geöffnet werden kann, wenn der Adapter in eine Aufnahme (6) der Vorrichtung eingeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung einen im wesentlichen geschlossenen Raum (17) aufweist, in den die Aufnahme (6) führt, wobei die Ausschenköffnung des auf der Flasche sitzenden Adapters in Ausschanklage in den Raum (17) mündet, daß der Raum (17) mit einer Öffnung (8) zum Einbringen des die abgegebene Flüssigkeit aufnehmenden Glases versehen ist und daß während des Schankvorganges die Öffnung (8) entweder mittels einer Türe (9) geschlossen oder durch eine den Zugriff überwachende Vorrichtung, wie Lichtschranken, Bewegungsmelder auf Infrarot-, Ultraschall- oder Radarbasis, od.dgl., gesichert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschlossenbleiben der Türe (9) während des Schankvorganges überwacht oder gesichert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (8) durch im wesentlichen lotrecht und/oder waagrecht verlaufende Lichtschranken gesichert wird.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen drehsymmetrisch aufgebaut ist und aus einem Deckel (2), einem Mantel (3) und einem Unterteil (4) besteht, wobei eine gegebenenfalls vorhandene Türe (9) um die Achse (10) der Vorrichtung (1) drehbar gelagert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Türe (9) im geöffneten Zustand innerhalb des Mantels (3) liegt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (8) durch im wesentlichen lotrecht und/oder waagrecht verlaufende Lichtschranken, deren Sender und/oder Sensoren bevorzugt im Boden (4) und/oder im Deckel (2) angeordnet sind, gesichert wird. 6 AT 403 905 B
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Vorrichtung (14) zur Überwachung des Geschlossenbleibens der Türe (9) während des Schankvorganges ausserhalb des geschlossenen Raumes (17) liegt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (14) zur Überwachung des Geschlossenbleibens der Türe (9) während des Schankvorganges im Inneren des Deckels (2) angeordnet ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 7
AT257493A 1993-12-20 1993-12-20 Vorrichtung zum portionierten ausschenken von flüssigkeiten AT403905B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0053489A1 (de) * 1980-11-28 1982-06-09 Vgl Industries Limited Verkaufsautomaten
US4645093A (en) * 1984-11-23 1987-02-24 Richard F. Kriz Vending apparatus for vending individual servings of ice cream

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