AT395508B - Vorrichtung zur wahlweisen herstellung und formgebung von schnittbroetchen und formgebaeck mit hilfe von verschiedenen werkzeugen - Google Patents
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Description
AT 395 508 B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur wahlweisen Herstellung und Formgebung von Schnittbrötchen und Formgebäck mit Hilfe von verschiedenen Werkzeugen, die auf einem Werkzeugträger um seine Achse drehbar und vertikal beweglich sind, und einer parallel laufende Ketten aufweisenden Zuführvorrichtung für die zu bearbeitende Teigteile, wobei sich zwischen den parallel laufenden Ketten Teigteil-Trägerelemente mit muldenförmigen S Ausnehmungen befinden und jedes Teigteil-Trägerelement mindestens an einem Achsende ein Drehelement aufweistund in derZuführvorrichtungeinWendeelementangeordnetist, weichesauf alle DrehelementederTeigteil-Trägerelemente zeitlich hintereinander einwirkbar ausgebildet ist.
Zur Herstellung von Kleinbioten wie etwa eingeschlagene Brötchen oder Schrippen (Semmeln), sind kombinierte Teigteil- und Rundwirkvorrichtungen bekannt, der eine Teigmasse zugeführt wird, welche die rundgewirkten 10 Teigstücke an ein Spreizförderband abgibt, dem sich eine Auswalzstation mit einer Einschlagvorrichtung anschließt, oder welche die Teigstücke direkt zur Beschickung bringt. Die sogenannten eingeschlagenen Brötchen, Schrippen oder Semmeln können unmittelbar nach dem Rundwirken ihre endgültige Form erhalten, da eine sogenannte Zwischengare nicht erforderlich ist. Für die Herstellung von Formgebäck, wie beispielsweise gedrückten Schrippen und gestüpfelter Teigware, wie Kaiser-, Stern-, Kreuzsemmeln und Eierwecken, kann die Formung der Rundstücke 15 aus backtechnischen Gründen erst nach einer Zwischengare erfolgen, da das Teigstück sich entspannen muß. Für die Aufarbeitung bzw. Herstellung von Formgebäck sind bereits Anlagen bekannt, die mit einer Teigteil- und Wirkmaschine und einer Zwischengäranlage ausgerüstet sind. Eine solche Anlage geht beispielsweise aus der DE-OS 23 46 577 hervor.
Eine weitere Anlage dieser Art ist aus der DE-AS 12 15 073 bekannt, welche eine automatisch arbeitende 20 Bäckereianlage beschreibt, die für frei geschobene Teigstücke beliebiger Art, verschiedene Gewichte und Formen geeignet ist und bei der zwischen dem Vorgärschrank und dem Endgärschrank eine auf verschiedene Formen einstellbare Bearbeitungsvorrichtung vorgesehen ist, welche auch mit einer Schneidscheibe ausgerüstet ist, um Teigstücke einschneiden zu können.
Mit dieser bekannten Anlage lassen sich jedoch nur Teigstücke herstellen, die im Endzustand etwa einem 25 eingeschlagenen Brötchen entsprechen.
Aus der DE-PS 33 20 114 geht ferner eine Anlage zur kontinuierlichen und automatischen Aufbereitung von Schnittbrötchen und auch Formgebäck hervor, welche miteiner Schneidestation ausgerüstet ist. Damitläßt sich eine bestimmte Gebäckart, nämlich Brötchen, Schrippen oder Semmeln in einer länglichen Formgebung hersteilen. Dementsprechend sind die Teigteil-Zuführelemente als Schalen ausgebildet, welche von den Teigteilen voll 30 ausgefüllt werden, so daß unter Mitwirkung von Niederdrückelementen die Bearbeitung durch das Schnittmesser erfolgen kann, ohne daß die Teigteile in der Schale wesentlich verformt werden. Für die Herstellung gestüpfelter Backware ist es erforderlich, das Schnittwerkzeug gegen ein Stüpfelwerkzeug auszutauschen. Da die gestüpfelte Ware eine überwiegend runde Form aufweist, müssen auch die Teigteil-Trageiranente dementsprechend angepaßt sein. Um mit einem Teigteil-Transportsystem zwei unterschiedlich 35 geformte Teigstückarten befördern und in dem Transportsystem bearbeiten zu können, ist es aus der AT-PS 338 718 bereits bekannt, Teigschalen unterschiedlicher Formgebung in hintereinander abwechselnder Reihenfolge vorzusehen, wobei die Werkzeuge der Bearbeitungsstation entsprechend austauschbar sind. Ein wesentlicher Nachteil einer solchen Anlage besteht darin, daß bei der Bearbeitung jeder Teigteilart jede zweite Teigschale des Transportsytems leer mitgeführt werden muß. Damit ist es aber auch erforderlich, einen doppelt so großen Platzbedarf der Anlage 40 vorzusehen. Dieser Nachteil ist besonders schwerwiegend, da in den meisten Bäckereien, welche sich mit solchen
Anlagen Nachrüsten, wenig Platz vorhanden ist.
Aus derDE-Al 3046029.8 (= AT-B367274) gehteineTeigstückformvorrichtung hervor, welche als Teigzuführ-vorrichtung Teigtransportelemente aufweist, die jeweils aus einer Kombination Drehelement-Wendeelement bestehen und das Wendeelement zeitlich hintereinander einwirkt. 45 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs aufgeführten Art vorzuschlagen, mit deren Hilfe unterschiedlich geformte Teigteilarten, wie beispielsweise Schnittbrötchen und Kaisersemmeln, welche zu ihrer Herstellung auch unterschiedliche Bearbeitungsgeräte benötigen, bearbeitet werden können, ohne daß ein zusätzlicher Platzbedarf für die Transport- und Bearbeitungselemente erforderlich ist, wobei die Transport- und Bearbeitungselemente automatisch einstellbar sind. 50 DieLösung dieser Aufgabe erfolgt nach derErfindung dadurch, daß das Drehelement als ein in Transportrichtung flach geformtes Gleitelement mit an den Enden abgerundeten Flächen ausgebildet ist, daß das Wendeelement eine schlitzförmige und an den Enden offene Ausnehmung entsprechend der Form der Drehelemente aufweist, und daß außerhalb der Drehachse des Werkzeugträgers unter dem Winkel α zum benachbarten Werkzeug an diesem mindestens ein Werkzeug befestigt ist, welches unabhängig von dem Werkzeugträger stufenlos höhenverstellbar ist, wobei das Werkzeug mit einem separaten Antrieb für ihre Werkzeuge ausgerüstet ist Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert Hierbei zeigen: 55
AT 395 508 B
Fig. 1 die VorrichtungnachderErfindungineinerAnlagezurkontinuierlichenundautomatischen Aufbereitung von Teigteilen in Seitenansicht;
Fig. 2 a bis e Teigteil-Trägerelemente: a in Seitenansicht, 5 b in Draufsicht zu (a), c in einer Ansicht von unten (Ansicht (X)), d einen Schnitt (A-B) und e einen weiteren Schnitt nach (d), jedoch versetzt;
Fig. 3 einen Schnitt durch die Beaibeitungsstation mit einem Werkzeugträgerund einer Zuführvorrichtung, und 10 Fig. 4 a eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnittes der Zuführvorrichtung mit Wendeelement und An- triebs-welle und b eine um 90° verschwenkte Ansicht des Wendeelementes mit Drehelement.
Die Figur 1 zeigt eine Anlage zur kontinuierlichen und automatischen Aufbereitung von Teigteilen in Seiten-15 ansicht mit der Vorrichtung nach der Erfindung als ein Anwendungsbeispiel. Die Vorrichtung, bestehend aus der
Bearbeitungsstation (5) und der Zuführvorrichtung (7) ist dabei mit einem Gärschrank (100) mit Gärgehänge (101) integriert. Diesem ist eine Teigteil- und Wirkmaschine (102) vorgeschaltet. Dem Ausgang (103) des Gärschrankcs (100) schließt sich eine Teigteiltransportvorrichtung (104) zur Weiterbeförderung der Teigteile an.
In der Figur 2 sind verschiedene Schnitte und Ansichten (a) bis (e) eines Teigteil-Trägerelementes (1) dargcstcllt. 20 So geht aus der Figur 2a ein Längsschnitt hervor, welcher deutlich macht, daß das Teigteil-Trägerelement (1) in Draufsicht (s. hierzu Figur 2b) eine andere Formgestaltung auf weist als in Ansicht von unten nach der Figur 2c. Die Formgestaltung (2) nach Figur 2b ist für die Aufnahme von länglichen Schnittbrötchen bestimmt, während die Formgestaltung (3) nach Figur 2c zur Aufnahme von Kaisersemmeln bzw. allgemein rundgeformten Brötchen ausgelegt ist. Das Teigteil-Trägerelement (1) ist um seine Längsachse (4) drehbar, so daß je nach Bedarf die 25 Formgestaltung (2) oder (3) eingesetzt werden kann. Das Teigteil-Trägerelement (1) kann aus Aluminium gegossen oder aus Kunststoff gespritzt werden. Die ausgeformten Flächen sind mit einem Filz in an sich bekannter Weise ausgelegt, welcher mit dem Körper verklebt ist
Die Figur 3 zeigt einen Schnittdurch die Bearbeitungsstation (5) mit einem Werkzeugträger (6) und einer darunter befindlichen Zuführvorrichtung (7) mit ihren Teigteil-Trägerelementen (1). 30 Der Werkzeugträger (6) dient als Träger- und Betätigungsvorrichtung für verschiedene Bearbeitungswerkzeuge (10), (11) und (12).
Hierbei ist der Werkzeugträger (6) entlang einem Trägerelement (8) auf- und abbewegbar ausgebildet und ist um seine Längsachse (9) drehbar, so daß die jeweils benötigten Werkzeuge in Arbeitsposition gebracht werden können. Die Drehung um die Achse (9) erfolgt dabei um den Winkel a, welcher in dem hier vorliegenden Beispiel ein rechter 35 Winkel ist.
Das Werkzeug (10) ist außerhalb der Drehachse (9) des Werkzeugträgers (6) befestigt und ist als Schneidevorrichtung, beispielsweise in Form gegenläufig arbeitender Messer (13) ausgebildet. Das Werkzeug (10) ist unabhängig von dem Werkzeugträger (6) mit Hilfe eines Motors oder eines Handrades (14) stufenlos höhenverstellbar und die Messer (13) werden durch einen eigenen Antrieb angetrieben. 40 Das Werkzeug (11) ist an dem Werkzeugträger (6) feststehend befestigt, so daß es die Auf- und Abbewegung des
Werkzeugträgers (6) unmittelbar durchführt.
Das Werkzeug (12), welches als ein Kreuz- oder Stemmesser ausgebildet ist, führt während des auf- und abbewegbaren Vorganges des Werkzeugträgers (6) gleichzeitig eine Drehbewegung durch, undzwar beim Einfahren in das Teigteil eine Bewegung in eine Richtung und beim Ausfahren eine Drehbewegung in die entgegengesetzte 45 Richtung. Dieses Werkzeug wird insbesondere zur Herstellung von Kaisersemmeln benötigt und eingesetzt. Das Getriebe für die Durchführung der Drehbewegung befindet sich im Innern des Werkzeugträgers. Durch die exzentrische Anordnung des Werkzeugs (10) kann der Innenraum des Werkzeugträgers (6) für die Unterbringung des genannten Getriebes verwendet werden.
DieZufÜhrvorrichtung (7) weist zueinander parallel laufende Ketten (15) und (16) auf (s. hierzu Fig. 4), zwischen 50 denen die Teigteil-Trägerelemente (1) und ihre Längsachse (4) drehbar befestigt sind.
Die Figur 3 zeigt hierzu das Obertrum (17) und das Untertrum (18) mit den Umlenkrädem (19) und (20), welche von dem Gestell (21) und (22) getragen werden. Mit (26) ist die Wendevorrichtung bezeichnet, welche in Figur 4 näher beschrieben ist.
Jedes Teigteil-Trägerelement (1) ist an einem Ende seiner Achse (4) mit einem Drehelement (25) versehen. Die 55 an einer Stelle der Zuführvorrichtung (7) angeordnete Wendevorrichtung (26) ist derartig ausgebildet, daß sie auf alle
Drehelemente (25) zeitlich hintereinander einwirken kann.
Das Drehelement (25) ist als ein in Transportrichtung flach geformtes Gleitelement mit an den Enden -3-
Claims (7)
- AT 395 508 B abgerundeten Flächen ausgebildet, wobei die Wendevorrichtung (26) eine schlitzförmige und an den Enden offene Ausnehmung (27) aufweist, welche entsprechend der Form des Drehelementes (25) ausgebildet ist, wobei die Begrenzungen des Schlitzes durch die Formstücke (28) und (29) gebildet sind. Die Wendevorrichtung (26) ist auf ein«' Welle (31) drehbar angeordnet und ist mittels einer Antriebswelle (34) 5 eines nicht näher dargestellten Antriebes über eine Elektrokupplung (30) betätigbar. Die Welle (31) ist mit dem Antrieb der Anlage bei eingerasteter Elektrokupplung (30) kraftschlüssig und synchron verbunden. Damit auch der Werkzeugträger (6) mit der Zuführungsvorrichtung (7) synchron arbeitet, wird dieser zentral gesteuert. Die Achsen (4) der Teigteil-Träger (1) sind von Kettenschlaufen geführt, so daß eine freie Drehbewegung der 10 Achsen (4) bei Betätigung der Wendevorrichtung (26) gegeben ist Jede Seite des Teigteil-Trägerelementes (1) ist zur Ermittlung sein« Lage mit Signalgebern ausgerüstet Diese können aus einem Strichkode bestdien, der von optischen Lesegeräten gelesen wird oder es können auch Nocken an den Trägerelementen angeordnet sein, welche durch mechanische Abtastgeräte abgetastet werden. Durch nicht näher dargestellte Mittel werden die aufgenommenen Signale ausgewertet und zur Steuerung der Vorrichtung 15 verwertet Zur Halterung und Führung der um ihre Achse (4) drehbar gelagerten Teigteil-Trägerelemente (1) sind entlang des Obertrums (17) und des Untertrums (18) Führungselemente (32) angeordnet welche die Trägerelemente (1) in der durch die Wendevorrichtung (26) eingestellten Lage stabil führen. Sollen beispielsweise Schnittbrötchen hergestellt werden, so wird über die Sensorvorrichtung die Lage der 20 Teigteil-Trägerelemente ermittelt Befindet sich die Form (3) für runde Teigteile in der nach oben gerichteten Position, welche für die Bearbeitung von Schnittbrötchen nicht geeignet ist so wird die Elektrokupplung (30) jedesmal dann aktiviert wenn sich ein Drehelement (25) eines Teigteil-Trägerelementes (1) in der Aussparung (27) des Wendeelementes (26) befindet Durch eine Drehbewegung von 180° wird die nach unten gerichtete Form nach oben gedreht und wird damit einsatzbereit Sobalddas erste Teigteil-Trägerelement(l) mitseiner Form (3) miteinem 25 TeigteilgefülltdieMesserstation(10)erreichtsenktsichdasMesser(13)mitdenNiederdrückelementenabundführt den erforderlichen Einschnitt in das Teigteil aus. Befindet sich die Form des Teigteil-Trägerelementes bereits in der gewünschten Arbeitsposition, so durchlaufen die Drehelemente (25) die Ausnehmung (27) der Wendevorrichtung (26) ohne daß dieElektrokupplung (30) aktiviert wird. 30 SollenbeispielsweiseKaisersemmeln hergestellt werden,so wird dierunde Form (3)des Teigteil-Trägerelementes (1) benötigt und in entsprechender Weise durch die Wendevorrichtung (26) in Bearbeitungsposition geschaltet DieBearbeitungsstation (5) wird um den Winkel α und die Achse (9) gedreht so daß das Bearbeitungswerkzeug (12) auf die Teigteil-Trägerelemente (1) gerichtet ist. Bei einer Abwärtsbewegung des Werkzeugträgers (6) «folgt eine Drehbewegung des Kreuzmess«s, welche sich bei der Aufwärtsbewegung umkehrt so daß die Messer in den 35 Teig drehend einschneiden und auf der gleichen Schnittbahn wieder ausfahren. Mit d« Erfindung wird es daher ermöglicht, ohne zusätzlichen Raumbedarf eine größere Anzahl unterschiedlicher Teigteilarten bearbeiten zu können, wobei der Wechsel der Bearbeitungsw«kzeuge und der Transportmittel für die Teigteile vollautomatisch erfolgt. 40 PATENTANSPRÜCHE 45 1. Vorrichtung zur wahlweisen Herstellung und Formgebung von Schnittbrötchen und Formgebäck mit Hilfe von v«schiedenen Werkzeugen, die auf einem Werkzeugträger unter einem definierten Winkel α und um seine Achse 50 drehbar und vertikal beweglich sind, und einer parallel laufende Ketten auf weisenden Zuführvorrichtung für die zu bearbeitenden Teigteile, wobei sich zwischen den parallel laufenden Ketten Teigteil-Trägerelemente mit muldenförmigen Ausnehmungen befinden und jedes Teigteil-Trägerelement mindestens an einem Achsende ein Drehelement aufweist und in d« Zuführvorrichtung eine Wendevorrichtung angeordnet ist, welches auf alle Drehelemente der Teigteil-Trägerelemente zeitlich hintereinander einwirkbar ausgebildet ist, dadurch gekenn-55 zeichnet, daß das Drehelement (25) als ein in Transportrichtung flach geformtes Gleitelement mit an den Enden abgerundeten Flächen ausgebildet ist, daß die Wendevorrichtung (26) eine schlitzförmige und an den Enden offene Ausnehmung entsprechend der Form der Drehelemente aufweist, und daß außerhalb der Drehachse (9) des -4- AT 395 508 B Werkzeugttägers(6) unter dem Winkel azurn benachbarten Werkzeug(ll)an<üesem mindestens ein Werkzeug(lO) befestigt ist, welches unabhängig von dem Werkzeugträger (6) stufenlos höhenverstellbar ist, und daß das Werkzeug (10) mit einem separaten Antrieb für ihre Werkzeuge (Messer (13)) ausgerüstet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendevorrichtung (26) auf einer Welle (31) drehbar angeordnet ist und mittels eines Antriebes über eine Elektrokupplung (30) betätigbar ist
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (31) mit dem Antrieb der Anlage kraftschlüssig und synchron verbunden ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seite des Teigteil-Trägerelements (1) definierte Signalgeber zur Lageanzeige und Steuerung und die Zuführvorrichtung Sensoren zur Abtastung der Signalgeber und Mittel zur Übertragung der Signale und Ansteuerung der Elektrokupplung (30) aufweist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung (7) im Ober- und Untertrum (17 und 18) zur lagerichtigen Führung der Teigteil-Trägerelemente (1) Führungselemente (32) aufweist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (10) als Messaschneidevorrichtung ausgebildet ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der voranstehenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide vor richtung (10) zur separaten Höhenverstcllung ein Handrad (14) aufweist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -5-
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