AT392112B - Fertigdachkonstruktion - Google Patents

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AT392112B
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/20Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

AT392112B
Die Erfindung betrifft eine Fertigdachkonstruktion für Sattel- bzw. Steildächer mit Firstlinie unter Verwendung selbsttragender, großformatiger, die Dachschräge bildender Dachelemente aus Stahlbeton, bei denen der statisch tragende Teil sowie der räumlich abschließende Teil eine Einheit bilden und an den beiden, sich vom Sattel bis zur Traufe erstreckenden Rändern der Dachelemente auf einer der beiden Hauptflächen diesen Rändern 5 entlang verlaufende Rippen vorgesehen sind, die das Dachelement an seiner Längsseite abschließen und die Hauptfläche überragen.
Im Wohnhaus-, Hallen- und Industriebau ist die Verwendung großformatiger Wandelemente bekannt. Bei der Konstruktion von Dächern für Wohnhaus-, Hallen- und Industriebauten wird jedoch meist in herkömmlicher Bauweise vorgegangen und das Dach mit zimmermannsmäßigen Holzkonstruktionen und handwerksmäßiger 10 Eindeckung mit Dachziegeln oder Dachplatten ausgeführt. Aus der DD-PS 205.479 ist nun eine Konstruktion der einleitend angegebenen Art bekannt geworden, bei welcher ein Abdeckelement vorgesehen ist, das Bestandteil eines Entwässerungssystems ist, welches nicht die Dachschräge bildet. Die Entwässerung;'erfolgt bei diesem Fertigdach quer zur Dachschräge, d. h. das Wasser wird nicht vom First zur Traufe geführt, sondern quer zu dieser Richtung und demgemäß parallel zur Traufe. Probleme der statischen Bemessung von die Dachschräge bildenden 15 Dachelementen aus Stahlbeton spielen bei dem bekannten Abdeckelement keine Rolle, weil dieses lediglich zur Überbrückung von Abständen dient, die zwischen zwei Trogträgerelementen vorliegen.
Die Erfindung zielt demgegenüber darauf ab, eine Fertigdachkonstruktion zu schaffen, die ohne die herkömmlichen Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten erstellt werden kann und die zugleich bei hoher statischer Tragfähigkeit eine außerordentlich wettersichere Dachabdeckung gewährleistet. Die erfindungsgemäße 20 Fertigdachkonstruktion zeichnet sich dadurch aus, daß die Fertigdachkonstruktion neben wenigstens einem an sich bekannten Dachelement, bei dem die beiden, den Rändern entlang verlaufenden Rippen nur eine der beiden Hauptflächen des Dachelementes überragen, wenigstens ein Dachelement aufweist, bei dem die beiden, den Rändern entlang verlaufenden Rippen beide Hauptflächen des Dachelementes überragen.
Die Anwendung von U- und H-förmigen Elementen in einer Fertigdachkonstruktion aus Stahlbeton bietet bei 25 der praktischen Ausführung u. a. den Vorteil, daß die Dachkonstruktion besonders gewichtssparend ausgeführt werden kann, weil die H-förmigen Elemente im Randbereich derselben, wo sie von den U-förmigen Elementen übergreifend abgedeckt werden, besonders hohe statische Tragfähigkeit haben und dadurch ästhetisch ansprechender als bisher übliche Fertigdachkonstruktionen aus Stahlbeton mit vom First bis zur Traufe durchgehenden Dachelementen ausgebildet werden können. Überdies ist die erfindungsgemäße Dachkonstruktion völlig wetter-30 und sturmsicher.
Es sei erwähnt, daß aus der EP-A-0 068 470 zwar vorgefertigte Platten aus Stahlbeton bekannt sind, die mit dem Ziel entwickelt worden sind, ein Haus, das mit diesem Dach versehen ist, mit Sonnenenergie zu beheizen. Im Gegensatz dazu beschäftigt sich die Erfindung damit, eine gesonderte Eindeckung von Dächern mit Dachziegeln oder Dachplatten überflüssig zu machen und Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten einzusparen. 35 Bei einer kombinierten geneigten Dachraum-Deckenkonstruktion gemäß der EP-A2-0 016 486 werden schmale Abdeckelemente aus faserverstärktem, insbesondere glasfaserverstärktem Zement verwendet, die zwar an den Seitenrändem die Hauptfläche des Dachelementes überragende Rippen haben; die Dachkonstniktion wird jedoch nicht aus U- und H-förmigen, selbsttragenden Dachelementen aus Stahlbeton gebildet, sondern es sind lediglich nebeneinander liegende U-förmige Elemente vorhanden, die an ihren Stoßstellen durch rinnenförmige, 40 jedoch nicht selbsttragende und nicht aus Stahlbeton bestehende Elemente äbgedeckt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Fertigdachkonstruktion, während in Fig. 2 die Fertigdachkonstruktion mit den Dachelementen in Schrägansicht dargestellt ist. Die Fig. 3a bis 3e zeigen Beispiele für die vielseitigen architektonischen Gestaltungsmöglichkeiten der Erfindung in der schematischen 45 Darstellung für ein flaches Satteldach (Fig. 3a), für ein Pultdach (Fig. 3b), für Hallen- und Industriedächer (Fig. 3c), für ein Steildach (Fig. 3d) und für ein Mansardendach (Fig. 3e).
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform von großflächigen Dachelementen (1) und (2) sind auf wenigstens einer der beiden Hauptflächen (7), (8) bzw. (9), (10) Rippen (11), (12) bzw. (13), (14) vorgesehen, die entlang der Ränder (3), (4) bzw. (5), (6) verlaufen. Die Ränder (3), (4) bzw. (5), (6) 50 erstrecken sich vom Sattel bis zur Traufe, schließen die Dachelemente (1), (2) an ihrer Längsseite ab und überragen die Hauptfläche (7) oder (8) im Falle des großflächigen Dachelementes (1) mit nach unten gerichteten, den seitlichen Abschluß bildenden Rippen (12) und (13) (umgekehrtes U) bzw. überragen die Hauptfläche (9) und (10) im Falle des großflächigen Dachelementes (2) mit nach oben und nach unten gerichteten, den seitlichen Abschluß bildenden Rippen (13) und (14) (H-Form). 55 Durch abwechselndes Anordnen von U-förmigen Dachelementen (1) und H-förmigen, großflächigen Dachelementen (2) wird nicht nur eine völlig wettersichere Ausführung der Dachfläche ermöglicht, sondern auch ein statischen Erfordernissen Rechnung tragender Aufbau sichergestellt, da insbesondere die seitlichen, nach unten gerichteten Rippen der H-förmigen Dachelemente die aus den erfindungsgemäßen Dachelementen erstellten Dachkonstruktionen versteifen. 60 Die Firstabdeckung (15) kann durch großformatige Abdeckungen vorgenommen werden, ist aber nur bei Satteldächern erforderlich.
Zur Abdichtung der Dachelemente an den Stellen des gegenseitigen Übergreifens der Rippen kann zusätzlich -2-

Claims (2)

  1. AT392112B gewünschtenfalls feiner Mörtel, Betonkleber o. ä. verwendet weiden. Die «findungsgemäße Konstruktion ist für die problemlose Abdeckung von Bauten aller Art, wie Ein- und Mehrfamilienhäuser, Industriebauten, Hallen, Sportstätten usw., geeignet. Eine zusätzliche Auflage einer aus Holz oder aus Styropoibeton oder aus einem anderen geeigneten Isoliermaterial bestehende Platte an der Innenseite der Dachelemente ermöglicht eine isolierende Ausführung der erfindungsgemäßen Dachkonstruktion. Wird die nach außen gerichtete Fläche der Dachelemente aus Strukturbeton gefertigt oder die Anfertigung der Dachelemente in Stahlformen aus Well- oder Riffelblechen vorgenommen, so können Dachelemente mit dachziegelartiger oder profilierter Oberfläche ausgebildet werden. Durch Beigabe eines Wasserdichtungsmittels, durch Vornahme ein« Kunstharzbeschichtung an der Oberfläche od. dgl. können die großflächigen Dachelemente auch wasserdicht gemacht werden. Es ist auch möglich, die Oberfläche der Dachelemente farbig zu gestalten. Die Fertigung der Dachelemente kann in Hallen und somit witterungsunabhängig erfolgen. Eine rasche Montage der Dachkonstruktion ist mit entsprechenden Kränen oder Hebezeugen durchführbar. Die großformatigen Dachelemente werden zweckmäßig für liegenden Transport, etwa in der Breite eines LKWs (annähernd 2,20 m) ausgeführt. Ihre Länge hängt vom betreffenden Bauweik ab und entspricht d« Länge vom First bis zur Traufe. Die Herstellung der großformatigen Dachelemente kann dadurch erfolgen, daß in profilierte Formen aus Stahlblech Beton eingefüllt, Baustahlgitter eingelegt und eine Verteilung und Verdichtung des Betons vorgenommen wird. Auf die in den Stahlblechformen vorliegende Betonmasse können Stahlblechformen für die Ausbildung der Rippen aufgesetzt werden, wonach die Rippenformen mit Beton gefüllt werden und anschließend der in den Formen vorliegende Beton für die Rippenausbildung gesondert verdichtet wird. Die Herstellung erfolgt zweckmäßig in nach oben offener Form auf Unterlagen aus Stahlblech, Riffelblechen oder Wellblech, welche der in der Form nach unten liegenden, beim Gebrauch nach oben und außen gerichteten Hauptfläche des Dachelementes Gestalt und Form geben. Verstellbare Formen ermöglichen die Fertigung in jeder gewünschten Breite und Länge. Diese Formen, welche in einem Arbeitsgang die Herstellung des flächenbildenden Dachkörpers und der beiden, den längsseitigen Abschluß bildenden Rippen ermöglichen, sind wiederverwendbar und stehen nach der Entfernung des Dachelementes aus diesen für die Herstellung des nächsten Dachelementes zur Verfügung. PATENTANSPRUCH Fertigdachkonstruktion für Sattel- bzw. Steildächer mit Firstlinie unter Verwendung selbsttragender, großformatiger, die Dachschräge bildender Dachelemente aus Stahlbeton, bei denen der statisch tragende Teil sowie der räumlich abschließende Teil eine Einheit bilden und an den beiden, sich vom Sattel bis zur Traufe erstreckenden Rändern d« Dachelemente auf einer der beiden Hauptflächen diesen Rändern entlang verlaufende Rippen vorgesehen sind, die das Dachelement an seiner Längsseite äbschließen und die Hauptfläche überragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fertigdachkonstruktion neben wenigstens einem an sich bekannten Dachelement (1), bei dem die beiden, den Rändern entlang verlaufenden Rippen (11,12) nur eine der beiden Hauptflächen (7 oder 8) des Dachelementes (1) überragen, wenigstens ein Dachelement (2) aufweist, bei dem die beiden, den Rändern entlang verlaufenden Rippen (13, 14) beide Hauptflächen (9 und 10) des Dachelementes (2) überragen. Hiezu
  2. 2 Blatt Zeichnungen
AT46488A 1986-02-04 1988-02-24 Fertigdachkonstruktion AT392112B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT402957B (de) * 1994-03-02 1997-10-27 Ernst Dipl Ing Buchacher Leichtdachelement

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0016486A1 (de) * 1979-03-01 1980-10-01 Stamicarbon B.V. Dachkonstruktion für ein Gebäude
DD205479A1 (de) * 1982-06-29 1983-12-28 Reinhard Erfurth Vollmontagefaehige fertigteildachkonstruktion fuer variable gebaeudebreiten
DE3421107A1 (de) * 1983-06-06 1984-12-06 Aktieselskabet Fjeldhammer Brug, Fjellhammar Modulelemente fuer giebeldaecher

Patent Citations (3)

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AT402957B (de) * 1994-03-02 1997-10-27 Ernst Dipl Ing Buchacher Leichtdachelement

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