AT393517B - Transportkette fuer textilverarbeitungsmaschinen - Google Patents

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AT393517B
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • D06C3/02Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by endless chain or like apparatus
    • D06C3/023Chains

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Description

AT 393 517 B
Die Eifindung betrifft eine Transportkette für Textilverarbeitungsmaschinen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Durch derartige Transportketten werden Spannkluppen miteinander zu endlosen Ketten verbunden, die in Textilverarbeitungsmaschinen, beispielsweise einem Spannrahmen umlaufen. Aus Gründen der Funktionssicherheit werden die Wälzlager, deren Außenringe an Führungsschienen äbrollen und dabei die Zugspannungen aufhehmen, welche aus der Spannung der Textilbahn resultieren, regelmäßig gewartet, d. h. mit Schmiermittel versorgt.
Eine derartige Transportkette ist aus dem DE-GM 17 07 286 bekannt Bei dieser Kette ist es von Nachteil, daß die Gelenkbuchse nicht gegen Verdrehen gesichert ist, wodurch die Verbindung zwischen der Querbohrung im Bolzen und dem Wälzkörper durch die Gelenkbuchse verschlossen werden kann. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß der Wälzkörper unmittelbar auf der Gelenkbuchse abrollt. Dadurch kann zwar · bei nicht verdrehter Gelenkbuchse - die Schmierung des Wälzlagers auf sehr kurzem Weg erfolgen, jedoch muß die Gelenkbuchse aus einem speziellen Lagerwerkstoff mit hoher Härte gefertigt sein, was erhebliche Kosten verursacht, oder aber es ist mit einem erhöhten Verschleiß zu rechnen, was die Produktivität d» Textilverarbeitungsmaschinen vermindert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Transportkette zu schaffen, die sich durch eine hohe Lebensdauer auszeichnet, wobei stets die Nachschmiermöglichkeit des Wälzlagers sichergestellt ist. Dies soll durch möglichst einfache Maßnahmen, insbesondere durch den Einsatz möglichst vieler Normteile erreicht werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird ein komplettes Wälzlager incl. Innenring eingebaut, was geringen Verschleiß und niedrige Reibungsverluste garantiert. Die erfindungsgemäße Transportkette eignet sich insbesondere für den Einsatz in schnellaufenden und große Temperaturdifferenzen aufweisenden Textilverarbeitungsmaschinen, da bei diesen hohen Belastungen die Transportketten besonders anfällig bei mangelnder Schmierung sind, gleichzeitig jedoch die einzelnen mechanischen Teile besonders zum Verdrehen gegeneinander neigen.
Eine bevorzugte AusfÜhrungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß zwischen der Deckscheibe und dem Wälzlag»' ein Distanzring angeordnet ist, der mindestens einen Durchlaß aufweist. Auf diese Weise wird eine sichere Schmiermittelverbindung mit besonders einfachen Mitteln erreicht Der Distanzring ist vorzugsweise formschlüssig mit der Lasche drehfest verbunden. Der Durchlaß wird auf besonders einfache Weise durch einen offenen Bereich des C-förmigen Ringelementes gebildet welcher durch das Hineinlagen ein» in d» Deckscheibe angeordneten Sicke gegen Verdrehen gesichert ist Eine besonders robuste Verdrehsicherung des Distanzringes wird dadurch gewährleistet daß die Lasche auf der dem Distanzring zugewandten Seite jeweils einen Vorsprung im Bereich des Bolzendurchganges aufweist d» in Eingriff in eine entsprechende Ausnehmung am Distanzring bringbar ist Auf diese Weise läßt sich auch die Deckscheibe durch einen Stanzvorgang drehfest sichern.
Eine V»besserung d» gattungsgemäßen Transportkette läßt sich dadurch erreichen, daß zwischen dem Bolzen und der Gelenkbuchse ein Folienlag» angeordnet ist welches zumindest in dem Bereich, d» auf der axialen Höhe der Querbohrung liegt Ausnehmungen aufweist, die am Umfang verteilt vorgesehen sind. Durch diese Maßnahme ist ein Verbindungskanal zwischen d» Querbohrung in der Gelenkbuchse und d»i Schmiermittelkanälen im Bolzen auch dann gewährleistet wenn sich das Folienlager um seine Längsachse verdreht hat Um diese Verbindung auch bei höchsten mechanischen Belastungen sicherzustellen, ist es vorteilhaft, wenn das Folienlag» axial fixiert ist
Weitere vorteilhafte M»kmale sowie der Aufbau der erfindungsgemäßen Transportkette ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung anhand d» Zeichnung. Hierzu zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine an die Kluppe montierte Transportkette,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch eine and»e axiale Ebene,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie (A-A) gemäß Fig. 1,
Fig. 4 und Fig. 5 jeweils eine perspektivische Darstellung der Lasche bzw. des Distanzrings,
Fig. 6 bis Fig. 8 jeweils eine Darstellung des Folienlagers.
Fig. 1 zeigt einen Spannkluppenkörp» (1), d» durch eine nicht dargestellte Schraube mit der oberen Platte (3) verschraubt ist. Jeweils ein Bolzen (2) · die Kluppe ist symmetrisch zur Queimittelachse aufgebaut - ist sowohl durch eine Bohrung in der oberen Platte als auch durch eine Bohrung im Spannkluppenkörper (1) geführt. D» Bolzen (2) ist durch ein Sich»ungsblech gegen Verdrehen gesichert, welches in ein» Einfräsung in der der oberen Platte zugewandten Fläche des Spannkluppenkörpers unt»gebracht ist, und welches in eine Tangentialnut des Bolzens (2) eingreift. Auf der in der Zeichnung rechten Seite des Spannkluppenkörpers (1) befindet sich im weggebiochenen Bereich ein nicht dargestelltes Kläppchen, welches die Textilbahnen einspannt. Auf dieser Seite ist am Kluppenkörp» eine Gleitplatte (5) befestigt, welche auf d» Gleitschiene (7) gleitet. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine Gleitplatte (6) angeordnet, die sich auf d» Gleitschiene (8) abstützt. Die aus der Spannung der Textilbahn stammenden Querkräfte, welche auf die Kluppe wirken, werden von d» Führungsschiene (9) aufgenommen, an der sich der Kluppenkörp» üb» den Bolzen (2), die Gelenkbuchse (11) und das Wälzlager (10) abstützt. Diese Lagerung ist als Bestandteil d» Transportkette ausgeführt, welche zwischen der oberen Platte (3) und d» unteren Platte (12) angeordnet ist. Die ob»e Platte (3) und die untere Platte (12) sind durch einen nicht dargestellten bügelförmigen Abschnitt miteinand» und damit auch mit dem Kluppenkörp» (1) verbunden. Das Rettenglied besteht aus der oberen und unteren Lasche (13 bzw. 14), der oberen bzw. unteren Deckscheibe (15 und 16), dem oberen Distanzring (17), den unteren Distanzring (18), dem zwischen -2-

Claims (8)

  1. AT 393 517 B den beiden letztgenannt»! liegenden Innenring (19) des Wälzlagers, dem von einem Käfig geführten Wälzkörper (20) und dem Außenring (21). Diese zuletzt genannten Bauteile sind auf der Gelenkbuchse (11) montiert und werden durch einen Nietvorgang, d. h. durch radiales Aufweiten der Endbereiche der Gelenkbuchse (11) axial zusammengehalten. Zwischen der Gelenkbuchse (11) und dem Bolzen (2) ist ein Folienlager (22) angeordnet. Im Bolzen (2) ist ein Schmiermittelkanal ausgebildet, welcher sich aus ein» Längsbohrung (23) mit anschließender Querbohrung (25) zusammensetzt und der nach oben hin durch den Schmiernippel (24) verschlossen wird. Die Schmiermittelverbindung führt von der Querbohrung (25) im Bolzen (2) über Ausstanzungen (26) im Folienlager (22) zur Querbohrung (27) in der Gelenkbuchse (11) und von dort aus über den Durchgang (28) im oberen Distanzring (17) zum Wälzlager (10). Damit auch bei hohen Kettenumlaufgeschwindigkeiten, die mit starken Vibrationen und schnellen Umlenkbewegungen verbunden sind, kein Verschließen des Schmicrmittclkanals erfolgen kann, ist - wie aus den Figuren 6 bis 8 hervorgeht, daß Folienlager (22) auf axialer Höhe der Querbohrungen (25 und 27) durchgehend mit Ausstanzungen, Perforierungen, schrägen Schlitzen etc. versehen. Somit kann eine Verdrehung des Folienlagers in Bezug auf den Bolzen (2) bzw. die Gelenkbuchse (11), wie es beim Umlenken der Kette stattfinden kann, zugelassen werden. Das Folienlager (22) wird aus einem rautenförmig geschnittenen PTFE-Band hergestellt und vor Einsetzen in die Gelenkbuchse (11) zusammengerollt, so daß eine Hülse entsteht Anschließend wird eine erste radiale Ausweitung (29) angebracht; das Folienlager (22) wird in das vormontierte Kettenglied eingesetzt und durch Anbringen einer zweiten radialen Aufweitung (30) endgültig axial fixiert Um ein Verdrehen der Gelenkbuchse (11) in der Lasche (13) zu verhindern, ist letztere mit einer Ausnehmung (31) versehen (s. Fig. 2, 3 und 4); beim Vernieten des Kettengliedes wird hierdurch eine formschlüssige Verbindung zwischen der Lasche (13) und Gelenkbuchse (11) »reicht Bei gerade verlaufender Transportkette ist somit stets dafür gesorgt daß die Querbohrung (25) und die Querbohrung (27) miteinander fluchten. Damit auch der Durchgang (28) im oberen Distanzring (17) stets mit der Qu»bohrung (27) in Verbindung steht ist der Distanzring (17) durch nachstehend beschriebene Maßnahmen gegen Verdrehen in Bezug auf die Gelenkbuchse (11) gesichert Gemäß den Fig. 1 und 3 ist die ob»e Deckscheibe (15) mit einer rund»i Sicke (32) v»sehen, welche in den Durchgang (28) des oberen Distanzringes (17) hineinragt In der entlasteten Zone der oberen Lasche (13) sind im Bereich der Durchgangsbohrungen zur Bolzenaufnahme Vorsprünge (33) angeordnet deren Erstreckungsachse parallel zur Längsachse des Bolzens verläuft Diesen Vorsprüngen (33) zugeordnet sind Aussparungen (34) am oberen Distanzstück (17) (Fig. 2 bis 5). Beim axialen Zusammenpressen und Vernieten des Kettengliedes dringen die Vorsprünge (33) in die Aussparungen (34) ein und verstemmen dabei gleichzeitig in diesem Bereich die obere Deckscheibe (15). Somit ist auch bei höchster mechanischer Belastung der Kette stets sichergestellt daß alle die Schmiermittelverbindung bildenden Kanäle bei geradeaus gerichteter Transportkette miteinander in Verbindung stehen. PATENTANSPRÜCHE 1. Transportkette für Textilverarbeitungsmaschinen, die mittels eines Bolzens mit einem Kluppenkörper verbunden ist, wobei der Bolzen von einer Gelenkbuchse umgeben ist die eine Querbohrung zur Schmiermittelversorgung eines die Gelenkbuchse umgebenden Wälzlag»s durch im Bolzen ausgebildete Schmiermittelkanäle aufweist und wobei mindestens eine Lasche auf der Gel»ikbuchse gelagert ist dadurch gekennzeichnet daß die Gelenkbuchse (11) drehfest mit der Lasche (13) verbunden ist daß zwischen dem Wälzkörper (20) und der Gelenkbuchse (11) ein Innenring (19) vorgesehen ist der gegenüber der Querbohrung (27) axial versetzt ist und daß das Wälzlager (10) von mindestens ein» Deckscheibe (15) axial begrenzt ist
  2. 2. Transportkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Deckscheibe (15) und dem Wälzlager (10) ein Distanzring (17) angeordnet ist der mindestens einen Durchgang (28) aufweist.
  3. 3. Transportkette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Distanzring (17) formschlüssig mit der Lasche (13) verbunden ist
  4. 4. Transportkette nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang (28) durch den offenen Bereich eines C-förmigen Ringelementes gebildet ist in welchen Bereich eine an der Deckscheibe (15) angeordnete Sicke (32) hineinragt -3- AT 393 517 B
  5. 5. Transportkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (13) auf der dem Distanzring (17) zugewandten Seite jeweils einen Vorsprung (33) im Bereich des Bolzendurchgangs aufweist, der in Eingriff in eine entsprechende Aussparung (34) am Distanzring (17) bringbar ist.
  6. 6. Transportkette nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß beim Eingriff des Vorsprungs (33) in die Aussparung (34) des Distanzringes (17) ein Bereich der Deckscheibe (15) in die Aussparung (34) eingeschert wird.
  7. 7. Transportkette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem 10 Bolzen (2) und der Gelenkbuchse (11) ein Folienlager (22) angeordnet ist, welches zumindest in dem Bereich, der auf der axialen Höhe der Querbohrung (25, 27) liegt, Ausnehmungen (26) aufweist, die am Umfang verteilt vorgesehen sind.
  8. 8. Transportkette nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Folienlager (22) axial fixiert ist. 15 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen
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