AT395512B - Schischuh mit einer schale und einem relativ zur schale schwenkbaren schaft - Google Patents

Schischuh mit einer schale und einem relativ zur schale schwenkbaren schaft Download PDF

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Description

AT395512B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Skischuh mit ein» Schale und einem relativ zur Schale schwenkbaren Schaft, insbesondere einer schwenkbaren, die Schale übergreifenden Manschette, wobei in der Schale im Ristbereich ein unterer Ankerteil eines Stützgliedes angeordnet ist, welches im wesentlichen in Längsrichtung des Schuhes orientiert verläuft und an seinem oberen Endteil mit Anschlägen an der Unterseite des Schaftes bzw. der Manschette S zusammenwirkt.
Derartige Skischuhe mit eine Schale übergreifende Manschette sind in der Regel so ausgebildet, daß ein weiterer Teil des Schaftes im rückwärtigen Bereich des Schuhes nach hinten abklappbar ist, wodurchder Einstieg in den Schuh wesentlich erleichtert wird. Nach dem Einstieg wird dies» hintere Teil wieder an das Bein angeklappt und zumeist relativ zu der die Schale übergieifenden Manschette, beispielsweise durch eine Schnalle, festgelegt Dieser hintere 10 Schaftteil ist somit relativ zur Schale schwenkbar und die Vorlage des Beines eines Schifahim kann nur durch die
Festlegung dieses abklappbaren Teiles an der Manschette verstellt werden. Da auch die Manschette in der Regel schwenkbar an der Schale angelenkt ist, muß die Schwenklage der Manschette, welche die Vorlage bestimmt durch die Konstruktion des Schuhes vorgegeben werden.
Ein Schischuh der eingangs genannten Art ist beispielweise aus der FR-PS 24 73 859 bekanntgeworden, wobei 15 ein T-förmiges Stützglied im Ristbereich vorgesehen ist welches in einer an der Schale vorgesehenen, im wesentlichen in Schuhlängsrichtung verlaufenden Ausnehmung festgelegt ist und mit seinem Querbalken mit der Unterseite des Schaftes bzw. der Manschette bei ein» Neigung des Schaftes bzw. der Manschette in Richtung zur Schuhspitze zusammenwirkt Üb» einen an der Schale festgelegten Exzenter läßt sich dabei die Position des T-förmigen Stützgliedes an der Schale in geringfügigem Ausmaß v»stellen, so daß dadurch auch die maximale 20 Vorwärtsneigung des Schaftes, bei welch» der Schaft am Qu»balken des T-förmigen Stützgliedes aufläuft ui g»ingem Ausmaß verstellbar ist Für eine Sicherung des Stützgliedes ist dabei zum einen eine Langlochführung im Stützglied, welche von ein»n Bolzen durchsetzt wird, als auch ein über den Ristbereich verlaufendes bandförmiges Element vorgesehen. Nachteilig bei der bekannten Ausfühiungsform ist daß die nur geringfügig verstellbaren Positionen in Längsrichtung üb» den Exzenter bei den bei d» Verwendung des Skischuhes auftietenden Erschüt-25 terungen nicht ohne weiteres gesichert eingestellt werden können, als auch, daß bei Deformationen des Schaftes bzw. der Manschette die als Anschlag derselben gedachte Unterkante das Stützglied übergreifen kann und somit eine Begrenzung der Vorwärtsneigung des Schaftes nicht ausreichend sich»gestellt ist.
Die DE-OS1817 970zeigt und beschreibt einen Skischuh mit einer Zunge, deren Basisbereich sich teleskopisch über einen begrenzten Bereich verstellen läßt 30 Die DE-OS 2 451613 zeigt und beschreibt einen Skischuh, bei welchem lediglich eine Heckklappe abklappbar ist und im vorderen, an den Rist anschließenden Bereich ein zungenartiger Fortsatz vorgesehen ist. hn Ristbereich sind Einrichtungen vorgesehen, welche eine gewisse federnde Beweglichkeit sicherstellen sollen, wobei ein v»schiebbares Befestigungselement vorgesehen ist. Eine einfache Verstellbarkeit der Vorlage läßt sich mit dieser Ausbildung nicht ohne weiteres erzielen. 35 Die DE-OS 2946 010zeigt und beschreibt einen Skischuh, bei welchem im vorderen Bereich eines an den Schaft angesetzten Ristteiles ein Langloch vorhanden ist, welches mittels einer Rändelmutter in beliebigen Lagen arretiert werden kann. Die Verspannung erfolgt hiebei im wesentlichen normal auf die Oberfläche des den Rist übergreifenden Teiles des Schaftes. Auf diese Weise wird eine bestimmte Vorlagestellung arretiert und eine Variation dieser Stellung auf Grund der Elastizität des Materiales ermöglicht 40 DieDE-OS 3135170zeigtundbeschreibteineCanting-EinstellungunddieCH-PS 561031 zeigt und beschreibt einen Skiaußenschuh. Die AT-PS 365 428 zeigtund beschreibt eine lösbare bzw. durch Steckverbindung hergestellte Kupplung zwischen Schuhoberteil und einem Deckel. Die AT-PS 367 278 zeigt und beschreibt einen den Vorderteil des Schuhes übergreifenden Bügel aus elastischem Material. Bei dies»n Schuh besteht zwar eine Verschwenkbarkeit einer Manschetterelativ zu einer Schale, jedoch kann auch bei dieser Ausführung kein in Längsrichtung des Schuhes 45 sich »streckendes Stützelement »kannt werden, welches die Schwenkbarkeit begrenzt.
Weiters zeigt und beschreibt die europäische Patentanmeldung 53 340 einen Heckeinstiegsschuh, bei welchem ein Zungenteil bezüglich des Schalenteiles beweglich ist Die Beweglichkeit erstreckt sich allerdings im wesentlichen quer zur Längsrichtung des Schuhes.
DieErfindung zielt nun darauf ab, bei einem Skischuh der eingangs genannten Art die Vorlage in einfacherWeise 50 einstellbar zu machen und die Schwenkbewegung d» Manschette relativ zur Schale in einstellbarer Weise zu begrenzen. Zur Lösung dies» Aufgabe besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß das Stützglied abgewinkelt od»gekrümmtundins»n» wirksamen Länge einstellbar ausgebildetist und daß der obere Endteil des Stützgliedes zwischen Schale und Schaft bzw. Manschette in dem die Schale üb»greifenden Bereich des Schaftes od» d» Manschette angeordnet und als Ankerteil ausgebildet ist Da im Ristb»eich der Schale ein zumindest als Zuganker 55 wirkend» unter» Ank»teil eines Stützgliedes unveischwenkbar angeordnet ist, läßt sich eine Konstruktion verwirklichen, bei welcher das Einstellglied nicht zu störenden und großen Bauteilen an der Oberfläche des Skischuhes führt Es sind b»eits Ausbildungen bekannt, bei welchen ein Teil eines Schaftes mit einer Schale unter -2-
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Verwendung eines Stoßdämpfers verbunden ist. Bei dieser bekannten Konstruktion mußte der Stoßdämpfer gelenkig an Schale und Schaft angeschlossen werden und es sind hiefür Ankerböcke erforderlich, welche relativ große Kräfte aufnehmen müssen. Die Aufnahme der erforderlichen Kräfte erfolgt bei diesen bekannten Konstruktionen über die Befestigungsmittel der Ankerböcke und es ist daher bei solchen Konstruktionen die Gefahr eines Ausreißens der Ankerböcke aus dem Kunststoffmaterial der Schale relativ groß. Darüberhinaus stellt der bei diesen bekannten Konstruktionen eine gerade Strebe darstellende Dämpfer einen Bauteil dar, welcher außerhalb der Schale und der Manschette verläuftund daher leicht beschädigt werdenkann. Die Ausbildungeines Ankerteiles ineiner Ausnehmung der Schale ermöglicht es, die relativ hohen beim Schiläufen auftretenden Kräfte im Material der Schale abzustützen, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Ankerstelle zerstört oder überlastet wird. Durch die versenkte Ausbildung des Ankers im Material der Schale werden über die Oberfläche der Schale vorragende Stützelemente weitgehend vermieden und dies hat neben einer Verbesserung der Ästhetik den wesentlichen Vorteil, daß das Stützglied trotz relativ geringer Abmessungen sehr stabil ausgebildet sein kann und gegen Beschädigungen gesichert ist. Um zu vermeiden, daß Teile des Stützgliedes über die Oberfläche der Schale vorragen, ist erfindungsgemäß das Stützglied abgewinkelt oder gekrümmt ausgebildet und kann auf diese Weise der Außenkontur der Schale bzw. des Schaftes angepaßt werden. Diese Ausbildung ermöglicht es auch, das Stützglied gegen seitliche Verschiebung zu führen, so daß die Ankerstellen von außermittigen Druck- oder Zugbelastungen freigehalten werden. Vor allen Dingen aber ermöglicht es die gekrümmte oder abgewinkelte Ausbildung des Stützgliedes, den oberen Endbereich des Stützgliedes als Ankerteil auszubilden, welcher zwischen der Schale und dem die Schale übergreifenden Teil der Manschette angreift. Für eine Abstützung von Druck- oder Zugkräften ist es dann lediglich erforderlich, an der Innenseite der Manschette Anschläge vorzusehen, welche mit dem oberen Ankerteil Zusammenwirken. Durch Verstellung der wirksamen Länge des Stützgliedes läßt sich auf diese Art und Weise die Vorlage in weiten Bereichen einstellen, wobei lediglich das Einstellglied für diese Verstellung über die Oberfläche des Schuhes vonagt, um die Betätigung zu ermöglichen. Bei dieser Ausbildung ist es ohne weiteres möglich, gesondert von einem derartigen Stützglied Dämpfungselemente vorzusehen, welche entweder in den Weg der Kraftübertragung des Stützgliedes als Dämpfungseinlagen eingeschaltet sind oder aber überhaupt gesondert vom Stützglied in einem Spalt zwischen der beweglichen Manschette und einem Vorsprung der Schale eingelegt werden. Die Längenveränderlichkeit der wirksamen Länge des Stützgliedes läßt sich hiebei durch Verschiebung einer Ankerstelle oder durch Verlängerung bzw. Verkürzung des Stützgliedes selbst verwirklichen.
Vorzugsweise ist der untere Ankerteil gegen eine schuhspitzenseitige Stirnwand einer Ausnehmung der Schale zur Aufnahme des Stützgliedes gedrückt, wobei diese Ausnehmung dieseidicheFührung des Ankerteiles ermöglicht und eine besonders günstige Aufnahme von Druckkräften ohne Übeibeanspruchung des Kunststoffmaterials der Schale ergibt.
Zur Einstellung der wirksamen Länge des Stützgliedes ist die Ausbildung vorzugsweise so getroffen, daß das Stützglied aus wenigstens zwei Teilen besteht und eine am unteren Ankerteil gelagerte Spindel und eine mit dem oberen Ankerteil verbundene Mutter aufweist. Die Spindel kann hiebei über eine über die Oberfläche der Schale vorragende Rändelmutter verstellt weiden, wobei die Ausbildung vorzugsweise so getroffen ist, daß in der Ausnehmung für den unteren Ankerteil eine Verstellmutter, insbesondere eine um die Längsachse des Stützgliedes drehbare Rändelmutter aufgenommen ist, welche einen Deckel für die Ausnehmung durchsetzt
Alternativ kann für die Verstellung der wirksamen Länge des Stützgliedes das Stützglied gegen eine in Längsrichtung des Stützgliedes verlagerbare Abstützfläche, insbesondere gegen einen Exzenter abgestutzt sein. Auch eine derartige Ausbildung zeichnet sich durch eine geringe Bauhöhe aus und es werden große leicht beschädigbare Bauteile an der Außenseite der Schale weitgehend vermieden.
Vorzugsweise ist wenigstens ein Teil des Stützgliedes, insbesondere der untere Ankerteil in der Ausnehmung gegen seitliche Verschiebung in der Schale geführt angeordnet. Da das Stützglied in seinem oberen Endbereich zwischen Schale und Manschette verläuft, läßt sich eine Seitenführung des Stützgliedes ohne weiteres auch durch seitliche Begrenzungsanschläge an der Unterseite der Manschette verwirklichen. Da das Stützglied im wesentlichen nur auf Druck bzw. Zug beansprucht wird, ist es bei einer solchen seitlichen Führung ohne weiteres möglich, Elemente aus Flachstahl od. dgl. zu verwenden, welche sich durch eine geringe Bauhöhe auszeichnen.
Die Anpassung an die Oberflächenkontur des Schuhes kann in besonders einfacher Weise für eine Mehrzahl von verschiedenen Schuhgrößen dadurch erzielt werden, daß wenigstens zwei Teile des Stützgliedes um eine quer zur Längsachse desselben verlaufende Achse schwenkbar miteinander verbunden sind. Auf Grund der Führung des S tützgliedes in bzw. an der Schale bzw. der Manschette ist eine solche Ausbildung gleichfalls ohne weiteres geeignet, um Zug- oder Druckkräfte wirksam aufzunehmen.
Zur Ausbildung einer wirksamen Dämpfung der Begrenzung der Verschwenkbarkeit des Schaftes relativ zur Schale können vorzugsweise zwischen der Schale und der Manschette bzw. dem Schaft elastisch verformbare Elemente angeordnet sein. Zu dem Zweck kann die Schale mit einem Absatz ausgebildet sein, dessen Stirnfläche der Manschette zugewendet ist, wobei in den auf diese Weise ausgebildeten Schlitz die elastisch verformbaren Elemente -3-
AT395512B angeordnet werden können. Eskönnen aber auch die Ankerteileunter Zwischenschaltung von elastisch verformbaren Einlagen an der Schale und/oder der Manschette angreifen.
Vorzugsweise ist die Ausbildung so getroffen, daß der obere und/oder der untere Ankerteil in Zug- und Druckrichtung formschlüssig an der Schale und/oder der Manschette abgestützt ist (sind), wobei die Ankerteile von 5 im wesentlichen plattenförmigen Elementen gebildet sein können.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in dm* Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert In dieser zeigen Hg. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Skischuhes, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Deckel für die Ausnehmung in der Schale der Ausbildung nach Fig. 1, Fig. 3 eine Ausbildung eines Stützgliedes in der Draufsicht Fig. 4 eine Seitenansicht entspechend dem Pfeil (IV) der Fig. 3, Fig. 3 und 6 10 Seitenansichten entsprechend der Fig. 4 für äbgewandelte Ausbildungen des oberen Ankerteiles und Fig. 7 eine Draufsicht auf eine weitere Ausbildung des erfindungsgemäßen Schuhes.
In Fig. 1 ist ein Skischuh (1) dargestellt dessen Schale (2) im Ristbereich eine Ausnehmung (3) aufweist. Um eine Achse (4) schwenkbar ist ein abklappbarer hinterer Teil (5) angelenkt welcher zur Erleichterung des Einstieges um die Schwenkachse (4) nach hinten abklappbar ist Um die gleiche Schwenkachse (4) schwenkbar ist eine 15 Manschette (6) vorgesehen, welche den Ristbereich der Schale (2) übergreift. Die Manschette (6) ist relativ zur Schale (2) schwenkbar und dm* abklappbare hintere Teil (5) wird über ein Zugglied (7) und eine Schnalle (8) an der Manschette (6) festgelegt. Bedingtdurch die Schwenkbarkeit der Manschette (6) würde damit der aus hinterem Teil (5) und Manschette (6) bestehende Schaft in weiten Grenzen relativ zur Schale (2) verschwenkbar sein. Die Begrenzung der Verschwenkung nach vorne kann zwar ohne weiteres durch einen Absatz (9) an der Außenseite der 20 Schale bewirkt werden, gegen welchen die Unterkante (10) der Manschette (6) bei ihrer Verschwenkung aufläuft, jedoch ist eine derartige Begrenzung nicht einstellbar. Für die Einsteilbarkeit der Vorlage ist ein Stützglied (11) vorgesehen, welches einen oberen Ankerteil (12) aufweist Der obere Ankerteil (12) ist zwischen Schale (2) und Manschette (6) angeordnet und wirkt mit Anschlägen (13) an der Innenseite der Manschette (6) zusammen. Dieser obere Ankerteil (12) läuft in ein sich in die Ausnehmung 25 (3) erstreckendes Bolzengewinde (14) aus, auf welches eine Mutter (15) aufgeschraubt wird. Die Mutter (15) wird von einem unteren Anker (16) getragen, welcher in der Ausnehmung (3) festgelegt ist und an einer Stirnfläche (17) der Ausnehmung (3) abgestützt ist. In Zugrichtung kann die Abstützung durch Vorsprünge (18) im Inneren der Ausnehmung (3) erzielt werden. Durch Verdrehen der Mutter (15) wird das Bolzengewinde (14) mehr oder minder weit in die Mutter (15) hineingeschraubt, wodurch sich die Schwenklage der Manschette (6) relativ zur Schale (2) 30 verstellen läßt. Eine Dämpfung der Abstützung kann durch Zwischenschaltung elastischer Elemente an der Stirnfläche (17) der Ausnehmung (3), zwischen dem Vorsprung (9) der Schale (2) und der Unterkante (10) der Manschette (6) oder aber auch zwischen dem oberen Ankerteil (12) und den Anschlägen (13) erzielt weiden.
Die Ausnehmung (3) kann durch einen Deckel (19), wie er in Fig. 2 dargestellt ist, äbgedeckt sein. Dieser Deckel (19) weist eine Durchbrechung (20) für die Mutter (15) auf. An seiner der Ausnehmung zugewendeten Unterseite 35 ist eine dem Querschnittsprofil des unteren Ankers (16) entsprechende Ausnehmung (21) vorgesehen. Der Deckel (19) trägt weiters an seiner der Manschette zugewandten Seite ein wulstartiges Dämpfungselement (22), welches in den Schlitz zwischen dem Vorsprung (9) der Schale und der Unterkante (10) der Manschette eintaucht. Auf diese Weise wird mit einem derartigen Deckel (19) eine einfache Verankerung des Deckels und gleichzeitig eine Dämpfung der Verschwenkbarkeit erzielt. 40 In Fig. 3 ist das in Fig. 1 ersichtliche Stützglied (11) vergrößert in der Draufsicht dargestellt. Der obere Ankerteil (12) weist im wesentlichen T-förmige Gestalt auf und es können die sich quer zur Längsachse (23) erstreckenden Kanten (24) und (25) zur wahlweisen Abstützung der Verschwenkung in Zug- oder Druckrichtung herangezogen werden. Das Bolzengewinde(14)istbei der Darstellungnach Fig. 3aus der Mutter(15)herausgenommen.DieMutter (15) ist relativ zum unteren Anker (16) drehbar und in Längsrichtung der Achse (23) unverschiebbar gelagert 45 In Fig. 4 ist ersichtlich, daß der Ankerteil (11) in der Seitenansicht abgewinkelt verläuft, wie sich dies auch aus der Außenkontur des Schuhes nach Fig. 1 ergibt.
In Fig. 5 ist mit dem oberen Ankerteil (12) ein plattenförmiges Element (26) verbunden, welches mit ein»' . Schraubhülse (27) verschweißt ist. Der untere Ankerteil weist hiebei eine Rändelschraube (28) auf, welche drehbar am unteren Ankerteil (16) festgelegt istundderen Schraubenbolzen (29)inderBüchse(27) verschraubtwerden kann. 50 Je nachdem, wie weit der Schraubenbolzen (29) in der Büchse (27) verschraubt ist, »gibt sich eine V»änderung der wirksamen Länge des Stützgliedes (11).
Bei der Ausbildung nach Fig. 6 ist d» obere Ank»teil (12) um eine Anlenkachse (28) v»schwenkbar mit einem Bolzenteil (14) verbunden. Im übrigen entspricht die Funktion dieses Ank»teiles nach Fig. 6 der Ausbildung nach Fig. 4. 55 Beider AusbildungnachFig. 7 istzur Verstellung derwirksamenLängedieuntere Ankerstelleverschiebbar. Bei dieser Ausbildung taucht ein unterer Endbereich (29), welch» mit dem oberen Ank»teil (12) verbunden ist, in die Ausnehmung (3) ein, wobei dieser obere Endbereich einen Zapfen (30) trägt. Exzentrisch zur Achse dieses Zapfens -4-

Claims (9)

  1. AT395512B (30) ist ein Drehknopf (31) in der Ausnehmung (3) gelagert Dieser Drehknopf weist einen Betätigungsknebel (32) auf und trägt an seiner Unterseite eine langlochartige Ausnehmung (33). Durch Verdrehen des Knebels (32) wird der Zapfen (30) längs der Innenkontur da Ausnehmung (33) verschoben, wobei eine Drehung um 90° eine Verstellung des unteren Teiles (29) in Richtung des Pfeiles (34) zur Folge hat Je nach der gewählten Drehlage läßt sich somit auch hier die wirksame Länge des Stützgliedes verstellen und die Vorlage da Manschette (6) relativ zur Schale (2) einstellen. PATENTANSPRÜCHE 1. Skischuh mit einer Schale und einem relativ zur Schale schwenkbaren Schaft, insbesondere einer schwenkbaren, die Schale übergreifenden Manschette, wobei in der Schale im Ristboeich ein unterer Ankerteil eines Stützgliedes angeordnet ist welches im wesendichen in Längsrichtung des Schuhes orientiert verläuft und an seinem oberen Endteil mit Anschlägen an der Unterseite des Schaftes bzw. daManschette zusammenwirkt,dadurch gekennzeich· net, daß das Stützglied (11) abgewinkelt oder gekrümmt und in seina wirksamen Länge einstellbar ausgebildet ist und daß der obere Endteil (12) des Stützgliedes (11) zwischen Schale (2) und Schaft bzw. Manschette (6) in dem die Schale (2) übergreifenden Bereich des Schaftes oder da Manschette (6) angeordnet und als Ankerteil ausgebildet ist
  2. 2. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dauntere Ankerteil (16) gegen eine schuhspitzenseitige Stirnwand (17) einer Ausnehmung (3) der Schale zur Aufnahme des Stützgliedes (11) gedrückt ist.
  3. 3. Schischuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied (11) aus wenigstens zwei Teilen besteht und eine am unteren Ankerteil (16) gelagerte Spindel und eine mit dem oberen Ankerteil (12) verbundene Mutter aufweist.
  4. 4. Skischuh nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Stützgliedes (11), insbesondere der untere Ankerteil (16), in der Ausnehmung gegen seitliche Verschiebung in der Schale geführt angeordnet ist.
  5. 5. Skischuh nach einem der Anbrüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Teiledes Stützgliedes (11) um eine quer zur Längsachse desselben verlaufende Achse (35) schwenkbar miteinander verbunden sind.
  6. 6. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schale (2) und der Manschette (6) bzw. dem Schaft elastisch verformbare Elemente (22) angeordnet sind.
  7. 7. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausnehmung (3) für den unteren Ankerteil (16) eine Verstellmutter, insbesondereeine um dieLängsachse des Stützgliedes (11) drehbareRändelmutter (15) aufgenommen ist, welche einen Deckel (19) für die Ausnehmung (3) durchsetzt.
  8. 8. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerteile (12, 16) unter Zwischenschaltung von elastisch verformbaren Einlagen an der Schale (2) und/oder der Manschette (6) angreifen.
  9. 9. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere und/oder der untere Ankerteil (12,16) in Zug- und Druckrichtung formschlüssig an der Schale (2) und/oder der Manschette (6) abgestützt ist (sind). Hiezu 2 Blatt Zeichnungen
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