AT396464B - Verfahren zur herstellung von gipsformkörpern - Google Patents

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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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    • C04B14/022Carbon
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Claims (3)

  1. AT 396 464 B Zur Herstellung von Gipsformkörpern kann gut gewaschener Gips aus der Zitronensäurenproduktion verwendet werden, der organisch und anorganisch (hier insbesondere durch komplexe Cyanide) kontaminiert sein kann, wobei diese Verunreinigungen, wie bereits bekannt, zum Teil synkristallin im Kristallgitter des Gipses integriert sind. Bei der Umwandlung von Gipshalbhydrat in Gipsdihydrat, wie dies bei der Formkörperherstellung S der Fall ist, werden zusätzlich zu den bereits vorhandenen Verunreinigungen die kristallin gebundenen freigesetzt. Daraus ergibt sich das Problem, daß z. B. Gipsplatten Verfärbungen am ganzen Gipsformkörper, insbesondere aber an den Kanten aufweisen, wobei diese Verfärbungen einerseits schon während der Produktion aber andererseits zeitlich verzögert durch Licht- und Feuchtigkeitseinflüsse auftreten. Es wurde bereits versucht, diese unerwünschten Verfärbungen durch sorgfältiges Waschen des Gipses zu 10 vermeiden. Selbst ein aufwendiges Aufschlämmen des Gipses in reinem Wasser, anschließendes Eindicken im Hydrozyklon, Filtrieren und nochmaliges Auswaschen des Filterkuchens reichen aber nicht aus, Verfärbungen der Gipsformplatten zu verhindern. Ein solcherart gewaschener Gips kann nicht zur Herstellung von Gipsformplatten verwendet werden. Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich daher mit der Aufgabe, die im Zitronensäuregips vorliegenden, 15 sowohl für unmittelbar als auch für retardiert auftretende Verfärbungen verantwortlichen Substanzen zu binden bzw. auszufällen. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß erreicht durch Zusatz von Aktivkohle zum Zwecke der Adsorption störender Komponenten, und durch Zusatz adsorbierender/fällender Argenzien zum Zwecke der Bindung/Ausfällung (3 Immobilisierung) färbend» Bestandteile, die durch Diffusion und/oder Migration im Zuge sich ändernd» Feuchtigkeitsverhältnisse an die Oberfläche der Gipsformkörp» gelangen und dort nach mehr oder 20 mind» großen Zeitspannen die oben genannten Verfärbungen verursachen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung nicht gefärbter, nicht nachfärbender Gipsformkörp» mit Gips aus der Zitronensäureherstellung, das dadurch gekennzeichnet ist, daß den zur Bildung des Gipsbreies dienenden Komponenten · im wesentlichen Gipshalbhydrat und Wass» - od» deren Gemischen mindestens 0,02 Gew.-% Aktivkohle, bezogen auf die eingesetzte Gipsmenge, sowie Verbindungen, 25 die im Gipsbrei eine Konzentration von mindestens 0,0004 Mol mindestens zweiwertiger Metallionen je kg eingesetztem Gips »geben, ausgenommen Erdalkalimetallionen, zugesetzt werden. Als Verbindungen, die im Gipsbrei die angegebene Metallionenmindestkonzentration »geben, eignen sich insbesondere Metallsalze, bevorzugt Aluminium- und/od» Zinksalze. Eine vorteilhafte Ausgestaltung d» Erfindung sieht aber den Zusatz von mindestens 0,02 Gew.-% Aktivkohle 30 und von mindestens 0,05 Gew.-% Aluminiumsulfat· 18-hydrat (jeweils abhängig vom Kontaminationsgrad), bezogen auf die eingesetzte Gipsmenge, vor. Gemäß einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden mindestens 0,02 Gew.-% Aktivkohle und mindestens 0,02 Gew.-% Zinksulfat-7-hydrat (wiederum jeweils abhängig vom Kontaminationsgrad), bezogen auf die eingesetzte Gipsmenge, zugesetzt. 35 Hiebei macht es keinen Unterschied, ob diese Zusätze mit dem trockenen Gips vermengt werden und erst dann die Mischung mit Wasser versetzt wird, oder gleich die Zusätze in das Anmachwass» eingerührt werden und der Gips erst dann zugesetzt wird. In den nachfolgenden Beispielen wird die Erfindung näh» »läutert 40 Bcispigll; Zu dem aus der Zitronensäureproduktion erhaltenen und anschließend kalzini»ten Gips (= Gipshalbhydrat) werden zu 300 kg Gips 320 kg Wass», 0,1 Gew.-% Alummiumsulfat-18-hydrat und 0,02 Gew.-% Aktivkohle beigemengt Anschließend wird d» Brei in Formen (6 -10 x 33 x SO cm) gegossen und die Formlinge werden im Ofen bei 80 °C getrocknet 45 Es treten keine Verfärbungen an der Oberfläche auf. Beispiel 2: Zu dem aus der Zitronensäureproduktion erhaltenen und anschließend kalzinierten Gips (= Gipshalbhydrat) werden zu 300 kg Gips 320 kg Wasser, 0,05 Gew.-% Zinksulfat-7-hydrat und 0,02 Gew.-% Aktivkohle beige-50 mengt Anschließend wird d» Brei in Formen (6 -10 x 33 x 50 cm) gegossen und die Formlinge werden im Ofen bei 80 °C getrocknet. Es treten keine Verfärbungen an der Oberfläche auf. 55 PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung nicht gefärbter, nicht nachfärbender Gipsformkörper mit Gips aus d» Zitronen säureherstellung, dadurch gekennzeichnet, daß den zur Bildung des Gipsbreies dienenden Komponenten - im wes»itlichen Gipshalbhydrat und Wasser - oder deren Gemischen mindestens 0,02 Gew.-% Aktivkohle, bezogen auf die eingesetzte Gipsmenge, sowie Verbindungen, die im Gipsbrei eine Konzentration von mindestens -2- AT 396 464 B 0,0004 Mol mindestens zweiwertiger Metallionen je kg eingesetztem Gips ergeben, ausgenommen Erdalkalimetallionen, zugesetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens 0,02 Gew.-% Aktivkohle und 5 mindestens 0,05 Gew.-% Aluminiumsulfat- 18-hydrat, bezogen auf die eingesetzte Gipsmenge, zugesetzt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens 0,02 Gew.-% Aktivkohle und mindestens 0,02 Gew.-% Zinksulfat-7-hydrat, bezogen auf die eingesetzte Gipsmenge, zugesetzt werden. -3-
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD130781A1 (de) * 1977-01-07 1978-05-03 Rudolf Guertler Fliessanhydritbinder aus natuerlichem anhydrit
AT366018B (de) * 1977-05-12 1982-03-10 Hoechst Ag Verfahren zur verhinderung oder beseitigung von verfaerbungen an waenden aus gipswandbauplatten
AT367006B (de) * 1978-06-19 1982-05-25 Donau Chemie Ag Verfahren zum verbessern der trocknungseigenschaften von gipsformkoerpern
SU1392054A1 (ru) * 1986-07-22 1988-04-30 Чувашский государственный университет им.И.Н.Ульянова Строительный раствор

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