DE2913666C2 - Verfahren zur Herstellung von Hüttenformkoks - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hüttenformkoks

Info

Publication number
DE2913666C2
DE2913666C2 DE2913666A DE2913666A DE2913666C2 DE 2913666 C2 DE2913666 C2 DE 2913666C2 DE 2913666 A DE2913666 A DE 2913666A DE 2913666 A DE2913666 A DE 2913666A DE 2913666 C2 DE2913666 C2 DE 2913666C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
gas
coking
coke
gases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2913666A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2913666A1 (de
Inventor
Horst 4690 Herne Dungs
Kurt Dr. 4321 Hattingen Lorenz
Klaus 4359 Flaesheim Urbye
Heinrich Dr. 4350 Recklinghausen Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Still Otto GmbH
Original Assignee
Carl Still & Co Kg 4350 Recklinghausen GmbH
Carl Still GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Still & Co Kg 4350 Recklinghausen GmbH, Carl Still GmbH and Co KG filed Critical Carl Still & Co Kg 4350 Recklinghausen GmbH
Priority to DE2913666A priority Critical patent/DE2913666C2/de
Priority to US06/135,112 priority patent/US4305788A/en
Priority to JP55043640A priority patent/JPS591759B2/ja
Publication of DE2913666A1 publication Critical patent/DE2913666A1/de
Priority to US06/201,262 priority patent/US4352720A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE2913666C2 publication Critical patent/DE2913666C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B53/00Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form
    • C10B53/08Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form in the form of briquettes, lumps and the like
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/10Process efficiency
    • Y02P20/129Energy recovery, e.g. by cogeneration, H2recovery or pressure recovery turbines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Industrial Gases (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

3 4
lieh in dem Report BF-V-31 des Battelle-Institutes wert erhalten, weil auch die Kohlenwasserstoffe, wie
Frankfurt e. V. geschildert Methan, gespalten werden und dafür mehr Wasserstoff
Bisher bekannte Verfahren weisen also entweder ei- und Kohlenoxid im Entgasungsgas enthalten ist nen hohen Wärmebedarf bei langen Verkokungszeiten Die Abwärme der indirekten Beheizungsgase kann sowie beträchtliche Emissionen auf oder aber es treten 5 nun in bekannter Weise etwa zum Vorwärmen der Feinhohe Verluste an Kohlenstoff auf und es wird nur min- kohle oder bei anderen Prozeßschritten verwendet werderwertiges Schwachgas erhalten, was sich wirtschaft- den, z. B. zur Herstellung von Beheizungsdampf, etwa lieh besonders ungünstig bei Einsatz von Kohle mit ho- für den Brikettbindemittel-Vorratsbehälter, wenn mit hen Anteilen von flüchtigen Bestandteilen auswirkt pechähnlichen Bindern gearbeitet wird.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe war da- 10 Die etwa 600° C heißen Beheizungsabgase weisen jeher die Ausarbeitung und der Vorschlag eines neuen doch in der Regel noch einen Sauerstoffgehalt von etwa Verfahrens zur Herstellung von Hüttenformkoks aus 2 bis 6% auf. Deshalb werden sie erfindungsgemäß zur getrockneten Kohlen oder Kohlenmischungen mit ei- Anoxidation der zu verkokenden Kohlebriketts vernein niedrigen Swellingindex, das kontinuierlich durch- wendet Auf diese Weise ergibt sich eine besonders hoführbar ist und bei dem keine Emissionen auftreten und 15 he Wirtschaftlichkeit des erfindungsgemäßen Verfahder Wärmebedarf für die Verkokung gegenüber den rens.
bekannten ¥erfahren beträchtlich niedriger ist, Stark- Wenn in besonderen Fällen der Sauerstoffgehalt der
gas im Oberschuß gewonnen wird und die spezifische Beheizungsabgase geringer als 2 VoL-% ist, wird ihnen
Leistung höher als bei bekannten Verfahren ist Luft, vorzugsweise mittels der Prozeßwärme vorge-
Zur Lösrag dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß 20 wärmte Luft, zugemischt, damit sie als .V>oxidationsga-
die Feinkohlen oder Feinkohlenmischungen mit einer se verwendbar sind.
Körnung von 0 bis 10 mm und einem Swellinginaex von Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird im allge-
höchstens 5 in einem Flugstromrohr vorgetrocknet, mit meinen eine große Menge heizkräftiges Gas gewonnen,
Abgasen aus der indirekten Beheizung der Verkokungs- von dem ein Teil für das Verfahren selber zu Behei-
stufe anoxidiert und die Entgasungsgase mit einer Tem- 25 zungszwecVen verwendet werden kann. Darüber hinaus
peratur von 300 bis 12000C abgezogen werden. steht überschüssiges heizkräftiges Gas zur freien Verfü-
Diese kontinuierliche Anoxidation und Verkokung gung.
läßt sich mit einfachen Mitteln so gestalten, daß Emis- Damit keine schadhaften Emissionen stattfinden, wird sionen von Gasen nicht nach außen treten. Dafür genügt das im Verfahren selber zu Heizzwecke^ und für die es, den Betrieb so zu steuern, daß am Eintritt der Kohle- 30 Herstellung von Anoxidations- und Kohletrocknungsbriketts in das Verfahren und auch an dem Austritt der gasen verwendete Gas aufgearbeitet und gereinigt Kohlebriketts nur ein geringfügiger Oberdruck vorhan- Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich so ausfühden ist In der Verkokungszone der Verkokungskammer ren, daß sich nur an einer einzigen Stelle ein Abgang ergeben sich dabei Oberdrücke etwa von 5 bis 15 mbar. von unschädlichen Beheizungsabgasen ergibt, nämlich
Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht wie die 35 am Gasaustritt der Kohlevortrocknung. Die Kühlgase (
bekannten Verfahren auf mittel· und hochfiüchtige für den heißen Koks können ins Kreislauf über Wärme- '
Feinkohlen mit einem niedrigen Swellingindex be- tauscher geführt werden. Dabei geben sie dann ihre
schränkt; nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kön- Wärme z. B. an die Verbrennungsluft ab, die zjr Behsi-
nen Kohlemischungen aller Art verkokt werden. Koh- zung der Verkokungskammer und auch zur Erwärmung
len, die von sich aus einen höheren Swellingindex auf- 40 des Anoxidationsgases benötigt wird und weiterhin
weisen, können dabei durch Zumischung anderer Koh- steht noch ausreichend Abwärme zur Verfügung, um
lensorten mit niedrigem Swellingindex oder auch durch den in der nachfolgenden Reinigung des Entgasungsga-
Zumischen von z. B. Koksgrus oder Petrolkoks so ein- ses benötigten Dampf herzustellen,
gestellt werden, daß die Mischungen einen Swellingin- Es ist aber auch möglich, bei dem erfindungsgemäßen
dex von höchstens 5 haben. Praktisch ist es auf diese 45 Verfahren für die indirekte Beheizung in der Verkokung
Weise möglich, jede Art von Kohle zu verkoken. ein für diesen Zweck bereitetes oder vorhandenes
Nach einer Ausführungsmöglichkeit des erfindungs- Schwachgas zu verwenden, z. B. Hochofengichtgas, dagemäßen Verfahrens werden die Entgasungsgase mit mit man die gesamte Menge des wertvollen heizkräftieiner Temperatur von 300 his 4500C aus der Ofenkam- gen Entgasungsgases aus dem Verkokungsprozeß für mer abgesaugt In diesem Falle ist der Wärmeverbrauch 50 andere Zwecke zur Verfügung hat für die Verkokung gegenüber den herkömmlichen Ver- Bei der Durchführung des Verfahrens werden die kokungsverfahren niedriger und das Ausbringen an Drücke in der Anoxidationsstufe mit der Verkokungshochwertigem überschüssigem Entgasungsgas höher. stufe in :1er Weise gegeneinander abgestimmt, daß nur Hierbei werden auch Teere erhalten, die, wie nächste- eine geringe Menge von wertvollem Entgasungsgas der hend noch näher geschildert wird, zum Teil bei dem 55 Kohle aus der Verkokungsstufe in die Anoxidationsstu-Verkokungsverfahren selber als Bindemittel für die fe oder umgekehrt aus der Anoxidationsstufe in die Ver-Kohlebriketts verwendet werden. kokungsstufe übertritt. Wesentliche Gasverluste wer-
Nach einer anderen Ausführung des erfindungsgemä- den dadurch vermieden.
Ben Verfahrens, werden die Entgasungsgase mit einer Als Zwischenglied zwischen die beiden Stufen kann Temperatur von 800 bis UOO0C abgezogen. Dabei wer- 60 z. B. auch ein Strömungswiderstand eingeschaltet werden keine Teere und Kohlenwasserstoffe und auch kei- den.
ne Phenole erhalten, da sie vor dem Verlassen der Ver- Nach einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens
kokungskammer gekrackt werden. Es fällt aber auch gemäß der Erfindung wird als Bindemittel für die Bri-
kein Bildungswasser an, weil es bei der in der Ofenkam- kettherstellung eine hoch siedende Teerfraktion ver-
mer stattfindenden Waasergasreaktion verbraucht wird. 65 wendet, die bei Kühlung des Entgasungsgases mit Teer
Wenn dabei in der Folge die Gase nur indirekt gekühlt zumeist in der ersten Kühlstufe erhalten wird,
werden, ergibt sich kein Abwasserproblem. Natürlich Dabei werden die Entgasungsgase, die die Ofenkam-
wird hierbei ein Gas mit einem etwas niedrigeren Heiz- mer mit etwa 300 bis 45O0C verlassen, vorteilhaft in drei
Stufen gekühlt, wobei in der ersten Stufe in der Hauptsache mit im Kreislauf geführtem Teer und nur mit einer geringen Wassermenge gekühlt wird, die vollständig verdampft und somit kein wäßriges Kondensat anfallen läßt Der in dieser ersten KOhlstufe anfallende über 28O0C siedende Teer enthält auch fast den gesamten Koksstaub, der mit dem Gas aus der Verkokungskammer ausgetragen wird. Der Überschuß aus diesem Kreislauf von staubhaltigem hochsiedenden Teer wird ohne weitere Aufarbeitung vorteilhaft als Brikettbindemittel in dem Verfahren selbst verwendet
In der zweiten Kühlstufe wird das Gas weiterhin ausschließlich mit im Kreislauf geführtem unter 28O°C siedenden Teer bis auf eine Temperatur von 10—500C oberhalb des Wassertaupunktes gekühlt Wäßriges Kondensat fällt demnach hierbei noch nicht an, so daß große Anteile des Teeres wasserfrei und staubfrei erhalten ^y£**dSa·* OSHwCh Srfc!*** ivoitAr« Knhitino AnforKAJ- tung und Reinigung nach bekannten Verfahren.
Aufgrund der Vorkühlung mit Teer im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens fällt hierbei nur eine vergleichsweise geringe Menge von wäßrigem Kondensat an. Das ist namentlich dann der Fall, wenn die Schlußkühlung des Gases in der dritten Stufe indirekt mit Kühlwasser erfolgt Die Vorrichtung für die Weiterkühlung des Gases, insbesondere der Teertrennbehälter für teeriges und wäßriges Kondensat, können deshalb entsprechend klein dimensioniert werden.
Wenn Briketts aus einer Kohle zum Einsatz kommen, die keiner Anoxidation bedürfen, so kann die Anoxidationsstufe als einfache Vorwärmstufe gefahren werden.
Die zweite und dritte Kühlstufe können auch zu einer Stufe zusammengefaßt werden, wobei die Kühlung der Gase unter 250° C nach bekannten Verfahren bzw. in bekannten Vorrichtungen, z. B. Querrohrkühlern mit vorheriger Wassereindüsung erfolgen kann.
Zur Temperaturregulierung in der Verkokungsstufe bzw. zur Einstellung eines Temperaturgradienten kann man auch vorteilhaft einen Teil des Beheizungsabgases im Kreislauf in die Beheizung der Verkokungsstufe zurückzuführen.
Man ist aufgrund des großen Gasüberschusses aber nicht darauf angewiesen, die Beheizungsabgase unbedingt als Anoxidationsgase zu verwenden. Ohne die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens wesentlich zu schmälern, kann man auch, z. B. in einer besonderen Brennkammer, einen Teil des Entgasungsgases oder einen anderen Brennstoff verbrennen und in dem Verbrennungsabgas den für die Anoxidation gewünschten Sauerstoffgehalvxinste'len. Besonders bewährt hat es sich dabei, einen Kreislauf der Anoxidationsgase durchzuführen.
Dabei ist der Sauerstoffgehalt leicht einstellbar. Die Brennkammer wird zweckmäßig als selbständiger und unabhängiger Anlageteil ausgeführt Diese Arbeitsweise bzw. Anordnung ist besonders dann angezeigt, wenn bei Einsatz von verschiedenen Kohlen bzw. Kohlemischungen von wechselnder Zusammensetzung die Fahrweise der Anlage hinsichtlich der Temperatur, der Menge und des Sauerstoffgehaltes des Anoxidationsgases verändert und der Kohle- bzw. Kohlemischung angepaßt werden müssen.
Für die Durchführung des Prozesses hat es sich als günstig erwiesen, die Anoxidationskammer über der indirekt beheizten mit Heizzügen versehenen senkrechten Ofenkämmer anzuordnen. Auf diese Weise kann man die beiden Anlageteüe zu einer apparativen Einheit gestalten. Die Abzüge für das Entgasungsgas können
z. B. an den Stirnseiten der Ofenkammern oder als nach unten offene Kanäle längs der Ofenkammerlfjigswände angeordnet sein. Sie werden vorzugsweise etwa in einer Höhe angeordnet, die drei Viertel der beheizten Kammerhöhe, vom Heizzugfuß aus gemessen, entspricht
Diese Ausführung wird bevorzugt, wenn die Entgasungsgase mit einer Temperatur bis 45O0C abgezogen werden sollen. Wenn die Entgasungsgase mit 800 bis 11000C abge-
to zogen werden sollen, empfiehlt sich die Anordnung der
Gasabzüge der Verkokungskammer etwa im unteren Drittel der beheizten Kammerhöhe, vom Heizzugfuß
aus gemessen.
Für die Herstellung der Briketts können jede Art von
Pressen verwendet werden, z. B. Walzenpressen, Ringwalzenpressen, Kollergangpressen oder Strangpressen. Walzenpressen werden an dieser Stelle jedoch wegen ihrer grüßen Durch54tz!?i$u>ng?n bevorzugt angeordnet
Um die Emissionen praktisch vollständig zu unterbinden, werden dabei die Anoxidationskammer und die Ofenkammer mit einem gemeinsamen Mantel, z. B. Stahlblechmantel, umgeben und der Briketteintritt in die Anoxidationskammer und der Koksbrikettaustritt aus der Kühlkammer werden durch Doppelschleusen gesichert.
Nach dim Stande der Technik werden alle Zwischentransporte der Feinkohlen, des Bindemittels, der Kohlebrikett!, und der fertigen Koksbriketts auf das notwen- dige Minimum beschränkt
Die Erfindung wird anhand von zwei Verfahrensschemata beispielsweise näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Aniage zur Durchführung^ erfindungsgemäßen Verfahrens, F i g. 2 ein Schema der Gaskühlung und -Reinigung und des zugehörigen Teerkreislaufes als Ergänzung zu Fig. 1.
Die Mengenangaben des anhand der zwei Verfahrensschemata nachfolgend erläuterten Zahlenbeispiels sind jeweils auf einen stündlichen Durchsatz für einen großtechnischen Betrieb bezogen.
Dem Naßkohlebunker 2 wird über die Aufgabe 1 eine Menge von 1001 gewaschener Feinkohle mit den Eigenschaften: Körnung :S 10 mm, flüchtige Bestandteile 28% waf, Einsatzfeuchtigkeit 10%, Aschegehalt 6%, zugeführt und über die Dosierbandwaage 3 und die Aufgabeschleuder 4 auf den Flugstromtrockner 5 gegeben, in dem die Kohle durch einen Inertgasstrom (5000C, ca. 91 000 m3„) aus dem Heißgaserzeuger 10 und Leitung 11
so auf einen Restwassergehalt kleiner 1 % getrocknet \.. rd. In der dem Flugstromtrockner 5 nachgeschalteten Hammermühle 6 wird nur der Teil der Kohle aufgemahlen, der am Kopf des Trockners über den Sichter 7 in der Körnung größer 3 mm abgeschieden worden ist Als besonders vorteilhaft wird deshalb der Flugstromtrockner als geeigneter Trockner empfohlen. Selbstverständlich kann auch jeder andere Kohletrocknertyp (z.B. Wirbelbett-, Turbinen-, Drehtrommeltrockner usw.) eingesetzt werden.
eo Das Trägergas mit der vom Sichter 7 nicht abgeschiedenen Feinkohle gelangt durch Leitung 8 in den Materialabscheider 9, von dort über 12 zum nachgeschalteten Mehrfachentstauber 13 und wird Ober 14, unterstfitzt durch das Gebläse 15, bei einer Temperatur von ca.
170° C teils über Leitung 16 (25 000 m3») zum Heißgaserzeuger 10 zurückgeführt und teils über Leitung 17 in ein Schlauchfilter 18 gegeben, aus dem über 19 ca. 78 000 m3i, gereinigtes Abgas in die Atmosphäre abge-
7 8
lassen werden. kälteren Brikettschüttungen auskondensieren und dort
Die vorgetrocknete Kohle wird aus der Hammer- zu Verstopfungen führen.
mühle 6, dem Materialabscheider 9, dem Mehrfachem- Von dem bei der Verkokung entstehenden Rohgas
stauber 13 und dem Schlauchfilter 18 Qber die Abläufe verbleibt nach der Reinigung eine Menge von
und Förderschnecken 20 bis 28 in den Trockenkohle- 5 30 000 m3« Starkgas, davon werden 9000 m3,, zur Behei-
bunker 29 in einer Menge von 901 bei 120°C gefüllt. zung der Verkokungsstufe 42 benötigt. 2200 m3 n Gas
Über <j*n Bunkerabzug 30 wird die Kohle auf eine werden über Leitung 70 dem Heißgaserzeuger 10 ge- Mischschnecke 32 gegeben, dort mit ca. 61 Bindemittel meinsam mit 10 000 m3 n Verbrennungsluft über Leitung
(Pech, Teerbitumen aus Steinkohle und/oder Erdölbitu- 71 und Gebläse 72 zugeleitet 18 800 m3 n Gas sind also
men) aus 31 vermischt und die Mischung wird nach io überschüssig. Diese haben einen Heizwert von
Behandlung im Knetwerk 33 in einer Doppelwalzen- Hu - 4300 kcal/m3„.
presse 34 zu »grünen Briketts« geformt. Mit geeigneten In der F i g. 1 ist weiterhin durch strichpunktierte Li-
Fördereinrichtungen 35 bis 37 und Füilkübeln 38 und nien die Möglichkeit angegeben, daß mit einer besonde-
über die Schleusenkammer 39 werden die Briketts (96 t, ren Brennkammer 73 durch Zufuhr des gereinigten
120° C) in den Aufgabebunker 40 gebracht ι s Kohleentgasungsgases über Leitung 74 und die dazuge-
In einem durch die beiden Schleusenkammern 39 und hörige Luft über 75 ein besonderes Anoxidationsgas mit
44 geschlossenem System rutschen die Briketts kontinu- einem einstellbaren Sauerstoffgehalt hergestellt wird
ierüch. 7iinächst durch die Anoxidationskammer 41. in und über Leitung 76/77 in der Oxidationsstufe 41 im
der sie an der Oberfläche durch heiße Rauchgase mit Kreislauf gefahren wird.
einem Sauerstoffgehalt zwischen ca. 2 bis 6% anoxidiert 20 Das bei der Verkokung anfallende Rohgas wird, —
werden und anschließend durch die Verkokungskam- wie in Fig. 2 erläutert —, über 69 zur Kühlung geleitet
mer42 mit indirekter Beheizung und zum Schluß durch und nacheinander durch die drei Kühlstufen 80/81/82
die Kühlkammer 43, in der der 10000C heiße Form koks gezogen, bevor es nach Reinigung von Feinststäuben im
auf 50° C durch einen separaten Kühlkreislauf direkt Elektrofilter 83 und Druckerhöhung im Gassauger 84
gekühlt wird. Ober die Schleusenkammer 44 und den 25 für die Trocknung, Anoxidation, Verkokung und als
Abzug 45 verlassen dann 701 Formkoks die Anlage. Überschuß (Leitung 78) zur Verfügung steht.
Zur Anoxidation der grünen Briketts werden ca. 75 Die Kühlung der Rohgase geschieht in der ersten bis 80% der Verbrennungsgase aus dem indirekten Be- Kühlstufe 80, einem Teerwascher, im Gleichstrom heizungssystem der Verkokungsstufe über Leitung 46 hautpsächlich mit Teer, der im Kreislauf geführt wird mit 6(P0C abgezogen und unterstützt durch das Geblä- 30 und über die Leitungen 79 a—c von oben und in verse 47 über Leitung 48 (290° C 110 000 m3„) im Kreislauf schiedenen Höhen auf den Wascher gegeben wird und durch die Brikettschüttung geblasen. Die restlichen 25 unten über die Leitung 85 in die Vorlage 86 abläuft und bis 30% Abgase aus dem indirekten Beheizungssystem über die Leitungen 87/88 mit der Pumpe 89 umgewälzt werden über Leitung 49 mit den durch die Anoxida- wird. Gleichzeitig wird der Kühlung über Leitung 90/91 tionskammer geleiteten Rauchgasen vereinigt und über 35 eine nur so geringe Wassermenge, — geregelt durch das Rückführung 50 mit 3600C, in einer Menge von Ventil 92 in Abhängigkeit von der bei 93 am Übergang 54 000 m3fl zum Heißgaserzeuger 10 des Flugstrom- von der ersten zur zweiten Kühistufe gemessenen Gastrockners 5 geleitet temperatur —, hinzugegeben, daß eine vollständige
Zur indirekten Beheizung der Verkokungskammer 42 Verdampfung des Wassers gewährleistet ist Hinter der
werden über Leitung 51 9000 m3 n trockenes gereinigtes 40 Pumpe 89 werden ca. 3,51 überschüssiger Rohteer aus
Koksofengas zugeführt Die dazu erforderliche Ver- dem Kreislauf entnommen und über Leitung 94 einem
brennungsluft (48 000 m3 n) wird mit Hilfe des Luftgeblä- Mischbehälter 95 zugeführt Gemeinsam mit 2,51 von
ses 52 und die Leitungen 53/54 nach Aufheizung im außerhalb des Systems über Leitung 96 zugegebenen
Wärmetauscher 56 (von 200C auf 5000C), der mit der Bitumen werden dann mit der Pumpe 97 über Leitung Kühlstufe 43 verbunden ist, über Leitung 55 unten in das 45 31 die benötigten 6 t Bindemittel zur Brikettierung ge- Heizsystem der Verkokungsstufe 42 eingeblasen. fördert Im Kühlkreislauf werden 120 000 m3 n Inertgas vom In die zweite Kühlstufe 81 wird das Rohgas unten bei Gebläse 57 umgewälzt Über Leitung 58 wird das Kühl- 98a eingegeben und über Leitung 98 mit etwa 120 bis
gas mit 30° C in die Kühlstufe 43 geleitet und es verläßt 1400C oben zum nachgeschalteten Querrohrkühler 82
diese über Leitung 59 mit 6000C. Etwa 40% davon wer- 50 abgeführt In ähnlicher Weise wie bei der ersten Stufe
den über die Leitungen 60/61 durch den Wärmetau- wirü das Rohgas in der zweiten Stufe durch im Kreislauf
scher 56 zur Vorwärmung der Verbrennungsluft gege- geführten Teer und zusätzlich aufgegebenes Wasser
ben, der Rest dient zur Erzeugung von 231 Sattdampf (Leitungssystem 99 bis 107) im Gegenstrom gekühlt Bei
mit einem Druck von 40 bar bei 1500C in dem Abhitze- 108 fällt außerdem ein leichter siedender Teer an, der
kessel 65 mit den Dampfleitungen 66/ 67 und wird fiber 55 weitgehend wasser- und staubfrei ist Aus dem Quer-
die Leitungen 62/63 gemeinsam mit den 40% vom War- rohrkühler der Schlußkühlung 82 mit dem Kühlkreislauf
metauscher 56 in einem zusätzlichen Kühler 68 von 109/110 strömt das Gas mit ca. 30°C durch Leitung 111
2000C auf die Eintrittstemperatur der Kuhlstufe von zum Elektrofilter 83- aus dem fiber 112 der verbliebene
30s C gebracht und fiber Leitung 64 dem Gebläse 57 Feinstaub entfernt wird. Danach gelangt das gereinigte
zugeleitet ω Starkgas fiber Leitung 113 und den Sauger 84 zu den
Die bei der Verkokung entstehenden Rohgase wer- Verbraucherstellen. Der im Querrohrkühler 82 noch andenander Stirnseite des Verkokungsschachtes etwa bei fallende Teer und das übrige Kondensat fließen über 75% der beheizten Höhe mit 3500C fiber Leitung 69 114 in den Scheider 115 und fallen getrennt als wäßrige abgezogen und die in Fig.2 dargestellte Gaskühlung Phase bei 116 und als Teeröle bei 117 an.
und -Reinigung mit dem zugehörigen Teerkreisiauf ge- 65
leitet Die Rohgasabzugsstelle ist so bemessen, daß alle Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Teeratitsfle im Rohgas dampfförmig vorliegen und ver-
mieden wird, daß höher siedende Teeranteile in den

Claims (9)

1 2 mer, wobei die Anoxidationskammer unmittelbar Patentansprüche: fiber der Verkokungskammer und die Kühlkammer unmittelbar unter der Verkokungskammer angeord-
1. Verfahren zur Herstellung von Hüttenformkoks net und der Abzug der Beheizungsgase der Verkoaus Kohlebriketts, wobei die Briketts aus Feinkohlen 5 kungs&äimmer in die Anoxidationskammer geführt oder Feinkohlenmischungen unter Zugabe von Bin- ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzüge (69) für demitteln hergestellt, die Briketts kontinuierlich das Vergasungsgas in einer Hohe angeordnet sind, nachgehärtet, anoxidiert, verkokt und direkt gekühlt die dem unteren Drittel der beheizten Kamme,-höhe, werden, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Heizzugfuß aus gemessen, entspricht Feinkohlen oder Feinkohlenmischungen mit einer io
Körnung von 0 bis 10 mm und einem Swellingindex von höchstens 5 in einem Flugstromrohr vorgetrocknet, mit Abgasen aus der indirekten Beheizung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Verkokungsstufe anoxidiert und die Entgasungs- von Hüttenformkoks aus Kohlebriketts, wobei die Brigase mit einer Temperatur von 300 bis 12000C abge- 15 ketts aus Feinkohlen oder Feinkohlenmischungen unter zogen werden. Zugabe von Bindemitteln hergestellt, die Briketts konti-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- auierlich nachgehartet, anoxidiert, verkokt und direkt zeichnet, daß die Entgasungsgase aus der Ofenkem- gekühlt werden.
mer mit ein^r Temperatur von 300 bis 45O°C abge- Es ist ein Verfahren zur Herstellung von Hüttenformsaugt werdet 20 koks aus hochflüchtigen Feinkohlen mit niedrigem
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Swellingindex bekannt, bei dem die Kohleaufmahlung zeichnet, daß die Entgasungsgase mit einer Tempe- sehr weit getrieben werden muß, jedenfalls unter 1 die ratur von 800 bis HOO0C aus der Ofenkammer abge- Nach der Nachhärtung und eventueller Anoxidation saugt und anschließend indirekt gekühlt werden. dieser aus solchen Kohlen mit einem Bindemittel herge-
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, 25 stellten Briketts geschieht die Verkokung durch direkte dadurch gekennzeichnet, daß ntur aus der Kohlevor- Beheizung, d. h. durcb das Oberleiten von heißen Vertrocknung Beheizungsabgase aus dem Verfahren brennungsgasen aber die Briketts. Dadurch wird ein entlassen werden und in die Atmosphäre übertreten. Gas mit nur geringem Heizwert erhalten, das nur sehr
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, beschränkt Anwendung finden kann. Aus den hochdadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel für die 30 flüchtigen Kohlen wird auf diese Weise eine große Men-Brikettherstellung eine hochsiedende Teerfraktion ge von minderwertigem Schwachgas erhalten. Dadurch angewendet wird, die kei der Fühlung des Entga- wird die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens belastet sungsgases in mehreren Stufen mit Teer erhalten Auch tritt durch die direkte Beheizung ein hoher Kohwird. lenstoffveriust durch Vergasung bzw. Verbrennung ein,
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekenn- 35 nämlich etwa 4%.
zeichnet, daß das Entgasungsgas in der ersten Stufe Aus der US-PS 31 40 935 ist ein ähnliches kontinuier-
durch im Kreislauf geführten, über 280° C siedenden liches Verfahren mit direkter Beheizung und Kühlung
Teer sowie eine solche Wassermenge gekühlt wird, bekannt, bei dem dieselben Probleme Auftreten,
die völlig verdampft und der Oberschuß-Teer dieses In der US-PS 21 67 099 ist weiterhin eine Vorrichtung Kreislaufes als Bindemittel für die zu brikettierende 40 zur diskontinuierlichen Erzeugung von rauchfreiem
Feinkohle verwendet wird. Hausbrandkoks beschrieben, wobei an den Hausbrand-
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekenn- koks viel geringere Anforderungen bezüglich der Fezeichnet, daß das aus der ersten Kühlstufe entlasse- stigkeit gestellt werden als an einen Hüttenkoks.
ne Entgasungsgas in einer zweiten Stufe ausschließ- Bei einem weiteren bekannten Verfahren zur Herstellich mit im Kreislauf geführtem, unter 280° C sieden- 45 lung von Hüttenformkoks aus hochflüchtigen Kohlen den Teer bis auf eine Temperatur von 10 bis 500C mit niedrigem Swellingindex geschieht die Verkokung oberhalb des Wassertaupunktes des Gases gekühlt der »grünen« Briketts, die bei Bedarf eine anoxidierenwird. de Nachbehandlung erfahren haben können, ebenfalls
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens diskontinuierlich bei indirekter Wärmeübertragung, nach den Ansprüchen 1 bis 7, bestehend aus einer 50 Bei diesem Verfahren sind, wie bei dem herkömmli-Anoxidationskammer und einer indirekten Behei- chen Kammerverkokungsverfahren, keinerlei Vorkehzung, einer mit Heizzügen ausgestatteten senkrech- rungen zur Verhinderung von Emissionen vorgesehen ten Verkokungskammer und einer Kokskühlkam- bzw. möglich und insbesondere bei dem Vorgang der mer, wobei die Anoxidationskammer unmittelbar Einfüllung der Kohle wie auch bei dem Ausbringen, über der Verkokungskammer und die Kühlkammer 55 Kühlen bzw. Löschen des Kokses sind Emissionen von unmittelbar unter der Verkokungskammer angeord- staubhaltigen Gasen, die z. T. brennbare bzw. schädliche net und der Abzug der Beheizungsabgase der Ver- Bestandteile enthalten, unvermeidbar, kokungskammer in die Anoxidationskammer ge- Emissionen treten auch deshalb in erhöhtem Maße führt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzüge auf, weil sich am unteren Ende, d. h. am Koksaustrag der (69) für das Entgasungsgas aus der Verkokungskam- ω Ofenkammer, häufig Zusammenbackungen ergeben, die mer in einer Höhe angeordnet sind, die dreiviertel dann mühsam und von Hand zertrümmert werden müsder beheizten Kammerhöhe, vom Heizzugfuß aus sen. Dabei entsteht Staub, der in die Atmosphäre getragemessen, entspricht gen wird. Darüber hinaus ist es sehr schwierig und auf-
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens wendig, Füllschächte, Steigerohre und Kammerofentünach den Ansprüchen 1 bis 7, bestehend aus einer 55 ren während des Betriebes der Anlage so weit abzudich-Anoxidationskammer und einer indirekten Behei- ten, daß keinerlei Gase mit teerigen Bestandteilen auszung, einer mit Heizzügen ausgestatteten senkrech- treten.
ten Verkokungskammer und einer Kokskühlkam- Die vorstehend geschilderten Verfahren sind ausführ·
DE2913666A 1979-04-05 1979-04-05 Verfahren zur Herstellung von Hüttenformkoks Expired DE2913666C2 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2913666A DE2913666C2 (de) 1979-04-05 1979-04-05 Verfahren zur Herstellung von Hüttenformkoks
US06/135,112 US4305788A (en) 1979-04-05 1980-03-28 Process for the production of molded metallurgical coke from coal briquettes
JP55043640A JPS591759B2 (ja) 1979-04-05 1980-04-04 冶金用成形コ−クスを製造する方法および装置
US06/201,262 US4352720A (en) 1979-04-05 1980-10-27 Process and apparatus for the production of molded metallurgical coke from coal briquettes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2913666A DE2913666C2 (de) 1979-04-05 1979-04-05 Verfahren zur Herstellung von Hüttenformkoks

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2913666A1 DE2913666A1 (de) 1980-10-16
DE2913666C2 true DE2913666C2 (de) 1986-01-02

Family

ID=6067495

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2913666A Expired DE2913666C2 (de) 1979-04-05 1979-04-05 Verfahren zur Herstellung von Hüttenformkoks

Country Status (3)

Country Link
US (2) US4305788A (de)
JP (1) JPS591759B2 (de)
DE (1) DE2913666C2 (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ZA816333B (en) * 1980-10-22 1983-03-30 Tosco Corp Method for producing coke and a high calorific gas from coal
DE3447418C2 (de) * 1984-12-24 1986-10-16 Carl Still Gmbh & Co Kg, 4350 Recklinghausen Verfahren zur kontinuierlichen Verkokung von Steinkohlenhartpech
CH696585A5 (de) * 2001-02-25 2007-08-15 Alvaro De Oliveira Prado Verfahren und Vorrichtung für die Behandlung von kohlenstoffhaltigem Gut.
US20030057083A1 (en) * 2001-09-17 2003-03-27 Eatough Craig N. Clean production of coke
US20040148851A1 (en) * 2003-01-30 2004-08-05 George Montgomery Method for converting coal to coke
JP4913125B2 (ja) * 2006-03-02 2012-04-11 太平洋セメント株式会社 可燃性ガスが揮発する物質の取扱方法
DE102011051675B3 (de) * 2011-07-08 2012-10-18 Maerz Ofenbau Ag Verfahren zum Brennen von stückigem Gut
JP6642130B2 (ja) * 2015-03-26 2020-02-05 三菱ケミカル株式会社 コークス製造用成型炭の製造方法
DE102017206450A1 (de) * 2017-04-13 2018-10-18 Thyssenkrupp Ag Vorrichtung und Verfahren zur Nutzung von kohlehaltigem Einsatzstoff sowie Verwendung

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2167099A (en) * 1934-10-29 1939-07-25 Koppers Co Inc Apparatus for producing a smokeless solid fuel
US2342862A (en) * 1940-05-29 1944-02-29 Standard Oil Dev Co Activated coke
US2556154A (en) * 1947-06-16 1951-06-05 Fernando C Kern Method of making coke briquettes
US3140985A (en) * 1959-09-26 1964-07-14 Metallgesellschaft Ag Method of oxidation hardening of briquettes
US4050990A (en) * 1974-08-14 1977-09-27 Firma Carl Still Method and apparatus for producing form coke
US4115202A (en) * 1975-02-22 1978-09-19 Firma Carl Still Apparatus for producing non-abrasive coke forms from brown-coal briquets
US4110169A (en) * 1975-04-01 1978-08-29 Nippon Kokan Kabushiki Kaisha Method for manufacturing high-strength formed coke in slight mutual agglomeration using horizontal type coke oven battery
JPS5223102A (en) * 1975-08-18 1977-02-21 Nippon Steel Corp Process for manufacturing formed coke
US4145274A (en) * 1976-06-25 1979-03-20 Occidental Petroleum Corporation Pyrolysis with staged recovery
DE2640787C3 (de) * 1976-09-10 1980-09-25 Fa. Carl Still Gmbh & Co Kg, 4350 Recklinghausen Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hochofenkoks
DE2654187C3 (de) * 1976-11-30 1979-11-22 Fa. Carl Still, Gmbh & Co Kg, 4350 Recklinghausen Verfahren zur Kühlung und Entstaubung von aus Kohleentgasungskammern austretenden Entgasungsgasen
DD134958A1 (de) * 1978-03-14 1979-04-04 Herbert Krug Verfahren zur herstellung von stueckigen koksen aus braunkohlen
DE2812005C3 (de) * 1978-03-18 1981-04-30 Fa. Carl Still Gmbh & Co Kg, 4350 Recklinghausen Verfahren zur Herstellung von abtriebfesten Koksformlingen

Also Published As

Publication number Publication date
DE2913666A1 (de) 1980-10-16
JPS591759B2 (ja) 1984-01-13
US4352720A (en) 1982-10-05
JPS55135194A (en) 1980-10-21
US4305788A (en) 1981-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007005782B3 (de) Verfahren und Anlage zur Trocknung von staubförmigen, insbesondere einer Vergasung zuzuführenden Brennstoffen
DE2901723C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines Feststoffmaterials
EP2424955B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur trocknung und torrefizierung von wenigstens einem kohlenstoffhaltigen stoffstrom in einem etagenofen
DE3045743C2 (de) Verfahren zum Trocknen von organischen Feststoffen, insbesondere Braunkohlen unter Verwendung von Wasserdampf
DE3344847C2 (de) Schnell-Pyrolyse von Braunkohlen und Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE1496366C3 (de) Verfahren zur Beseitigung von relativ feuchten Abfällen durch Ver gasung
DE2913666C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Hüttenformkoks
DE3307734A1 (de) Verfahren zur gewinnung von oel aus oelhaltigen feststoffen
DE511792C (de) Verfahren und Einrichtung zur Waermebehandlung von zerkleinerter Kohle
DE2819232C2 (de) Verfahren zum Vorerhitzen und unmittelbar anschließenden Verkoken von Kohle
DE2929786C2 (de)
DE2932832C2 (de) Verfahren zum Entschwefeln von Koks
DE3202161A1 (de) Verfahren zur verkokung von kaltgepressten briketts und vorrichtung zu seiner durchfuehrung
DE3110191C2 (de) Verfahren zur Kühlung von Kammerkoks
DE3121050A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur vergleichmaessigung der einsatzkohlemischungen fuer verkokungsofenbatterien
DE1160823B (de) Verfahren zum kontinuierlichen Entgasen, wie Schwelen und/oder Verkoken, von feinkoernigen, nicht backenden, wasserhaltigen Brennstoffen mittels heisser Gasstroeme
EP0068526B1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Öl aus ölhaltigen Mineralien
DE2804934C2 (de) Vorrichtung zur Trennung von Gasen und Feststoffen bei der Verkokung von Kohle
DE377353C (de) Verfahren zur Gewinnung eines an Montanwachs reichen Teeres
CH634345A5 (en) Process for further use of crude blast furnace gas
DE2439014A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von formkoks
DE4317413C2 (de) Verfahren zum Behandeln von kohlenstoffhaltigem Material
DE633584C (de) Verfahren zum Herstellen eines rauchlosen Brennstoffs
DE740363C (de) Verfahren zum Erzeugen von Formschwelkoks und Schwelteer
DE1145140B (de) Verfahren zur autogenen Entgasung und Verkokung von Brennstoffpresslingen

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: STILL OTTO GMBH, 4630 BOCHUM, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee