AT39375B - Verfahren und Einrichtung zum Dämpfen, Trocknen und Brennen von Ton bezw. Tonwaren mittels Brennstoffabfälle, Torf oder dergl. Materialien von geringem heizwert in Ringöfen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Dämpfen, Trocknen und Brennen von Ton bezw. Tonwaren mittels Brennstoffabfälle, Torf oder dergl. Materialien von geringem heizwert in Ringöfen.

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AT39375B
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steaming
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Prokop Husak
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   An der beweglichen Verschlussplatte 45 kondensiert sich der Dampf teilweise und strömt in das gemahlene Material am Boden der Kammer 44, das dadurch entweder genügend oder durch   Hinzufügen   einer geringen Menge anderen Wassers nach Bedarf angefeuchtet wird. Der aus dieser Kammer entwichene Dampf heizt und wärmt die Kammer 46, in welcher der rohe noch nicht verarbeitete Ton angehäuft ist. 



   Diese Kammern wählt man in solchen Dimensionen, damit sie wenigstens für einen zweitägigen Verbrauch genügen, wobei das bisherige ungleichmässige und meistens überflüssige Anfeuchten entfällt. Durch dieses Dämpfen werden sämtliche im Tone enthaltenen, verunreinigenden Bestandteile aufgelöst, wie Salze, Kies, Gips und dergl., was durch gewöhnliches kaltes, verschieden   zusammpngesetztes   und verunreinigtes Wasser nicht erzielt werden kann. Durch die Transportschnecke 47 mischt und hebt man das mit Dampf und Wasser durchfeuchtete Material aus, wobei es stark zusammengedrückt wird. Dabei wird der Ton von der   überflüssigen   Flüssigkeit befreit, die   herabfliesst   und durch ein Sieb in den Sammler 51 gelangt, von wo sie von Zeit zu
Zeit abgezogen wird. 



   Auf diese Weise behandelter Ton ist nicht nur mit Dampf vollgesogen, sondern auch zur weiteren   Verarbeitung gründlich durchgefeuchtet.   Infolge der aufgenommenen   Wanne   trocknen durch die Presse 48 die hergestellten Tonwaren leichter, als solche aus kaltem bzw. mit kaltem
Wasser versetzten Ton geformte Waren. 



   Zum Trocknen der Ware dient der Kanal   52,   der oberhalb der Heizkammern 9 sich befindet. 



  Er wird beim Füllen   der Wägen fortschreitend   mit Brettern 54 gedeckt, so dass durch die darin 
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   Trockenkanal   mit Luft aus den Heizkammern 9 heizen, wenn die Kanäle 53 (Fig. I) durch Ziegel oder   dergl.   geschlossen    wrrdcn,   und die Dämpfe mit dem Rauch durch kleine   Kamine   35   über das Dach geleitet werden.   Man kann die im Kanal 25 vorgetrockneten und in die   Kammern 2. 3   schon eingelegten Ziegel dort vor dem Brennen noch in der Weise zu Ende   trocknen, dass man     die durch den Heissluftkanal 20 erwärmte   Luft aus den schon   kühl werdenden Kammern 2, 3   
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Claims (1)

  1. 3. Ringofen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass länges der Verbrennungsstellen (19) für die trockenen, diesen durch eine Rutsche (18) zu- geführten Brennstoffabfälle unterhalb der Brennkammer ein Heissluftkanal 1 (20) geführt ist, zum Zwecke, die Verbrennung durch Heissluftzufuhr zu unterstützen. <Desc/Clms Page number 4>
    4. Ringofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführungskanäle (6) für die Dämpfe aus den Kammern (9) mit dem Brennkanal durch absperrbare OSnungen verbunden sind, durch welche die Dämpfe aus den Trockenkammern in den Ringkanal mit an- gesaugt werden.
AT39375D 1907-12-20 1907-12-20 Verfahren und Einrichtung zum Dämpfen, Trocknen und Brennen von Ton bezw. Tonwaren mittels Brennstoffabfälle, Torf oder dergl. Materialien von geringem heizwert in Ringöfen. AT39375B (de)

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