AT394521B - Vorrichtung zur entnahme von bedruckten bogen - Google Patents

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AT394521B
AT394521B AT0256690A AT256690A AT394521B AT 394521 B AT394521 B AT 394521B AT 0256690 A AT0256690 A AT 0256690A AT 256690 A AT256690 A AT 256690A AT 394521 B AT394521 B AT 394521B
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/58Article switches or diverters
    • B65H29/585Article switches or diverters taking samples from the main stream

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

AT 394 521 B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entnahme von bedruckten Bogen für deren Begutachtung oder Aussonderung aus dem Ausleger einer Bogenrotationsdruckmaschine mit Kettenausleger und daran angebrachten Greiferreihen mit kurvengesteuerter Greiferöffnung, wobei die Druckbogenentnahme durch eine verzögerte Greifeiöffnung einleitbar ist.
Eine übliche Methode zur Entnahme eines Druckbogens zu dessen Begutachtung ist, daß bei laufender Maschine nach Abkippen der vorderen Bogenanschläge der Bogen von Hand im richtigen Augenblick herausgezogen wird und die Bogenanschläge schnell wieder hochgeklappt werden.
Insbesondere bei hohen Druckgeschwindigkeiten der Maschine und entsprechender Geschwindigkeit des heranschießenden Bogens ist diese Art der Bogenentnahme für den Durchführenden äußerst schwierig und stellt an seine Geschicklichkeit große Anforderungen. Dabei ist unter Umständen eine nicht zu unterschätzende Verletzungsgefahr gegeben. Außerdem weiden die frisch bedruckten Bogen hierbei verschmiert
Als druckschriftlicher Stand der Technik ist zunächst die GB-PS 782 298 zu nennen, die eine Hilfseinrichtung zur Unterstützung der vorbeschriebenen manuellen Tätigkeit zum Inhalt hat. Dabei wird durch Herabklappen der vorderen Bogenanschläge eine Bogengleitfläche geschaffen, über die der Probebogen nach außen befördert werden soll. Die Funktionsfähigkeit dieser Vorrichtung setzt grundsätzlich ein relativ spätes Öffnen der Kettengreifer voraus, was bei den heute üblichen, sehr hohen Druckgeschwindigkeiten nicht durchführbar ist, wenn im Normalbetrieb gewährleistet sein soll, daß der zu stapelnde Bogen sauber und plan abgelegt wird und eine unexakte Stapelkante infolge Zurückprallens von den Bogenanschlägen nicht auftreten darf.
Eine ähnliche Einrichtung ist in der letztlich zu nennenden DE-PS 394 052 beschrieben. Die Druckbogenentnahme erfolgt dort durch Außerkraftsetzen der Greiferöffnungskurve, so daß der Bogen erst später durch eine zweite Greiferöffnungskurve freigegeben wird. Das Außerkraftsetzen der im normalen Druckbetrieb wirkenden Greiferöffnungskurve erfolgt durch relativ umständliches seitliches Verstellen derselben, wie auch der weitergeführte Druckbogen nach dessen verzögertem Freigeben durch die Kettengreifer ziemlich unkontrolliert einer Zwischenablage zugeführt wird, von wo er dann entnommen werden kann.
Wie in der erstgenannten Druckschrift ist auch hier die Arbeitsweise bei hohen Druckgeschwindigkeiten nicht geeignet und wird insofern heutigen Anforderungen nicht gerecht. Darüber hinaus sind beide Einrichtungen durch einen relativ hohen konstruktiven Aufwand gekennzeichnet.
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Druckbogenentnahme zu schaffen, mit der die vorgenannten Mängel beseitigt werden, und mit der bei voller Druckgeschwindigkeit, ohne Beeinflussung der Druckqualität bei allen Papiersorten eine sichere Druckbogenentnahme gewährleistet ist, wobei sich die angestrebte Lösung durch einen konstruktiv äußerst einfachen und somit wirtschafüichen Aufbau auszeichnen soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur verzögerten Greiferöffnung eine Verschwenk-einrichtung vorgesehen ist und an einer Greiferöffnungskurve angreift, über die diese, als Scheibe ausgebildete und auf einer Welle drehbar gelagerte Greiferöffnungskurve um einen bestimmten Drehwinkel verschwenkbar und somit in zwei Endstellungen verbringbar ist.
An sich ist aus der DE-AS 12 19 045 bereits bekannt, zur Steuerung für die Greifer von Kettenauslegem an Druckmaschinen mit Hilfe einer horizontal verschieblichen Greiferöffnungskurve, den Gieiferöffnungszeitpunkt und -ort variabel zu gestalten, wobei die Greiferöffnungskurve unter gewissen Umständen auch eine Schwenkbewegung um einen Zapfen ausführt.
Damit soll eine Anpassung an unterschiedliche Druckgeschwindigkeiten und Papiersorten bei der Stapelbildung erreicht werden. Für eine Probebogenentnahme ist diese, auch konstruktiv aufwendige Vorrichtung nicht geeignet, da vor allem der Verstellmechanismus mittels Handrad es unmöglich macht, die Verstellung so rasch durchzuführen, um bei den üblichen Druckgeschwindigkeiten z. B. einen einzelnen Probebogen zu entnehmen.
Auch die Möglichkeit, durch Verschwenken der Greiferöffnungskurve um die Drehachse des vorderen Kettenrades den in der Druckschrift erwähnten Mangel des Standes der Technik zu beseitigen, ist genannt.
Vorteilhafterweise kann die Verschwenkeinrichtung im wesentlichen aus einer unmittelbar an der Greifer-öffhungskurve angreifenden Zugstange bestehen, welche an ihrem einen, aus dem hinteren Bereich der Seitenwand herausragenden Ende einen Handgriff trägt, über den die Verschwenkeinrichtung horizontal, in oder entgegen der Bogenlaufrichtung bewegbar ist, womit eine besonders einfache Betätigungsmöglichkeit gegeben ist. Um eine selbsttätige Rückstellung zum Normalbetrieb der Einrichtung zu erzielen, kann die Greiferöffnungskurve durch eine Druckfeder sowie einen Anschlag der Verschwenkeinrichtung in der vorgegebenen, für die Stapelbildung maßgebenden Position haltbar sein. Für ein zuverlässiges Herausfördem des Probebogens kann der verzögert freigegebene Papierbogen einer, im wesentlichen aus Saugrolle und Führungskanal bestehenden Transporteinrichtung übergebbar und nach außen föideibar sein.
Die vorliegende Erfindung ist anhand eines Ausfuhrungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt.
Die Figur zeigt in einer Seitenansicht den hinteren Teil eines Bogenauslegers. An einer Seitenwand (1) ist auf einer Welle (2) ein hinteres Kettenrad (3) gelagert, auf dem eine Greiferkette (4) abläuft, die in entsprechenden Abständen mit Greiferreihen (5) versehen ist, welche einen Papierbogen (6) einen Stapel (22) zuführen. Die in der Seitenansicht nicht sichtbare zweite Seitenwand weist einen identischen Aufbau auf. Vordere Bogenanschläge (8) sorgen für eine ordnungsgemäße Stapelbildung. -2-

Claims (4)

  1. AT 394 521B Im oberen Bereich einer auf der Welle (2) gelagerten und als Scheibe ausgebildeten Greiferöffnungskurve (14) ist am Anlenkpunkt (15) eine aus dem stimseitigen Bereich der Seitenwand (1) herausragende Zugstange (16) angelenkt. Ein daran befestigter Anschlag (23), sowie eine Druckfeder (17), welche sich an einer an der Seitenwand (1) angebrachten Halterung (18) abstützen, bestimmen die in der Figur dargestellte Position (26) der Zugstange (16) und somit die Position der Greiferöffnungskurve (14). Die Federkraft der Druckfeder (17) ist dabei so gewählt, daß durch das Einwirken einer Kurvenrolle (13) der Greiferreihe (5) auf die Greiferöffnungskurve (14) ein unbeabsichtigtes Verschwenken derselben nicht auftreten kann. Zum Einleiten einer Druckbogenentnahme wird z. B. manuell über den Handgriff (19) die Zugstange (16) entgegen der Federkraft der Druckfeder (17) und entgegen der Bogenlaufrichtung in eine gestrichelt dargestellte Position (27) gedrückt. Damit einher geht eine Drehung der Greiferöffnungskurve (14) in Uhrzeigerrichtung um einen bestimmten Drehwinkel (a). Dadurch ist der Bogenfreigabepunkt über die vorderen Bogenanschläge (8) hinaus verlegbar. Dieser Vorgang kann innerhalb einer äußerst kurzen Zeitspanne erfolgen. Die Greiferöffnungskurve (14) ist somit in zwei Endstellungen (26, 27) verbringbar, wobei diese Endstellungen zum einen durch das Anstoßen des Handgriffes (19) an dem hinteren Bereich der Seitenwand (1) und zum anderen durch das Anstoßen des Anschlages (23) an der Halterung (18) bestimmt sind. Somit kann die Greiferöffnung über die, an der Greiferöffnungskurve (14) endanglaufende Kurvenrolle (13) verzögert erfolgen, und zwar erst dann, wenn der Bogen bereits über den Stapel (22) hinweggeführt ist. Unmittelbar nach dem verzögerten Freigeben des Papierbogens (6) wird dieser von einer rotierenden Saugrolle (20) übernommen, die für den Weitertransport sorgt und Um, in einem Führungskanal (21) geführt, nach außen befördert, wo er vom Maschinenbediener bequem mit einer Hand in Empfang genommen werden kann. Mit der anderen Hand kann gleichzeitig die Bedienung der Verschwenkeimichtung (16 -19,23) erfolgen, was durch deren günstige Anordnung im hinteren, stimseitigen Bereich des Bogenauslegers möglich ist. Die in der Figur dargestellte Lösung der gestellten Aufgabe ist einfach, kostengünstig und wirkungsvoll, wobei als wesentlicher Vorteü die Verwendung einer einzigen Greifeiöffnungskurve hervorzuheben ist PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Entnahme von bedruckten Bogen für deren Begutachtung oder Aussonderung aus dem Ausleger einer Bogenrotationsdruckmaschine mit Kettenausleger und daran angebrachten Greiferreihen mit kurvengesteuerter Greiferöffhung, wobei die Druckbogenentnahme durch eine verzögerte Greiferöffhung einleitbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur verzögerten Greiferöffnung eine Verschwenkeinrichtung (16 bis 19) vorgesehen ist und an einer Greiferöffnungskurve (14) angreift, über die diese, als Scheibe ausgebildete und auf einer Welle (2) drehbar gelagerte Greiferöffnungskurve (14) um einen bestimmten Drehwinkel (a) verschwenk-bar und somit in zwei Endstellungen verbringbar ist
  2. 2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkeinrichtung (16 bis 19, 23) im wesentlichen aus einer unmittelbar an der Greiferöffnungskurve (14) angreifenden Zugstange (16) besteht, welche an ihrem einen, aus dem hinteren Bereich der Seitenwand (1) herausragenden Ende einen Handgriff (19) trägt, über den die Verschwenkeinrichtung (16 bis 19,23) horizontal, in oder entgegen der Bogenlaufrichtung bewegbar ist
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferöffhungskurve (14) durch eine Drackfeder (17) sowie einen Anschlag (23) der Verschwenkeinrichtung (16 bis 19,23) in der vorgegebenen, für die Stapelbildung maßgebenden Position haltbar ist
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verzögert freigegebene Papierbogen (6) einer, im wesentlichen aus Saugrolle (20) und Führangskanal (21) bestehenden Transporteinrichtung übergebbar und nach außen fördeibar ist Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT0256690A 1983-06-22 1990-12-17 Vorrichtung zur entnahme von bedruckten bogen AT394521B (de)

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