AT402954B - Schneefräse - Google Patents

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Description

AT 402 954 B
Die Erfindung betrifft Schneeräumgeräte für Schigelände und insbesondere ein Schneepisten-Planier-gerät, das zum Ziehen von einer Kraftmaschine ausgebildet ist, mit einer horizontal sowie quer zur Zugrichtung angeordneten, vorzugsweise teilweise von einem Gehäuse abgedeckten Frästrommel, an deren Hinterseite eine hiezu parallele Schneekammer angeordnet ist, die an der Ober- und Hinterseite von einer Abdeckung begrenzt und an der Vorderseite sowie am Boden offen ist.
An heutigen Schiorten mit gesteigertem Schifahrerverkehr ist das Pistenpräparieren und Schneeräumen zu einem wesentlichen Teil jedes erfolgreichen Schizentrums geworden. Üblicherweise dienen als Kraftmaschinen Raupenfahrzeuge, die mit mehreren Anbaugeräten ausgestattet sind, um die Schneeräumung durchzuführen. Im allgemeinen besitzt ein Raupenfahrzeug an der Vorderseite einen umgekehrt V-förmigen Pflug, mit dem der Schnee in Bereichen gesammelt wird, wo es zuviel von ihm gibt, und in Bereiche gebracht wird, die schneearm sind. An dem Raupenfahrzeug ist im allgemeinen an der Hinterseite eine Fräse angebracht. Die Fräse besteht aus einer Trommel mit mehreren Fräsvorsprüngen. Die Trommel mit den Fräsvorsprüngen dreht sich in einem Gehäuse und bricht Eisbrocken und andere unerwünschte Schneearten auf.
Die Fräse ist üblicherweise unmittelbar hinter der umlaufenden Trommel mit einer Schneekammer versehen, in der Schnee gesammelt wird, sodaß er von der Trommel bearbeitet werden kann. An der Hinterseite der Fräse befindet sich eine flexible Matte, die mit mehreren gerieften Endbearbeitungselementen ausgestattet ist. Die Endbearbeitungselemente glätten den Schnee zu einer passenden Schipistenoberfläche.
Gemäß dem Stand der Technik haben die Fräsen über der Schneekammer ein starres Gehäuse bzw. eine starre Abdeckung. Die Abdeckung ist zwischen der flexiblen Endbearbeitungsmatte und dem Frästrommelgehäuse angeordnet.
Es hat sich allerdings herausgestellt, daß derzeitige Fräsen wegen der unterschiedlichen Schneeverhältnisse schwerwiegende Nachteile aufweisen. Wenn z.B. der Schnee extrem eisig ist, so wird er in der Schneekammer während derselben Zeitdauer gehalten und bearbeitet wie wenn er besonders weich ist. Folglich ist nach der Überfahrt per Fräse die fertige Oberfläche nicht gleichmäßig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Fräse zu schaffen, bei der die Länge der Bearbeitungs- und Verweilzeit des Schnees in der Schneekammer je nach den Schneeverhältnissen verändert werden kann.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt in der Schaffung eines Gerätes, das billig und einfach herzustellen ist und bei dem die Schneekammer rasch und ohne Anstrengung des Bedienungspersonales der Kraftmaschine vergrößert oder verkleinert werden kann, wenn sich die Schneeverhältnisse auf einer gegebenen Schipiste an irgendeinem Tag ändern.
Die gestellten Aufgaben werden mit einem Schneepisten-Planiergerät der eingangs angegebenen Art dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß die Abdeckung von einer flexiblen Matte gebildet ist, an der eine Stelleinrichtung angreift, mittels welcher die Größe und die Abmessungen der Schneekammer entsprechend den Schneeverhältnissen veränderbar sind.
Falls der Schnee weich und in großer Menge vorhanden ist, ist es nicht nötig, ihn während einer beträchtlichen Zeitdauer zu bearbeiten. Daher kann die Bedienungsperson die Schleppstange in ihre normale, im wesentlichen horizontale Lage bringen. Ist die Schleppstange in ihre normale, im wesentlichen horizontale Lage zurückgezogen worden, so gleitet der Schnee leicht darunter, wodurch die Schneekammer ihre normalen kleineren Abmessungen einnehmen kann.
Da die zur Verwendung mit Planiergeräten vorgesehenen Kraftmaschinen üblicherweise mit einer Hydraulikanlage ausgestattet sind, kann in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung die Stelleinrichtung aus wenigstens einem hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggregat und einer an der Oberseite der flexiblen Matte fix befestigten, über deren Breite quer zur Fahrtrichtung des Planiergerätes verlaufenden Schleppstange bestehen, deren Abstand von der Frästrommel mittels der Stelleinrichtung veränderbar ist.
Dabei kann die Schleppstange flexibel ausgebildet sein, wodurch eine gute Anpassung an die Bodenverhältnisse erzielt wird.
Von Vorteil ist ferner, wenn die flexible Matte aus verstärktem synthetischem Gummi besteht. Dies ergibt eine weitere Verbesserung der Anpassung an die Bodenverhältnisse und außerdem den Vorteil, daß die Flexibilität der Matte auch bei tiefen Temperaturen erhalten bleibt.
Weiters kann an der Hinterseite der flexiblen Matte eine flexible Schleppmatte angeschlossen sein, wodurch eine bessere und gleichmäßigere Glättung der Schneeoberfläche erzielt wird. ln diesem Fall kann die Schleppmatte mit der flexiblen Matte einstückig verbunden sein, wodurch sich herstellungmäßige Vereinfachungen ergeben.
Dabei kann die Schleppmatte hinter der Schleppstange angeordnet und mit mehreren Oberflächen-Endbearbeitungselementen versehen sein, die an ihrer Unterseite fix montiert sind. Auf diese Weise wird 2
AT 402 954 B die Schneeoberfläche mit geringerem Druck nachbearbeitet und eine optimale Piste erzielt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Schneekammer an der Hinterseite von der Schleppstange begrenzt sein, wodurch sich eine äußerst einfache Konstruktion ergibt.
Weiters ist vorteilhaft, wenn zwei hydraulische Zylinder-Kolben-Aggregate zwischen einem horizontalen 5 Hauptbalken der Fräse und einem Paar Tragbügeln montiert sind, von denen jeder an der Schleppstange fix montiert ist. Mit dieser Ausgestaltung kann die Schleppstange bezüglich des Hauptbalkens bzw. der Kraftmaschine geneigt und somit ein größerer Bereich der Anpassung an die Bodenverhältnisse erzielt werden. Günstig ist auch, wenn die Schleppstange um eine zu ihr parallele Achse kippbar montiert ist, wobei im ro Betrieb bei ausgeschobenen Kolben die Schleppstange nach hinten gekippt und die flexible Matte unter Vergrößerung der Schneekammer nach oben gebogen ist, und wobei im Betrieb bei völlig eingezogenen Kolben die Unterseite der Schleppstange im wesentlichen in derselben Ebene wie die Schneeoberfläche liegt und die flexible Matte unter Verringerung der Größe der Schneekammer gespannt ist. Dies ergibt einen größeren Bereich der Änderungsmöglichkeiten der Größe und Abmessungen der Schneekammer. 75 Werden die Zylinder betätigt und die Kolben ausgeschoben, wird die Schleppstange nach hinten gekippt. Die flexible Matte unter der Stange wird ebenfalls nach hinten gekippt. Dadurch wird unmittelbar vor der Schleppstange mehr Druck auf den Schnee ausgeübt, wodurch der Schnee länger in der Schneekammer zurückgehalten wird. Sobald sich der Schnee in der Schneekammer ansammelt, wird die flexible Matte nach oben verformt und der Schnee längere Zeit in der Schneekammer gehalten, wobei sich 20 die Frästrommel konstant dreht und den Schnee in der Schneekammer bearbeitet.
Es versteht sich, daß die hier beschriebene Erfindung auf vielfache Weise abgewandelt werden kann und nicht auf das nachstehend erläuterte besondere Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern vielmehr alle Ausführungsformen einschließt, bei denen die Abmessungen und die Größe der Schneekammer geändert werden können. 25 Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher erläutert, das in den Zeichnungen dargestellt ist; es zeigen Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht der an einer Kraftmaschine, nämlich einem Schneeräumgerät angebrachten Erfindung, Fig.2 eine Ansicht der Hinterseite der Erfindung, Fig.3 einen Querschnitt durch die Erfindung bei normalen Schneeverhältnissen, Fig.4 einen Querschnitt durch die bei harten Schneeverhältnissen arbeitenden Erfindung, Fig.5 eine Ansicht der Unterseite der 30 Erfindung, Fig.6 eine Seitenansicht der Erfindung, Fig.7 eine Ansicht in größerem Maßstab der Stelleinrichtung der veränderbaren Kammer und Fig.8 eine Ansicht in größerem Maßstab der Hubeinrichtung der Frästrommel.
Gemäß Fig.1 ist eine Schneefräse 1 an einer Kraftmaschine 2 angebracht, die zweckmäßigerweise ein Schipistenraupe ist. Dieses auf Gleisketten laufende Pistenräumgerät ist an der Hinterseite mit einer großen 35 Kugel ausgestattet, die in eine in Fig.2 gezeigte Kugelpfanne 4 paßt.
Die Kugelpfanne 4 ist an einem hinteren Hubrahmen der Schneefräse befestigt. Der hintere Hubrahmen ist an einem oberen Hauptrahmen 6 angebracht, an dem ein linker oberer Schneefänger 7 und ein rechter oberer Schneefänger 8 fix montiert sind. Die Schneefänger 7 und 8 verhindern, daß von den Gleisketten der Kraftmaschine 2 aufgewirbelter Schnee über die Schneefräse 1 gelangt. Am oberen Hauptrahmen 6 ist ein 40 horizontal angeordneter Winkelstab 9 gelenkig angeschlossen.
Unter dem Winkelstab 9 liegt ein horizontaler Hauptbalken 10, der mit jenem über einen linken Träger 11 und einen rechten Träger 12 verbunden ist. Die beiden Träger 11 und 12 sind am horizontalen Hauptbalken 10 fix, am Winkelstab 9 jedoch über Gelenke 13 und 14 gelenkig angebracht. Mittels eines hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggregates 15 kann der horizontale Hauptbalken 10 bewegt werden. Dieses 45 Aggregat 15 könnte auch statt an der Schneefräse 1 am Kugel-Hubrahmen-Mechanismus montiert sein.
Eine teilweise Verlagerung des Hauptbalkens 10 dient zur Änderung des Winkels zwischen den beiden Trägern 11, 12 und dem oberen Hauptrahmen 6, wodurch die in Fig. 5 gezeigte Frästrommel 19 gehoben oder gesenkt wird. Ein Hydraulikmotor 16 versetzt die Frästrommel 19 in Drehung. Die horizontale Frästrommel 19 ist in einem Gehäuse gelagert, das eine linke Gehäuse-Stirnwand 17 und eine rechte so Gehäuse-Stirnwand 18 aufweist. Die Gehäuse-Stirnwände 17 und 18 sind am horizontalen Hauptbalken 10 fix angebracht.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist die horizontale Frästrommel 19 mit mehreren Fräsvorsprüngen 20 ausgestattet, die von der Frästrommel 19 radial nach außen vorspringen. Wie vorhin erwähnt, kann die Frästrommel 19 gehoben oder gesenkt werden, um sich erforderlichenfalls tiefer in den Schnee einzugraben. Ist der 55 Schnee naß oder das Eis auf der Pistenoberfläche dick, dann wird im allgemeinen die Frästrommel 19 gehoben, um übermäßige Belastungen der Maschine zu vermeiden.
Der Hydraulikmotor 16 versetzt die Frästrommel 19 über ein Zahnrad- oder Kettengetriebe in Drehung, das sich in einem Gehäuse 21 befindet. Die Frästrommel 19 ist teilweise von einer starren Gehäuseabdek- 3
AT 402 954 B kung 22 umgeben, um zufällige Beschädigungen zu vermeiden und den zu bearbeitenden Schnee zurückzuhalten. Von der vorderen Oberseite der starren Gehäuseabdeckung 22 springt ein flexibler Schneeschild vor, dessen entfernter Rand neben der Unterseite der Schneefänger 7 und 8 liegt. Am hinteren Teil der starren Gehäuseabdeckung 22 ist eine flexible Matte 24 angebracht, die sich nach unten erstreckt und deren Geometrie geändert werden kann, um eine kleinere oder größere Schneesammelkammer zu schaffen. Es ist diese Matte, welche einen Teil des Gegenstandes der Erfindung bildet.
Am hinteren Ende der flexiblen Matte 24 befindet sich eine Endbearbeitungsmatte 25. Die Matten 24 und 25 sind einstückig ausgebildet. An der Unterseite der Endbearbeitungsmatte 25 sind mehrere geriefte Bodenendbearbeitungs-Cordelemente 27 vorgesehen, die mit Hilfe von Platten 28 an der Endbearbeitungsmatte 25 angebracht sind.
Diese Bodenendbearbeitungs-Cordelemente 27 sind dem Fachmann bekannt und dienen zur Erzielung einer Cordglättung der Schipiste.
Wie deutlicher in Fig. 7 und 8 gezeigt, springt vom horizontalen Hauptbalken 10 ein Paar Tragbügel 29 nach unten vor, welche halbstarre Schleppstangen-Träger 30 tragen.
Bei einer bevorzugten Ausführunsform der Erfindung sind zwei Schleppstangen-Träger 30, einer an der linken und einer an der rechten Seite, vorgesehen. Allerdings könnte man auch einen oder einige Schleppstangen-Träger anwenden.
Die Schleppstangen-Träger 30 sind mit einer halbstarren Schleppstange 31 fix verbunden. Die Schleppstangen-Träger 30 sind an einer Stelle 32 der Tragbügel 29 mittels Kugelgelenken gelenkig montiert. Die halbstarre Schleppstange 31 verläuft horizontal über die flexible Matte 24. Da die Breite der Maschine vorgegeben ist und das Gelände der Schipiste sich ändert, ist die halbstarre Schleppstange 31 derart konstruiert, daß sie dem Verlauf unebenen Geländes folgt und dabei eine eben bearbeitete Schneeoberfläche erzeugt. Im allgemeinen ist die halbstarre Schleppstange 31 aus einem Fiberglas-Material hergestellt, doch ist jedes geeignete Material genauso zweckmäßig.
An einem vom Tragbügel 29 vorspringenden Vorsprung 34 ist ein hydraulisches Zylinder-Kolben-Aggregat 33 gelenkig angeschlossen. Der untere Teil des hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggregates 33 ist an einem Tragbügel 35 gelenkig angebracht.
Wie aus Fig. 1 und 2 ohne weiteres hervorgeht, ist diese Ausführungsform der Erfindung mit 2wei hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggregaten 33 ausgerüstet, die bei Betätigung die Schleppstangen-Träger 30 verstellen und somit den Winkel der halbstarren Schleppstange 31 bezüglich der Schneeoberfläche ändern. Dies wird später in Verbindung mit Fig. 3 und 4 ausführlicher erörtert.
Fig. 8 ist eine Ansicht in größerem Maßstab des hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggregates 15, das zur Verstellung des horizontalen Hauptbalkens 10 und somit zum Heben oder Senken der horizontalen Frästrommel 19 dient.
Im Betrieb fährt die Kraftmaschine 2 vorwärts und schleppt die Schneefräse 1. Der Hydraulikmotor 16 wird eingeschaltet und somit die Frästrommel 19 in Drehung versetzt. Falls es sehr wenig Schnee am Boden gibt oder die Pistenoberfläche mit einer Eisdecke bedeckt ist, kann die Bedienungsperson das zentrale Zyiinder-Kolben-Aggregat 15 einziehen und somit die Frästrommel 19 senken, sodaß sie tiefer in den Schnee eingreifen kann. Das Einziehen des hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggregates 15 verkleinert den Winkel 43 zwischen den Trägern 11 und 12 und stoppt den Bügel 41, wodurch die horizontale Frästrommel 19 in Bezug auf den oberen Hauptrahmen 6 gesenkt wird.
Bei nassem oder schwerem Schnee erfolgt das Umgekehrte, indem das zentrale Zyiinder-Kolben-Aggregat 15 ausgeschoben und der Winkel 43 vergrößert wird, wodurch die horizontale Frästrommel 19 nach oben zum Hauptrahmen 6 gehoben wird.
Wie in Fig. 3 gezeigt, liegt bei Weichschneeverhältnissen die halbstarre Schleppstange 31 im wesentlichen flach auf der Schneeoberfläche auf. Die Oberseite 40a der Schneekammer stellt eine gerade Linie dar, die von der Hinterseite der Gehäuseabdeckung 22 hinunter zur Endbearbeitungsmatte 25 verläuft. Klarerweise kann sich in dieser Lage der Schnee ohne weiteres durch und unter die Endbearbeitungs-Cordelemente 27 bewegen.
Die Bedienungsperson könnte wünschen, den Schnee während einer längeren Zeitdauer zu bearbeiten. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn der Schnee große Eisbrocken enthält. Um nun den Schnee länger in der Schneekammer der Schneefräse 1 zu bearbeiten, wird die Gestalt der Schneekammer verändert.
Dies wird durch Ausschieben des Kolbens aus dem Zylinder des Zylinder-Kolben-Aggregates 33 bewerkstelligt, wie dies in Fig. 4 bei 38b gezeigt ist. Dies bewirkt, daß die halbstarre Schleppstange 31 an ihrer Vorderseite um einen beträchtlichen Winkel nach oben kippt, wie dies bei 39b gezeigt ist. Zur gleichen Zeit wird die flexible Matte zwischen dem Frästrommelgehäuse 22 und der Schleppstange 31 infolge der größeren Schneemenge nach oben gebogen, wodurch das Volumen der Schneekammer vergrößert wird, wie bei 40b gezeigt. Dies ermöglicht eine weitere Bearbeitung des Schnees, bevor er unter die Endbearbei- 4

Claims (10)

  1. ΑΤ 402 954 Β tungsmatte 25 und zwischen die Endbearbeitungs-Cordelemente 27 gelangt. Die Einstellungen nach den jeweiligen Schneeverhältnissen auf derselben Schipiste am selben Tag und in verschiedenen Gebieten können leicht und rasch durchgeführt werden. Die Bedienungsperson betätigt alle Steuerungen, um die verschiedenen Zylinder-Kolben-Aggregate von der sicheren Kabine aus zu verstellen, und braucht lediglich in den Rückspiegel zu blicken, um festzustellen, ob die richtige Menge und Qualität des Schnees zurückbleibt. Patentansprüche 1. Schneepisten-Planiergerät, das zum Ziehen von einer Kraftmaschine ausgebildet ist, mit einer horizontal sowie quer zur Zugrichtung angeordneten, vorzugsweise teilweise von einem Gehäuse abgedeckten Frästrommel, an deren Hinterseite eine hiezu parallele Schneekammer angeordnet ist, die an der Oberund Hinterseite von einer Abdeckung begrenzt und an der Vorderseite sowie am Boden offen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung von einer flexiblen Matte (24) gebildet ist, an der eine Stelleinrichtung angreift, mittels welcher die Größe und die Abmessungen der Schneekammer entsprechend den Schneeverhältnissen veränderbar sind.
  2. 2. Planiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung aus wenigstens einem hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggregat (33) und einer an der Oberseite der flexiblen Matte (24) fix befestigten, über deren Breite quer zur Fahrtrichtung des Planiergerätes verlaufenden Schleppstange (31) besteht, deren Abstand von der Frästrommel (19) mittels der Stelleinrichtung veränderbar ist.
  3. 3. Planiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleppstange (31) flexibel ausgebildet ist.
  4. 4. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß die flexible Matte (24) aus verstärktem synthetischem Gummi besteht.
  5. 5. Planiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Hinterseite der flexiblen Matte (24) eine flexible Schleppmatte (25) angeschlossen ist.
  6. 6. Planiergerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleppmatte (25) mit der flexiblen Matte (24) einstückig verbunden ist.
  7. 7. Planiergerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleppmatte (25) hinter der Schleppstange (31) angeordnet und mit mehreren Oberflächen-Endbearbeitungselementen (27) versehen ist, die an ihrer Unterseite fix montiert sind.
  8. 8. Planiergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneekammer an der Hinterseite von der Schleppstange (31) begrenzt ist.
  9. 9. Planiergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei hydraulische Zylinder-Kolben-Aggregate (33) zwischen einem horizontalen Hauptbalken (10) der Fräse und einem Paar Tragbügeln (35) montiert sind, von denen jeder an der Schleppstange (31) fix montiert ist.
  10. 10. Planiergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleppstange (31) um eine zu ihr parallele Achse kippbar montiert ist, wobei im Betrieb bei ausgeschobenen Kolben die Schleppstange (31) nach hinten gekippt und die flexible Matte (24) unter Vergrößerung der Schneekammer nach oben gebogen ist, und wobei im Betrieb bei völlig eingezogenen Kolben die Unterseite der Schleppstange (31) im wesentlichen in derselben Ebene wie die Schneeoberfläche liegt und die flexible Matte (24) unter Verringerung der Größe der Schneekammer gespannt ist. Hiezu 6 Blatt Zeichnungen 5
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