AT401798B - Anordnung zum arretieren eines endes einer balkenartigen absperrschwelle in einer halterung - Google Patents
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Description
AT 401 798 B
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Arretieren eines Endes einer balkenartigen Absperrschwelle zum bedarfsweisen flüssigkeitsdichten Absperren von Tür- oder Toröffnungen von Gebäuden oder baulichen Anlagen in einer das Absperrschwellenende aufnehmenden Halterung, wobei die Halterung einen äußeren Schenkel und einen inneren Schenkel aufweist, die zwischen sich eine Aufnahmeöffnung zur Aufnahme des von oben her einzusetzenden Schwellenkörperendes bilden und wobei der eine Schenkel einen kompressiblen Dichtstoffpolster trägt, und wobei der Halterung eine Spannvorrichtung zum Niederspannen des eingesetzten Absperrschwellenendes zugeordnet ist und Mittel vorgesehen sind, die ein Anpressen des Absperrschwellenendes gegen den am einen Schenkel der Halterung angeordneten Dichtstoffpolster bewirken.
Zum Schutz der Umwelt muß bei Anlagen, bei denen im Brandfall mit einer Verseuchung des Löschwassers mit chemischen Stoffen gerechnet werden muß oder bei denen im Störfall flüssige Chemikalien wie Öle, Benzine, Laugen, Säuren usw. auslaufen können, Vorsorge gegen ein unkontrolliertes Ausströmen solcher Flüssigkeiten in die Umgebung und möglicherweise in Abwasserkanäle oder Wasserläufe getroffen werden. Ebenso müssen derartige Anlagen gegen Eindringen von Wasser, beispielsweise bei Überschwemmungen, geschützt werden.
Aus der DE-PS 38 33 561 ist eine Vorrichtung zum bedarfsweisen flüssigkeitsdichten Absperren von Tür- oder Toröffnungen von Gebäuden oder baulichen Anlagen bekannt, die eine Absperrschwelle aufweist, welche aus einem Schwellenkörper mit einer an dessen Unterseite angeordneten Dichtstoffleiste besteht und mit' ihren beiden Enden in beiderseits der abzusperrenden Öffnung angeordnete Halterungen ersetzbar und dort arretierbar ist. Die Halterungen haben einen etwa U-förmigen Querschnitt, in welchen die beiden Endabschnitte des Schwellenkörpers eingreifen. Der eine U-Schenkel jeder Halterung trägt innenseitig einen Dichtstoffkörper, der mit der ihm zugewandten Seite des Schwellenkörperendabschnittes zusammenwirkt, und der andere U-Schenkel jeder Halterung trägt innenseitig einen sich nach unten verbreiternden Keil, der mit einem an der entsprechenden Seite des Schwellenkörperendabschnittes angebrachten zweiten, sich nach unten verjüngenden Keil zusammenwirkt.
Wenn im Einsatzfall die in die Halterungen eingesetzte Absperrschwelle an ihren beiden Enden mittels Spannhebeln an den Halterungen niedergedrückt wird, bewirken die miteinander zusammenwirkenden Keile einen gewissen Querversatz des Schwellenkörpers und somit dessen Andrücken an den Dichtstoffkörper des einen U-Schenkels der Halterung. Der Bewegungsverlauf des Absperrschwellenendes bei Einsetzen der Schwelle in die Halterung von oben erfolgt somit derart, daß die Schwelle in senkrechter Orientierung schräg zu der dichtstoffbesetzten Seite der Halterung hin abwärts gleitet und dabei schon ab einem sehr frühen Stadium der Abwärtsbewegung, wo nämlich die Berührung der einen Seitenfläche der Absperrschwelle mit dem seitlichen Dichtstoffpolster in der Halterung beginnt, ein vertikales Gleiten des Absperrschwellenendes entlang des seitlichen Dichtstoffpolsters in der Halterung erfolgt, wobei das letztere immer stärker zusammengedrückt wird.
Als nachteilige Folge tritt bei diesem Stand der Technik ein zunehmend stärkerer Abschabeeffekt auf, d.h. der seitliche Dichtstoffpolster wird, je mehr sich die Absperrschwelle ihrer unteren Endposition beim Einsetzen nähert, in immer stärker zusammengedrücktem Maße auf senkrechte Scherung beansprucht, so daß damit zu rechnen ist, daß die Dichtung nach wenigen Bewegungsspielen beschädigt und unbrauchbar ist. Auch wenn kein Brandfall eintritt, muß aber die Schwelle ab und zu eingesetzt werden, und sei es nur zu Übungszwecken für das für die Betriebssicherheit verantwortliche Personal.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine alternative Konstruktion der Arretierung zwischen Absperrschwellenende und zugehöriger Halterung einer solchen Vorrichtung zu schaffen, die sich durch Einfachheit, leichte Handhabbarkeit, kostengünstige Herstellbarkeit und zuverlässig dichtende Funktion auszeichnet. Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der einleitend angegebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am unteren Bereich des anderen, dem Dichtstoffpolster gegenüberliegenden Schenkels der Halterung ein den Unterkantenbereich des eingesetzten Absperrschwellenendes gegen den Dichtstoffpolster hin ablenkender Noppen angeordnet ist, und daß die gegenseitigen Kontaktflächen des Oberkantenbereiches des eingesetzten Absperrschwellenendes und eines auf dieses wirkenden Spannstückes der Spannvorrichtung miteinander eine abwärts und seitwärts zum Dichtstoffpolster hin geneigte Berührungsnormale bilden.
Erfindungsgemäß wird erreicht, daß die Absperrschwelle während des größten Teiles des Einsetzvorganges seitlich erhebliches Spiel hat, so daß der seitliche Dichtstoffpolster dabei überhaupt nicht beansprucht wird. Erst wenn sich das untere Ende des eingesetzten Absperrschwellenendes dem Boden der Halterung nähert, wird es durch den unten befindlichen Noppen zu dem seitlichen Dichtstoffpolster hin abgelenkt. Dabei erfolgt aber nur eine seitwärtige Ablenkung des Unterkantenbereiches der Absperrschwelle, keineswegs aber der Absperrschwelle insgesamt, die sich folglich in der Halterung schräg stellt und nicht, wie beim Stand der Technik, stets in senkrechter Position bleibt. Oberhalb des abgelenkten 2 ΑΤ 401 798 Β
Unterkantenbereiches kommt die Absperrschwelle somit auch in der Endphase des Einsetzvorganges noch nicht mit dem seitlichen Dichtstoffpolster insgesamt in Berührung. Das Anpressen an den seitlichen Dichtstoffpolster erfolgt erst in der abschließenden Spannphase, wodurch die Absperrschwelle insgesamt in senkrechte Position gebracht wird und mit ihrem Unterkantenbereich durch den Noppen gegen den seitlichen Dichtstoffpolster gedrängt wird und oben durch die Spannvorrichtung außer senkrecht nach unten auch seitwärts gegen den Dichtstoffpolster gespannt wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Noppen am anderen Schenkel der Halterung als maximal eine Halbkugel umfassendes Kugelsegment oder als maximal einen Halbzylinder umfassendes Zylindersegment mit horizontaler Zylinderachse ausgebildet ist. Dabei kann an der Oberseite des Absperrschwellenendes und an der Unterseite des Spannstückes jeweils ein Zylindersegment mit in Längsrichtung der Absperrschwelle verlaufender Zylinderachse angeordnet sein und die Geometrie der Anordnung ist so getroffen, daß das Zylindersegment des Spannstückes in seiner Spannstellung in Bezug auf das Zylindersegment des Absperrschwellenendes um eine kleine Distanz in Richtung vom Dichtstoffpolster weg seitlich versetzt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigt: Fig. 1 eine Absperrvorrichtung mit Arretierungsanordnungen nach der Erfindung in Frontansicht, Fig. 2 eine Schnittdarstellung entsprechend der Schnittlinie X-X in Fig. 2 während des Einsetzens der Absperrschwelle in die Halterungen, Fig. 3 eine Schnittdarstellung ähnlich Fig. 3 bei vollständig in die Halterungen eingesetzter und eingespannter Absperrschwelle, und Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Halterung (ohne eingesetzte Absperrschwelle).
Alle Zeichnungsfiguren sind sehr schematisch gehalten, da sie nur die Grundzüge der erfindungsgemäßen Konstruktion verdeutlichen sollen.
Fig. 1 zeigt schematisch die Absperrvorrichtung, bestehend aus einer Absperrschwelle 1 und aus zwei beiderseits der abzusperrenden Öffnung an Boden und Wand montierten Halterungen 2. Die Absperrschwelle 1 besteht aus einem vorzugsweise hohlkastenförmigen Schwellenkörper 11 und einer an dessen Unterseite angeordneten, beispielsweise angeklebten oder anvulkanisierten Dichtstoffleiste 12.
An den beiden Halterungen 2 ist jeweils eine Spannvorrichtung 4 montiert, die ein Spannstück 41, das die in die Halterungen 2 eingesetzte Absperrschwelle 1 nach unten spannt, und einen auf das Spannstück 41 wirkenden und dieses in seiner Spannstellung arretierenden Spannhebel 42 aufweist.
Aus Gründen der besseren Verständlichkeit sind in Fig. 1 die Halterungen 2 etwas übertrieben groß dargestellt, und die Spannvorrichtung 4 sind nur schematisch angedeutet, um ihre Funktion darzustellen.
Ausbildung und Wirkungsweise der Halterungen 2 und der Absperrschwelle 1 sind in den Fig. 2 bis 4 mehr im einzelnen dargestellt. Die Fig. 2 und 3 zeigen einen Schnitt durch die Absperrschwelle entsprechend der Schnittlinie X-X in Fig. 1 und somit eine Stirnansicht der in Fig. 1 rechten Halterung von der abzusperrenden Toröffnung aus gesehen. Fig. 4 zeigt die Halterung bei weggelassener Absperrschwelle in Draufsicht.
Nach den Fig. 2 bis 4 bildet die Halterung 2, die gemäß Fig. 4 mit einem Wandwinkel 21 an der betreffenden Wand befestigt ist und gegebenenfalls auch am Boden befestigt sein kann, zwischen einem äußeren Schenkel 22 und einem inneren Schenkel 23 eine U-förmige Aufnahmeöffnung 24 zur Aufnahme des betreffenden Endes der Absperrschwelle 1. Schraubenlöcher 25 am inneren Schenkel 23 (siehe Fig. 4) dienen zum Befestigen der in den Fig. 2 bis 4 nicht dargestellten Spannvorrichtung 4.
Wie die Fig. 2 und 3 in Stirnansicht und die Fig. 4 in Draufsicht zeigen, ist der innere Schenkel 23 der Halterung 2 über seine ganze Höhe mit einem Dichtstoffpolster 26 beklebt, der bei eingesetzter Absperrschwelle 1 mit deren Rückwandfläche dichtend zusammenwirkt. Der äußere Schenkel 22 der Halterung 2 trägt unten einen halbrunden Nocken 27, mit welchem das untere Ende des Schwellenkörpers 12 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise zusammenwirkt. Wie sich aus den Fig. 2 und 3 in Verbindung mit Fig. 4 ergibt, hat der Nocken 23 die Form eines Halbzylinders, der mit waagerechter Achse nahe dem unteren Ende des äußeren Schenkels 22 beispielsweise mittels zweier Schrauben an dessen Innenseite befestigt ist, aber auch angeschweißt sein kann.
Fig. 2 zeigt das Einsetzen der Absperrschwelle 1 in die Halterung 2. Dies läßt sich leicht bewerkstelligen, weil die Aufnahmeöffnung 24 der Halterung 2 deutlich breiter als die Absperrschwelle 1 ist. Im untersten Bereich der Öffnung 24 wird aber das untere Ende der Absperrschwelle 1 durch den Nocken 27, der am äußeren Schenkel 22 der Halterung 2 montiert ist, zu dem Dichtstoffpolster 26 am inneren Schenkel 23 der Halterung 2 hin abgelenkt. Die weiche Dichtstoffleiste 12, die unten an dem hohlkastenförmigen Schwellenkörper 11 angebracht ist, gleitet leicht über den Nocken 27 hinweg, indem sie sich dabei seitlich etwas eindrücken läßt. Das Einsetzen der Absperrschwelle 1 durch einfaches Einsenken in die Aufnahmeöffnungen 24 der Halterungen 2 erfolgt auf diese Weise, bis etwa der Zustand erreicht ist, daß die Dichtstoffleiste 12 locker am Boden aufsitzt und die Unterkante des Schwellenkörpers 11 am Nocken 27 3
Claims (3)
- AT 401 798 B aufsitzt oder nahezu aufsitzt. Nunmehr kommen die Spannvorrichtungen 4 zum Einsatz, um jeweils mit dem Spannstück 41, das durch Schwenken des Spannhebels 42 betätigt wird, das betreffende Ende der Absperrschwelle 1 gegen den Boden zu spannen. Wie in Fig. 1 schematisch angedeutet ist und aus Fig. 3 deutlicher hervorgeht, trägt das Schwellenkörperende an seiner Oberseite einen halbrunden Nocken 13, der ähnlich dem Nocken 27 der Halterung ausgebildet ist, und das Spannstück 41 trägt seinerseits an seiner Unterseite einen entsprechenden halbrunden Nocken 43. Das Spannstück 41 wird nun über seinen Nocken 43 und den Nocken 13 des Schwellenkörpers 11 auf den Schwellenkörper 11, um diesen nach unten zu spannen. Weil aber, wie aus Fig. 3 deutlich ersichtlich ist, die Anordnung so getroffen ist, daß ein gewisser seitlicher Versatz von Spannstück 41 und Schwellenkörper 11 bzw. zwischen den beiden Nocken 43 und 13 von Spannstück und Schwellenkörper vorgesehen ist, derart, daß der Nocken 43 des Spannstücks 41 etwas auswärts mit Bezug auf den Nocken des Schwellenkörpers 11 versetzt ist, ist die in Fig. 3 strichpunktiert eingezeichnete Berührungsnormale N zwischen den beiden Nocken 43 und 13, d.h. die gemeinsame Senkrechte auf den Oberflächen der beiden Nocken an der Berührungsstelle, abwärts und zum Dichtstoffpolster 26 hin geneigt, und deshalb übt das Spannstück 41 nicht nur eine abwärts gerichtete Niederhaltkraft FN auf das Schwellenkörperende aus, sondern zugleich auch eine das obere Ende des Schwellenkörpers seitwärts nach innen hin gegen den Dichtstoffpolster 26 drängende Anpreßkraft FA. Dies bewirkt, daß beim Abwärtsspannen das Schwellenkörpers 11 dessen unteren Ende am Nocken 27 der Halterung 2 entlanggleitet und dadurch mit seinem unteren Ende gegen den Dichtstoffpolster 26 gedrückt wird, und zugleich wird wegen des seitlichen Versatzes der Nocken 43 und 13 und deren geometrischer Form der obere Bereich des Schwellenkörperendes ebenfalls gegen den Dichtstoffpolster 26 gedrückt, so daß das Schwellenkörperende über seine ganze Höhe fest an den Dichtstoffpolster 26 angepreßt wird und damit abdichtet. Fig. 3 zeigt die eingespannte Arbeitsstellung des Schwellenkörpers 11 mit komprimierter Dichtstoffleiste 12 an der Unterseite der Absperrschwelle 1 und komprimiertem Dichtstoffpolster 26 zwischen dem Schwellenkörper 11 und dem inneren Schenkel 23 der Halterung 2. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Nocken 27, 13 und 43 jeweils als Zylindersegmente in Form eines Halbzylinders dargestellt, was einfache Herstellbarkeit und einfaches Befestigen durch Anschrauben oder Verschweißen ermöglicht. Es versteht sich von selbst, daß die gleiche Wirkung auch erreicht werden kann, wenn diese Nocken als Zylindersegmente ausgebildet sind, die weniger als einen Halbzylinder ausmachen, wenn der Nocken 27 als maximal eine Halbkugel umfassendes Kugelsegment oder als Prisma mit einer oberen Schrägfläche ausgebildet ist und wenn die Nocken 13 und 43 als komplementäre Keilkörper oder dergleichen ausgebildet sind, die mit gegenseitigen Schrägflächen miteinander Zusammenwirken, so daß sich eine geneigte Berührungsnormale N ergibt. Darüberhinaus ist es möglich, daß ein mit einer unteren Schrägfläche versehenes Spannstück 41 einfach mit der Außenkante des Schwellenkörpers 11 zusammenwirkt, um so eine abwärts gerichtete Niederhaltekraft und gleichzeitig eine seitwärts gerichtete Anpreßkraft zu erzeugen, wobei letztere Möglichkeit entsprechende Stabilität und Kantenfestigkeit des Schwellenkörpers 11 voraussetzt. Die dargestellte bevorzugte Ausführungsform hat gegenüber zahlreichen anderen, im Prinzip gleichwirkenden Ausführungsvarianten den Vorteil leichter Herstellbarkeit, Gleichheit der Nocken 27, 13 und 43 und damit einer geringen Anzahl verschiedenartiger Bauteile der ganzen Anordnung, und schließlich einer geringen Reibung wegen im wesentlichen linienförmiger Berührung des Nockens 27 mit dem Schwellenkörper und der Nocken 13 und 43 miteinander. Patentansprüche 1. Anordnung zum Arretieren eines Endes einer balkenartigen Absperrschwelle zum bedarfsweisen flüssigkeitsdichten Absperren von Tür- oder Toröffnungen von Gebäuden oder baulichen Anlagen in einer das Absperrschwellenende aufnehmenden Halterung, wobei die Halterung (2) einen äußeren Schenkel (22) und einen inneren Schenkel (23) aufweist, die zwischen sich eine Aufnahmeöffnung (24) zur Aufnahme des von oben her einzusetzenden Schwellenkörperendes bilden und wobei der eine Schenkel (23) einen kompressiblen Dichtstoffpolster (26) trägt, und wobei der Halterung (2) eine Spannvorrichtung (4) zum Niederspannen des eingesetzten Absperrschwellenendes zugeordnet ist und Mittel vorgesehen sind, die ein Anpressen des Absperrschwellenendes gegen den am einen Schenkel (23) der Halterung angeordnete Dichtstoffpolster (26) bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Bereich des anderen, dem Dichtstoffpolster (26) gegenüberliegenden Schenkels (22) der Halterung ein den Unterkantenbereich des eingesetzten Absperrschwellenendes gegen den Dichtstoffpolster (26) hin ablenkender Noppen (27) angeordnet ist, und daß 4 AT 401 798 B die gegenseitigen Kontaktflächen des Oberkantenbereichs des eingesetzten Absperrschwellenendes und eines auf dieses wirkenden Spannstückes (41) der Spannvorrichtung (4) miteinander eine abwärts und seitwärts zum Dichststoffpolster (26) hin geneigte Berührungsnormale (N) bilden.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Noppen (27) am anderen Schenkel (22) der Halterung als maximal eine Halbkugel umfassendes Kugelsegment oder als maximal einen Halbzylinder umfassendes Zylindersegment mit horizontaler Zylinderachse ausgebildet ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Absperrschwellenendes und an der Unterseite des Spannstücks (41) jeweils ein Zylindersegment (13, 43) mit in Längsrichtung der Absperrschwelle verlaufender Zylinderachse angeordnet ist und die Geometrie der Anordnung so getroffen ist, daß das Zylindersegment (43) des Spannstücks (41) in seiner Spannstellung in Bezug auf das Zylindersegment (13) des Absperrschwellenendes um eine kleine Distanz in Richtung vom Dichtstoffpolster (26) weg seitlich versetzt ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 5
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