AT395184B - Vorrichtung zur behandlung zellulose- und bzw. oder zellstoffhaeltiger mischungen bzw. suspensionen - Google Patents
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Description
AT 395 184 B
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung, insbesondere Trennung, vorzugsweise Entwässerung Zellulose- undbzw. oderzellstoffhältigerMischungen bzw. Suspensionen, umfassend einePressenpartie mit mindestens einem Siebband und mindestens einerzwischen der Lauffläche einer Walze und dem zugehörigen Siebband angeordneten Filzbahn. 5 Die Entwässerung von Zellstoffsuspensionen ist ein wichtiges industriell angewandtes Verfahren dessen
Wirtschaftlichkeit auch die Wirtschaftlichkeit eines gesamten Produktionsverfahrens wesentlich beeinflußt. Daher wurden bereits zahlreiche Anstrengungen unternommen, die Entwässerung von Zellstoffsuspensionen noch effektiver durchzuführen und damit die Produktionskosten zu senken.
Derzeit wird die Entwässerung von Zellstoff-Suspensionen im industriellen Maßstab bevorzugt mit Siebband-10 pressen, insbesondere Doppelsiebbandpressen vorgenommen. Die zu entwässernde Stoffbahn wird bei der Doppelsiebbandpresse mehreren aus Entwässerungswalzen und Antriebswalzen gebildeten Anpreßbereichen zugeführt, um Wasser möglichst vollständig abzutrennen. Häufig ist die Restfeuchte des Zellstoffes nach der Behandlung mit einer derartigen Doppelsiebbandpresse noch nicht niedrig genug.
Von Papiermaschinen sind Anordnungen mit einer zwischen den Siebbändem mitbewegten Filzbahn, die zur 1S Aufnahme und Abgabe von Wasser dient, bekannt. Allerdings erfolgte bei der erwähnten Anordnung der Filzbahn zwischen den Siebbändem die Wasseraufnahme nicht gezielt Weiters wird auch nur eine Filzbahn zur Aufnahme des Wassers verwendet, was eine Begrenzung der Wasserspeicherkapazität darstellt. Deshalb kann auch die Durchsatzleistung bei der Entwässerung und damit verbunden die Siebbandgeschwindigkeit nicht mehr gesteigert werden, wodurch auch die Wirtschaftlichkeit der Entwässerung nicht mehr verbessert werden kann. 20 In der US-PS 4 879 001 ist der Naßteil einer Papiermaschine geoffenbart Gemäß dieser US-PS ist eine einzige
FilzbahnzwischeneinemSiebbandundeinerPreßwalze vorgesehen, die durch einen einzigen Anpreßbereich geführt wird. Die von der Filzbahn aufgenommene Flüssigkeit wird durch Öffnungen an der Preßwalze des Preßspaltes, die mit der Filzbahn in direktem Kontakt steht, abgeleitet. Die vorentwässerte Papierbahn wird dann - ohne Siebband - durch eine Absaugung hindurchgeleitet. In einem nachgeordneten Preßspalt wird die Papierbahn sowohl an 25 der Oberseite als auch an der Unterseite mit jeweils einer weiteren Filzbahn weiterbewegt. Die Vorrichtung gemäß dieser US-PS ist zur Behandlung von Papierbahnen geeignet, und wird mit sehr hoher Geschwindigkeit betrieben. Die Vorrichtung gemäß dieser. US-PS ist nicht zur Entwässerung von Holzstoff- bzw. Faserstoffsuspensionen vorgesehen und dafür auch nicht geeignet
Die FR-PS1409953 und die Parallele GB-PS1037466betreffen die Entwässerung einer Papierbahn mit einem 30 einzigen Anpreßbereich, wobei die Papieibahn ohne Siebband durch den Anpreßbereich geführt wird. Die zu behandelnde Papierbahn steht gemäß dieser FR-PS bzw. GB-PS in diesem einzigen Anpreßbereich einerseits mit ein» der beiden Preßwalzen und andererseits mit einer Filzbahn in direktem Kontakt; zwischen dieser Filzbahn und der Preßwalze dieses Anpreßbereiches ist eine Gewebebahn mit ein» von d» Filzbahn verschiedenen Umlaufbahn vorgesehen. Die Filzbalm dient zum Transport d» Papierbahn, wobei die von der Filzbahn aufgenommene 35 Flüssigkeit auf die Gewebebahn übertragen und von dieser abgeleitet wird. Eine Vorrichtung gemäß dieser FR-PS 1409953bzw. GB-PS 1037466istzurEntwässerung einer Papierbahn vorteilhaft zur Entwässerung von Holzstoff-bzw. Faserstoffsuspensionen jedoch ungeeignet
Die FR-PS 2477 596 offenbart ein Verfahren und eine Anlage zur Entwässerung ein» Faserstoffbahn wie eine Papieibahn mit einem einzigen Anpreßbereich, wobei die Faserstoff bahn ohne Siebband durch den Anpreßbereich 40 durchgeführt wird. Zwischen jeder Preßwalze und der Faserstoffbahn werden jeweils zwei Filzbahnen mit unterschiedlichen Umlaufbahnen geführt, wobei jeweils eine der beiden Filzbahnen mit der Faserstoffbahn in direktem Kontakt steht und zur Weiterbeförderung d» Faserstoff bahn dient. DieVorrichtung gemäß dieser FR-PS ermöglicht auf vorteilhafte Weise die Entwäss»ung von Papierbahnen, für die Entwäss»ung von Holzstoff- bzw. Faserstoffsuspensionen ist sie jedoch nicht einsetzbar. 45 Die DE-OS 3 742 848 betrifft die einer Siebpartie nachgeschaltete und einer Trockenpartie vorgeschaltete
Pressenpaitie einer Papi»maschine, die zum Entwässern einer Papi»bahn vorgesehen ist, wobei die Papierbahn zwar mittels Siebband der Pressenpaitie zugeführt, aber ohne Verwendung eines Siebbandes durch die Pressenpartie durchgeleitet wird. Zur Verbesserung der Entwässerungsleistung ist gemäß dieser DE-OS zwischen der Papi»bahn und jeder Preßwalze mindestens eine Filzbahn vorgesehen, wobei die Papierbahn jeweils mit einer Filzbahn in 50 direktem Kontakt steht und die Papierbahn mit diesen Filzbahnen weiterbewegt wird. Die Vorrichtung gemäß dieser DE-OS ist zur Entwässerung ein» Päpi»bahn vorteilhaft, zur Entwässerung von Holzstoff- bzw. Faserstoffsuspensionen jedoch unbrauchbar.
Die DE-OS 3 000100betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Entwässerung einer Faseistoffbahn, wobei die Vorrichtungwiebeid»vorstehenderwähntenDE-OS zwischenSiebpartie undTrockenpartieeiner Papiermaschine 55 angeordnet ist. Die Faserbahn wird zwar mittels Siebband ein» Pressenpartie zugefiihrt, aber nicht mittels Siebband durch die Anpreßbereiche durchgeführt. Die Faserstoffbahn steht hier ebenfalls in den einzelnen Anpreßbereichen mit Filzbahnen in direktem Kontakt Die Vorrichtung gemäß dieser DE-OS ist zweckmäßig für die Entwässerung -2-
AT 395184 B von Papieibahnen, zur Entwässerung von Holzstoff- bzw, Faserstoffsuspensionen jedoch nicht geeignet.
Preßfilze zur Entwässerung sind aus der AT-PS 384 443, AT-PS 363 775, DE-OS 3 637179 undEP-PS 0 059 973 bekannt; Vorrichtungen zur Entwässerung werden darin jedoch nicht geoffenbart
Hier Abhilfe zu schaffen ist ein Ziel der Erfindung. Die Erfindung ist vornehmlich dadurch gekennzeichnet, daß diese Pressenpartie mehrere Anpreßbeieiche aufweist, durch die mindestens ein Siebband für den Transport der zu behandelnden Mischung bzw. S uspension geführt ist und mindestens eine Filzbahn zur Flüssigkeitsaufnahme durch mindestens einen Anpreßbereich geführt ist.
Die Mischung bzw. Suspension wird mit einem Siebband der Pressenpartie zugeführt, wobei das Siebband und damit gleichzeitig die Filzbahn, vorteilhaft mit einer Geschwindigkeit im Bereich von 20 bis 350 m/min, besonders vorteilhaft 50 bis 150 m/min, betrieben wird.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung einer zusätzlichen Filzbahn in der Pressenpartie ist eine zusätzliche Entwässerung der Zellstoffbahn um ca. 1 bis 4 % möglich.
Durch die vorliegende Erfindung besteht auch die Möglichkeit eine Pressenpartie, insbesondere in einer Doppelsiebpresse, nachzurüsten und somitspäter geforderteTrockengehaltssteigerungen bzw. Durchsatzsteigerungen (durch Erhöhung der Maschinengeschwindigkeit) in einfacher und billiger Weise zu realisieren.
Vorteilhaft wird erfindungsgemäß das Siebband einer Siebbandpresse über Entwässerungswalzen und bzw. oder Umlenk- bzw. Regulierwalzen im Kreislauf geführt, wobei innerhalb des Siebbandes und mindestens einer Walze mindestens eine durch die Umlaufbewegung des Siebbandes weiterbewegte Filzbahn, vorzugsweise mit gesondertem Kreislauf über Umlenk- bzw. Regulierwalzen, vorgesehen ist
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung werden die Siebbänder einer Doppelsiebbandpresse über Entwässerungswalzen und bzw. oder Umlenk- bzw. Regulierwalzen jeweils in einem gesonderten Kreislauf geführt, und ist im Ober- und bzw. oder Unterteil, besonders bevorzugt im Unterteil der Doppelsiebbandpresse innerhalb eines (der) Siebbandes(bänder) und mindestens einer Walze die mindestens eine durch die Umlauf bewegung des Siebbandes weiterbewegte Filzbahn, vorzugsweise mitgesondertem Kreislauf über Umlenk-bzw. Regulierwalzen, vorgesehen.
Zur Trocknung der nassen Filzbahn weist die erfindungsgemäße Vorrichtung Rohrsauger bzw. Rohrsauger unter Vakuum auf sowie gegebenenfalls Spritzrohre zur Filzreinigung. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind zur Trocknung der bzw. jeder nassen Filzbahn eine Saugeinrichtung, gegebenenfalls eine Vakuumsaugeinrichtung und gegebenenfalls in Quenichtung zur Fortbewegungsrichtung der Filzbahn, insbesondere vor der Saugeinrichtung angeordnete Filzreinigungseinrichtungen vorgesehen.
Die Entwässerung der Zellstoffbahn wird vorzugsweise unter Verwendung von mehreren Filzbahnen mit jeweils unterschiedlichen Umlaufbahnen vorgenommen. Zweckmäßig sind erfindungsgemäß mehrere Filzbahnen mit jeweils verschiedenen Umlaufbahnen, vorzugsweise mit jeweils mehreren Anpreßbereichen vorgesehen. Zweckmäßig besteht erfindungsgemäß die mindestens eine Filzbahn aus einem an sich bekannten ein- bzw. mehrlagigen Grundgewebe,gegebenenfalls miteinem ein-bzw. mehrlagigen Deckgewebe und ein-bzw.beidseitigenNadelvlies.
Die Erfindung wird an Hand derbeiliegenden Zeichnungen beispielsweise erläutert. Es zeigen dieFig. 1-7 jeweils ein Verfahrens- und Anlagenschema der Erfindung. In den Fig. 1-7 sind mit (1) eine Doppelsiebbandpresse, mit (2) eine Antriebswalze, die gegebenenfalls gleichzeitig eine Preßwalze ist, mit (3), (3*) und (3“) Entwässerungswalzen, mit (4) S-Zugwalzen für das Siebband, mit (5) das Siebband, mit (6) die Umlenk- bzw. Regulierwalzen für das Siebband (5), mit (7) die zwischen dem Siebband (5) und mindestens ein» Walze des Anpreßbereiches weiterbewegte Filzbahn, mit (8) die Umlenk- bzw. Regulierwalzen für die Filzbahn (7), mit (9) die Spannwalze für die Filzbahn (7), mit (10) und (10') Filzreingungseinrichtungen und mit (11) die für die Trocknung der nassen Filzbahn (7) erforderliche Saugeinrichtung bezeichnet.
In den in den Fig. 1-7 dargestellten Ausführungsvarianten wird die bereits vorentwässerte Zellstoffsuspension in einer Doppelsiebbandpresse (1) von der Stelle (A) in Pfeilrichtung (A') auf dem Siebband (5) über S-Zugwalzen (4) der Preßzone zugeführt, entwässert und anschließend der feuchte Zellstoff an der Stelle (Z) von der Doppelsiebbandpresse (1) ausgetragen.
Die im Oberteil der Doppelsiebbandpresse (1) angeordneten Entwässerungswalzen (3"), (3*) und (3) sowie die Antriebswalze (2) bilden mit den im Unterteil der Doppelsiebbandpresse (1) angeordneten Entwässerungswalzen (3"), (3*) und (3) sowie der Antriebswalze (2) jeweils die Anpreßbeieiche (K), (L), (M) und (N). In diesen Anpreßbereichen wird die bereits vorentwässerte Zellstoffsuspension ein» zusätzlichen Entwäss»ung unterworfen. Nach der letzten Entwässerungsstufe im Anpreßbereich (N) der Antriebswalze (2) wird das Siebband (5) in Pfeilrichtung (B) über Umlenk- bzw. Regulierwalzen (6) wieder zu der Stelle (A) der Doppelsiebbandpresse (1) rückgeführt, mit Zellstoffsuspension beladen und erneut der Preßzone zugeführt. Zur Unterstützung d» Entwässerung wird zwischen dem Siebband (5) und mindestens einer Walze der Preßzone im Ober- und Unterteil, besonders bevorzugt im Unterteil (weil etwa 60-70 % des Filtrates nach unten ablaufen und somit eine Filzbahn, die im Unterteil angeordnet ist, bessere Ergebnisse bringt als eine im Oberteil angeordnete Filzbahn) bzw. im Ober- und Unterteil eine Filzbahn -3-
Claims (5)
- AT395184B (7) mit dem Siebband (5) mitbewegt und im Kreislauf geführt. Die ausderPreßzone kommende, nasse Filzbahn (7) wird über eine Umlenk- bzw. Regulierwalze (8) in Pfeilrichtung (B') um eine Spannwalze (9) den Filzreinigungs-einrichtungen (10) und (10')> beispielsweise Spritzrohre, zugefülut und nachfolgend zwecks Trocknung an einer Saugeinrichtung (11), z. B. einem Rohrsauger, vorbeigeleitet und wieder der Preßzone zugeführt. Der Ober- und 5 Unterteil der Doppelsiebbandpresse (1) können zueinander symmetrisch, aber auch unsymmetrisch aufgebaut sein. Bei den dargestellten Ausführungsvarianten kann die Filzbahn (7) im Oberteil oder im Unterteil bzw. im Oberund Unterteil gleichartig, aber auch in unterschiedlicher Weise geführt sein. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsvariante der Doppelsiebbandpresse (1) ist mindestens in den An-preßbereichen (N) und (M) die Filzbahn (7) im Ober- oder Unterteil bzw. im Ober- undUnterteil zwischen Siebband 10 (5) und der Antriebswalze (2) und der Entwässerungswalze (3) geführt, gegebenenfalls auch zusätzlich um die Entwässerungswalze (3') bzw. gegebenenfalls auch um die Entwässerungswalze (3"). Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsvariante der Doppelsiebbandpresse (1) ist die Filzbahn (7) im Oberoder Unterteil bzw. im Ober- und Unterteil zwischen Siebband (5) und der Antriebswalze (2) oder der Entwässerungswalze (3) geführt IS Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsvariante der Doppelsiebbandpresse (1) ist die Filzbahn (7) im Oberteil in der Preßzone nur um die Antriebswalze (2) geführt, während die Filzbahn (7) im Unterteil in der Preßzone um die Antriebswalze (2) und um die Entwässerungswalze (3) gegebenenfalls um die Entwässerungswalze (3') bzw. auch um die Entwässerungswalze (3") geführt ist Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsvariante der Doppelsiebbandpresse (1) ist die Filzbahn (7) im Oberteil 20 um die Antriebswalze (2) geführt, während die Filzbahn (7) im Untoteil um die Antriebswalze (2) und um die Entwässerungswalze (3) geführt ist Zusätzlich zu der für die Trocknung der nassen Filzbahn (7) vorgesehenen Saugeinrichtung (IX) ist im Unterteil nach da ersten Entwässerungsstufe an der Entwässerungswalze (3) zwischen da Entwässerungswalze (3) und da zusätzlichen Umlenk- bzw. Regulierwalze (8) eine Vakuumsaugeinrichtung (11') angeordnet wodurch die Filzbahn (7) in der nächsten Entwässerungsstufe an der Antriebswalze (2) vermehrt 25 Wasser aufnehmen kann. Bei der in Hg. 5 dargestellten Ausführungsvariante der Doppelsiebbandpresse (1) ist die Filzbahn (7) im Oberund bzw. oder Unterteil um die Entwässerungswalzen (3") und (3) geführt Analog zur vorstehend beschriebenen Ausführungsvariante ist auch hia zusätzlich zu der für die Trocknung da nassen Filzbahn (7) vorgesehenen Saugeinrichtung (11) nach der ersten Entwässerungsstufe an der Entwässerungswalze (3') zwischen 30 Entwässoungswalze (3’) und Entwässoungswalze (3) vor da zusätzlichen Umlenk- bzw. Regulierwalze (8) eine Vakuumsaugeinrichtung (11') angeordnet wodurch die Filzbahn (7) in der nächsten Entwässerungsstufe an der Entwässerungswalze (3) vermehrt Wasser aufnehmen kann. Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsvariante der Doppelsiebbandpresse (1) ist die Filzbahn (7) im Oberund bzw. oda Unterteil um die Antriebswalze (2) und die Entwässerungswalze (3) geführt Analog zu den beiden 35 zuletzt beschriebenen Ausführungen ist auch hier zusätzlich zu der für die Trocknung der nassen Filzbahn (7) vorgesehenen Saugeinrichtung (11) nach der ersten Entwässerungsstufe an der Entwässerungswalze (3) zwischen dieser Entwässerungswalze (3) und der Antriebswalze (2) eine Vakuumsaugeinrichtung (11') angeordnet wodach auch hia die Filzbahn (7) in dernächsten Entwässerungsstufe an der Antriebswalze (2) vermehrt Wasser aufnehmen kann. 40 Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsvariante der Doppelsiebbandpresse (1) ist die Filzbahn (7) im Oberteil vasetzt zu der im Unterteil vorgesehenen Filzbahn (7) angeordnet Im Oberteil ist die Filzbahn (7) in der Preßzone na um die Antriebswalze (2) geführt, während im Unterteil die Filzbahn (7) in der Preßzone na um die Entwässerungswalze (3) geführt ist 45 PATENTANSPRÜCHE 50 1. Vernichtung za Behandlung, insbesondere Trennung, vorzugsweise Entwässerung Zellulose- und bzw. oder zell-stoffhältiger Mischungen bzw. Suspensionen, umfassend eine Pressenpartie mit mindestens einem Siebband und mindestens einer zwischen der Lauffläche einer Walze und dem zugehörigen Siebband angeordneten Filzbahn, dadurch gekennzeichnet, daß diese Pressenpartie mehrere Anpreßbereiche (K, L, M und bzw. oder N) aufweist 55 durch die mindestens ein Siebband (5) für den Transport der zu behandelnden Mischung bzw. Suspension geführt istund mindestens eineFilzbahn (7) zaFlüssigkeitsaufnahme durch mindestens einen Anpreßbaeich (K, L,M und bzw. oder N) geführt ist. -4- AT 395184 B
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Siebband (5) einer Siebbandpresse (1) über Entwässerungswalzen (3,3', 3") und bzw. oder Umlenk- bzw. Regulierwalzen (6) im Kreislauf geführt wird, wobei innerhalb des Siebbandes (5) und mindestens einer Walze mindestens eine durch die Umlaufbewegung des Siebbandes (5) weiteibewegte Filzbahn (7), vorzugsweise mit gesondertem Kreislauf überUmlenk- bzw. Regulierwalzen S (8), vorgesehen ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebbänder (5) einer Doppelsiebbandpiesse (1) über Entwässerungswalzen (3,3', 3") und bzw. oder Umlenk-bzw. Regulierwalzen (6) jeweils in einem gesonderten Kreislauf geführt werden, und daß im Ober- und bzw. oder im Unterteil, besonders bevorzugt im Unterteil der Dop- 10 pelsiebbandpresse (1) innerhalb eines (der) Siebbandes(bänder) (5) und mindestens einer Walze die mindestens eine durch die Umlauf bewegung des Siebbandes (5) weiterbewegte Filzbahn (7), vorzugsweise mit gesondertem Kreislauf über Umlenk- bzw. Regulierwalzen (8), vorgesehen ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Trocknung der bzw. jeder 13 nassen Filzbahn (7) eine Saugeinrichtung (11), gegebenenfalls eine Vakuumsaugeinrichtung (11') und gegebenenfalls in Querrichtung zur Fortbewegungsrichtung der Filzbahn, insbesondere vor der Saugeinrichtung (11) angeordnete Filzreinigungseinrichtungen (10,10') vorgesehen sind. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrereFilzbahnen (7) mit jeweils 20 verschiedenen Umlaufbahnen, vorzugsweise mit jeweils mehreren Anpreßbereichen (K, L, M und bzw. oder N) vorgesehen sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Filzbahn (7) aus einem an sich bekannten ein- bzw. mehrlagigen Grundgewebe, gegebenenfalls mit einem ein- bzw. mehrlagigen 25 Deckgewebe und ein- bzw. beidseitigen Nadelvlies besteht 30 Hiezu 7 Blatt Zeichnungen 35 40 45 50 -5- 55
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| UEP | Publication of translation of european patent specification | ||
| REN | Ceased due to non-payment of the annual fee |