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Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung mit um Je eine Achse drehbare hohle Lamelle gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1
Solche Lamellen werden vielfach in der Technik eingesetzt, beispielsweise um in Lüftungssystemen den Durchsatz durch einzelne Kanäle zu steuern. Wesentlich für solche Lamellen ist eine ausreichende Steifigkeit gegen Durchbiegung und eine einfache und kostengünstige Möglichkeit der Herstellung. Zumeist werden solche Lamellen etwa in einem Flügelprofil ausgeführt, das aus verzinktem Blech gebogen ist. In den äusseren Randbereichen der Lamelle wird sodann ein Lagerteil eingefügt, der mit dem Lamellerkörper verklebt, verschraubt oder vernietet ist.
In diesem Lagerteil sind je nach Art der Befestigung entsprechende Bohrungen für die Aufnahme von Lagerzapfen vorgesehen oder im umgekehrten Fall sind an diesem Lagerteil Achsstummel zur Lagerung und Steuerung vorgesehen. Die Befestigung dieser Lagerteile an den Lamellen ist jedoch ein bis jetzt nicht befriedigend gelöstes Problem, da einerseits eine genau fluchtende Ausrichtung der beiden Lagerteile an den Enden der Lamelle nicht gewährleistet ist und ausserdem die Befestigung aufwendig und nicht vollständig zuverlässig ist.
Anordnung der eingangs erwähnten Art wurde z. B. durch die US-PS 3 381 601 bekannt. Bei elenr solchen bekannten Anordnung sind die Lamellen aus Hohlprofilen hergestellt, bei denen die Wanddicke Bereiche mit unterschiedlicher Dicke aufweist. Weiters ist im bekannten Fall ein voller Lagerteil vorgesehen, auf den die hohle Lamelle mit ihren nach innen gerichteten Ansätzen aufgeschoben werden kann und sich eine formschlüssige Verbindung ergibt.
Der Nachteil dieser Lösung liegt in dem hohen Aufwand der Herstellung der Lamellen, die ein sehr kompliziertes Werkzeug erfordert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung Ist es, eine Lamelle zu schaffen, die einfach herstellbar ist und bei der eine zuverlässige Lagerung gewährleistet ist.
Erfindungsgemäss wird dies bei elenr Anordnung der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
Durch die vorgeschlagenenen Massnahmen ergibt sich eine sehr einfach Möglichkeit der Herstellung der Lamellen.
Durch die US-PS 4 545 294 wurden zwar schon hohle aus einem ebenen Zuschnitt hergestellte Lamellen bekannt, doch sind bei diesen als Lagerteile volle, unverdrehbar gehaltene Zapfen vorgesehen, wobei diese gegebenenfalls mit in deren Achsrichtung verlaufenden Nuten versehen sind. Diese Nuten dienen jedoch lediglich dazu, eine Durchlüftung des Lamelleninneren zu ermöglichen, bzw um einen Druckaufbau im Inneren der Lamelle durch Temperatureinflüsse sicher zu verhindern.
Durch die erfindungsgemäss vorgesehenen rohrartigen Lagerteile ergibt sich der Vorteil, dass mit einfach herstellbaren Schlitzen in der Wand eines solchen Lagerteiles auf einfache Weise eine drehfeste Verbindung zwischen den Lamellen und den zugehörigen Lagerteilen herstellbar ist. So ist es durch diese Massnahme nicht erforderlich die Schlitze in ein volles Material mit einem Formfräser einzufräsen oder die Lagerteile aus einem Strangprofil herzustellen, was einen sehr grossen Aufwand bei der Herstellung der erforderlichen Werkzeuge bedingen würde.
Durch die Merkmale des Anspruches 2 ergibt sich der Vorteil, dass der Lagerteil vollständig im Inneren des Querschnittes der Lamelle angeordnet ist, und somit die Strömung weder stört noch behindert.
Ausserdem gewährleistet die Einschnürung einen besonders sicheren Halt des Lagerteils in der Lamelle. Ein weiterer Vorteil des Vorsprunges liegt in der versteifenden Wirkung, die die Stabilität der Lamelle wesentlich erhöht.
Die Herstellung der erfindungsgemässen Lamelle wird dadurch wesentlich vereinfacht, dass die Vorsprün- ge um wesentlichen rohrförrmg und parallel zur Drehachse der Lamelle ausgebildet sind. Dabei kann der Körper aus Blech oder Kunststoff einstückig hergestellt sein. Insbesonders ist es vorteilhaft. wenn die Vorsprünge etwa Im Mittelbereich der Lamelle einstückig an den Körper angeformt sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der In den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigen :
Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemässen Lamelle ;
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 11 - 11 von Fig. 1 ;
Fig. 3 und 4 Schnitte durch weitere Ausführungsvarianten der Erfindung.
Die Lamelle 1 von Fig 1 besteht aus einem Körper 2. der einstückig aus Blech gebogen und gefalzt ist
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1 a der Lamelle 1 an deren Ende eingesteckt. Zwei Schlitze 4 im Lagerteil 3 smd zur Befestigung am Körper 2 vorgesehen. Der Körper 3 besitzt in seinem mittleren Bereich zwei Vorsprünge 5, die einstückig angeformt sind und 10 das Innere des Körpers 3 hineinragen. Die Vorsprünge 5 besitzen einen Im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt, der über eine Einschnürung 6 In den übrigen Körper 3 übergeht
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