AT402957B - Leichtdachelement - Google Patents

Leichtdachelement Download PDF

Info

Publication number
AT402957B
AT402957B AT44594A AT44594A AT402957B AT 402957 B AT402957 B AT 402957B AT 44594 A AT44594 A AT 44594A AT 44594 A AT44594 A AT 44594A AT 402957 B AT402957 B AT 402957B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
roof element
element according
light roof
support plate
insulation layer
Prior art date
Application number
AT44594A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA44594A (de
Inventor
Ernst Dipl Ing Buchacher
Otmar Mag Petschnig
Original Assignee
Ernst Dipl Ing Buchacher
Otmar Mag Petschnig
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Dipl Ing Buchacher, Otmar Mag Petschnig filed Critical Ernst Dipl Ing Buchacher
Priority to AT44594A priority Critical patent/AT402957B/de
Publication of ATA44594A publication Critical patent/ATA44594A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT402957B publication Critical patent/AT402957B/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/12Roofs; Roof construction with regard to insulation formed in bays, e.g. sawtooth roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Leichtdachelement mit wenigstens einem Träger, einer Tragplatte und einer Wärmedämmschicht, wobei die Wärmedämmschicht auf der dem Träger   gegenüberliegenden   Seite der Tragplatte angeordnet ist. 



   Derartige Dachelemente, die aus der US 4 947 603 A bekannt sind, bieten die   Möglichkeit innerhalb   kürzester Zeit die Bedachung von Wohnbauten,   Sportbauten.   Industriebauten, Mehrzweckhallen, Brückenbauten usw. In verschiedenster Form, aber auch Geschossdecken   u. dgl.   aus vorgefertigten Bauteilen herzustellen. Solche Dachelemente sind an sich bekannt und bestehen   üblicherweise   aus Metall und/oder Kunststoff, wobei die Tragplatte, die meistens aus Metall hergestellt Ist, zur Erhöhung der statischen Festigkeit des   Dachelementes genppt, gewellt   oder mit zusätzlichen Versteifungsrippen versehen ist. 



   Die bekannten Dachelemente haben, so auch das der US 4 947 603 A bekannte, Jedoch den Nachteil, dass sie einerseits sehr schwer sind und anderseits die Herstellung der Träger und der Tragplatten aus Metall, z. B. Stahl, relativ teuer ist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei bekannten Dachelementen auftretenden Nachteile zu vermelden, wobei eine sehr hohe Anpassbarkeit an die unterschiedlichen Anforderungen an der jeweiligen Baustelle   gewährleistet   wird. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Träger und die Tragplatte aus Holz bestehen, dass der Träger und die Tragplatte fest miteinander verbunden sind und dass zwischen der Wärmedämmschicht und der Tragplatte eine Dampfsperrfolie angeordnet ist. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausführung der Leichtdachelemente aus Holz ergeben sich vielfache Vorteile, wie ein geringes Gewicht, was sich sowohl auf die   Handhabbarkelt   der Leichtdachelemente, als auch eine leichter dimensionierbare Unterkonstruktion auswirkt, eine verminderte Kondensatbildung an der dem Gebäudeinneren zugewandten Fläche des Leichtdachelementes gegenüber Metall, eine verbesserte Optik und Akustik sowie ein verbessertes Raumklima gegenüber Stahlbauteilen, ein erhöhter Brandwiderstand der Holzbalken, ein wesentlich geringerer Energieverbrauch gegenüber Stahlbauteilen bei der Herstellung, sowie eine Berücksichtigung zunehmender ökologischer Einflüsse im Bauwesen.

   Durch die feste Verbindung der Holzträger mit der Holztragplatte weist das Leichtdachelement gemäss der Erfindung auch eine sehr hohe statische Festigkeit bei geringem Eigengewicht auf. 



   Da die Wärmedämmschicht über der statischen Tragkonstruktion liegt, kann die Wärmedämmschicht problemlos jede beliebige Stärke aufweisen. 



   Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet. dass die Tragplatte und der Träger miteinander verleimt sind Auf diese Weise ist eine besonders feste und einfach herstellbare Verbindung zwischen dem Träger und der Tragplatte möglich. 



   Bevorzugt ist gemäss der Erfindung weiters, dass der Träger ein Schichtholzbalken und die Tragplatte eine Schichtholzplatte ist. Auf diese Weise können insbesondere die Balken innerhalb bestimmter Grenzen an die jeweiligen Festigkeitsanforderungen angepasst werden. Bel der Ausführung in Form von Leimbindern weisen diese einen besonders hohen Brandwiderstand auf. 



   Um Diffusion von Dampf in die Wärmedämmung zu unterbinden, kann gemäss einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass zwischen der Wärmedämmschicht und der Tragplatte eine Dampfsperrfolie angeordnet ist. 



   Die Erfindung kann dabei vorzugsweise dadurch weitergebildet sein, dass die Dampfsperrfolie an den Seitenrändern der Wärmedämmschicht hochgezogen und auf die der Tragplatte gegenüberliegende Seite der Wärmedämmschicht umgeschlagen ist, wobei weiters vorgesehen sein kann, dass die Dampfsperrfolien benachbarter Leichtdachelemente im Bereich der Wärmedämmschicht an ihren Stossrändern miteinander verklebt sind. Dadurch Ist es auf einfache Weise möglich, einen Durchtritt von Feuchtigkeit (Kondensat) durch ein aus erfindungsgemässen Leichtdachelementen gebildetes Dach vollständig zu unterbinden, da eine vollflächige Dampfsperre vorliegt. 



   Das erfindungsgemässe Leichtdachelement kann entweder als Warmdachelement, das nicht durchlüftet ist, oder als Kaltdachelement mit einer Durchlüftung ausgeführt sein. Bei letzterer Ausführungsform ist erfindungsgemäss bevorzugt, wenn auf der der Tragplatte gegenüberliegenden Seite der Wärmedämmschicht eine Abdeckplatte vorgesehen ist, die von der Wärmedämmschicht über Distanzhalter beabstandet ist, wobei weiters bevorzugt ist, dass die Abdeckplatte und die Distanzhalter aus Holz bestehen. Bei letzterer Ausführungsform kommen somit nur tragende Teile aus Holz zum Einsatz. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht auf ein aus erfindungsgemässen Leichtdachelementen gebildetes Dach von der Stirnseite der Leichtdachelemente aus, Fig. 2 das Detail 11 von Fig. 1 in vergrössertem Massstab, Fig. 3 eine Ansicht auf ein aus erfindungsgemässen Leichtdachelementen gebildetes Dach entsprechend Fig. 1 in einer Kaltdachausführung, Fig. 4 das Detail IV von Fig 3 in vergrössertem Massstab, Fig. 5 einen Schnitt durch das Dach 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 von Fig. 1 entlang der Linie V-V, Fig. 6 das Detail VI in Fig. 5 in vergrössertem Massstab, die Fig.

   7 bis 9 verschiedene   Möglichkeiten,   eine Deckenverkleidung an den erfindungsgemässen Leichtdachelementen anzubringen und die Fig. 10 bis 17 verschiedene Dachformen, bei welchen das erfindungsgemässe Leichtdachelement zum Einsatz kommen kann. 



   Unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 wird in der Folge ein Flachdach beschrieben, das aus mehreren erfindungsgemässen Leichtdachelementen 10 besteht, wobei jedoch nur ein einziges, und zwar das mittlere, Leichtdachelement 10 zur Gänze dargestellt ist. Ein Leichtdachelement 10 besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus gegebenenfalls zwei Tragern 1, vorzugsweise Schichtholzbalken, deren Dimension entsprechend den statischen Anforderungen gewählt ist. Mit den Schichtholzbalken 1 verbunden ist eine Tragplatte 2, vorzugsweise eine Schichtholzplatte, die mit den Schichtholzbalken 1 vorzugsweise verleimt ist. Es ist jedoch auch jede andere feste Verbindung denkbar.

   Durch das Verleimen der Schichtholzplatte 2 mit den Schichtholzbalken 1 wird eine sehr feste und einfach herzustellende Verbindung zwischen diesen geschaffen, so dass der Verbund zwischen Schichtholzplatte 2 und Schichtholzbalken 1 eine sehr hohe statische Tragfestigkeit bei geringem Gewicht aufweist. Selbstverständlich kann auch nur ein einziger   Schichtholzbal-   ken 1 bzw. können auch mehr als zwei Schichtholzbalken 1 je Leichtdachelement 10 verwendet werden. 



   Über der   Schichtholzplatte 2, d. h.   auf der den Schichtholzbalken 1 abgewandten Seite der Schichtholzplatte 2 Ist eine Wärmedämmschicht 4 vorgesehen, die aus an sich bekannten Werkstoffen, vorzugsweise aus Steinwolle, hergestellt sein kann und vorzugsweise eine ausreichende Trittfestigkeit aufweist. Zwischen der Wärmedämmschicht 4 und der Schichtholzplatte 2 ist eine Dampfsperrfolie 3 angeordnet, die über die   Seitenränder   8, 9, 11, 12 (Fig. 2,6) der Wärmedämmschicht 4 hochgezogen und anschliessend mit ihren Rändern 13 auf die der Schichtholzplatte 2 gegenüberliegende Seite der Wärmedämmschicht 4 umgeschlagen und dort auf beliebige Weise befestigt ist. Die Wärmedämmschicht Ist über nicht dargestellte   Isolationsdübel   mit Schrauben an der Schichtholzplatte 2 befestigt. 



   Bei der Montage der Leichtdachelemente 10 auf einem Dach werden die Dampfsperrfolien benachbarter Leichtdachelemente 10 über eine Klebeschicht, vorzugsweise ein Doppelklebeband, an den Rändern 8, 9 (Fig. 2) bzw. 11, 12 (Fig. 6) miteinander verklebt, so dass eine   völlig   dampf- und winddichte Bauweise des Daches hergestellt wird. 



   Um die Schichtholzplatten 2 benachbarter Leichtdachelemente 10 miteinander zu verbinden, kann vorgesehen sein, dass diese über eine an sich bekannte Nut-Feder-Verbindung miteinander verbunden sind. 



  Diese Verbindung wird bevorzugt wie in Fig. 1 und 2 dargestellt über eine rhombusförmige Leiste 14, die   10   entsprechenden Nuten der Schichtholzplatten 2 aufgenommen ist, gebildet. Die Leiste 14 kann zur Vereinfachung der Montage bereits an einem Leichtdachelement 10 angeleimt an die Baustelle angeliefert werden, so dass benachbarte   Leichtdachelemente   10 nur mehr zusammengesteckt werden müssen, um eine feste Verbindung zwischen den Leichtdachelementen 10 herzustellen. 



   Über der Wärmedämmschicht 4 weist jedes Leichtdachelement 10 eine Dachabdichtungsschicht 15 aus einem geeigneten Werkstoff, vorzugsweise eine PVC-Folie, auf, die an einem Längsrand 8 bündig mit dem Leichtdachelement 10 abschliesst und am anderen Längsrand 9 einen Schleppstreifen 16 aufweist, von welchem das benachbarte Leichtdachelement 10 überlappt wird. Die Dachabdichtungsschicht 15 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel über eine mechanische Befestigung,   z.     B. Isolationsdübel   mit Schrauben 17 oder Nägel, am Längsrand 8 mit der Wärmedämmschicht 4 bzw. der Schichtholzplatte 2 mechanisch verbunden. Diese mechanische Verbindung 17 wird bevorzugt bereits im Werk vor der Anlieferung an die Baustelle hergestellt. Damit ist auch eine kurzfristige Notdichtheit der Eindeckung zu erreichen.

   Der Bereich des Längsrandes 8 des   Leichtdachelementes 10,   der diese mechanische Verbindung aufweist, wird vom Schleppstreifen 16 des benachbarten Leichtdachelementes 10 überlappt und der Schleppstreifen 16 ist mit der Dachabdichtungsschicht 15 des bedachten Leichtdachelementes dicht verbunden,   z. B.   verschweisst, so dass eine durchgehende wasserdichte Dachabdichtungsschicht beim Dach hergestellt werden kann. 



   Wie in Fig. 5 und 6 dargestellt ist, ist auch am Stirnrand 12 des Leichtdachelementes 10 ein Schleppstreifen 16'vorgesehen, der den Stirnrand 11 des benachbarten Leichtdachelementes 10 überlappt, so dass auch hier eine völlig dichte Verbindung hergestellt werden kann. Mit 18 und 19 sind in Fig. 5 symbolisch die Auflager dargestellt, auf welchen sich die Schichtholzbalken 1 abstützen. 



   Durch die soeben beschriebene Konstruktion eines Leichtdachelementes 10 wird ein nichtbelüftetes Warmdach gebildet. In den Fig. 3 und 4 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Leichtdachelementes 20 dargestellt, durch das ein belüftetes Kaltdach gebildet werden kann. Gleiche Teile des Leichtdachelementes 20 und des Leichtdachelementes 10 sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. 



   Zum Unterschied zum Leichtdachelement 10 ist an der Oberseite der Wärmedämmschicht 4,   d. h.   auf der der Schichtholzplatte 2 gegenüberliegenden Seite eine Abdeckplatte 7 vorgesehen, die über Distanzhalter 6 von der Wärmedämmschicht 4 beabstandet ist. Dadurch ist eine Belüftung, wie symbolisch durch den Pfeil 23 dargestellt, möglich. Durch die Abmessungen der Distanzhalter 6 und deren Abstand voneinander 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 kann der Lüftungsquerraum entsprechend den jeweiligen bauphysikalischen Anforderungen beliebig dimensioniert werden. Auf der von den Distanzhaltern 6 abgewandten Seite der Abdeckplatte 7,   d. h.   der Aussenseite des Daches, Ist wiederum eine Dachabdichtungsschicht 15 mit Schleppstreifen 16 vorgesehen.

   Die Abdeckplatte 7 bildet dabei die Unterkonstruktion für die Dachabdichtung mittels der Dachabdichtungsschicht 15. 



   In den   Flg.   7 bis 9 sind verschiedene Möglichkeiten dargestellt, eine Deckenverkleidung an einem   erf ! ndungsgemässen Leichtdache ! ement   10 anzubringen. 



   Die Deckenverkleidung 24 kann wie in Fig. 7 dargestellt ist, an der Unterseite,   d. h.   der der Schichtholzplatte 2 und der Wärmedämmschicht 4 gegenüberliegenden Seite der Schichtholzbalken 1 direkt befestigt sein, so dass zwischen der Deckenverkleidung 24 und der Schichtholzplatte 2 ein Freiraum gebildet wird, der genau der Höhe der Schichtholzbalken 1 entspricht. Die Breite der   Deckenverkleidungselemente   24 kann dabei gegebenenfalls genau der Breite B der   Leichtdachelemente   10 entsprechen und bereits an den Schichtholzbalken 1 befestigt sein, wenn die Leichtdachelemente 10 an die Baustelle geliefert werden Die Deckenverkleidungselemente 24 können jedoch auch erst vor Ort an den Trägern 1 befestigt werden und auch eine von der Breite B der Leichtdachelemente 10 unterschiedliche Breite aufweisen. 



   Die Deckenverkleidung 24 von Fig. 8 entspricht im wesentlichen der von Fig. 7, wobei jedoch die Deckenverkleidung 24 über Halterungen 25, die bevorzugt aus Holz (aber   z. B.   auch aus Metall) bestehen können, von den Schichtholzbalken 1 abgehängt ist. 



   Der Raum zwischen der Tragplatte 2 und der Deckenverkleidung 24 kann dabei belüftet sein. 



   Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform ist die Deckenverkleidung 26 zwischen den Schichtholzbalken 1 unmittelbar an der Schichtholzplatte 2 der   Leichtdachelemente   10 befestigt, wobei auch hier sowohl eine Vorfertigung als auch ein nachträglicher Einbau vor Ort möglich ist. 



   In den Fig. 10 bis 17 sind verschiedene Einsatzmöglichkeiten des erfindungsgemässen Leichtdachelementes dargestellt, die in der Folge näher beschrieben werden. 



   In Fig. 10 ist ein Flachdach, in Fig. 11 ein Satteldach, in Fig. 12 ein Pultdach und In Fig. 15 ein Sheddach dargestellt, wobei jeweils ebene, erfindungsgemässe   Leichtdachelemente   m Warm- oder Kaltdachausführung zum Einsatz kommen. In Fig. 10 ist weiters dargestellt, dass bei den   erfmdungsgemässen   Leichtdachelementen auch Lichtkuppeln 27 vorgesehen sein können, die bereits bel der Herstellung der   Leichtdachelemente Im   Werk eingebaut werden. 



   In Flg. 13 und 14, sowie 16 ist dargestellt, dass mit Hilfe der   erfindungsgemässen   Leichtdachelemente auch ein Bogendach (Fig. 13), ein Hallendach   (Flg.   14) und ein Sheddach (Fig. 16) hergestellt werden kann. 



  Je nach Wunsch und Spannweite des Daches kann die gekrümmte Form entweder durch einzelne, flache bzw. teilweise gekrümmte Leichtdachelemente gebildet werden, oder das Leichtdachelement weist selbst die gewünschte Gesamtform des Daches auf, wenn dies aufgrund der technischen Gegebenheiten möglich ist. Um die statische Festigkeit gekrümmter Leichtdachelemente zu erhöhen, können Zugbänder 43 (Fig. 



  13) vorgesehen sein. die durch das Eigengewicht und andere Lasten, z. B. Schnee, entstehende Seitenkräfte aufnehmen. 



   Wie aus Fig. 17 ersichtlich ist, kann das   erfindungsgemässe Leichtdachelement   nicht nur zur Herstellung von Dächern verwendet werden, sondern es kann auch   als Geschoss- oder   Zwischendecke (28) verwendet werden, wobei lediglich die Oberseite des Leichtdachelementes, die den Fussboden bildet, den besonderen Anforderungen auf an sich bekannte Weise angepasst werden muss. 



   Zusammenfassend kann die Erfindung beispielsweise wie folgt dargestellt werden : Das Leichtdachelement weist wenigstens einen Schichtholzbalken, eine Schichtholzplatte und eine Wärmedämmschicht auf. 



  Der Träger und die Tragplatte sind miteinander verleimt und die Wärmedämmschicht Ist auf der dem Träger gegenüberliegenden Seite der Tragplatte angeordnet. 



   Zwischen der Wärmedämmschicht und der Tragplatte ist eine   Dampfsperrfolie angeordnet.   die an den Seitenrändern der Wärmedämmschicht hochgezogen und auf die der Tragplatte gegenüberliegende Seite der Wärmedämmschicht umgeschlagen ist. 



   Auf der der Tragplatte gegenüberliegenden Seite der Wärmedämmschicht ist eine Dachabdichtungsschicht vorgesehen, wobei die Dachabdichtungsschicht eines Leichtdachelementes das benachbarte Leichtdachelement überlappt. 



   Mit dem erfindungsgemässen Leichtdachelement ist eine teilweise oder komplette Vorfertigung Im Werk mit allen damit verbundenen Vorteilen, wie sehr geringen Fehlerquoten und geringen Herstellungskosten, möglich. Vorzugsweise wird für alle tragenden Teile Holz verwendet, wobei auch   sämtliche   An- und 
 EMI3.1 


Claims (20)

  1. m BereichPatentansprüche 1. Leichtdachelement mit wenigstens einem Träger, einer Tragplatte und einer Wärmedämmschicht, wobei die Wärmedämmschicht auf der dem Träger gegenüberliegenden Seite der Tragplatte angeord- net ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger und die Tragplatte aus Holz bestehen, dass der Träger (1) und die Tragplatte (2) fest miteinander verbunden sind und dass zwischen der Wärmedämm- schicht (4) und der Tragplatte (2) eine Dampfsperrfolie (3) angeordnet ist (Fig. 1,5, 7-9).
  2. 2. Leichtdachelement nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (2) und der Träger (1) miteinander verleimt sind.
  3. 3. Leichtdachelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) ein Schichtholzbalken und die Tragplatte (2) eine Schichtholzplatte ist (Fig. 1, 5).
  4. 4. Leichtdachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Wärmedämmschicht (4) und der Tragplatte (2) eine Dampfsperrfolie (3) angeordnet ist (Fig. 2, 4, 6).
  5. 5. Leichtdachelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfsperrfolie (3) an den Seitenrändern (8, 9, 11, 12) der Wärmedämmschicht (4) hochgezogen und auf die der Tragplatte (2) gegenüberliegende Seite der Wärmedämmschicht (4) umgeschlagen (13) ist (Fig. 2, 4, 6).
  6. 6. Leichtdachelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfsperrfolien (3) benach- barter Leichtdachelemente (10) im Bereich der Wärmedämmschicht (4) an ihren Rändern (8,9, 11,12) miteinander verklebt sind (Fig. 2,6).
  7. 7. Leichtdachelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschicht ein Doppelkle- beband ist.
  8. 8. Leichtdachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatten (2) benachbarter Leichtdachelemente (10) über eine Nut-Feder-Verbindung (14) miteinander verbunden sind (Fig. 2, 4)
  9. 9. Leichtdachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Tragplatte (2) gegenüberliegenden Seite der Wärmedämmschicht (4) eine Dachabdichtungsschicht (15) vorgesehen ist (Fig. 2, 6).
  10. 10. Leichtdachelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachabdichtungsschicht (15) eines Leichtdachelementes (10) das benachbarte Leichtdachelement mit einem Schleppstreifen (16) überlappt (Fig. 2,4).
  11. 11. Leichtdachelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachabdichtungsschicht (15) eines Leichtdachelementes (10) im Bereich der Überlappung durch den Schleppstreifen (16) der Dachabdichtungsschicht (15) eines benachbarten Leichtdachelementes (10) mechanisch (17), z. B. mittels Schrauben und Isolationsdübel, mit der Tragplatte (2) verbunden ist (Fig. 2).
  12. 12. Leichtdachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme- dämmschicht (4) mechanisch (17), z. B. mittels Schrauben und Isolationsdübel, mit der Tragplatte (2) verbunden Ist (Fig. 2).
  13. 13. Leichtdachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Tragplatte (2) gegenüberliegenden Seite der Wärmedämmschicht (4) eine Abdeckplatte (7) vorgesehen ist, die von der Wärmedämmschicht (4) über Distanzhalter (6) beabstandet ist (Fig. 3, 4)
  14. 14. Leichtdachelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (7) und die Distanzhalter (6) aus Holz bestehen.
  15. 15. Leichtdachelement nach Anspruch 9 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachabdichtungs- schicht (15) auf der der Wärmedämmschicht (4) gegenüberliegenden Seite der Abdeckplatte (7) <Desc/Clms Page number 5> angeordnet ist (Flg. 4).
  16. 16. Leichtdachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Leichtdachelementes (10) eine Deckenverkleidung (24, 26) vorgesehen Ist (Flg. 7-9).
  17. 17. Leichtdachelement nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenverkleidung (24) an der von der Tragplatte (2) abgewandten Seite der Träger (1) befestigt ist (Fig. 7, 8).
  18. 18. Leichtdachelement nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenverkleidung (24) von den Trägern (1) über Halterungen (25) abgehängt Ist (Fig. 8).
  19. 19. Leichtdachelement nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenverkleidung (26) zwischen den Trägern (1) an der Tragplatte (2) befestigt ist (Fig 9).
  20. 20. Leichtdachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass im Leicht- dachelement Öffnungen, Uchtkuppetn (27), od. dgl. vorgesehen sind (Fig. 10).
AT44594A 1994-03-02 1994-03-02 Leichtdachelement AT402957B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT44594A AT402957B (de) 1994-03-02 1994-03-02 Leichtdachelement

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT44594A AT402957B (de) 1994-03-02 1994-03-02 Leichtdachelement

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA44594A ATA44594A (de) 1997-02-15
AT402957B true AT402957B (de) 1997-10-27

Family

ID=3490805

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT44594A AT402957B (de) 1994-03-02 1994-03-02 Leichtdachelement

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT402957B (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2447428A2 (fr) * 1977-02-24 1980-08-22 Rougier & Fils Sa Toiture perfectionnee
DE3409729A1 (de) * 1983-04-12 1984-10-18 Betonbau GmbH, 6833 Waghäusel Transportables fertigdach
US4947603A (en) * 1987-09-16 1990-08-14 Alois Goertz Unitary foam/gravel roof
DE3910027A1 (de) * 1989-03-28 1990-10-04 Wilhelm Patt Vorgefertigtes, freitragendes dachelement fuer den hochbau
AT392112B (de) * 1986-02-04 1991-01-25 Rauch Alfred Fertigdachkonstruktion
AT392313B (de) * 1988-10-07 1991-03-11 Hollinsky Karlheinz Dipl Ing D Dach aus selbsttragenden, grossflaechigen dachelementen
FR2654134A3 (fr) * 1989-11-06 1991-05-10 Larco Sb Spa Plaque de couverture autoporteuse prefabriquee en beton precontraint.

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2447428A2 (fr) * 1977-02-24 1980-08-22 Rougier & Fils Sa Toiture perfectionnee
DE3409729A1 (de) * 1983-04-12 1984-10-18 Betonbau GmbH, 6833 Waghäusel Transportables fertigdach
AT392112B (de) * 1986-02-04 1991-01-25 Rauch Alfred Fertigdachkonstruktion
US4947603A (en) * 1987-09-16 1990-08-14 Alois Goertz Unitary foam/gravel roof
AT392313B (de) * 1988-10-07 1991-03-11 Hollinsky Karlheinz Dipl Ing D Dach aus selbsttragenden, grossflaechigen dachelementen
DE3910027A1 (de) * 1989-03-28 1990-10-04 Wilhelm Patt Vorgefertigtes, freitragendes dachelement fuer den hochbau
FR2654134A3 (fr) * 1989-11-06 1991-05-10 Larco Sb Spa Plaque de couverture autoporteuse prefabriquee en beton precontraint.

Also Published As

Publication number Publication date
ATA44594A (de) 1997-02-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT394073B (de) Waermedaemmsystem fuer ein steildach mit auf den dachsparren verlegter daemmlage
EP0795659A1 (de) Dachkonstruktion
AT402957B (de) Leichtdachelement
DE69220817T2 (de) Bauelement, insbesondere für eine Dachkonstruktion, und Verfahren zu dessen Herstellung
WO1988003587A1 (fr) Element de plafond et/ou de mur, notamment pour maisons prefabriquees
EP1045945B1 (de) Verwendung von trägerelementen zur befestigung von unterkonstruktionen
DE3410658A1 (de) Dachbauelement
DE2514259C2 (de) Dachkonstruktion mit plattenförmigen Isolierstoffbauelementen sowie Abstandhalter für die Dachkonstruktion
DE2721799A1 (de) Sparrenloses gebaeude bzw. sparrenloser teil eines gebaeudes
DE1609819A1 (de) Leichtbauplatte,insbesondere fuer Flachdaempfer
DE19847110A1 (de) Bauelement zum Erstellen von tragenden Wänden, Decken, Böden oder Dächern
DE19916247A1 (de) Baukastensystem für Fertighäuser
DE2838566A1 (de) Dachdeckelement
DE2325281A1 (de) Metalltraegerelement fuer bauwerksdecken und aus diesem metalltraegerelement und einer betonschicht gebildeten bauwerksdecke
DE29604846U1 (de) Dachkonstruktion
DE1659280A1 (de) Vorgearbeitetes Dachelement
DE10030729A1 (de) Plattenelement zur Erstellung von Wand,Decke oder Dach eines Bauwerks
DE20000475U1 (de) Mehrschichtplatte für den Hochbau
DE3328092A1 (de) Platte zur isolierung von daechern, boeden, wandflaechen oder dgl.
EP4495351A1 (de) Vorgefertigtes fassadenelement, fassadensystem sowie verfahren zur herstellung einer gedämmten fassade
DE1956054U (de) Bauteilsatz zum aufbau einer daemmschicht.
EP1896675B9 (de) Klebebewehrung mit brandschutz und ihre herstellungsverfahren
DE202006011293U1 (de) Wand-, Decken- und Dachelement
AT228456B (de) Doppelscheibe
DE202004019594U1 (de) Aufsparren-Dämmsystem als Unterdach

Legal Events

Date Code Title Description
REN Ceased due to non-payment of the annual fee
MK07 Expiry

Effective date: 20140302