AT393622B - Abgepackte zahncreme - Google Patents

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AT393622B
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Description

AT 393 622 B
Die Erfindung betrifft eine abgepackte Zahncreme, die mit einer Packungsoberfläche aus Polyolefin, wie beispielsweise einer Zahncremetube aus laminiertem Kunststoff, einem mechanischen Spender oder flexiblen Säckchen inkompatiblem Kontakt steht.
Viele Jahre hat man Zahncremes in flexible Metalltuben verpackt, wie beispielsweise mit Wachs ausgelegte S Bleituben, nicht ausgelegte Aluminiumtuben oder Aluminiumtuben mit einer Epoxyharzschicht. In letzter Zeit finden flexible formhaltende Tuben aus laminiertem Kunststoff vermehrte Anwendung.
Zahncremetuben aus laminiertem Kunststoff weisen gewöhnlich eine die Zahncreme direkt kontaktierende Polyolefinharz-Innenschicht und mindestens eine Zwischenschicht auf sowie eine Schicht aus Aluminiumfolie, welche Aromaverluste der Zahncreme verhindert. Eine dazwischenliegende Papierschicht, die der Tube Steifheit 10 verleiht, ist ebenfalls erwünscht. Die Außenschichten bestehen meist aus Polyolefinharzen, von denen eines weiß gefärbt sein kann und Aufdrucke trägt, die zum Schutz derselben mit einer durchsichtigen Polyolefinschicht überdeckt sind. Weitere Laminatzwischenschichten oder flexible Kunststoffe können ebenfalls vorhanden sein.
Auch mechanische Zahncremespender können eine Polyolefinoberfläche aufweisen, die mit der darin enthaltenen Zahnaeme in Kontakt ist. Praktisch kann das Polyolefin selbst das Gehäuse des Spenders darstellen. 15 Auch flexible Säckchen-Packungen können eine Polyolefinoberfläche in Kontakt mit der Zahncreme haben.
Die bekannten Zahncremes enthalten meist einen flüssigen Träger aus Wasser und einem Feuchthaltemittel, ein Geliermittel als festen Träger und ein wasserunlösliches Zahnpoliermittel. Zahncremes auf Basis derartiger Substanzen mit Glycerin und Sorbit als Feuchthaltemittel und einem Erdalkalisalz, wie Dicalciumphosphat, als Poliermittel wurden in zufriedenstellender Weise in flexiblen metallischen Zahnpastabehältem, wie Aluminium-20 tuben, mit einem Innenüberzug aus Epoxyharzlack verpackt. Wenn man jedoch solche Zahncremes in Behältern mit einer Polyolefininnenfläche verpackte, z. B. in Zahncremetuben aus laminiertem Kunststoff, mechanisch zu betätigenden Spendern und flexiblen Säckchen, kam es zur Synärese, die Flüssigkeiten trennten sich von dem Zahncremekörper, die Zahncreme wurde unakzeptabel.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine abgepackte Zahncreme verfügbar zu machen, die sich mit einer Packungs-25 Oberfläche aus einem Polyolefinmaterial in Kontakt befindet und die bekannten Nachteile nicht aufweist, insbesondere eine verpackte Zahncreme, bei der diese Phasentrennung nicht stattfindet.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine mit einer Packungsoberfläche aus Polyolefinharz in direktem Kontakt stehende Zahncreme vorgeschlagen, die 30 - mindestens 20 Gew.% eines flüssigen Trägers, der Wasser, Glycerin und Sorbit sowie einen Schutzstoff als Stabilisator gegen Synärese umfaßt, wobei das Gewichtsverhältnis von GlycerimSorbit etwa 0,25:1 bis etwa 3:1 beträgt; - einen festen Zahncremeträger, der 0,1 bis 5 Gew.% Alkalicarboxymethylcellulose als Geliermittel aufweist; 35 - 20 bis 75 Gew.% eines zahnverträglichen wasserunlöslichen Erdalkalisalzes als Poliermittel enthält, und - dadurch gekennzeichnet ist, daß sie als einziger Schutzstoff gegen Synärese mindestens 0,1 Gew.-% eines oder mehrerer Cj-C^-Alkylparahydroxybenzoesäureester enthält.
In Zahncremeformulieningen werden die flüssigen und festen Stoffe notwendigerweise so proportioniert, daß 40 sie eine cremige Masse erwünschter Konsistenz bilden, die aus ihrer Packung extrudierbar ist Die Flüssigkeiten in der Zahncreme der Erfindung umfassen hauptsächlich Wasser, Glycerin und Sorbit Der flüssige Träger macht insgesamt mindestens 20 Gew.%, im allgemeinen 20 bis 25 Gew.% der Zahncreme aus. Als Geliermittel für die Zahncreme wird Alkalicarboxymethylcelluose angewandt oder Gummi. Natriumcarboxymethylcellulose ist bevorzugt Der Gehalt an Geliermittel beträgt 0,1 bis 5, vorzugsweise 0,5 bis 2 Gew.%, der Formulierung. 45 Wasser wird in die Zahncreme im allgemeinen in Mengen von 10 bis 50, vorzugsweise 15 bis 35 Gew.% eingebaut Glycerin und Sorbit machen zusammen gewöhnlich 15 bis 50, vorzugsweise 20 bis 35 Gew.% der Zahncreme aus, wobei das Gewichtsverhältnis von Glycerin zu Sorbit 0,25:1 bis 3:1, meist 0,25:1 bis 0,8:1 und vorzugsweise 0,6:1 bis 0,8:1 beträgt Der hier eingesetzte Sorbit ist im Handel erhältlicher Sorbitsirup und besteht aus 70 Gew.% Sorbit in 30 Gew.% Wasser. 50 Um zu verhindern, daß die Zahncreme einer Synärese unterliegt wenn sie in direktem Kontakt mit einer Polyolefinhaizoberfläche einer Zahncremepackung kommt, kann ein Vertreter der Paraben-Schutzstoffgruppe in einer bevorzugten Mindestmenge von 0,25 % zugegeben werden.
Bei derartigen Konzentrationen wird unabhängig von der Empfänglichkeit der Basisformulierung auch ein angemessener Schutz des Produkts gegen bakterielle Kontamination gewährleistet. Die angewandten Parabene 55 sind Cj-bis C^-Alkylparahydroxybenzoessäureester, die meist eine 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisende Alkylgruppe enthalten, d. h. Methyl-, Ethyl-, Propyl- oder Butylparahydroxybenzoesäureester sowie Gemische derselben, z. B. in einem Gewichtsverhältnis von etwa 1:5 bis 5:1. Methylparahydroxybenzoesäureester (Nipagin M) sowie ein Gemisch von Methyl- und Butylparahydroxybenzoesäureester (Nipastat) in einem 1:1 Gewichtsverhältnis sintf bevorzugt. Das Paraben ist meist in Mengen von 0,1 bis 5, vorzugsweise 0,25 bis 1 Gew.% 60 vorhanden.
Das als Poliermittel dienende zahnverträgliche, wasserunlösliche Erdalkalisalz ist in der Zahncreme in Men- -2-
AT 393 622 B gen von 20 bis 75, vorzugsweise 35 bis 60 Gew.% enthalten. Typische Salze sind beispielsweise Dicalcium-phosphatdihydrat, wasserfreies Dicalciumphosphat, Calciumcarbonat, Tricalciumphosphat, Calciumpyrophos-phat, Dimagnesiumphosphattrihydrat und Magenesiumcarbonat inklusive Mischungen derselben; am meisten bevorzugt ist das Calciumsalz, insbesondere das Dicalciumphosphatdihydrat oder ein Gemisch von Dicalcium-phosphatdihydrat und wasserfreiem Dicalciumphosphat
Zusätzlich zu dem Erdalkalisalz können weitere Poliermittel, wie hydratisiertes und calciniertes Aluminiumoxid, anwesend sein, beispielsweise in einem Gewichtsverhältnis von 2,5:1 bis etwa 4:1, wobei die Gesamtmenge an Poliermittel in der Zahncreme 25 bis 75 Gew.% beträgt
Zur Verbesserung der prophylaktischen Wirkung, Erzielung einer gründlichen und vollständigen Dispersion der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in der Mundhöhle und Steigerung der kosmetischen Akzeptanz können die Zahncremes der Erfindung organische oberflächenaktive Substanzen (Tenside) enthalten.
Das Tensidmaterial kann anionisch, nicht-ionisch, ampholytisch oder kationisch sein, wobei als Tensid ein reinigendes Material bevorzugt ist das die Zusammensetzung reinigend und schäumend macht Geeignete Tenside sind wasserlösliche Salze von Monoglyceridmonosulfaten höherer Fettsäuren, wie Dinatriumsalze der mono-sulfatierten Monoglyceride hydrierter Kokosnußölfettsäuren, höhere Alkylsulfate, wie Natriumlaurylsulfat, Alkylarylsulfonate, wie Natriumdodecylbenzolsulfonat Olefinsulfonate, wie Natriumolefinsulfonate, in denen die Olefingruppe 12 bis 22 Kohlenstoffatome aufweist, Sulfoacetate höherer Alkyle, höhere Fettsäureester von 1,2-Dihydroxypropansulfonaten, und die im wesentlichen gesättigten höher-aliphatischen Acylamide von niederaliphatischen Aminocarbonsäureverbindungen, wie die mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen in den Fettsäure-, Alkyl- oder Acylresten und dergleichen. Beispiele für die letzterwähnten Amide sind N-Lauroylsarcosin und die Natrium-, Kalium- und Ethanolaminsalze von N-Lauroyl-, N-Myristoyl- oder N-Palmitoylsarcosin, die im wesentlichen frei von Seife oder ähnlichem höherem Fettsäurematerial sein sollen, welches die Tendenz besitzt, die Wirkung dieser Verbindungen in Zusammensetzungen der Erfindung wesentlich zu verringern. Die Amide sind besonders von Vorteil, da sie eine ausgedehnte und bemerkenswerte Wirkung zeigen, was die Inhibierung der Säurebildung in der Mundhöhle durch Kohlehydratabbau betrifft, zusätzlich dazu, daß sie eine gewisse Verringerung der Löslichkeit oder Auflösung des Zahnschmelzes in sauren Lösungen bewirken. Ein weiteres erwünschtes Material ist ein Natriummonoglyceridsulfonat einer langkettigen Fettsäure, das allein oder in Kombination mit Natriumlaurylsulfat verwendet werden kann.
Andere besonders geeignete oberflächenaktive Substanzen sind beispielsweise nicht-ionische Tenside, wie die Kondensationsprodukte von Sorbitanmonostearat mit etwa 20 Molen Ethylenoxid, die Kondensationsprodukte von Ethylenoxid mit Propylenglykol (Pluronic) und amphotere Tenside, wie die langkettigen (Alkyl) aminoalkylenalkylierten Aminderivate, die unter dem Handelsnamen “Miranol" erhältlich sind, wie Miranol C2M. Ebenfalls angewandt werden können kationische oberflächenaktive Germizide und antibakterielle
Verbindungen, wie Diisobutylphenoxyethoxyethyldimethylbenzylammoniumchlorid, Benzyldimethylstearyl-ammoniumchlorid, Benzyldiethylstearylammoniumchlorid, tertiäre Amine mit einer Fettalkylgruppe (12 bis 18 Kohlenstoffatome) und 2 an den Stickstoff gebundenen (Poly)oxyethylengruppen (meist mit einem Gesamtgehalt von etwa 2 bis 50 Ethanoxygruppen je Molekül), und die Salze derselben mit Säuren, sowie Verbindungen der Formel
(CH2CH20)zH (CH2CH20)xH / / R-N-CH2CH2CH2N-(CH2CH20)yH, worin R eine Fettalkylgruppe mit etwa 12 bis 18 Kohlenstoffatomen ist, x, y und z insgesamt 3 oder mehr bedeuten, sowie die Salze derselben mit Mineral- oder organischen Säuren.
Vorzugsweise werden 0,05 bis 5 Gew.% der obigen Tenside in der Zahncreme eingesetzt. Am meisten bevorzugt sind anionische Tenside, vor allem Natriumlaurylsulfat
Die Zahncreme kann ferner eine geeignete fluorhaltige Verbindung zur Pflege und Hygiene der Mundhöhle, z. B. Verringerung der Löslichkeit des Zahnschmelzes in Säure und Schutz der Zähne gegen Fäulnis enthalten. Beispiele hierfür sind Natriumfluorid, Stannofluorid, Kaliumfluorid, Kaliumstannofluorid (SnF2.KF), Natrium- hexafluorstannat, Stannochlorfluorid, Natriumfluorzirkonat und Natriummonofluorphosphat Diese Substanzen, die fluorhaltige Ionen in Wasser disassoziieren oder freigeben, sind zweckmäßig in einer wirksamen, aber nicht toxischen Menge vorhanden, gewöhnlich innerhalb des Bereichs von 0,01 bis 1 Gew.% des wasserlöslichen Fluorgehalts derselben.
Das bevorzugte fluorhaltige System ist Natriummonofluorphosphat, das meist in einer Menge von 0,076 bis 7,6, vorzugsweise 0,76 Gew.% vorhanden ist oder ein Gemisch von Natriummonofluorphosphat und erwünschtem Natriumfluorid, z. B. in einem Gewichtsverhältnis von 2:1, bezogen auf Fluorid. Wenn zusätzlich zu dem Natriummonofluorphosphat Natriumfluorid anwesend ist, ist auch ein Gemisch von 1:1 Fluorid von jedem erwünscht Die bevorzugt insgesamt anwesende Menge an löslichem Fluorid ist 1000 bis 1500 ppm. -3-
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Zur Aromatisierung der Zusammensetzung der Erfindung können alle geeigneten Aroma- oder Süßungsstofle eingebaut werden. Beispiele für geeignete Aromastoffe sind die aromatischen Öle, z. B. die Öle von grüner Minze, Pfefferminz, Wintergrün, Sassafras, Gewürznelke, Salbei, Eukalyptus, Majoran, Zimt, Zitrone und Orange sowie Methylsalicylat. Geeignete Süßungsmittel sind beispielsweise Sucrose, Lactose, Maltose, Xylit, Natrium-6-methyI-3,4-dihydro-l,2,3,-oxathiazin-4-on, Natriumcyclamat, Perillartine und Natriumsaccharin. Zweckmäßig machen die Aroma· und Süßstoffe zusammen 0,01 bis 5% oder mehr der Zusammensetzungen der Erfindung aus.
Zur Einstellung der physikalischen Eigenschaften der Zusammensetzungen können auch verschiedene Substanzen zum "ZurückhaUen'' oder Abfangen von Calcium und Magnesium verwendet werden. Geeignete Substanzen sind die wasserlöslichen anorganischen Polyphosphate, wie Tetranatriumpyrophosphat oder Dinatriumdisaures-pyrophosphat, wobei das teilweise neutralisierte oder saure Polyphosphat bevorzugt ist. Andere geeignete Substanzen sind die Alkalisalze von Zitronensäure, wobei das Natriumsalz bevorzugt ist. Im allgemeinen stellen diese Verbindungen einen geringeren Anteil der Formulierung wie der physikalischen Eigenschaften der Zahncreme, sind jedoch gewöhnlich in einer Menge von 0,1 bis 3 Gew.% vorhanden.
Die Zahncremes sollen einen zweckdienlichen pH haben, ein pH-Bereich von 5 bis 10 ist besonders erwünscht. Der angegebene pH-Wert bezieht sich auf eine direkt mit der Zahncreme vorgenommene pH-Bestimmung. Gegebenenfalls können Substanzen wie Zitronensäure zur Einstellung des pH-Wertes auf beispielsweise 6 bis 7 zugesetzt werden.
In die Zahncreme können verschiedene andere Materialien eingebaut werden. Beispiele sind farbgebende oder weißende Substanzen oder Farbstoffe, Anti-Korrosionsmittel, Silikone, Chlorophyllverbindungen, Ammoniakderivate wie Harnstoff, Diammoniumphosphat sowie Gemische derselben und andere Bestandteile. Weißende Substanzen oder Weißmachungsmittel, wie Titandioxid, können meist in Mengen von 0,5 bis 2 % das Aussehen des Zahnpflegemittels in vorteilhafter Weise beeinflussen, da beim Altem eine gewisse Verfärbung auftreten kann.
Die Hilfsstoffe werden in die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in Mengen eingebaut, welche die Eigenschaften und das erwünschte Verhalten im wesentlichen nicht nachteilig beeinflussen. Sie werden je nach der speziellen Zusammensetzung gewählt und in geeigneten Mengen eingesetzt.
Es können auch antibakterielle Substanzen in die oralen Zusammensetzungen der Erfindung in einer Menge von 0,01 bis 5 Gew.% eingebaut werden. Typische antibakterielle Substanzen sind: N1-(4-Chlorbenzyl)-N^-(2,4-dichlorbenzyl)biguanid: p-Chloiphenylbiguanid; 4-Chlorbenzhydrylbiguanid; 4- Chlorbenzhydrylguanylhamstoff; N-3-Lauroxypropyl-N^-chlofbenzylbiguanid; 1.6- Dichlorphenylbiguanidohexan; 1.6- bis-(2-Ethylhexylbiguanid)hexan; l-(Lauryldimethylammonium)-8-(p-chlorbenzyldimethylammonium)octandichlorid; 5- 6-Dichlor-2-guanidinobenzimidazol; N^-p-Chlorphenyl-N^-laurylbiguanid; 5-Amino-l,3-bis(2-ethylhexyl)-5-methylhexahydropyrimidin und deren nicht-toxische Säureadditionssalze.
Die Packung, in welche die Zahncreme gefüllt wird, kann jede Zahncremetube aus laminiertem Polyolefin sein. Beispielsweise kann die Tube so einfach sein wie die, die in US-PS 3 260 410 beschrieben ist, und deren Kenntnis hier vorausgesetzt wird. Wie in den Beispielen dieser Patentschrift erläutert, wurde eine Basisaluminiumfolie einer Dicke von etwa 0,0013 cm auf eine Temperatur von 177 °C erhitzt, und eine Seite der erhitzten Folie mit einem extrudierbaren Film eines statistischen Copolymeren von Ethylen und Acrylsäure (Säuregehalt 3 ± 0,5 %, Schmelzindex 8 ± 1) in Kontakt gebracht, während die gegenüberliegende Seite derselben gegen eine Folie aus Polyethylen niederer Dichte gelegt wurde.
Mit Hilfe angetriebener Walzen erhielt man ein Basislaminat, in welchem die Copolymerenschicht eine Dicke von etwa 6 mil und die Polyethylenschicht eine Dicke von etwa 5 mil besaß. Das Basislaminat wurde dann zu einem Schlauch geformt und abgedichtet oder verschweißt.
Nach Zerschneiden der Schlauchform in Tubenköiper können die Tuben mit der Zahncreme der Erfindung gefüllt werden, ohne daß die Zahncreme einer Synärese unterliegt.
Zahncremetuben aus Polyolefinlaminat, die mehr Zwischenschichten enthalten, können ebenfalls mit Erfolg mit der erfindungsgemäßen Zahncreme angewandt werden, ohne daß es zu Synärese kommt. Beispielsweise kann die flexible Mehrschichtenfolie für Zahncremetuben verwendet werden, die als "Prior Art" in US-PS 4 418 841 beschrieben ist. Das in dieser Patentschrift als bekannt identifizierte Folienmaterial A und A-l ist für die erfindungsgemäße Zahncreme ohne Synärese verwendbar. Diese Tuben A und A-l weisen die unten angegebenen Schichten in der Reihenfolge von der äußersten zur innersten Schicht auf. -4-
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A 1.5 mil LDPE 2.0 mil pigmentiertes LDPE 1.6 mil Papier 0,7 mil LDPE 3,3 mil EAA 0,7 mil Folie 2.0 mil EAA U mil LDPE 13,0 mil total A-l
1.5 mil LDPE 2.0 mil pigmentiertes LDPE 1.6 mil Papier 2.0 mil LDPE 1.0 mil OPP 1.0 mil EAA 0,7 mil Folie 2.0 mil EAA U mil LDPE 13,0 mil total
Die Abkürzungen in A und A-l haben folgende Bedeutungen: LDPE Polyethylen niederer Dichte EAA Ethylenacrylsäure OPP orientiertes Polypropylen
Mechanisch zu betätigende Spender, wie der in US-PS 4 437 591 beschriebene, deren Kenntnis hier vorausgesetzt wird, besonders fürpastöse Substanzen geeignete Spender, können zur Durchführung der Erfindung ebenfalls eingesetzt werden. Das Gehäuse solcher Spender besteht im allgemeinen aus Polyolefinharz, wie Polypropylen. Somit ist das Gehäuseharz im wesentlichen eine Schicht, deren Innenfläche in Kontakt mit der Zahncreme ist. Wenn die Zahncreme der Erfindung in solch einen mechanisch betätigten Polypropylen-Spender gepackt wird, unterliegt sie im wesentlichen keiner Synärese.
Die Vorteile der Erfindung zeigen sich ebenfalls, wenn die Zahncreme in ein flexibles Säckchen oder Beutelchen verpackt wird, das eine Polyolefinoberfläche aufweist, wobei es sich meist um Polyethylen niederer oder mittlerer Dichte handelt.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern. Alle Mengen und Verhältnisangaben sind gewichtsbezogen, wenn nicht anders vermerkt.
Beispiel 1
Es wurden die folgenden Zahncremes cremiger Konsistenz hergestellt und in Tuben verpackt, die jeweils die oben angegebene Schichtstruktur A und A-l besaßen:
Teile 0) (2) Glycerin 6,000 6,000 Natriummonofluorphosphat 0,760 0,760 Natriumfluorid 0,100 0,100 Natrimncarbarymethylcellulose 0,900 0,900 Tetranatriumpyrophosphat 0,250 0,250 Natriumsaccharin 0,200 0,200 Sorbit, 70%ige Lösung 24,000 24,000 0,250
Methylparahydroxybenzoesäure- ester(NipaginM) -5-

Claims (7)

  1. AT 393 622 B Teile (D (2) Entmineralisiertes Wasser, bestrahlt 16,923 17,173 Dicalciumphosphatdihydrat 48,000 48,000 Aroma 0,950 0,950 Natriumlaurylsulfat (90% A.I.) 1,667 1,667 (Fortsetzung) Nach 9 Wochen langem Altem bei 49 °C behielt die Zahncreme (1) in jeder Laminattube A und A-l ihre cremige Konsistenz, wogegen sich die Zahncreme (2) innerhalb von 3 bis 6 Wochen bei 49 °C in beiden Tuben der Strukturen A bzw. A-l in flüssige und feste Phasen trennte. Beispiel 2 Zahncremes (1) und (2) wurden in einen mechanischen Spender gemäß US-PS 4 437 591 gefüllt, der ein Polypropylengehäuse aufweist. Die Zahncreme (1) behielt ihre cremige Konsistenz, wogegen die Zahncreme (2) sich in flüssige und feste Phasen schied. Ähnliche Ergebnisse wie die oben beschriebenen erhielt man, wenn: (0 Calciumcarbonat an die Stelle von Dicalciumphosphatdihydrat tritt; (ii) Dimagnesiumphosphattrihydrat an die Stelle von Dicalciumphosphatdihydrat tritt; (iii) die relativen Mengen von Glycerin, Sorbit (70 %) und Methylparahydroxybenzoessäureester jeweils 10:15:0,25 gegenüber 10:15:0 und 6:24:1 gegenüber 6:24:0 sind; (iy) Methylparahydroxybenzoesäureester jeweils ersetzt wird durch Ethylparahydroxybenzoat; Propylpara-hydroxybenzoesäurester, Butylparahydroxybenzoesäureester und durch 5:1-, 1:1- sowie 1:5-Gemische von Methylparahydroxybenzoesäureester und Butylparahydroxybenzoesäureester, (v) die Zahncremes in laminierte Tuben gemäß US-PS 3 260 410 gepackt werden; (vi) die Zahncremes in rißfeste laminierte Tuben gemäß US-PS 4418 841 gepackt werden; (vii) die Zahncremes in flexible Säckchen der folgenden Bauweise von der äußersten zur innersten Schicht gepackt werden: 12£ |im Polyethylenterephthalat 21.3 μπι weiße Ethylenacrylsäure 9,0 μπι Folie 3,3 pm Ethylenacrylsäure 25.4 μπι mitteldichtes Polyethylen Bei Modifizierung der Zahncreme (1) durch Anwendung von 0,1 Teilen Methylparahydroxybenzoat waren die Ergebnisse bei Alterung bis zu 6 Wochen bei 49 °C weiterhin besser als bei Zahncreme (2). Danach kam es unter beschleunigten Alterungsbedingungen zu einer Separation der Zahncreme. PATENTANSPRÜCHE 1. Abgepackte Zahncreme, die mit einer Packungsoberfläche aus Polyolefinharz, z. B. Polyethylen oder Polypropylen, in direktem Kontakt steht, enthaltend mindestens 20 Gew.-% eines flüssigen Trägers, der Wasser, Glycsäa, uni Sorbit mit einem Schutzstoff als Stabilisator gegen Synärese umfaßt, wobei das Gewichtsverhältnis von Glycerin zu Sorbit 0,25:1 bis 3:1, insbesondere 0,25:1 bis 0,8:1, vorzugsweise 0,6:1 bis 0,8:1 beträgt; einen festen Zahncremeträger, der 0,1 bis 5 Gew.-% Alkalicarboxymethylcellulose, vorzugsweise Natriumcarboxymethylcellulose, bevorzugt in einer Menge von 0,5 bis 2 %, als Geliermittel aufweist; 20 bis -6- AT 393 622 B 75 Gewverträgliches, wasserunlösliches Erdalkalisalz, vorzugsweise Calciumsalz, z. B. Dicalciumphosphat-dihydrat, als Poliermittel, dadurch gekennzeichnet, daß sie als einzigen Schutzstoff gegen Synärese mindestens 0,1 Gew.-% eines oder mehrerer C j-C^-Alkylparahydroxybenzoesäureester enthält.
  2. 2. Zahncreme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzstoff in einer Menge von 0,25 bis 1 Gew.-% anwesend ist
  3. 3. Zahncreme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzstoff Methylparahydroxy-benzoesäureester ist 10
  4. 4. Zahncreme nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzstoff ein Gemisch von 2 Alkylparahydroxybenzoesäurcestem in einem Gewichtsverhältnis von 1:5 bis 5:1 ist
  5. 5. Zahncreme nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylparahydroxybenzoesäureester Methyl-15 und Butylparahydroxybenzoesäureester sind.
  6. 6. Zahncreme nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylparahydroxybenzoesäuieester in einer Menge von etwa 1:1 anwesend sind.
  7. -7-
AT0327686A 1985-12-13 1986-12-10 Abgepackte zahncreme AT393622B (de)

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