AT396035B - Zusatzwechsellauf fuer faustfeuerwaffen - Google Patents

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AT396035B
AT396035B AT55691A AT55691A AT396035B AT 396035 B AT396035 B AT 396035B AT 55691 A AT55691 A AT 55691A AT 55691 A AT55691 A AT 55691A AT 396035 B AT396035 B AT 396035B
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Hochedlinger Franz
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/10Insert barrels, i.e. barrels for firing reduced calibre ammunition and being mounted within the normal barrels

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Description

AT 396 035 B ter.teJmisctelsisich
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zusatzwechsellauf für großkalibrige Pistolen, der für Übungszwecke die Verwendung von billigen Kleinkaliberpatronen ermöglicht S Stand der Technik
Zur Zeit sind einige Typen von Faustfeuerwaffen mit Wechselläufen bekannt Im EP-PS-131672 ist eine Großkaliberpistole mit einem auswechselbaren Kleinkaliberlauf beschrieb»), der durch den Magazinschacht der Pistole fest an dem Griffstück fixiert ist Dadurch ist eine Kleinkaliberpistole entstanden, die jedoch das Selbstladen nicht ermöglicht 10 Von der DE-OS-3326521 ist ein Wechsellauf für Colt-Selbstladepistolen bekannt, wo der Wechsellauf als Wechselschlitten der Pistole verstanden werden muß. Ähnlich ist der Wechsel des Laufes auch in der DE-OS-3243241 gelöst
Alle drei Lösungen sind konstruktionsmäßig sehr kompliziert und kostenaufwendig. 15 Bestand der Erfindung
Die im bisherigen Stand der Technik bestehenden Mängel beseitigt der erfindungsgemäße Zusatzwechsellauf für Faustfeuerwaffen, der im Inneren einen exzentrisch angebrachten Kleinkaliberlauf (1) enthält Durch Korrekturschrauben (5), die bei der Mündung des Zusatzwechsellaufes angebracht sind, kann man den im Inneren des Mantellaufes (2) exzentrisch angebrachten Kleinkaliberlauf (1) exakt zur Visierlinie der Pistole einstellen, 20 bzw. einschießen. Im hinteren Teil des Zusatzwechsellaufes ist der Rückstoßverstärker (3) angebracht in dem die Patronenkammer enthalten ist
Der Weg des Rückstoßverstärkers (3) beim Rücklauf (bzw. nach dem Schuß), ist einstellbar, und zwar mittels einer Halteschraube (4), die über der Patronenkammer des Rückstoßverstärkers (3) als Verbindung mit dem griffseitigen Ende des Mantellaufes (2) vorgesehen ist 25 Die Mündung des Wechsellaufes kann mit einer Mündungsschraube (11) versehen werden, die auf der Mündungsseite eine Bohrung für den Kleinkaliberlauf (12) und eine Lüftungsbohrung (13) aufweist Die zwei Korrekturschrauben (5) sind ebenfalls in der Mündungsschraube (11) vorgesehen.
Die Vorteile der hier beschriebenen Lösung liegen darin, daß man aus der ursprünglichen Großkaliberpistole mit Zentralfeuerpatronen auch mit kleinkalibrigen Randfeuerpatronen schießen kann, die wesentlich 30 kostensparender sind und sich besonders für Übungszwecke eignen. Dazu bleiben ursprüngliche Teile und die Mechanik der Pistole erhalten.
Desweiteren ermöglicht der exzentrisch angebrachte Kleinkaliberlauf den gleichen Zündpunkt für die kleinkalibrige Randfeuerpatrone wie für die großkalibrige Zentralfeuerpatrone, es ist also nur eine geringfügige, leicht zur Originalwaffe reversible Änderung durchzuführen, um mit billiger Kleinkalibermunition, aus der 35 gewohnten Großkaliberwaffe, üben zu können.
Die bewegliche Rampe (6) ermöglicht die Selbstentladung der Waffe bei Verwendung der Kleinkalibermunition. Übersicht der Abbildungen auf Zeichnungen 40 Auf den beigelegten Zeichnungen ist auf Abb. 1 der Zusatzwechsellauf mit dem Kleinkaliberlauf (1), mit dem Rückstoßverstärk»’ (3) und d» beweglichen Rampe (6), dem Mantellauf (2), sowie der Mündungsschraube (11) und den Korrekturschraüben (5) dargestellt.
Auf Abb. 2 ist ein Querschnitt der Pistole Glock mit dem darin montierten Zusatzwechsellauf gezeigt
Auf Abb. 3 ist der Zusatzwechsellauf, detailliert mit der Mündungsschraube (11) dargestellt, auf Abb. 4 ist 45 ein Querschnitt durch die Mündungsschraübe (11) skizziert.
Beispiel der Erfindunpsrealisierung
Der Zusatzwechsellauf hat nach Abb. 1 im Innern einen exzentrisch angebrachten Kleinkaliberlauf (1), der durch Korrekturschrauben (5), die bei d» Mündung des Zusatzwechsellaufes angebracht sind, einstellbar ist Im 50 hinteren Teil des Zusatzwechsellaufes befindet sich der Rückstoßverstärker (3) mit der Patronenkammer und der
Halteschraube (4), welche als Verbindung zwischen Mantellauf (2) und dem Rückstoßverstärk» (3), und auch zur Einstellung des Ausschlages vom Rückstoßverstärk» (3) dient. Unten im hinteren Teil des Mantellaufes (2) ist eine Öffnung (10) für die Befestigung der Flachfeder (8) bestimmt die mit ihrem anderen Teil in die Führung d» beweglichen Rampe (6) eingreift Die bewegliche Rampe (6) ist mit Hilfe des Stiftes (7) drehbar 55 im hinteren Teil des Zusatzwechsellaufes (unten) bzw. Mantellaufes (2) gelagert. Im Vorderteil des Zusatzwechsellaufes ist eine Bohrung (9) senkrecht zur Laufachse angebracht welche man bei Montagearbeiten, bei d» Musterwaffe Glock, benötigt
Auf Abb. 2 ist ein Querschnitt der Pistole Glock mit dem kleinkalibrigen Zusatzwechsellauf, der in dem Pistolenschlitten montiert ist dargestellt 60 Der Zusatzwechsellauf kann mit einer Mündungsschraube (11) versehen w»den, die zur Abdeckung der Waffenmechanik dient. Die Mündungsschraube (11) hat auf d» Mündungsseite zwei Bohrungen, und zwar die -2-

Claims (3)

  1. AT 396 035 B Bohrung für den Kleinkaliberlauf (12) und die Lüftungsbohrung (13), welche eine gleichmäßige Luftkühlung des Kleinkaliberlaufes (1) ermöglicht und ein Verziehen desselben, beim Schießen, verhindert. Die zwei Konekturschrauben (5), welche den Kleinkaliberlauf (1) im Mantelrohr (2) fixieren, sind ebenfalls auf Abb. 3 und Abb. 4 dargestellt. Die Austauschweise des kleinkalibrigen Zusatzwechsellaufes ergibt sich aus Abb. 2. Nach dem Zerlegen der Pistole Modell Glock wird an Stelle des ursprünglichen Laufes der kleinkalibrige Zusatzwechsellauf montiert Nach dem Aufziehen der Pistole schiebt sich die Patrone mit Hilfe der beweglichen Rampe (6) in die Patronenkammer bzw. in den Rückstoßverstärker (3). Nach dem Schuß setzt sich der Rückstoßverstärker (3) in Bewegung, der den Unterschied zwischen dem Rückstoß der ursprünglichen großkalibrigen Patrone und der kleinkalibrigen Patrone soweit ausgleicht, daß die mechanische Funktion der Pistole für den Gebrauch des Kleinkalibers erhalten bleibt Die Größe der Stärke des Rückstoßes ist durch die Länge der Wegstrecke des Rückstoßverstärkers (3) mit Hilfe der Halteschraube (4) eingestellt Die Stärkegröße des Rückstoßes ist direkt proportional der Wegstrecke des Rückstoßverstärkers (3). Nach dem Einschießen der Pistole wird durch Korrekturschrauben (5) der Kleinkaliberlauf in der richtigen Lage fixiert Industrielle Nutzung Die beschriebene Lösung ist für Pistolen der Typen Glock, CZ 75, CZ 85, Beretta 92 und ähnlichen Pistolen mit Kaliber 9 mm (mit einem Lauf als selbständigen Waffenteil) geeignet Die Erfindung kann in allen Bereichen genützt werden, wo eine Schießübung mit der Beibehaltung der Gewohnheiten für die richtige Benutzung notwendig ist PATENTANSPRÜCHE 1. Ein Zusatzwechsellauf für Faustfeuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, daß er einen exzentrisch angebrachten Kleinkaliberlauf (1) enthält, der einerseits bei der Mündung durch vertikal zur Laufachse angeordnete Korrekturschrauben (5) einstellbar ist, und anderseits einen Rückstoßverstärker (3) mit der Patronenkammer aufweist, der mit einer achsparallelen Halteschraube (4) am Mantellauf (2) des Zusatzwechsellaufes befestigt ist, die zur Einstellung der Wegstrecke infolge des Rückstoßes beim Schuß dient, wobei im hinteren Teil unter dem Zusatzwechsellauf die Befestigung für eine Flachfeder (8) vorgesehen ist, die in die Führung einer beweglichen Rampe (6) eingreift, welche mit einem Stift am unteren Teil des Zusatzwechsellaufes gelagert ist und daß im vorderen Teil des Mantellaufes (2) eine Bohrung (9) senkrecht zur Laufachse zum Zwecke der Montage vorhanden ist.
  2. 2. Ein Zusatzwechsellauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an seiner Mündung eine horizontal liegende Mündungsschraube mit axialer Bohrung (11) angebracht ist, in der die Korrekturschrauben (5) eingeschraubt sind und an deren Mündungsseite eine Bohrung (12) für den Kleinkaliberlauf (1) und eine weitere für die Kühlung des Kleinkaliberlaufes (1) vorhanden ist. Hiezu
  3. 3 Blatt Zeichnungen -3-
AT55691A 1991-03-13 1991-03-13 Zusatzwechsellauf fuer faustfeuerwaffen AT396035B (de)

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ATA55691A ATA55691A (de) 1992-09-15
AT396035B true AT396035B (de) 1993-05-25

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CS2992A3 (en) 1992-07-15
ATA55691A (de) 1992-09-15

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